DE751829C - Vorrichtung zur Nachfuehrung einer von einem Zaehler od. dgl. Messinstrument gesteuerten Registrier- oder Schaltvorrichtung durch einen Hilfsmotor - Google Patents
Vorrichtung zur Nachfuehrung einer von einem Zaehler od. dgl. Messinstrument gesteuerten Registrier- oder Schaltvorrichtung durch einen HilfsmotorInfo
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- DE751829C DE751829C DES129320D DES0129320D DE751829C DE 751829 C DE751829 C DE 751829C DE S129320 D DES129320 D DE S129320D DE S0129320 D DES0129320 D DE S0129320D DE 751829 C DE751829 C DE 751829C
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Description
- Vorrichtung zur Nachführung einer von einem Zähler od. dgl.
- Meßinstrument gesteuerten Registrier- oder Schaltvorrichtung durch einen Hilfsmotor Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Nachführung einer von einem Zähler od. dgl. Meßinstrument gesteuerten Registriervorrichtung oder Schaltvorrichtung durch einen Hilfsmotor, die in bekannter Weise den Zähler von der Antriebsarbeit für die Registrier- oder Schaltvorrichtung entlastet.
- Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art zieht der die Registriervorrichtung einstellende Hilfsmotor jeweils eine Feder auf, die sich auf einen Sperrteil entlädt, der bei einer oder mehreren Umdrehungen des Zählers jeweils vorübergehend freigegeben wird. Der Motor kommt hier jeweils zum Stillstand, sobald die gewünschte Federspannung erreicht ist.
- Bei einer anderen bekannten Vorrichtung treibt der Zähler in dem einen Sinne den ersten Teil eines Differentialgetriebes an. dessen zweiter Teil in entgegengesetztem Sinne von dem die Registriervorrichtung einstellenden Hilfsmotor angetrieben wird. während der dritte Teil dieses Getriebes eine Bremse für den Hilfsmotor steuert. Auch hier kommt der Hilfsmotor jeweils zum Still-. stand, wenn der vom Zähler vorgegebene Ä\g aufgeholt ist, weil in diesem Augenblick die Bremse einfällt.
- Die Beobachtung zeigt, daß bei so kleinen Hilfsmotoren, deren Anker kein nennenswertes Trägheitsmoment hat, mit einer mechanischen Bremsung des Ankers keine Anpassung der Ankergescllwindiglieit an die Zählergeschwindigkeit möglich ist. Dies erklärt sich vor allem daraus, daß die Reibung zwischen Bremse und Anker dauernd starken 5 chwankungen unterworfen ist. Der Anker läuft z. B. schon verspätet an, weil die Reibung der Ruhe bekanntlich größer ist als die Reibung der Bewegung, und zwar auch bei gleichem Druck der Bremse. Auch Adhäsionskräfte spielen hier eine Rolle. Der Motor kommt vor allem auch deshalb immer wieder zum Stillstand. weil sein Drehmoment nicht ausreicht, auch nur kleine Breniskräfte zu überwinden. Außerdem neigen solche Getriebe dazu, daß der Motor nach Lüftung der Bremse dem Zähler voreilt und auch nach dem Festziehen der Bremse noch ein Stück weiterläuft, mit der Folge. daß die Bremse unnötig festgezogen wird. Es läßt sich deshalb im allgemeinen nicht vermeiden, daß der Motor immer absatzweise arbeitet.
- Im Gegensatz zu diesen bekannten Einrichtungen kennzeichnet sich die Erfindung durch die Verwendung eines dauernd laufenden Kilfsmotors in Verbindung mit einer sich selbsttätig Ciii- und ausrückenden, zwischen Registrierwerk und Zählwerk geschalteten und von diesem einrückbareii Kupplung. die sich selbsttätig ausrückt. sobald der vom Zähler vorgegebene Weg durch die Registriervorrichtung aufgeholt worden ist.
- Der dauernde Lauf des Hilfsmotors bietet u. a. folgende Vorteile: Die Nachführvorrichtung wird nicht durch das fortgesetzte Alllaufen und Stillsetzen des Hilfsmotors heunruhigt; auch kantl das Schmiermittel des Hilfsmotors, der bei den bekannten Vorrichtungen oft lange Zeit hindurch stillsteht. wegen des dauernden Laufs nicht verharzen.
- Von besonderem Vorteil ist es aber, daß der dauernd laufende Motor auch zum Antrieb von anderen Teilen an Stelle eines besonderen Zeitwerkes verwendet werden kann, so z. B. zum Ein- und Auskuppeln von Maximumwerken, zur Subtraktion einer Geschwindigkeit bei Spitzenzählern usw.
- Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß auf einer von dem Hilfsmotor angetriebenen Welle lose zwei Kupplungsteile, z. B. Zahnräder, sitzen. von denen der eine durch den Zähler angetrieben wird. während der andere die Registriervorrichtung antreibt, und daß die heiden Kupplungsteile durch eine um die Welle geschlungene, als Kupplungsorgan dienende Feder od. dgl. verbunden sind. Kupplungen mit derartigen Federn sind an sich bekannt; sie wurden aber bisher nur für andere Zwecke, beispielsweise zur Kupplung aneinanderstoßender Wellenenden, verwendet.
- Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
- NIit Z ist in Fig. I der Zähler, mit H der Hilfsmotor und mit R die Registriervorrichtung bzw. ein zur Impulserzeugung dienender Kontaktgeber od. dgl. bezeichnet. Der Hilfsmotor läuft dauernd im Sinne des eingezeichneten Pfeiles. Auf einer zelle I sitzen lose Zahnräder od. dgl. 2. 3, die durch eine die Welle I umschließende Feder 4 verbunden sind. Das Zahnrad 2 wird im Sinne des Pfeiles von dem Zähler Z angetrieben. während das Zahnrad 3 mit der Registriervorrichtung R verbunden ist. An den Zahnrädern 2, 3 sind Anschläge 5, 6 angebracht. die die Feder 4 unter einer hestimmten Vorspannung halten und dafür sorgen, daß ihre Windungen nur sehr geringen Ahstand von der Welle I haben.
- Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Sobald der Zähler Z das Zahnrad 2 gegenüber dem Zahnrad 3 im Sinne des Pfeiles dreht, legen sich die Windungen der Feder 4 gegen die Welle 1, mit der Folge, daß das Zahnrad 3 mit dieser Welle gekuppelt und so lange mitgenommen wird, bis sich beim Nachdrehen des Zahnrades 3 die Windungen der Feder 4 von der Welle I abgehoben haben.
- Es wird also durch den Zähler Z der die Registriervorrichtung R antreibende Teil 3 jeweils so lange mit dem dauernd laufenden HilfsmotorH gekuppelt, bis der vom ZählerZ vorgegebene Weg aufgeholt ist.
- In Fig. 2 ist zwischen dem Hilfsmotor H und der Registriervorrichtung eine durch Axialverschiebung einer Spindel 7 ein und ausrückbare Kupplung 8 eingeschaltet. Eine die Spindel 7 umschließende Mutter g wird von dem Zähler Z angetrieben. Die Wirkungsweise ist im wesentlichen die gleiche wie bei der Einrichtung gemäß Fig. I.
- Wie Fig. 3 zeigt, kann an Stelle einer Kupplung auch ein Xbersetzungsgetriebe mit veränderlichem Übersetzungsverhältnis treten. also beispielsweise ein aus einer Scheibe io und einem asial verschiebbaren Reibrad 11 bestehendes Reibradgetriebe. Das Reibrad ist mit der Spindel 7 verbunden, während. wie bei Fig. 2, die Mutter von dem Zähler 7 angetrieben wird. Die Wirkungsweise ist im wesentlichen die gleiche wie bei der Einrichtung gemäß Fig. 2, jedoch mit dem Unterschied, daß an Stelle des fortgesetzten Ein-und Ausrückens der Kupplung eine mehr oder weniger stetige Bewegungsübertragung stattfindet.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zur Nachführung einer von einem Zähler od. dgl. Meßinstrument gesteuerten Registrier- oder Schaltvorrichtung durch einen Hilfsmotor, gekennzeichnet durch die Verwendung eines dauernd laufenden Hilfsmotors in Verbindung mit einer sich selbsttätig ohne Zuhilfenahme von Relais ein- und ausrückenden, zwischen Registrierwerk und Zähler -geschalteten und von diesem einrückbaren Kupplung, die sich selbsttätig ausrückt. sobald der vom Zähler vorgegebene Weg durch die Registriervorrichtung aufgeholt worden ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer von dem Hilfsmotor (H) angetriebenen Welle (I) lose zwei Kupplungsteile (2 und 3), z. B. Zahnräder, sitzen. von denen der eine (2) durch den Zähler angetrieben wird, während der andere (3) die Registriervorrichtung (R) antreibt, und daß die beiden Kupplungsteile durch eine um die Welle (I) geschlungene, als Kupplungsorgan dienende Feder (4) od. dgl. verbunden sind.Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 112 I5(9, 530 4I5; österreichisde Patentschrift Xr. 147 132; schweizerische Patentschrift Nr. I63 049; USA.-Patentschriften Nr. 1 784 504, I 793 315.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES129320D DE751829C (de) | 1937-10-30 | 1937-10-30 | Vorrichtung zur Nachfuehrung einer von einem Zaehler od. dgl. Messinstrument gesteuerten Registrier- oder Schaltvorrichtung durch einen Hilfsmotor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES129320D DE751829C (de) | 1937-10-30 | 1937-10-30 | Vorrichtung zur Nachfuehrung einer von einem Zaehler od. dgl. Messinstrument gesteuerten Registrier- oder Schaltvorrichtung durch einen Hilfsmotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE751829C true DE751829C (de) | 1954-03-15 |
Family
ID=7538099
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES129320D Expired DE751829C (de) | 1937-10-30 | 1937-10-30 | Vorrichtung zur Nachfuehrung einer von einem Zaehler od. dgl. Messinstrument gesteuerten Registrier- oder Schaltvorrichtung durch einen Hilfsmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE751829C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1234403B (de) * | 1962-08-01 | 1967-02-16 | Licentia Gmbh | Maximumzaehlwerk |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE112158C (de) * | ||||
| US1784504A (en) * | 1926-05-05 | 1930-12-09 | Ford Instr Co Inc | Variable-speed control device |
| US1793315A (en) * | 1929-07-22 | 1931-02-17 | Gen Electric | Meter-controlled torque device |
| DE530415C (de) * | 1929-08-18 | 1931-07-29 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Tarifapparat, insbesondere schreibender Maximumzaehler |
| CH163049A (de) * | 1932-09-01 | 1933-07-31 | Landis & Gyr Ag | Einrichtung an periodisch Werte aufzeichnenden Apparaten. |
| AT147132B (de) * | 1932-12-02 | 1936-10-10 | Marcel Adrien Elie Levy | Vorrichtung zum Anzeigen oder Registrieren des Meßwertes von Meßgeräten. |
-
1937
- 1937-10-30 DE DES129320D patent/DE751829C/de not_active Expired
Patent Citations (6)
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