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DE7540096U - Intraokulare künstliche Augenlinse - Google Patents

Intraokulare künstliche Augenlinse

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Publication number
DE7540096U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
eye lens
edge
haptic
lens according
optical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7540096U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ciba Vision GmbH
Original Assignee
Titmus Eurocon Kontaktlinsen GmbH
Publication date
Publication of DE7540096U publication Critical patent/DE7540096U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

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Li ed I1 ru-h, Zeltler
8000M,:..' τ: . : .J,,.fj;.a.io 21/22 Telefon C h-j i ^i 24 62. 22 7815, 29 57 66
A 7593
.TITMUS EUROCON KONTAKTLINSEN KG 8750 Aschaffenburg, Goldbacher Straße 57
Intraokulare künstliche Augenlinse
Die Erfindung betrifft eine intraokulare künstliche Augenlinse mit einem optischen, innerhalb der Irisöffnung zu liegen kommenden optischen Teil und mit Fixierungs- und Stützelementen, wie einen, den optischen Linsenteil umgebenden, vor der Iris zu liegen kommenden haptischen Rand und hinter der Iris liegende Stützschleifen.
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Die natürliche Augenlinse des Menschen, welche zur Bildung eines scharfen Bildes auf der Netzhaut dient, kann unter Umständen trübe werden, was einen chirurgischen Eingriff und das Entfernen der natürlichen Augenlinse im Rahmen einer sogenannten Kataraktoperation notwendig macht. Zur Aphakiekorrektion ist es bekannt, eine intraokulare künstliche Augenlinse, welche erstmalig von C.D.Binkhorst vorgeschlagen wurde, als Ersatz in die Irisöffnung einzusetzen.
Zur Fixierung der intraokularen Linsen sind die verschiedensten Stützorgane und Fixierungselemente bekannt geworden (deutsche Offenlegungs-Schriften 25 04 450, 20 00 704 und 24 37 184; US-Patentschriften 2 834 und 3 673 616). Bei den bekannten künstlichen Augenlinsen werden in aller Regel Fixierungsschleifen verwendet, welche zur Abstützung der künstlichen Augenlinse dienen. Auch ist es bekannt (deutsche Offenlegungsschrüt 25 04 450), im Linsenkörper Öffnungen vorzusehen, die für einen mit einer Nadel hindurchzuführenden Fixierungsfaden durchlässig sind.
Die bekannten intraokularen künstlichen Linsen bestehen in aller Regel aus Polymethylmethacrylat, das sich bei den bekannten Anwendungsformen durchgesetzt hat. In der US-Patentschrift 2 834 023 sind zwar auch andere optische Stoffe genannt, wie beispielsweise Diäthylen, Glykol, Eis-ailyl Karbonate, Polyacrylate und optische Gläser. Letztere konnten sich jedoch insbesondere wegen der Unverträglichkeit mit dem Augengewebe in der Praxis nicht durchsetzen. Auch beim Polymethylmethacrylat zeigen sich nach der Einpflanzung bei Patienten gelegentlich Abstoßungserscheinungen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine intraokulare künstliche Augenlinse in Vorschlag zu bringen, bei der derartige Abstoßungserscheinungen vermieden werden.
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Diese Aufgabe wird bei der Augenlinse der eingangs genannten Art erfin-
dungs gemäß, dadurch gelöst, daß der optische Teil und die Fixierungsund Stützelemente der Linse insgesamt oder zumindest an ihrer Oberflä- j
ehe aus Silikon-Kautschuk bestehen.
In vorteilhafter Weise können der optische Teil und der den optischen ]
Teil umgebende haptische Rand aus einem einzigen Silikon-Kautschuk- |
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i sehen sind. I
Da Abstoßungserscheinungen auch aufgrund einer zu großen Oberfläche der Linse in Erscheinung treten können, ist es notwendig, insbesondere
den haptischen Rand, welcher den optischen Teil der Linse umfaßt, so groß zu bemessen, daß die Fixierung der Linse garantiert ist, jedoch Abstoßungserscheinungen vermieden werden. Durch die Wahl eines geeigneten Querschnittes der künstlichen Linse kann diesem Erfordernis Rechnung getragen werden und demzufolge kann der haptische Rand einen im wesentlichen elliptischen Umriß aufweisen, der am einen Nebenscheitel eine Auswölbung aufweist. In vorteilhafter Weise liegen hierbei die Hauptscheitel des elliptischen Umrisses des haptischen Randes den Stützschleifen, welche hinter der Iris zu liegen kommen, gegenüber.
Ferner kann der haptische Rand mit Einrichtungen versehen sein, die ein stellenweises Verwachsen des Irisgewebes mit der eingesetzten künstlichen Linse fördern. Diese Einrichtungen können als entsprechend ausgebildete Bohrungen ausgebildet sein. Die Bohrungen können hierzu einen runden, jedoch auch einen länglichen oder einen anderen geeigneten Querschnitt aufweisen. In vorteilhafter Weise können die Bohrungen in der Auswölbung des elliptischen Umrisses des haptischen Randes angeordnet sein.
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Durch die spezielle Auswahl des Silikon-Kautschuli-Materials ergibt sich eine intraokulare künstliche Augenlinse, bei der auch ohne Vernähen der Augenlinse mit dem Irisgewebe eine einwandfreie Fixierung ermöglicht wird, da ein stellenweises Verwachsen des Irisgewebes mit dem Silikon-Kautschuk-Material, insbesondere im nichtoptischen Bereich der Linse, erzielt werden kann. Auch kann die Linse mit einem solchen Umriß ausgestaltet werden, daß die Oberfläche der einzupflanzenden Linse gerade solche optimierten Ausmaße besitzt, die eine einwandfreie Fixierung und damit ein ordentliches optisches Sehen garantieren, jedoch Abstoßungserscheinungen verhindern, da der Linse eine Form gegeben werden kann, die möglichst wenig Angriffspunkte für die Fremdkörperabwehr bietet.
Für das Silikon-Kautschuk-Material kommen bevorzugt Methyl- oder Methylphenylsiloxane zur Anwendung, jedoch ist es auch möglich, solche Siloxane zu verwenden, bei denen durch Propyl- und Phenylgruppen die restlichen Valenzen des Siliziums abgesättigt sind.
In der Figur ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Anhand dieser Figur soll die Erfindung noch näher erläutert werden. Die dargestellte Linse enthält einen optischen Teil 1, der einen im wesentlichen runden Querschnitt aufweist. Dieser optische Teil 1 der Linse ist von einem haptischen Rand 2 umgeben, der bevorzugt aus dem gleichen Material besteht wie der optische Teil 1, wobei der optische Teil 1 und der haptische Rand 2 aus einem einzigen Silikon-Kautschuk-Stück gefertigt sind. Im dargestellten Ausführungsbeispiel schließt der untere Rand des optischen Teils 1 mit dem unteren Rand des haptischen Randes 2 ab. Auf der Rückseite der Linse sind Stützschleifen 3 und 4 verankert. Diese Stützschleifen gewährleisten, daß zwischen dem haptischen Rand 2 und den Stützschleifen 3 und 4 die Iris eingeschoben werden kann. Die dargestellte Ausführungsform gewährleistet ein leichtes Einsetzen der künstlichen Linse in die Öffnung der Iris.
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Der haptische Rand 2 besitzt einen im wesentlichen elliptischen Umriß, wobei der eine Hauptscheitel des elliptischen Umrisses eine Auswölbung 5 aufweist. In dieser Ausbuchtung bzw. Auswölbung 5 sind Bohrungen 6 vorgesehen, welche ein Verwachsen des Gewebes der Iris an diesen Stellen mit der künstlichen Linse begünstigen.
Die Bereiche der Haupts ehe itel HS des pllipsenförmigen haptischen Randes erstrecken sich in die gleichen Richtungen wie die Stützschleifen 3 und 4, so daß sie sich gegenüberliegen.
Die Stützschleifen 3 und 4 können aus Metall oder Kunststofl bestehen, wobei sie jedoch einen Silikon-Kautschuk-Überzug tragen. Die Abmessung zwischen den beiden Hauptscheiteln HS des elliptischen Umrisses des haptischen Randes 2 beträgt etwa 8,5 mm, während der Abstand vom Nebenscheitel NS des elliptischen haptischen Randes zum oberen Scheitelpunkt OS der Auswölbung 5 etwa 6, 5 mm beträgt. Der Durchmesser des optischen Teils 1 der dargestellten künstlichen Linse beträgt etwa 4, 5 mm. Der Durchmesser der Stützschleifen beträgt etwa O, 5 mm.
Aufgrund der dargestellten Form der künstlichen Linse ergibt sich ein vereinfachtes Einsetzen der künstlichen Linse in die Öffnung der Iris. Die Innenränder der Iris kommen beim Einsetzen der künstlichen Linse zwischen dem haptischen Rand 2 und den beiden Stützschleifen 3 und 4 zu liegen. An den Stellen der beiden Bohrungen 6, welche in der optisch nicht wirksamen Fläche der Auswölbung 5 des haptischen Randes liegen, erfolgt durch Verwachsung mit dem Gewebe der Iris eine zusätzliche Fixierung der Linse.
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Claims (4)

Lied!, Moth, Zeltfer·:-' Pntfjntanwiflto •w' Pntontanwäilto B 0 0 Ü M il η G Ii B π 2 2 ■ S t ο I η s d Q r Γ11 r β 0 ο 21 - 2 2 ■ Telefon 089 / 29 04 Titmus Eurocon Kontaktlinsen KG Ü 75 400 96,3 A 7593 N/Br. 2. Februar 1976 Schutzansprüche
1. Intraokulare künstliche Augenlinse mit einem optischen, innerhalb einer Irisöffnung einsetzbaren optischen Teil und mit Fixierungsund Stützelementen, wie einen, den optischen Linsenteil umgebenden, vor der Iris anzubringenden haptischen Rand und hinter der Iris zu liegen kommende Stützschleifen, dadurch gekennzeichnet, daß der optische Teil (1) und die Fixierungs- und Stützelemente (2, 3, 4, 5) der Linse insgesamt oder zumindest an ihrer Oberfläche aus Silikon-Kautschuk bestehen.
2. Augenlinse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der optische Teil (1) und der den optischen Teil umgebende haptische Rand (2) aus einem Silikon-Kautschuk-Stück gefertigt sind und die Stützschleifen (3, 4) aus Metall oder Kunststoff bestehen und mit einem Silikon-Kautschuk-Überzug versehen sind.
3. Augenlinse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der haptische Rand (2) einen im wesentlichen elliptischen Umriß aufweist, der am einen Nebenscheitel eine Auswölbung (5) besitzt.
4. Augenlinse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptscheitel (HS) des elliptischen Umrisses des haptischen Randes (?) den Stützschleifen (3, 4) gegenüberliegen.
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5, Augenlinse nach einem der Amsprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der haptische Rand (2) mit Bohrungen (6) versehen ist,
6, Augenlinse nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (6) in der Auswölbung (5) angeordnet sind.
7, Augenlinse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Rand des optischen Teiles (1) mit dem unteren Rand bzw. mit dem Nebenscheitel des haptischen Randes (2) zusammenfällt.
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DE7540096U Intraokulare künstliche Augenlinse Expired DE7540096U (de)

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DE7540096U true DE7540096U (de) 1976-05-20

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7540096U Expired DE7540096U (de) Intraokulare künstliche Augenlinse

Country Status (1)

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DE (1) DE7540096U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0064770A3 (en) * 1981-05-13 1983-01-05 Inprohold Establishment Lens for implantation in the posterior chamber

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0064770A3 (en) * 1981-05-13 1983-01-05 Inprohold Establishment Lens for implantation in the posterior chamber

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