[go: up one dir, main page]

DE7519751U - Schutzvorrichtung gegen Ungeziefer - Google Patents

Schutzvorrichtung gegen Ungeziefer

Info

Publication number
DE7519751U
DE7519751U DE7519751U DE7519751DU DE7519751U DE 7519751 U DE7519751 U DE 7519751U DE 7519751 U DE7519751 U DE 7519751U DE 7519751D U DE7519751D U DE 7519751DU DE 7519751 U DE7519751 U DE 7519751U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protection device
window
mesh fabric
velcro
corners
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7519751U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PILGRAM F
Original Assignee
PILGRAM F
Publication date
Publication of DE7519751U publication Critical patent/DE7519751U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

DfeUng. W. DaMU DipL-Ing. H-J. Lippert
Patentanwälte 506 Refrath bei Köln FrankMfonter Strafe 137
19. Juni 1975 L/K
Dipl.-Ing. Fritz Pilgrem Bergisch Gladbach
» Schutzvorrichtung gegen Ungeziefer
Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung aus vorzugsweise luftdurchlässigem Gittergewebe gegen Ungeziefer, insbesondere gegen das Eindringen von Fliegen, Micken und dergleichen durch Fenster- und Türöffnungen.
Bekannte Schutzvorrichtungen der genannten Art bestehen aus vorgefertigten Rahmen aus Holz, Netall oder Kunststoff, die den
7519751 30.10.75
I · t
Fenster- und Türöffnungen angepaßt und rit Fliegendraht oder Kunststoffgewebe überzogen sind. Die starren Rahmen lassen sich zwar problemlos In die entsprechenden Öffnungen einsetzen, Jedoch sind sie relativ teuer in der Anschaffung und erfordern während der kälteren Jahreszeit, In welcher sie nicht benötigt werden, einen großen Stauraum·
Ferner sind Schutzvorrichtungen bekannt, bei denen die Rahmen aus aufblasbaren Schläuchen bestehen. Diese lassen sich bereits gut zusammenlegen und erfordern nur einen geringen Stauraum. Auch die Halterung funktioniert einwandfrei. Nachteilig sind die aufblasbaren Rahmen allerdings.dann, wenn sie für längere Zeit stationär befestigt werden sollen, denn nach gewissen Zeitabständen läßt der Luftdruck in den Schläuchen nach, so daß sie von Zeit zu Zeit wieder aufgepumpt werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schutzvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die sich problemlos in Fenster- und Türöffnungen auch langzeitig anbringen läßt und in möglichst kleinstem Raum verstaut werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß da» Gittergewebe auf die entsprechenden Fenster- bzw. Türmaße zugeschnitten 1st und zumindest in den Ecken mit Klettenband versehen ist, von dem der eine Teil an dem Rand des Gittergewebes
sitzt und der andere Teil an einem Fenster- oder Türrahmen befestigt werden kann. Diese Vorrichtung vereinigt in sich sämtliche Vorteile der bekannten Vorrichtungen. Sie läßt sich problemlos und ohne Handwerkszeug dauerhaft befestigen und kann ta sehr kleinen Einheiten zusammengelegt werden. Auch ist die Vorrichtung jederzeit wiederverwendbar, da zur erneuten Montage lediglich die beiden Teile des Klettenverschlusses gegeneinandergedrUckt werden mUssen. Gegenüber sämtlichen bekannten Vorrichtungen zeichnet sich die erfindungsgemäße Vorrichtung insbesondere dadurch aus, daß sie ein Minimum an Aufwand darstellt und einfach und billig in der Herstellung ist.
Um die Schutzvorrichtung auch bequem von der Zimmerinnenseite her befestigen zu können, ist der äußere Rand des Gittergewebes vorzugsweise um 90° angefalzt, wobei das Klettenband auf dem angefalzten Rand aufgeklebt ist. Der angefalzte Rand braucht dann lediglich von innen her gegen den inneren Fenster- oder Türrahmen gedrückt zu werden*
Um die wontage zu erleichtern, kann das Klettenband um die Ecken j des angefalzten Randes herumgelegt sein. Dadurch wird gleich zeitig erreicht, daß der Rand in seiner angefalzten Stellung j gehalten wird. !
Um das Einsetzen der Vorrichtung in die Rahmenecken zu er- j
leichtern, ist der mit den Fenster- bzw. Türrahmen zu verbindende
Teil des Klettenbandes in den Ecken ausgespart. ;
7519751 so.10.75
! Zweckmäßig wird Klettenband verwendet, welches beidseitig selbstklebend ist. Das Klettenband wird dann zunächst auf das Gitter- gewebe aufgeklebt, wobei die beiden Teile des Klettenbandes miteinander verbunden sind. Vor dem Einsetzen der Schutzvorrichtung in einen Fenster- oder Türrahmen braucht lediglich ein j Gehutzstreifen abgezogen zu werden, der die an den Rahmen zu
drückende Klebefläche freigibt.
Beim Einsetzen der Schutzvorrichtungen in Fenster- oder Türöffnungen mit größeren Abmessungen sind vorzugsweise auch an mindestens einer Stelle der Seitenränder Klettenverschlüsse vorgesehen, um zu verhindern, daß sich ungewollte Öffnungen zwischen dem Gewebe und dem Rahmen bilden.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht und im nachstehenden im einzelnen anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Eckausschnitt einer Schutzvorrichtung und
Fig. 2 die Ansicht einer in einen Fensterrahmen einge- : setzten Schutzvorrichtung.
Nach der Zeichnung umfaßt die Schutzvorrichtung ein Gittergewebe 2, welches vorzugsweise aus Kunststoff besteht. Der äußere
7519751 30.10.75
Rand 4 des Gittergewebes 2 ist um 90° angefalzt und im Bereich der Ecken mit einem Klettenband 6 versehen. Der an dem Gittergewebe 2 sitzende Teil 8 des Klettenbandes 6 ist rait Hilfe einer selbstklebenden Schicht 10 an dem angefalzten Rand 4 befestigt. Der andere Teil 12 des Klettenbandes, der an dem Fensterrahmen 14 befestigt werden muß, ist in den Ecken des Gittergewebes 2 ausgemärt und an seiner Außenseite mit einer Selbstklebeschicht 16 versehen, die vor dem Ankleben an dem Fensterrahmen 14 mit einem von Hand abziehbaren Schutzstreifen 18 abgedeckt ist.
; Bei dem in Fig. 2 dargestellten Anwendungsbeispiel ist an den
j Seitenrändern noch Je ein zusätzlicher Klettenverschluß 20
vorgesehen, der in seinem Aufbau dem in Verbindung mit der
Ecke beschriebenen Verschluß entspricht.
! Das Anbringen der Schutzvorrichtung wird wie folgt durchgeführt.: ; Zunächst wird der innere Fensterrahmen, an welchem die Vorrichtung befestigt werden soll, zumindest an den Stellen gesäubert, an denen Klettenverschlüsse 6 bzw. 20 angeklebt werden ■ sollen. Dann werden die Schutzstreifen 18 von den Klebeflächen ! der äußeren Teile des Klettenverschlusses abgezogen und die freigelegten Klebeflächen an die entsprechenden Stellen des Fensterrahmens gedruckt· Damit ist die Montage der Schutzvorrichtung bereite fertig.
7519751 30.10.75
tä*4 ■"'
Wenn die Schutzvorrichtung entfernt werden soll, werden lediglich die Klettenverschlüsse gelöst, während die äußeren Teile j 12 des Klettenverschlusses 6 bzw. 20 an dem fensterrahmen 14
! verbleiben. Bei einer erneuten Montage werden die an dem Gitter- j gewebe befindlichen Teile 8 der Klettenverschlüsse gegen die j an dem Fensterrahmen 14 sitzenden Teile 12 gedrückt, um die Ver- | bindung herzustellen. Das Abnehmen der Schutzvorrichtung karm beliebig oft erfolgen, wobei die Montage nur wenige Hafgriffe erfordert.
Da die Schutzvorrichtung nur eise sehr schmale Befestigungsfläche erfordert, kann sie am äußeren Ende des nach außen gerichteten Fensterrahmenteils befestigt werden, so daß das Fenster trotz montierter Schutzvorrichtung problemlos geschlossen werden kann.

Claims (1)

  1. Schützer* sprüche
    Schutzvorrichtung aus vorzugsweise luftdurchlässigem Gittergewebe gegen Ungeziefer, insbesondere gegen das Eindringen von Fliegen, Mücken und dergleichen durch Fenster* und Türöffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gittergewebe (2) auf die entsprechenden Fensterbzw. TUrmaße zugeschnitten ist und zumindest in den Ecken mit Klettenband (6, 20) versehen ist, von dem der eine Teils(8) an dem Rand (4) des Gittergewebes (2) sitzt und der andere Teil (12) an einem Fenster- oder Türrahmen (14) befestigbar ist
    Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- k ennzeichnet, daß der äußere Rand (4) des Gittergewebes (2) um 90° angefalzt ist und daß das Klettenband (6, 20) auf dem angefalzten Rand (4) aufgeklebt ist.
    Schutzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch g e kennzeichnet , daß eich das Klettenband (6) um die Ecken des Gittergewebes (2) herum erstreckt.
    4. Schutzvorrichtung nach Anspruch 3» dadurch ge
    kennzeichnet, daß der mit dem Fenster- bzw. £11
    Türrahmen verbindend· Teil (12) des Klettenbandes (6) in den Ecken ausgespart ist.
    7B19751 30.10.75
    5. Schutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
    durch gekennzeichnet, band (6) beidseitig selbstklebend ist. ^
    daß das Kletten-
    6. Schutzvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebefläche (16) des mit dem Fenster-bzw. Türrahmen zu verbindenden Teil (12) des Klettenbandes (6) mit einem von Hand abziehbaren Schutzstreifen (18) versehen ist.
    7. Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere für größere Fenster- oder Türöffnungen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gittergewebe (2) außer in den Ecken auch an mindestens einer Stelle der Seitenränder mit einem Klettenverschluß
    (20) versehen ist.,
    7519751 3e.10.75
DE7519751U Schutzvorrichtung gegen Ungeziefer Expired DE7519751U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7519751U true DE7519751U (de) 1975-10-30

Family

ID=1316130

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7519751U Expired DE7519751U (de) Schutzvorrichtung gegen Ungeziefer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7519751U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3708640A1 (de) * 1987-03-17 1988-10-06 Theo Schuermann Elastisches fliegengitter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3708640A1 (de) * 1987-03-17 1988-10-06 Theo Schuermann Elastisches fliegengitter

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3444626A1 (de) Schutzhuelle zum fluessigkeitsdichten abdecken von koerperteilen
DE3237863A1 (de) Zusammenfaltbare abdeckhaube fuer kraftfahrzeuge
EP0801189B1 (de) Laibungsanschlussprofil für Fenster- und Türoffnungen
DE615693C (de) Geschlossener Wagenkasten fuer Kraftfahrzeuge
DE2249265C3 (de) Befestigung eines Modernisierungsfensters am in der Wand verbleibenden Stockrahmen des alten Fensters
DE7519751U (de) Schutzvorrichtung gegen Ungeziefer
DE2855564A1 (de) Werkstueckpalette
DE2900796C2 (de)
DE202022102129U1 (de) Anschlussprofilleiste
EP0114918A2 (de) Kabelschutzeinrichtung
DE3334800C2 (de) Abdeckplane
DE3441283C2 (de)
DE8501638U1 (de) Sonnenschutzvorrichtung für Kraftfahrzeugfenster
DE102009052635B4 (de) Doppelseitiges Klebekissen
DE3340851C2 (de)
EP0990745A1 (de) Fenster, Tür oder dergleichen, insbesondere Wohndachfenster, sowie Verfahren zum Einbau eines mit Dampfsperrfolie versehenen Blendrahmens eines Fensters, einer Tür oder dergleichen
DE9216903U1 (de) Abdichtungsvorrichtung für Fensterrahmen
DE2608773B2 (de) Schlauchförmige Dichtungsleiste
DE2426782A1 (de) Arbeitsplatte mit einem rahmen fuer eine kochmulde oder einbauspuele
DE102020111789A1 (de) Streifenförmige Vorrichtung zur Verwendung im Feucht- und Nassbereich eines Gebäudes und entsprechend ausgestattetes Gebäude
EP1006634A1 (de) Leitungsführungskanal
DE2060723A1 (de) Fensterfuehrungsschiene,insbesondere fuer Fahrzeugfenster
DE3513695C2 (de) Verpackung für Kleidungsstücke, insbesondere für Mäntel, und Verfahren zum Herstellen einer derartigen Verpackung
DE9107656U1 (de) Abdeckkante für Fußbodensockel
DE2409062A1 (de) Dichtungsleiste fuer fenster, tueren u. dgl.