DE7511479U - Anordnung zum Gravieren von Druckformen in einer Druckform-Graviermaschine - Google Patents
Anordnung zum Gravieren von Druckformen in einer Druckform-GraviermaschineInfo
- Publication number
- DE7511479U DE7511479U DENDAT7511479D DE7511479DU DE7511479U DE 7511479 U DE7511479 U DE 7511479U DE NDAT7511479 D DENDAT7511479 D DE NDAT7511479D DE 7511479D U DE7511479D U DE 7511479DU DE 7511479 U DE7511479 U DE 7511479U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- arrangement
- shaft
- engraving
- damping
- printing forms
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000007639 printing Methods 0.000 title claims description 33
- 238000013016 damping Methods 0.000 claims description 71
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims description 16
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 7
- IHQKEDIOMGYHEB-UHFFFAOYSA-M sodium dimethylarsinate Chemical class [Na+].C[As](C)([O-])=O IHQKEDIOMGYHEB-UHFFFAOYSA-M 0.000 claims description 4
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 claims description 3
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 3
- 229920001973 fluoroelastomer Polymers 0.000 claims description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 4
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 2
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 2
- 239000004519 grease Substances 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000001052 transient effect Effects 0.000 description 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 2
- 241001422033 Thestylus Species 0.000 description 1
- 230000032683 aging Effects 0.000 description 1
- 230000035559 beat frequency Effects 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 239000006185 dispersion Substances 0.000 description 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 229920002457 flexible plastic Polymers 0.000 description 1
- 238000007646 gravure printing Methods 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 1
- 230000035882 stress Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)
Description
Anordnung zum Gravieren von Druckformen in einer Druckform-Graviermaschine
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Gravieren von Druckformen
in einer Druckform-Graviermaschine, bestehend aus einer mit sehr kleinen Drehwinkeln oszillierenden gelagerten Welle,
aus einem am Ende der Welle befestigten, einen Gravierstichel tragenden Hebel und aus einer an der Welle angreifenden Dämpfungsanordnung
.
Bei einer Druckform-Graviermaschine für den Tiefdruck wird auf der
Abtastseite eine Vorlage, die Halbtonbilder und Schriften enthalten
kann, von einem Lichtpunkt zeilenweise abgetastet. Das von der Vorlage reflektierte Licht, das ein Maß für die Dichte des abgetasteten
Vorlagenteils ist, wird in ein elektrisches Bildsignal umgewandelt. Dem Bildsignal ist ein Rastersignal konstanter Frequenz
zur Aufrasterung der abzutastenden Vorlage überlagert.
Auf der Aufzeichnungsseite der Druckform-Graviermaschine steuern
Bild- und Rastersignal die Gravieranordnung mit dem Gravierstichel als Schneidwerkzeug. Das Rastersignal bewirkt eine ständig vibrierende
Hubbewegung des Gravierstichels, der dadurch eine Folge von Vertiefungen, im weiteren als "Näpfchen" bezeichnet, aus der
Oberfläche der rotierenden Druckform herausschneidet. Die Vorlagendichte bzw. das Bildsignal bestimmen die Schnittiefe der Näpfchen.
Bei der Abtastung eines schwarzen Vorlagenteils entsprechend
einer großen Dichte werden tiefe Näpfchen graviert, dagegen
entstehen bei der Abtastung eines weißen Vorlagenteils entsprechend einer geringen Dichte flache Näpfchen.
einer großen Dichte werden tiefe Näpfchen graviert, dagegen
entstehen bei der Abtastung eines weißen Vorlagenteils entsprechend einer geringen Dichte flache Näpfchen.
Vor dem Druckvorgang nehmen die Näpfchen je nach ihrem Volumen
mehr oder weniger Druckfarbe auf.
mehr oder weniger Druckfarbe auf.
Ein Rakelmesser säubert die Oberfläche der Druckform von überflüssiger
Druckfarbe. Beim Druckvorgang erfolgt dann die Farbübernahme aus den Näpfchen auf den Druckträger. Der Tonwert einer gedruckten
Fläche wird durch das Volumen der in dieser Fläche rasterförmig angeordneten
Näpfchen bzw. durch die in den Näpfchen gespeicherte
Farbmenge bestimmt.
Farbmenge bestimmt.
Bei der Gravur der Druckform müssen hohe Genauigkeiten in bezug auf
die Lage der Näpfchen zueinander und auf ihre Form und Tiefe eingehalten werden.
Abweichungen in der Anordnung der Näpfchen zueinander führen beim
Zusammendrucken mehrerer Farben zu Moire-Erscheinungen und zu Farbspiel.
Zusammendrucken mehrerer Farben zu Moire-Erscheinungen und zu Farbspiel.
Zwischen den Dichtewerten "Schwarz" und "Weiß" werden ca. 120 Tonwertstufen
unterschieden. Die Stichelhubdifferenz von Tonwertstufe zu Tonwertstufe beträgt dabei 0,25 ,um. Abweichungen im Stichelhub
verändern die Tiefe der Näpfchen und damit den gedruckten Tonwert.
Jl Ungenauigkeiten der genannten Art empfindet das menschliche Auge
bei Betrachtung des Druckbildes als störend.
7511479 18,09.75
Die oben beschriebenen Forderungen stellen hohe Ansprüche an die
Gravieranordnung, die im folgenden näher beschrieben werden soll.
Die Gravieranordnung besteht aus einem raumfesten Elektromagneten,
in dessen Luftspalt sich ein Anker eines Drehsystems bewegen kann.
Eine Spule des Elektromagneten wird von einem Steuerstrom durchflossen, der dem Bild- und Rastersignal proportional ist. Das Drehsystem besteht aus einer Welle, dem Anker, einem Lager für die
Welle und aus der Dämpfungsanordnung. Ein Wellenende geht in einen Torsionsstab über, der raumfest eingespannt, ist, das andere Wellenende trägt einen Hebel, an dem der Gravierstichel angebracht ist.
Auf den Anker und die Welle wird durch das Magnetfeld des Elektromagneten ein elektrisches Drehmoment ausgeübt, dem das mechanische
Rückstellmoment des Torsionsstabes entgegenwirkt. Die Welle wird um einen sehr kleinen, dem Steuerstrom proportionalen Drehwinkel
aus der durch den nicht verdrehten Torsionsstab festgelegten. Ruhelage ausgelenkt.
Da es sich um ein Feder-Masse-System handelt, treten bei sprunghaften Änderungen des Steuerstromes aufgrund von Drehträgheit und
Dämpfung zusätzlich dynamische Momente auf. Das Einschwingverhalten des Gravierstichels in seine durch den Steuerstrom bestimmte Sol lan·;
wird durch den Dämpfungsgrad bestimmt.
Um dem Drehsystem einen gewünschten Dämpfungsgrad zu geben, ist
>i:. Dämpfungsanordnung vorgesehen.
Von der Meßtechnik ist bekannt, Drehsysteme durch Flügel und Ku!
ben zu dämpfen, die sich in geschlossenen, mit einem Dämnfunns:
7511479 18.09.75
dium angefüllten Räumen bewegen. Diesen Anordnungen ist gemeinsam,
daß die für die Dämpfung wirksamen Flächen von Flügeln oder Kolben senkrecht zur Bewegungsrichtung angeordnet sind.
Die bekannten Dämpfungsanordnungen konnten im vorliegenden Fall
nicht eingesetzt werden, da der mit ihnen erzielbare Dämpfungsgrad wegen der sehr kleinen Drehwinkel der Welle zu gering ist.
Es wurde weiter festgestellt, daß sich die Eigenschaften des Dämpfungsmediums durch mechanische Beanspruchung an den Grenzflächen
zum Dämpfungsflügel hin ändern, da Welle und Dämpfungsflügel
in der Gravieranordnung mit hoher Frequenz oszillieren.
Daher wurde in langjähriger Arbeit eine Dämpfungsanordnung entwickelt,
bei der ein flächenhaft ausgebildeter und mit der Welle verbundener Dämpfungsflügel in ©ine raumfeste Kammer eintaucht,
die mit einem Fett als Dämpfungsmedium gefüllt ist. Abweichend von den bekannten Ausführungsformen erstrecken sich die Breitseiten
des DämpfungsflugeIs senkrecht zur Welle und in Drehrichtung
zu ihr» Der Dämpfungsgrad dieser Anordnung ist weitestgehend von
den Eigenschaften des Fettes abhängig.
Obgleich die Fett-Dämpfung zunächst ihre Aufgabe erfüllte, haben sich in einer langjährigen Praxis erhebliche Mängel in bezug auf
eine Serienfertigung und eine Wartung der Gravieranordnung herausgestellt.
So ist es bisher nicht gelungen, das Fett mit den geforderten Dämpfungseigenschaften reproduzierbar harzusteilen. Da sich
die Dämpfungseigenschaften des Fettes durch Temperatureinfluß und Alterung ändern, ist auch das Einschwingverhalten des Grarierstichels
instabil.
7511479 18.09.75
Die sich daraus ergebenden Fehler, die in der Gravur besonders
bei Abtastung einer Vorlage mit großen Dichtesprüngen (Schriften), insbesondere bei Übergängen von dunklen zu hellen Vorlagenpartien,
auftreten, werden wiederum bei der Betrachtung eines fertigen Druckbildes störend sichtbar.
Ist die Gravieranordnung ungenügend gedämpft, erscheinen im Druckbild
an den übergängen von dunklen zu hellen Vorlagenpartien Mehrfachkonturen. Dagegen wird bei zu starker Dämpfung der von der Vorlage
bestimmte Tonwert im Druckbild erst nach einem Dichtesprung in der Vorlage erreicht.
Ein weiterer Nachteil der beschriebenen Dämpfungsanordnung besteht
darin, daß die Reibkraft zwischen Dämpfungsflügel und Dämpfungsmedium einseitig In einem Abstand von der Welle an diese angreift.
Daraus resultiert ein mit der Frequenz des oszillierenden Systems
schwankendes Biegemoment, das die Welle zu unerwünschten Biege-
schwingungen anregt. Da die Resonanzfrequenz der Biegeschwingung
in der Nähe der Arbeitsfrequenz des oszillierenden Drehsystems
liegt, treten Schwebungen auf.
Die Auslenkung der Welle mit der Schwebungsfrequenz aufgrund der
Biegeschwingungen hat zwei Vorzugsrichtungen, von denen eine in
Richtung der Hubbewegung des Gravierstichels verläuft und sich dem Nutzhüb überlagert. Dadurch treten bei großen Dichtesprüngen in
der Vorlage wiederum Hehrfachkonturen im Druckbild auf. Die andere
Vorzugsrichtung der Auslenkung verläuft senkrecht zur Hubbewegung
des GravierSticheIs. Eine weitere senkrecht zur Hubbewegung wirkende
7511479 18.09.75
Auslenkung erfolgt durch Kräfte, die beim Einstechen des Gravierstichels
in das Material der rotierenden Druckform an dem Hebel auftreten, der den Gravierstichel trägt.
Die Auslenkungen senkrecht zur Hubbewegung des Gravierstichels führen zum Schneiden verzerrter Näpfchen, die im Druckbild einen
falschen Tonwert zur Folge haben.
Es wurde aufgezeigt, daß die beschriebene Dämpfungsanordnung bei der Gravur von Druckformen zu Fehlern führt, die nur durch Herstellen
einer neuen Druckform mit großem Aufwand an Kosten und Zeit zu beseitigen sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Dämpfungsanordnung
zu schaffen, die die aufgeführten Nachteile ausschaltet.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Dämpfungsanordnung
aus zwei oder mehreren achssymmetrischen, auf einsr Umfangslinie
der Welle angeordneten jeweils mit einem ortsfesten Auflager und mit der Welle verbundenen gleichen Dämpfungselementen besteht.
In vorteilhafter Weise bestehen die Dämpfungselemente aus elastisch
verformbaren, homogenen Festkörpern, die quaderförmig, als Ringsegmente
oder als mindestens ein Ring ausgebildet sind.
Bevorzugter Weise bestehen die Festkörper aus weichelastischem Kunststoff, insbesondere aus einem Fluorelastomer.
7511479 18.08.75
— "J —
Durch die Verwendung des Kunststoffes werden hervorragende Dämpfungseigenschaften erzielt. Der Dämpfungsgrad ist temperaturstabil
und weist einen streuungsarmen, über einen langen Zeitraum
konstanten Wert auf. Dadurch erlangt die Gravieranordnung eine hohe Zuverlässigkeit.
Durch Verwendung eines Ringes oder mehrerer Ringe wird die Montage
der Dämpfungsanordnung besonders einfach, da keine einzelnen Dämpfungselernente genau positioniert werden müssen. Drehschwingungen
werden durch den verwendeten Kunststoff hervorragend gedämpft.
Es hat sich als vorteilhaft gezeigt, die in Radialrichtung der Welle gegenüberliegenden Flächen der Festkörper jeweils mit der
Welle und dem Auflager durch Pressung oder Kleben zu verbinden.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Pressung durch Änderung der Differenz von Innenradius des Auflagers
und Radius der Welle einstellbar ist.
Damit kann der Dämpfungsgrad der erfindungsgemäßen Anordnung durch
eine variable Vorspannung des Dämpfungselementes beeinflußt werden,
Bevorzugter Weise wird die Dämpfungsanordnung möglichst in der
Nähe des Hebels, der den Gravierstichel trägt, angeordnet. Durch die achssymmetrische Anordnung der Dämpfungselemente und durch die
zusätzliche Lagerfdhrung in der Nähe des Hebels treten trotz der
beim Gravieren an dem Hebel angreifenden Kräfte keine Biegeschwingungen
auf.
7511479 18.08.75
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung zur Beseitigung der Biegeschwingungen besteht darin, daß die Dämpfungselemente aus
einer mit einem Dämpfungsmedium gefüllten ortsfesten Kammer und aus einer mit der Welle verbundenen und in die !'".rammer eintauchenden
Scheibe bestehen, die sich senkrecht zur Welle erstreckt.
Eine weitere Ausfuhrungsform des Erfindungsgeqenstandes zur Beseitigung
von Biegeschwingungen besteht darin, daß die Dämpfungselemente jeweils aus einer mit einem Dämpfungsmedium gefüllten ortsfesten
Kammer und aus einem mit der Welle verbundenen und in die Kammer eintauchenden Flügelblatt bestehen, dessen Breitseiten sich
senkrecht zur Welle und in Drehrichtung der Welle erstrecken.
Diese und weitere Merkmale der Erfindung gehen aus den im folgenden
beschriebenen und in den Figuren 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispielen
der Erfindung hervor.
Es zeigen:
Fig. 1 einen prinzipiellen Aufbau einer Gravieranordnung,
Fig. 2 sin Ausführungsbeispiel einer Dämpfungsanordnung mit einem quaderförmigen Festkörper als Dämpfungselement,
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel einer Dämpfungsanordnung mit als
Ringsegmente ausgebildeten Festkörpern als Dämpfungselement,
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel einer Dämpfungsanordnung mit einem ringförmigen Festkörper,
7511479 18.09.75
Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel einer Dämpfungsanordnung mit Dämpfungsscheibe und Dämpfungskammer,
Fig. 6 e ι Ausführungsbeispiel einer Dämpfungsanordnung mit
Dämpf ungs fluge In und Dämpfungskammern.
In der Beschreibung der Figuren werden für gleiche Gegenstände j
I dieselben Bezugszahlen verwendet. |
In Fig. 1 ist der prinzipielle Aufbau einer Gravieranordnung dar- ;
gestellt, die aus einem ortsfesten Elektromagneten und einem Dreh- \
system besteht. )
Der Elektromagnet besteht aus zwei U-förmigen Blechpaketen 1, von :
denen eines in der Figur nur angedeutet ist. Die Blechpakete sind spiegelbildlich so aneinandergesetzt, daß jeweils im Bereich von
zwei gegenüberliegenden Schenkeln 2 ein Luftspalt 3 entsteht. In den Aussparungen 4 der Blechpakete 1 befindet sich eine Spule 5,
von der in der Figur nur eine Spulenseite dargestellt ist. Die Spule 5 wird von dem Steuerstrom durchflossen.
Das Drehsystem besteht aus einer Welle 6, einem Anker 7, einem
Lager 8 für die Welle 6 und einer nicht näher dargestellten Dämpfungsanordnung 9.
Die Welle 6 ist so angeordnet, daß sich der Anker 7 in den beiden Luftspalten 3 bewegen kann. Ein Wellenende 10 geht in einen Torsionsstab
11 über, der in einer raumfesten Einspannung 12 endet.
- 10 -
7511479 18.09.75
Das andere Wellenende 13 trägt einen Hebel 14, an dem ein Gravierstichel 15 angebracht ist. Das Lager 8 und die Dämpfungsanordnung
9 sind in der Figur zwischen Anker 7 und Hebel 14 angeordnet.
Für die in Fig. 1 nur angedeutete Dämpfungsanordnung 9 werden in den folgenden Figuren verschiedene Ausfuhrungsformen näher dargestellt.
Fig. 2 zeigt eine Dämpfungsanordnung 9, die aus mehreren achssymmetrisch
auf einer Umfangslinie 16 der Welle 6 angeordneten Dämpfungselementen besteht.
Die Dämpfungselemente sind elastisch verformbare, homogene quaderförmige
Festkörper 17, die vorzugsweise aus Kunststoff bestehen.
Die in Radialrichtung der Welle 6 gegenüberliegenden Flächen 18 der guaderförmigen Festkörper 17 sind jeweils mit der Welle 6 und
einem Auflager 19 verbunden. Die Verbindung erfolgt durch Pressung und Kleben.
In Fig. 3 sind die Dämpfungselemente als Festkörper in Form von Ringsegmenten 20 dargestellt, die wiederum achssymmetrisch zur Welle
6 und auf einer Umfangslinie 16 der Welle S angeordnet sind. Die Verbindung der Dämpfungselemente mit der Welle 6 und dem Auflager
wurde in Fig. 2 beschrieben. Die Ringsegmente 20 bestehen wiederum aus Kunststoff.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform der Dämpfungselemente als geschlos
senen Ring 21, der aus Kunststoff besteht.
- 11 -
7511479 18.09.75
Die Verbindung des Dämpfungselementes mit der Welle 6 und dem
Auflager 19 wurde bereits in Fig. 2 beschrieben.
Eine Dämpfungsanordnung zur Vermeidung von Biegeschwingungen ist in Fig. 5 dargestellt.
Eine kreisförmige Scheibe 22, die mit der Welle 6 verbunden ist und sich senkrecht zu dieser erstreckt, bewegt sich in einer mit
einem Dämpfungsmedium gefüllten ortsfesten Kammer 23. In Fig. 5 ist nur ein Segment der Kammer 23 dargestellt.
Eine weitere Dämpfungsanordnung zur Vermeidung von Biegeschwingungen
nach Fig. 6 besteht aus einem Flügel 24, der zwei symmetrisch angeordnete Flügelblätter 25 hat und mit der Welle 6 verbunden
ist. Jedes Flügelblatt 25 taucht in eine mit einem Dämpfungs medium gefüllte ortsfeste Kammer 26 ein. In der Figur ist nur eine
Kammer dargestellt.
Die Breitseiten der Flügelblätter 25 erstrecken sich senkrecht zur Welle 6 und in Drehrichtung zu dieser.
7511479 18.09.75
Claims (14)
1) Anordnung zum Gravieren von Druckformen in einer Druckform-Graviermaschine, bestehend aus einer mit sehr kleinen Drehwinkeln oszillierenden, gelagerten Welle, aus einem am Ende
der Welle befestigten, einen Gravierstichel tragenden Hebel und aus einer an der Welle angreifenden Dämpfungsanordnung,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsanordnung aus zwei oder mehreren achssymmetrischen, auf einer Umfangelinie (16)
der Welle (6) angeordneten, jeweils mit einem ortsfesten Auflager (19) und mit der Wells (6) verbundenen gleichen
Dämpfungselementen besteht.
2) Anordnung zum Gravieren von Druckformen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungselemente aus elastisch
verformbaren, homogenen Festkörpern bestehen.
3) Anordnung zum Gravieren von Druckformen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Festkörper (17) quaderförmig
ausgebildet sind.
4) Anordnung zum Gravieren von Druckformen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Festkörper aus Ringsegmenten (20)
bestehen.
5) Anordnung zum Gravieren von Druckformen nach Anpsruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Festkörper als mindestens ein
Ring (21) ausgebildet sind.
7511479 18.09.75
6) Anordnung zurr. Gravieren von Druckformen nach einem der hnsvr:\·■
2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Festkörper (17; 20, A ι ) S
aus weichelastischem Kunststoff bestehen. J
7) Anordnung sum Gravieren von Druckformen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff ein Fluorelastomer
ist.
8) Anordnung zum Gravieren von Druckformen nach einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in Radialrichtung der
Welle (6) gegenüberliegenden Flächen (18) der Festkörper (17; 20; 21) jeweils mit der Welle (6) und dem Auflager (19) durch
Pressung verbunden sind.
9) Anordnung zum Gravieren von Druckformen nach Anspruch 8f
dadurch gekennzeichnet, daß die Pressung durch Änderung der Differenz von Innenradius des Auflagers (19) und Radius der
Welle (6) einstellbar ist.
10) Anordnung zum Gravieren von Druckformen nach einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in Radialrichtung der
Welle (6) gegenüberliegenden Flächen (18) der Festkörper (17; 20? 21) jeweils mit der Welle (6) und dem Auflager (19) durch
Kleben verbunden sind.
11) Anordnung zum Gravieren von Druckformen nach einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Dämpfungsanordnung
zwischen de.ti den Gravierstichel (15) tragenden Hebel (14) und
dem Lager (8) der Welle, das dem Hebel (14) zugewandt ist, angeordnet ist.
7511479 18.09.75
12) Anordnung zum Gravieren von Druckformen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsanordnung in der
Nähe des Hebels (14) angeordnet ist.
13) Anordnung zum Gravieren von Druckformen nach einem der Ansprüche
1, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungselemente
aus einer mit einem Dämpfungsmedium gefüllten ortsfesten Kammer (23) und aus einer mit der Welle (6) verbundenen und
in die Kammer (23) eintauchenden kreisförmigen Scheibe (22) bestehen, die sich senkrecht zur Welle (6) erstreckt.
14) Anordnung zum Gravieren von Druckformen nach einem der Ansprüche
1, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungselemente jeweils aus einer mit einem Dämpfungsmedium gefüllten
ortsfesten Kammer (26) und aus einem mit der Welle (6) verbundenen und in die Kammer (26) eintauchenden Flügelblatt (25)
bestehen, dessen Breitseiten sich senkrecht zur Welle (6) und in Drehrichtung der Welle (6) erstrecken.
7511479 18.09.75
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7511479U true DE7511479U (de) | 1975-09-18 |
Family
ID=1314667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT7511479D Expired DE7511479U (de) | Anordnung zum Gravieren von Druckformen in einer Druckform-Graviermaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7511479U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19723184A1 (de) * | 1997-06-03 | 1998-12-10 | Heidelberger Druckmasch Ag | Verfahren zum Betrieb eines Gravierorgans |
-
0
- DE DENDAT7511479D patent/DE7511479U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19723184A1 (de) * | 1997-06-03 | 1998-12-10 | Heidelberger Druckmasch Ag | Verfahren zum Betrieb eines Gravierorgans |
| DE19723184B4 (de) * | 1997-06-03 | 2006-01-12 | Hell Gravure Systems Gmbh | Verfahren zum Betrieb eines Gravierorgans |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2211186C3 (de) | Schwingungsdämpfer für Drehflügelflugzeuge | |
| DE69611624T2 (de) | Adaptierter, dynamischer dämpfer mit abstimmbarer dämpfung und reibungsfrei rollendem gewicht | |
| DE2416157A1 (de) | Bohrwerkzeug | |
| DE2927415C2 (de) | Mosaikdrucker | |
| DE2449541B2 (de) | Daempfungsglied | |
| DE2001654A1 (de) | Vorrichtung zur Kompensation von Unwuchten | |
| DE2116282C3 (de) | Schreibvorrichtung für einen Bildempfänger | |
| DE69425975T2 (de) | Vorrichtung für die Einstellung des Raumes zwischen dem Druckkopf und den Druckmedien | |
| DE3226441A1 (de) | Differenzdruckgeber | |
| DE2603689B2 (de) | Anordnung zum Schwingungsausgleich | |
| EP1094946B1 (de) | Gravierorgan | |
| DE7511479U (de) | Anordnung zum Gravieren von Druckformen in einer Druckform-Graviermaschine | |
| DE2336089C3 (de) | Aufzeichnungssystem, insbesondere Graviersystem für eine Druckform-Graviermaschine | |
| DE1498652A1 (de) | Anordnung zur Steuerung der Verstellgeschwindigkeit einer zu untersuchenden Probe,insbesondere fuer registrierende Dichtemesser | |
| DE2848503C2 (de) | Maschinengehäuse mit einem eine relativ geringe Wandstärke aufweisenden Bauteil | |
| DE1424430B2 (de) | Magnetplattenspeicher | |
| DE2336089B2 (de) | Aufzeichnungssystem, insbesondere Graviersystem für eine Druckform-Graviermaschine | |
| DE2365637A1 (de) | Daempfungsanordnung fuer ein aufzeichnungssystem, insbesondere fuer ein graviersystem einer druckformgraviermaschine | |
| DE2449142C2 (de) | Magnetisch gesteuerter Verschluß | |
| DE19502030C1 (de) | Schalldämmeinrichtung und Verfahren zur Dämmung von Körperschall | |
| EP1150842B1 (de) | Gravierorgan | |
| DE3931240A1 (de) | Stossdaempfungseinrichtung mit veraenderlicher daempfungscharakteristik, insbesondere fuer kraftfahrzeuge | |
| DE19952996A1 (de) | Gravierorgan für elektronische Graviermaschine | |
| DE3439534A1 (de) | Ruettelstampfer | |
| DE3129554A1 (de) | Gedaempftes wellenlager |