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DE7540289U - Bedienungsvorrichtung fuer ein uebertragungsorgan in kraftfahrzeugen - Google Patents

Bedienungsvorrichtung fuer ein uebertragungsorgan in kraftfahrzeugen

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Publication number
DE7540289U
DE7540289U DE19757540289 DE7540289U DE7540289U DE 7540289 U DE7540289 U DE 7540289U DE 19757540289 DE19757540289 DE 19757540289 DE 7540289 U DE7540289 U DE 7540289U DE 7540289 U DE7540289 U DE 7540289U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
guide track
rotary knob
disc
operating device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19757540289
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
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Publication date
Application filed by Bayerische Motoren Werke AG filed Critical Bayerische Motoren Werke AG
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Publication of DE7540289U publication Critical patent/DE7540289U/de
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Description

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MOTORiSN WÜRKE AKTIENGESELLSCHAFT, München '»Ο
12. Dezember 1975
Bedienungsvorrichtung für ein Übertragungsorsan in Kraft fahrzeugen _,
Die Erfindung betrifft eine Bedienungsvorrichtung der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Bauart.
Bei einer bekannten Bedienungsvorrichtung dieser Bauart (DT-Gm 75 15 253) weist das als Hebel ausgebildete Betätigungsorgan einen abgewinkelten Steuerschlitz auf, in dem eine auf einem Zapfen am Hebel drehbar gelagerte Rolle geführt und in einer Endstellung durch Verformen eines elastischen Bauteiles festgelegt ist. Festgelegte Zwischenstellungen der Bedienungsvorrichtung sind dabei nicht ohne weiteren Bauaufwand einstellbar.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Bedienungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 in beliebige Drehlagen des Betätigungsorgan^ leichtgäiigig und feinfühlig einstellbar zu machen und dabei deren selbsttätiges Verstellen auszuschließen. Weiterhin soll deren bauliche Ausbildung eine einfache und kostengünstige Herstellung und eine platzsparende Anordnung im Kraftfahrzeug ermöglichen.
2.ur Lösung dieser Aufgabe sind die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen Merkmale vorgesehen. Die spiralförmige Gestaltung der Führungsbahn des Betätigungsorganes, durch die der Hebel selbsthemmend zwangsgesteuert ist, verhindert eine selbsttätige Verstellung durch Erschütterungen oder sonstige Störeinflüsse. Auch Kräfte, die von einem zu bedienenden Stellglied, beispielsweise der Luftklappe einer Kraftfahrzeugheizung, ausgehen und über das Übertragungsorgan auf die Bedienungsvorrichtung einwirken, können diese
7540289 15.0471
nicht verstellen, weil die an der Führongsbahn auftretenden Reibungskräfte proportional mit der durch das Übertragungsorgan übertragenen Kraft wachsen. Die spiralförmige Führungsbahn ermöglicht eine feinfühlige Verstellung des Übertragun~sorganes und eines damit verburdenen Stellgliedes. Der funktioneile Zusammenhang zwischen dem Winkelweg des Betätigungsorgans und dem Stellweg des Übertragungsorganes läßt sich durch die Form der Spirale und der sich ggf. daran anschließenden v/eiteren Kurvenstücke der Führungsbahn beliebig festlegen und dem jeweiligen Verwendungszweck der Bedienungsvorrichtung anpassen. Die Führungsbahn kann in sich geschlossen oder an beiden Enden offen sein, sie kann sich über einen beliebigen Winkelbereich und auch über mehr als 360 erstrecken.
Nach den Merkmalen der Ansprüche 2 und 3 ist die Bedienungsvorrichtung so ausgebildet, daß ihre kostengünstige Herstellung erleichtert, ihre raumsparende Anordnung am Kraftfahrzeug begünstigt und eine symmetrische Anordnung ihrer kraftübertragenden Teile für einen günstigen Kraftfluß erreicht v;ird.
Nach Anspruch 4 ist eine besonders preisgünstige Ausbildung aus Kunststoff-Spritzgußteilen vorgesehen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen Bedienungsvorrichtung hervor. Ss zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht der Bedienungsvorrichtung und
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1.
Die erfindungsgemäße Bedienungsvorrichtung ist im Armaturenbrett 1 eines Kraftfahrzeuges angeordnet. Sie besteht im wesentlichen aus einem Drehknopf 2, einer Scheibe 3 und einem
-D-
Hebel 4, an dem ein Seilzug 5 angelenkt ist. Der Drehknopf 2 ragt durch eine Öffnung des Armaturenbrettes 1 und ist in einem am Armaturenbrett 1 befestigten Gehäuse 6 drehbeweglich gelagert. Die Scheibe 3 ist auf einen Lagerzapfen 7 des Drehknopfes 2 aufgesteckt und durch eine Nut-Feder-Verbindung 8 drehfest mit dem Drehknopf 2 verbunden. An ihren beiden Stirnflächen 9 und 10 ist die Scheibe 3 mit jeweils gleichgestalte-* ten Führungsbahnen 11 und 12 mit Rechteckquerschnitt vergehen.
Am Hebel 4, der an einer Drehlagerstelle 13 im Gehäuse 6 gelagert ist, sind zwei Las-hen 14 und 15 angeformt, die die Scheibe 3 in einer symmetrischen U-Form umgreifen. Zwei an den Lasihen 14 und 15 vorgesehene Zapfen 16 und 17, deren gemeinsame Achse parallel zur Drehachse 21 des Drehknopfes 2 liegt, ragen mit Spielpassung von beiden Seiten in die Führungsbahnen 11 und 12. Am freien Ende 18 des Hebels 4 ist der Seilzug 5 angelenkt. Seine Hülle 19 erstreckt sich etwa tangential zu der Kreisbahn, die die Anlenkstelle 20 beim Schwenken des Hebels 4 um die Drehlagerstelle 13 beschreibt. Dadurch wird die Biegeverformung des Seilzuges 5 bei dessen Stellbowegung auf ein Mindestnaß beschränkt. Die Anlenkstelle zO dos Seilzuges 5 liegt mittig zu den Laschen 14 und 15 und zu der Scheibe 3« Dadurch ergibt sich ein symmetrischer Kraftangriff an beiden Stirnflächen 9 und 10 der Scheibe 3. Ein Verklemmen der Zapfen 16 und 17 in den Führungsbahnen 11 und 12 wird vermieden.
Mittels des so gebildeten ebenen Kurvengetriebes wird die Dreh- bevregung des von Hand zu bedienenden Drehknopf es 2 in eine annähernd geradlinige Stellbewegung des Seilzuges 5 umgewandelt. In der in Fig. .1 gezeichneten Endlage befinden sich die Zapfen 16 und 17 am äußeren Ende der sich über etwa 270° erstreckenden Führungsbahnen 11 und 12. Die Zapfen 16 und 17 liegen dabei an einem äußeren Endanschlag 21 der Scheibe 3 an. Yienn man den
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Drehknopf 2 im Uhrzeigersinn dreht, schwenkt eier Hebel 4 entgegen dem Uhrzeigersinn und zieht den Seilzug 5 aus der Hülle 19 bis die Zapfen 16 und 17 an dem inneren Lnde der Führunj;·- bahnen 11 und 12 zur Anlage kommen. Die Steigung der spiralförmigen Führungsbahnen 11 und 12 ist so gewählt und auf die Reibung in allen Getriebeteilen abgestimmt, daß sich eine Selbsthemmung ergibt, die eine Festlegung der Bedienungsvorrichtung in jedsr Stellung bewirkt und deren selbsttätiges Verstellen verhindert.
■ij£n sprüche: - 5 -
7140219 11.0476

Claims (4)

I ■ » I * S ϊ f 1 * * » till HII 4 9 m t BAYERISCi-DS MOTORS ΪΠΖύΖΐ 7.Im^IiGLSELLSCHAFT, I-Iünchen 40 12. Dezember 1973 - 5 -Hiispruche:
1. Bedienungsvorrichtung für ein Übertragungsorgan, wie Seilzug oder Gestänge, in Kraftfahrzeugen, das an einem drehbar gelagerten Hebel angelenkt ist, wobei der Hebel einen Zapfen aufweist, der in eine Führungsbahn eines drehbar gelagerten Betätigungsörganes eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan als Drehknopf(2)ausgebildet ist, und daß die zumindest teilweise spiralförmig ausgebildete Führungsbahn (,11) die Drehachse (21) des Drehknopfes (2) bogenförmig umgreift, wobei die Steigung der Führungsbahn (11) im Bereich der Selbsthemmung liegt,
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Drehknopf (2) eine Scheibe (3) drehfest verbunden ist, an deren Stirnfläche (9) die Führungsbahn (11) mit Rechteckquerschnitt ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (3) in beiden Stirnflächen .(9 und 10) je eine Führungsbahn (11 und 12) aufweist und daß am Hebel (4) zwei die Scheibe (3) U-förmig umgreifende Laschen (14 und 15) ausgebildet sind, von denen je ein Zapfen (16 und 17) nach innen ragt und in die Führungsbahnen (11 bzw.12) eingreift.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehknopf (2), die Scheibe (3) und der Hebel (4) als Spritzgußteile aus gleitfähigem und verschleißfestem Kunststoff ausgebildet sind.
75402IE 15.04.76
DE19757540289 1975-12-18 1975-12-18 Bedienungsvorrichtung fuer ein uebertragungsorgan in kraftfahrzeugen Expired DE7540289U (de)

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