DE7528372U - Flexible elektrische Flachleitung - Google Patents
Flexible elektrische FlachleitungInfo
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- DE7528372U DE7528372U DE19757528372 DE7528372U DE7528372U DE 7528372 U DE7528372 U DE 7528372U DE 19757528372 DE19757528372 DE 19757528372 DE 7528372 U DE7528372 U DE 7528372U DE 7528372 U DE7528372 U DE 7528372U
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B7/00—Insulated conductors or cables characterised by their form
- H01B7/04—Flexible cables, conductors, or cords, e.g. trailing cables
Landscapes
- Insulated Conductors (AREA)
Description
KABELWERKE REINSHAGEN GMBH WUPPERTAL
LN 168 8.September 1975
Flexible elektrische Flachleitung
Die Erfindung betrifft eine flexible elektrische Flachleitung mit einem Außenmantel aus Gummi oder Kunststoff,
insbesondere für durchhängende Versorgungs- oder Steuerleitungen von Krananlagen, Kochregalanlagen oder sonstigen
Förderanlagen, bei denen aus Gründen der QuerStabilität besonders breite Flachleitungen einzusetzen sind und
bei denen möglichst viele Adern oder Aderbündel parallel nebeneinander angeordnet und von einem gemeinsamen Außenmantel
umschlossen sind.
Solche breiten elektrischen Flachleitungen haben sich als Energie- und Steuerleitungen an Kebezeugen, in Transportar.lagen,
auf Krananlagen usw. bestens bewährt. Es ist jedoch bisher schwierig, solche sehr breiten Flachleitungen
herzustellen und dann bei der Montage der Anlagen in die zugehörigen Anschlußkästen einzuführen.
Nach dem Stand der Technik sind Flachleitungen bis ca. 100 mm Breite bekannt, die ähnlich einer Stegleitung oder
einer Zwillingslitze in der Mitte in Längsrichtung einen schmalen Steg aufweisen, an dem die Leitung dann auseinandergerissen
werden kann, so daß ζ. Β. zwei schmalere Flachleitungen entstehen, die in eine einzige sogenannte
PG-Verschraubung eingeführt werden können, indem man diese beiden Hälften erst aufeinanderlegt und dann gemeinsam
einführt (vergleiche z. B, DT-GM 74 26 490).
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Leitungen dieser Art sind mit den herkömmlichen Maschinen
jedoch nur bis zu einer Breite von ca. 100 mm herstellbar.
Außerdem bereitet das Auftrommeln solch breiter Leitungen Schwierigkeiten. Große Variationen bezüglich Aderzahl und
Querschnitt sind mit erheblichen Kosten der Lagerhaltung verbunden und an Mindestfertigungslängen gebunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, diese Nachteile
der bekannten Flachleitungen auszuschalten und ohne große zusätzliche Investitionen ein Baukastensystem für Flachleitungen
zu schaffen, das jede Kombinationsmöglichkeit sowohl von Aderzahl und Querschnitt als auch von Gesamtleitungsbreite
möglich macht.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß eine flexible elektrische Flachleitung der eingangs genannten Art so ausgebildet
ist, daß an der einen Schmalseite der Flachleitung dem Außenmantel eine in Längsrichtung verlaufende,
hinterschnittene Nut und an der anderen Schmalseite eine in Längsrichtung verlaufende, der Nut mindestens
in der Breite angepaßte Feder (Steg) mit im wesentlichen T-förmigem Querschnitt angeformt ist.
Derart ausgebildete Leitungen könnten seitlich miteinander
verbunden werden, wobei die Feder einer ersten Leitung in eine Nut einer zweiten einrastet usw. Bei der Ausbildung
des Außenmantels einer Flachleitung in der beschriebenen Form ist also nur die Anfertigung relativ schmaler
Einzelflachleitungen erforderlich, um durch einfaches Zusammenfügen breite Flachleitungen herstellen zu können.
Der innere Aufbau einer Flachleitung spielt dabei keine Rolle, so daß beliebige Ader- und Querschnittskombinationen
möglich sind. Da zwischen den einzelnen Flachleitungen
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nicht wie bei den bekannten Flachleitunaen eine feste Verbindung
besteht, ist auch eine beliebioe Trennuna der einzelnen
Flachleitunaen voneinander möalich, d. h. die Einzelleitungen
können ohne Schwierigkeiten an verschiedene Klebestellen
geführt werden ohne die Gefahr, den Außenmantel einer Teilleituncr zu verletzen. Bei breiten Flachleitunaen,
die aus einem Stück bestehen, müssen im Genensatz dazu in solchen Fällen die Einzeladern herausaelöst und neu ummantelt
v/erden. Verschiedene Möcrlichkeiten der Erfindung sind
den Unteransprüchen entnehmbar.
In der Zeichnung sind Ausführunasbeispiele der Erfinduna
dargestellt, die im Folgenden erläutert werden. Es zeioen
Fiaur 1 : einen Querschnitt einer Flachleitung mit den entsprechend
der Erfindunq besonders ausgebildeten Seitenkanten,
Fiaur 2: einen Querschnitt zweier entsprechend der Erfinduna mit Hilfe der besonders ausaebildeten Seitenkanten
zusammencekoppelter Flachleitunaen und
Fiaur 3 - 5i verschiedene Verbindunasformen.
Die in Ficur 1 dargestellte Flachleitung 1 besitzt einen umspritzten
Gummi-Polychloroprene- oder Kunststoff-Außenrantel
Dieser Außenmantel 2 umschließt die in den Hohlräumen 3 lieaenden Einzeladern oder Aderbündel, deren Ausbildung und Anzahl
dem Verwendunaszweck angepaßt ist. An den schmalen Außenkanten des Außenmantels 2
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ist auf der einen Seite als Federverbindung ein abgerundeter,
pfeilspitzförmiger Steo 4 so angespritzt, daß er fester Bestandteil des Außenmantels 2 auf dieser Seite ist,
während auf der entgegenaesetztan Schmalseite eine Nut 5
als fester Bestandteil des Außennantels 2 anaespritzt ist. Als Zugentlastungsorgane sind Stahlseile 6 eingebracht.
Die Ficur 2 zeiat-die Verbinduna zv;eier Leitunaen 1 und 1 a.
Die entsprechenden Bezugsziffern sind bei der Leitung 1 a
jeweils mit einem a ergänzt. Die Verbinduna wird dadurch hergestellt, daß der pf eilspitzförr.iae Stea 4 der Leitunci 1
in die Nut 5 a der zweiten Leituna 1 a einareift und damit die Verbinduna der beiden Leitungen 1 und 1 a heraestellt
ist, so daß nun eine sehr breite Leituna vorlieat. In gleicher
Weise können nun beliebig viele erfindungsaenäß ausgebildete Leitunaen miteinander verbundsn worden. Da die
Leitungen nur zusammenaesteckt werden, ist auch eine beliebige Trennung im Bedarfsfälle wieder möolich. In der Nutj
Iedor-Vcrbindung besteht durch die relativ lange Feder und
' die relativ tiefe Nut ein gewisses Querspiel zwischen den ^ beiden verbundenen Flachleitungen.
j Nut und Feder können z. T. verschieden voneinander ausne-
■ bildet sein. Entscheidend ist, daß eine Verankerung der
[ Feder in der Nut erfolgt. So hat die Feder in Ficrur 3 eine
Pfeilspitzform, in Ficrur 4 eine Pilakonfform und in Fiaur
\ eine der Zwiebel- oder Herzform anaenäherte Ouerschnjttsform,
' die alle mit verschiedenen Nutformen zusammenwirken. Alle ge-
■ zeicten Federformen lassen sich sehr leicht seitlich in eine
entsprechende Nut einführen - wobei sich der schmalere Teil der Nut vorüberaehend elastisch erweitert - und verankern.
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Claims (7)
1. Flexible elektrische Flachleituncr mit einem Außenmantel
aus Gummi oder Kunststoff, insbesondere für durchhSngende Versorgungs- oder Steuerleitungen von Krananlagen, Hochregalanlagen
oder sonstigen Förderanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß an der einen Schmalseite der -Flachleituna
(1, 1 a) dem Außenmantel (2, 2 a) eine in LMnasrichtunrr
verlaufende, hinterschnittene Nut (5, 5a) und an der
anderen Schmalseite eine in Längsrichtung verlaufende, der Nut (5, 5a) zumindest in der Breite angepaßte Feder
(Steg 4,4a) mit im wesentlichen T-förmigem Querschnitt angeformt ist.
2. Flachleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder im Querschnitt pfeilspitzförmig ausgebildet
ist.
3. Flachleitung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfeilspitze abgerundet ist.
4. Flachleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Feder im Querschnitt pilzkopfförmia ausaebildet ist.
5. Flachleitung nach Anspruch 1, dadxirch gekennzeichnet, daß die Feder annähernd herzförmia ausaebildet ist.
6. Flachleituna nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Mantel (2, 2 a) neben der Nut
(5, 5 a) Zuaentlastungsoraane (.Stahlseile 6, 6 a) angeordnet
sind.
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7. Plachleitung nach einend der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß im Mantel {2, 2 a) innerhalb der Feder (Steg 4/ 4 a) Zuaentlastunosorgane (Stahlseile
6, 6 a) angeordnet sind.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19757528372 DE7528372U (de) | 1975-09-09 | 1975-09-09 | Flexible elektrische Flachleitung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19757528372 DE7528372U (de) | 1975-09-09 | 1975-09-09 | Flexible elektrische Flachleitung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7528372U true DE7528372U (de) | 1976-01-22 |
Family
ID=31961316
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19757528372 Expired DE7528372U (de) | 1975-09-09 | 1975-09-09 | Flexible elektrische Flachleitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7528372U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19723251A1 (de) * | 1997-06-03 | 1998-12-10 | Siemens Ag | Modulare Anschlußleitung |
| DE20310581U1 (de) | 2002-07-15 | 2003-10-09 | Intedis GmbH & Co. KG, 97084 Würzburg | Strangförmige Leitung zur Übertragung elektrischer Signale und/oder elektrischer Leistung |
-
1975
- 1975-09-09 DE DE19757528372 patent/DE7528372U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19723251A1 (de) * | 1997-06-03 | 1998-12-10 | Siemens Ag | Modulare Anschlußleitung |
| DE20310581U1 (de) | 2002-07-15 | 2003-10-09 | Intedis GmbH & Co. KG, 97084 Würzburg | Strangförmige Leitung zur Übertragung elektrischer Signale und/oder elektrischer Leistung |
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