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DE758246C - Streutransformator zum Lichtbogenschweissen - Google Patents

Streutransformator zum Lichtbogenschweissen

Info

Publication number
DE758246C
DE758246C DEL99328D DEL0099328D DE758246C DE 758246 C DE758246 C DE 758246C DE L99328 D DEL99328 D DE L99328D DE L0099328 D DEL0099328 D DE L0099328D DE 758246 C DE758246 C DE 758246C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
yoke
scatter
transformer
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL99328D
Other languages
English (en)
Inventor
Eberhard Rietsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEL99328D priority Critical patent/DE758246C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE758246C publication Critical patent/DE758246C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/08High-leakage transformers or inductances
    • H01F38/085Welding transformers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

  • Streutransformator zum Lichtbogenschweißen Die bekannten Streutransformatoren für Schweißzwecke weisen im allgemeinen eine derartige Charakteristik auf, daß die Leerlaufspannung, die mit der Zündspannung des Schweißlichtbogens identisch ist, mit abnehmender Schweißstromstärke kleiner wird. Dies wird dadurch verursacht, daß die bei den kleineren Stromstärken vorgenommene Verringerung des magnetischen Widerstandes sich auch schon im Leerlauf des Transformators bemerkbar macht. Die Anforderungen an die Zündspannung vom Standpunkt des Schweißers aus betrachtet sind dagegen genau entgegengesetzter Richtung. Kleinere Stromstärken erfordern eine höhere Zündspannung und umgekehrt. Um diesen Anforderungen Rechnung zu tragen, ist bereits vorgeschlagen worden, fiii die kleineren Schweißstromstärken eine Umschaltung vorzunehmen, die derart erfolgt, daß die Gesamtzahl der Sekundärwicklungen größer wird, ihre Verteilung jedoch so ist, daß sie alle bzw. der größte Teil davon stark streuend arbeiten. Hierdurch wird erreicht, daß durch Erhöhen der Windüngszahl eine Erhöhung, mindestens aber ein Gleichbleiben der Zündspannung eintritt, während durch das Vergrößern der Streuwirkung bei Belastung die Ströme klein werden. Der Nachteil dieser bekannten Anordnung ist, da,ß ein einfaches Verstellen eines Streukernes nicht ausreicht, sondern daß zum Vergrößern der Stromstärke noch eine Umschaltung und damit auch der dazu nötige Umschalter selbst erforderlich wird.
  • Es ist auch weiterhin ein Transformator mit einer Drosselspule für elektrische Lichtbogenschweißung bekanntgeworden, der im wesentlichen drei Schenkel aufweist, von denen der eine die Primär- und Sekundärwicklung des Transformators in konzentrischer Anordnung trägt, während der mittlere und dritte Schenkel unbewickelt sind. Der dritte Schenkel ist beweglich angeordnet und bildet mit dem gemeinsamen Joch der drei Schenkel einen Luftspalt. An dieser Stelle sitzt die Drosselspule.
  • Diese bekannte Anordnung benutzt zur Regelung nicht das bekannte Mittel der Streuung, sondern eine strombedingte Gegenspannung bei annähernd gleichbleibendem Fluß der Sekundärspule. Hierdurch wird ein großer Aufwand an aktivem Werkstoff, d. h. an Kupfer und Eisen, erforderlich. Die Drosselspule ist dabei leistungsmäßig gleich der Leistung des Transformators auszulegen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Streutransformator zum Lichtbogenschweißen zu schaffen, bei dem trotz zunehmender Streuung und damit abnehmendem Belastungsstrom eine Erhöhung der Zündspannung eintritt, ohne daß irgendein zusätzliches Betätigen eines Umschalters notwendig wird, und bei dem außerdem der Aufwand an aktivem Werkstoff auf ein. Mindestmaß im Vergleich zu bekannten Anordnungen herabgesetzt wird.
  • Zu diesem Zweck werden bei einem Streutransformator zum Lichtbogenschweißen mit einer von einem Streufluß durchsetzten. und mit der Sekundärwicklung in Reihe geschalteten Hilfswicklung gemäß der Erfindung zwei parallele, gleichzeitig aber ungleich in ihrem magnetischen Widerstand veränderbare Streuwege vorgesehen und die Sekundärwicklung bzw. ein Teil derselben mit beiden Streuwegen, die Hilfswicklung nur mit dem stärker veränderbaren Streuweg verkettet.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn ein zweischenkliger Transformator mit über den einen Kern hinaus ungleich verlängerten Jochen vorgesehen und parallel zu den Kernen ein weiterer, verschiebbarer, zum Regeln der Streuung dienender U-förmiger Streukern angeordnet ist, dessen einer, längerer Schenkel mit den Jochverlängerungen und dessen anderer, kürzerer Schenkel mit dem kürzeren Joch unmittelbar eine Luftspalte bildet. Bei dieser Anordnung wird der dem Streukern benachbarte Kern von der Primärwicklung des Transformators umgeben, während die Sekundärwicklung ganz oder zum Teil sowohl den ILern der Primärwicklung als auch den beweglichen Streukern umfaßt. Die vorgeschlagene Hilfswicklung ist dabei koaxial zur Primärwicklung außerhalb des einen Joches angeordnet und steht mit dem kürzeren Schenkel des Streukernes in einer derart räumlichen Beziehung, daß beim Regeln der Streuung die Hilfswicklung von dem kürzeren Schenkel des Streukernes entweder durchsetzt oder freigegeben wird. Weitere vorteilhafte Einzelheiten sind im folgenden beschrieben.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Abb.. i eine Seitenansicht und Abb. 2 eine Draufsicht auf den erfindungsgemäßen Streutransformator; Abb. 3 zeigt in einem Schaubild unter Vernachlässigung des magnetischen Widerstandes des Eisens die Änderung des magnetischen Widerstandes der beiden bei dem vorgeschlagenen Transformator auftretenden Streuwege beim Regelvorgang; - Abb..I zeigt die Betriebscharakteristik des Streutransformators.
  • Der Streutransformator ist mit den beiden Hauptkernen i und 2 ausgerüstet. Sowohl das Joch 3 als auch das Joch d, sind über den Kern -2 hinaus verlängert. Der U-förmige Streukern15 bildet mit den Verlängerungen der Joche 3 und 4. Luftspalte 5 und 6. Das kürzere Ende des Kernes 15 bildet unmittelbar mit dem Joch 3 den Luftspalt ; . Die Primärwicklung des Transformators ist mit 8 bezeichnet. Die Sekundärwicklung ist unterteilt, und zwar umfaßt der Teil g den Kern i, während der Teil io derart ausgebildet ist, daß er sowohl den Kern 2 mit der Wicklung 8 als auch den Streukern 15 umfaßt. Zu der Primärwicklung 8 ist außerhalb des Joches 3 die Hilfswicklung i z koaxial angeordnet, die beim Bewegen des Streukernes 15 in einer der Pfeilrichtung 1-2 entgegengesetzten Richtung von seinem kürzeren Schenkel durchsetzt wird. Die Wirkungsweise des neuen Streutransformators ist folgende: Durch die besondere Ausbildung des Kernes 15 werden zwei parallel geschaltete Streupfade 13 und 14 gebildet. Die Streupfade sind so angeordnet, daß beim Verstellen des Kernes 15 in Richtung des Pfeiles 12 bzw. in entgegengesetzter Richtung der magnetische Widerstand des einen schneller als der des anderen sich ändert. Der magnetische Pfad 13 ändert sich schneller als der Pfad 1q., wie das deutlich die Kurven der Abb. 3 zeigen. Im Zuge des seinen Widerstand schneller ändernden Streupfades liegt die Hilfswicklung i i, die mit der Sekundärwicklung des Transformators in Reihe geschaltet ist. Dadurch wird bewirkt, daß bei Leerlauf und sehr stark eingestellter Streuung, d. h. also bei geringem magnetischem Widerstand des gesamten Streupfades durch Bevorzugung des Parallelpfades geringeren Widerstandes im Leerlauf, eine Zusatzspannung erzeugt wird. Je mehr der magnetische Widerstand des Streupfades vergrößert wird, um so geringer wird diese Zusatzspannung, so daß, wie das Schaubild der Abb.4 deutlich zeigt, durch den vorgeschlagenen Transformator dem niedrigeren Schweißstrom eine höhere Zündspannung zugeordnet ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Streutransformator zum Lichtbogenschweißen mit einer von einem veränderbaren Streufluß durchsetzten und mit der Sekundärwicklung in Reihe geschalteten Hilfswicklung, dadurch gekennzeichnet, daß zwei parallele, gleichzeitig aber ungleich in ihrem magnetischen Widerstand veränderbare Streuwege vorgesehen sind und die Sekundärwicklung bzw. ein Teil derselben mit beiden Streuwegen, die Hilfswicklung dagegen nur mit dem stärker veränderbaren Streuweg verkettet ist.
  2. 2. Streutransformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Eisenkreis aus zwei Kernen besteht, die durch zwei Jochstücke verbunden sind, welche über den einen Eisenkern verlängert sind, und zwar das untere Joch um ein längeres Stück, das obere dagegen um ein kürzeres Stück, während das parallel zu den Kernen in Richtung von deren Achse verschiebbare Streujoch U-förmig, mit einem kurzen und einem langen Schenkel ausgebildet und so angeordnet ist, daß der kürzere Schenkel in die Verlängerung des einen Kernes zu liegen kommt, während der längere Schenkel parallel zu diesem Kern verläuft, und zwar in der Weise, daß er mit der längeren Jochverlängerung einen veränderlichen Luftspalt, mit der kürzeren Jochverlängerung dagegen einen unveränderlichen Luftspalt bildet, während der Luftspalt zwischen dem kürzeren Schenkel und dem Joch sich ebenfalls mit der Verstellung des Streusteges verändert.
  3. 3. Streutransformator nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Streukern benachbarte Kern von der Primärwicklung umgeben ist, während die Sekundärwicklung ganz oder zum Teil sowohl den Kern der Primärwicklung als auch den beweglichen Streukern umfaßt. Streutransformator nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, da,ß die Hilfswicklung koaxial zur Primärwicklung außerhalb des einen Joches angeordnet ist und von dem kürzeren Schenkel des Streukernes beim Regeln der Streuung entweder durchsetzt oder freigegeben wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende, Druckschrift in Betracht gezogen worden: Schweizerische Patentschrift Nr. 189 95o.
DEL99328D 1939-10-26 1939-10-26 Streutransformator zum Lichtbogenschweissen Expired DE758246C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL99328D DE758246C (de) 1939-10-26 1939-10-26 Streutransformator zum Lichtbogenschweissen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL99328D DE758246C (de) 1939-10-26 1939-10-26 Streutransformator zum Lichtbogenschweissen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE758246C true DE758246C (de) 1953-03-09

Family

ID=7289111

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL99328D Expired DE758246C (de) 1939-10-26 1939-10-26 Streutransformator zum Lichtbogenschweissen

Country Status (1)

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DE (1) DE758246C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3144840A1 (de) * 1981-11-11 1983-05-26 May & Christe Gmbh, Transformatorenwerke, 6370 Oberursel Streufeldspartransformator

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH189950A (de) * 1936-04-11 1937-03-31 Deutsche Celluloid Fabrik Separator für Akkumulatoren.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CH189950A (de) * 1936-04-11 1937-03-31 Deutsche Celluloid Fabrik Separator für Akkumulatoren.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3144840A1 (de) * 1981-11-11 1983-05-26 May & Christe Gmbh, Transformatorenwerke, 6370 Oberursel Streufeldspartransformator

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