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DE750829C - Umschaltvorrichtung fuer die Wicklungen von selbsterregten elektrischen Zuglichtmaschinen - Google Patents

Umschaltvorrichtung fuer die Wicklungen von selbsterregten elektrischen Zuglichtmaschinen

Info

Publication number
DE750829C
DE750829C DE1937750829D DE750829DD DE750829C DE 750829 C DE750829 C DE 750829C DE 1937750829 D DE1937750829 D DE 1937750829D DE 750829D D DE750829D D DE 750829DD DE 750829 C DE750829 C DE 750829C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching device
switch
pole
generator
motor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1937750829D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dipl-Ing Depser
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE750829C publication Critical patent/DE750829C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/66Structural association with auxiliary electric devices influencing the characteristic of, or controlling, the machine, e.g. with impedances or switches
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/16Regulation of the charging current or voltage by variation of field

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description

  • Umschaltvorrichtung für die Wicklungen von selbsterregten elektrischen Zuglichtmaschinen Damit bei Zuglichtmaschinen mit wechselnder Drehrichtung die Batterien immer im gleichen Sinne angeschlossen bleiben, hat man für die Wicklungen der Zuglichtmaschinen Umschaltvorrichtungen vorgeschlagen, bei denen die Nebenschlußwicklung der Maschine derart über einen Umpolsch.alter in den Hauptstromkreis der Maschine eingeschaltet. ist, daß sie auch bei wechselnder Drehrichtung der Maschine zwecks Aufrechterhaltung der Selbsterregung stets die gleiche elektrische und damit auch magnetische Polarität beibehält. Diese Umschaltvorrichtungen sind mechanisch mit der Generatorwelle verbunden und polen unter Zuhilfenahme von Trägheits-, Brems- und Verschiebekräften usw. den Generator je nach der Drehrichtung in dem einen oder anderen Sinne um. Infolge ihrer mechanischen Verbindung mit dem Generator haben diese Umschaltvorrichtungen erhebliche Nachteile, insbesondere arbeiten sie nicht einwandfrei, da sie den stoßartigen Beanspruchungen durch die Generatorwelle und die Fahrstöße ausgesetzt sind. Außerdem iSt die Überwachung .der Einrichtung wegen ihrer Unzugänglichkeit nur schwer durchzuführen.
  • Die Erfindung beseitigt diese und ähnliche Schwierigkeiten solcher Umschaltvorrichtungen. Erfindungsgemäß ist mit der Zuglichtmaschine ein mehrphasiger Synchronhilfsgenerator verbunden, der zur übertragung der Drehrichtung einen den Pol-,vechsler betätigenden Synchron- oder Asynchronmotor speist.
  • Man hat zwar schon bei Wechselstromgeneratoren, deren Drehzahl starken Schwankungen unterworfen ist, und die zum Aufladen von Sammlern dienen, die Umkehrung des Stromflusses bei .niedrigen Drehzahlen dadurch verhindert, daß man zwischen die Ankerwicklung des Generators und der Batterie Gleichrichter in Graetzscher Schaltung eingeschaltet hat. Da der Wechselstromgenerator Selbsterregung besitzt, muß auch die -N@ebenscliltißwickluihg über einen Gleichrichter mit der Ankerwicklung verbunden sein. Die für die Selbsterregung beim Anlauf dc r @:@Iaschine erforderliche Reinanenzspannung wird jedoch durch den Widerstand der Gleichrichter und der Schleifringe zum großen Teil verbraucht. Würde daher diese be= kannte Einrichtung auf Fahrzeugen aufgestellt und durch die auftretenden Erschütterungen die Renianenz noch weiter geschwächt werden, so würde schließlich eine Selbsterregung überhaupt nicht mehr auftreten. Diese Einrichtung wäre daher wegen der Abhängigkeit der Remanenzspannung von der Umschaltvorrichtung für die Umschaltung der Wicklungen von Zuglichtinascliirien bei Drehrichtungswechsel völlig angeeignet. Im Gegensatz dazu ist bei der Erfindung die Remanenz für die Selbsterregung der Zugliclitmaschine völld unabhängig von der Utiischaltvorrichtung.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
  • i ist eine Zuglichtmaschine, die unmittelbar auf der Fahrzeugwelle sitzt oder überein Zwischenglied, z. D. Treibriemen, von ihr angetrieben wird. Mit der Maschine i ist ein kleiner dreiphasiger Synchrongenerator -2 verbunden, der über die Leitung 3 und dem Schalter .I mit dem Synchron - oder Asynchronkleinmotor 5 in Verbindung steht. Diese Verbindung kann durch Öffnen des Schalters.[ unterbrochen werden. Der Motor 5 treibt über eine Rutschkupplung ö eine Schaltscheibe 7 an, die -wie in Fig. i schematisch dargestellt, einen Schalter 8 betätigt. Der Schaltweg der Scheibe ist durch die Anschläge 9 begrenzt. Der Schalter.[ ist mit dein Batterieschalter 1o derart gekuppelt, dar in :der Offenstel,lung des Schalters 1o der Schalter d. geschlossenist, und umgekehrt. Im übrigen entspricht die Zeichnung den üblichen Schaltverhältnissen von Zuglichtmaschinen. Da diese Schaltungen in ihrer Wirkungsweise bekannt sind, sollen sie hier nur so weit erläutert werden, als es zum Verständnis der Erfindung erforderlich ist. i i ist die Batterie. 1-2 die Beleuchtungsanlage des Wagens, 13 ist die Erregung des Generators i. Durch i.[ ist der selbsttätige Spannungsregler für die Generatorspannung angedeutet. Der Schalter 1o wird durch einen Elektromagneten 15 mit Hauptstrom- und spannttngswicklung in bekannter Weise derart gesteuert, daß er ge:chl@@s#en wird, sobald die Spannung des Generators i nach dein Anfahren des Wagens die erforderliche Höhe erreicht hat und geöffnet wird, wenn bei zu starkem Absinken der Spannung des Generators i Rückstrom aus der Batterie i i auftritt.
  • Die Umschaltvorrichtung arbeitet folgendermaßen Läuft die Maschine r im Sinne des Pfeiles an, dann wird durch den Synchrongenerator 2, der am besten eine Dauermagneterregung hat, der Motor 5 in der Pfeilrichtung gedreht. Dadurch wird die Schaltscheibe 7 ebenfalls in der Pfeilrichtung angetrieben und der Schalter 8 in die gestrichelte Lage 8o gebracht. Wenn er sich schon vorher in dieser Lage befunden hat, wird sein Schaltzustand nicht geändert. In der Schaltstellung 8o würde bei der angegebenen Drehrichtung der Generator 1 im richtigen Sinne angeschlossen sein. Zunächst hat aber der Generator i praktisch noch keine Spannung geliefert. Die Spannung baut sich erst auf, wenn durch Umlegen des Schalters 8 in die Stellung So die Erregerwicklung 13 an die Maschine gelegt wird. Sobald die Spannung auf den gewünschten Wert angestiegen ist, schließt der Magnet 15 den Schalter 1o und legt dadurch die Batterie 1i an den Generator i, der sie nun auflädt. Gleichzeitig ist dabei der Sehalter d. geöffnet worden. Der Generator 2 läuft jetzt leer weiter, der 1Iotor 5 ist abgeschaltet und bleibt stehen, ohne an dem Schaltzustand des Schalters 8 etwas zu ändern. Damit ist der normale Betrieb während der Fahrt hergestellt. -Nimmt die Fahrtgeschwindigkeit des Wagens mehr und mehr bis zum Stillstand ab. dann tritt bei einer gewissen Geschwindigkeit. infolge laclilassens i ,der Gen:eratorspannung, Rückstrom auf, und der Schalter 1o wird geöffnet. Dadurch wird auch der Schalter .I wieder geschlossen und der Motor,5 wieder eingeschaltet, ohne aber am Schaltzustand des Schalters 9 etwas zti ändern.
  • Der Generator i ist von der Batterie i r losgetrennt. seine Spannung bricht beim Unterschreiten einer bestimmten Drehzahl zusammen. Im Stillstand ist dann der Getieratorkreis stroin- und spannungslos. - Entsprechendes gilt für die Teile 2, 3 und 5. Fährt nun der Wagen wieder in der gleichen Richtung an, dann wird am Schaltzustand des Schalters 8 nichts geändert, es wird lediglich nach Erreichung einer bestimmten Drehzahl wieder der Schalter.zo geschlossen und der Schalter .I geöffnet. Fährt dagegen der Wagen in entgegengesetzter Richtung an. dann kehrt sich der Drehsinn der Generatoren i und 2 um, ebenso der Drehsinn des Motors 3 und der Schaltscheibe 7. Der Schaltei- 8 wird dann in die Stellung 8i umgelegt, d. h. der Generator i wird umgepolt. Im übrigen bleibt der Schaltvorgang während des weiteren Hochlaufens des Generators i der gleiche wie vorher. Eine Umlegung des Schalters von der Stellung 8i nach der Stellung 8o kommt erst dann wieder zustande, wenn die Fahrtrichtung des Wagens wechselt.
  • Der Schalter 8 wird, wie Fig. 2 schematisch zeigt, am besten als Kippschalter ausgeführt. -indem z. B., ein Stift 71 der Scheibe 7 mit dem Schalter 82 des Schalters 8 derart verhunden und der Drehpunkt 83 des Schaltarmes gegen die Drehachse 72 des -Schalters 7 so angeordnet wird, daß in einer. bestimmten Zwischenstellung der Scheibe 7, in der die Längsachse der Feder in die Richtung des Schaltarmes :2i gelangt, ein Lahllzustand eintritt, während in allen übrigen Stellungen der Scheibe 7 der Schaltarm 82- sich in der einen oder anderen Endstellung befindet.' An Stelle eines solchen Labilschalters kann auch irgendein anderer Kippschalter mit Kraftspeicher treten. Da solche Kraftspeicherschalter nach Bauart und Wirkungsweise an sich bekannt sind, sollen sie hier nicht näher erläutert werden. Die Rutschkupplung kann wegfallen,. wenn der Motor 5 so ausgeführt ist,- daß er auch bei festgehaltenem Läufer unter Spannung bleiben kann.
  • Der Schalter q. kann, falls überhaupt ein besonderer Schütz des Mortors 5 gegen höhere Spannungen nötig ist, durch eine Drosselspule oder eine ähnlich wirkende Kombination frequenzabhängiger Widerstände (Spannungsbegrenzer u. dgl.) ersetzt werden.
  • Die Erfindung bietet u. a. folgende Vorteile: ' Der Polwechsler kann getrennt vom Generator an den verschiedensten Teilen des Wagens, insbesondere in dem Reglerkasten der Zuglichtmaschine, untergebracht werden, läßt sich infolgedessen leicht überwachen Und ist gegen stoßartige Beanspruchungen weitgehend geschützt. Eine mechanische Verbindung von dem Generator nach dem Polwechsler fällt fort. Der Polwechsler arbeitet einwandfrei und hat eine. große Lebensdauer. Dadurch, daß oberhalb bestimmter Drehzahlen die Verbindung zwischen dem Hilfsgenerator und dem -Polwechslermotor unterbrochen wird, sind diese Maschinen keinen überlastungen ausgesetzt.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß durch Ausbildung des Polwechslers als Kipp-oder Kraftspeicherschalter- ein verhältnismäßig schwacher Antriebsmotor ausreicht, weil der Polwechslermotor mehrere Umdrehungen bei der Aufladung des Speichers zurücklegen 'kann und sein kleineres Drehmoment. durch einen entsprechend größeren Umlaufweg wettgemacht wird. Infolgedessen kann auch der Synchrongenerator :2 klein und leicht gebaut werden. Entsprechendes gilt für den Schalter q...

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Umschaltvorrichtung für die Wicklungen von selbsterregten elektrischen Zuglichtmaschinen, bei der die Nebenschlußwicklung der Maschine derart über einen Umpolschalter in den Hauptstromkreis der Maschine eingeschaltet ist, daß sie auch bei wechselnder Drehrichtung del-Maschine zwecks Aufrechterhaltung der Selbsterregung stets die gleiche elektrische und damit auch die gleiche magnetische Polarität beibehält, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Zuglichtmaschine (i) ein mehrphasiger Synchronliilfsgenerator (-2) verbunden ist, der zur Übertragung der Drehrichtung einen den Polwechsler (7, 8) -betätigenden Synchron-oder Asynchronmotor (5) speist.
  2. 2. Umschaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dein Polwechsl,ermotor () und dem Polwechsler (7, 8) entweder ein Freilaufgetriebe, z. B. Rutschkupplung (6), liegt, Blas nach erfolgter Umschaltung des Poa,%Nrechslers ein Weiterlaufen des Polwechslermotors gestattet, oder daß die @`rHerstan:ds- und Streuverhältnisse und Abmessungen des Polwechslermotors so gewählt sind, daß er auch im ,festgebremsten Zustand dauernd unter Spannung stehen kann.
  3. 3. Umschaltvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Unterbrecherschaltung (q.) in der Verbindung zwischen dem Hilfsgenerator und dem Polwechsler-Motor, die nach erfolgter Umschaltung des Polwechslers (7, 8) bzw. nach der Schaltung des Gleichstromgenerators (i) auf eine Batterie oder ein Netz geöffnet wird und sich selbsttätig, z. B. beim Absinken der Generatordrehzahl, unter einen bestimmten Grenzwert wieder schließt.
  4. 4.Umschaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Polwechselschalter (7, 8) aus einem. Kipp-oder Kraftspeicherschalter besteht, dessen Antriebsglied mit dem Polwechselmotor verbunden ist.
  5. 5. Umschaltvorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterbrechungsschalter (d:) derart mit dem Batterieschalter (io) verbunden ist. daß in der Schließstellung des Batterieschalters der Unterbrechungsschalter geöffnet ist, und umgekehrt.
  6. 6.Umschaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Hilfsgenerator (2) und dem Pol-%vechslermotor (5) eine Drosselspule oder eine ähnliche frequenzabhängige bzw. die Spannung begrenzende Widerstandskombination eingeschaltet ist. ` Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht Lyezozen worden: deutsche Patentschriften .... Nr. 83 215, 171 373. 184 087, 6 1 3 779; schweizerischePatentselirift. , - 180 788; britische - . , - 12 639 vom Jahre 1913; USA.-Patentschrift . . . . . . . . - 1921841.
DE1937750829D 1937-11-21 1937-11-21 Umschaltvorrichtung fuer die Wicklungen von selbsterregten elektrischen Zuglichtmaschinen Expired DE750829C (de)

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Family Applications (1)

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DE1937750829D Expired DE750829C (de) 1937-11-21 1937-11-21 Umschaltvorrichtung fuer die Wicklungen von selbsterregten elektrischen Zuglichtmaschinen

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Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE184087C (de) *
DE171373A (de) *
DE83215C (de) *
GB191312639A (en) * 1913-05-30 1914-04-30 Henry Leitner Improvements in and connected with Apparatus for use in Charging Electric Accumulators.
US1921841A (en) * 1930-01-13 1933-08-08 Rca Corp Method of charging accumulators
DE613779C (de) * 1929-09-28 1935-05-24 Robert Bosch Akt Ges Umschaltvorrichtung an Dynamomaschinen fuer Links- und Rechtslauf, insbesondere fuer Zugbeleuchtung
CH180788A (de) * 1934-10-25 1935-11-15 Scintilla Ag Stromumschalteinrichtung an einer auf eine Batterie und ein Verbraucherstromnetz arbeitenden Dynamomaschine.

Patent Citations (7)

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