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DE7434750U - Waschtisch mit darunter angeordnetem Möbelstück - Google Patents

Waschtisch mit darunter angeordnetem Möbelstück

Info

Publication number
DE7434750U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furniture
rails
washstand
legs
washbasin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7434750*[U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ANNAWERK KERAMISCHE BETRIEBE GmbH
Original Assignee
ANNAWERK KERAMISCHE BETRIEBE GmbH
Publication date
Publication of DE7434750U publication Critical patent/DE7434750U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Nürnberg, den 17.10.1974
Firma Annawerk Keramische Betriebe GmbH.,8633 Rödental-Oeslau Waschtisch mit darunter angeordnetem Möbelstück
Die Neuerung betrifft einen Waschtisch aus keramischem Werkstoff mit darunter fest angeordnetem Hängeschrank, Ablagebrett oder ähnlichem Möbelstück.
Waschtische dieser Art sind bereits bekannt. Sie sind im allgemeinen flach gebaut und nach den Seiten hin etwas ausladend, so daß hinreichend Platz für die Anbringung des Möbelstückes vorhanden ist. Das Möbelstück selber, welches aus Holz, Kunststoff, Preßspanplatten od.dgl. Werkstoffen bestehen kann, ist bei den bekannten Ausführungen mit Hilfe von Klappdübeln oder ähnlichen Einrichtungen, die in Löcher des Waschtisches eingreifen, an diesen befestigt.
Die Montage der vorbekannten Ausführungsformen derartiger Waschtisch-Möbelstück-Kombinationen ist umständlich und kann in der Regel nur von zwei Handwerkern gleichzeitig ausgeführt werden. Dies rührt daher, daß zunächst die
BSOC Nürnberg 11 Telefon (0911} Telex Telegramme Deutsche Bank Bayer. Vereinsbank Stadtsparkasse Poetscheckkonto
Klappdübel in die dafür vorgesehenen öffnungen, die sich an der Unterseite des Waschtisches befinden, eingeführt werden müssen und daß alsdann die Gestänge dieser Dübel mit dem Waschtisch verschraubt werden müssen. Diese Arbeit, die von einem Monteur ausgeführt wird, setzt voraus, daß ein zweiter den Waschtisch »p lange festhält, bis wenigstens einige der Dübel die Halterung des Möbelstückes übernommen haben.
Andererseits bringt die beschriebene Befestigungsart den Vorteil mit sich, daß sich die Dübel während der Montage weitgehend etwa bestehenden Toleranzen, die zwischen den Aussparungen des Waschtisches und den Montagelöchern des Möbelstückes bestehen mögen, ausgleichen. Diese Toleranzen können beachtlich sein, da es bei keramischen Werkstücken oft nicht möglich ist, derartige Aussparungen millimetergenau anzubringen.
Bei diesem Stand der Technik besteht die Aufgabe, einen Waschtisch mit darunter angeordnetem Möbelstück anzugeben, welches einfacher zu montieren ist und dennoch gestattet, auf die unvermeidlichen Toleranzen, welche die Aussparungen im keramischen Waschtisch aufweisen,Rücksicht zu nehmcin. Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß an
der UnteirflMche des Waschtisches seitlich je eine Profilschiene angeordnet ist, die mit ihren VorsprUngen jeweils in eine Nut der Möbelwand eingreifen· Die Schienen können dabei vorzugsweise ein U-förmiges Profil aufweisen, dessen Schenkel verschieden groß sind und sie sollen dabei so angeordnet sein, daß die größeren Schenkel jeweils der Waschtischunterseite zugewandt sind und die kleineren Schenkel als Vorsprünge in die Nuten der MöbelwKnde eingreifen.
Die Schienen werden bereits in der Fabrik derart an der Unterseite des Waschtisches angeordnet und be-festigt, daß die Schenkel nach außen weisen. Nach der Montage des Waschtisches ist es dann in einfacher Weise möglich, das Möbelstück von vorne in die Schienen einzuschieben und es dann mit einer oder einigen wenigen Halteschrauben in der gewünschten Lage festzuhalten. Zu diesem Zweck weisen die Schienen entsprechende Befestigungslöcher auf, welche vorzugsweise die For» von Langlöchern haben.
Die neuerungsgemäß vorgeschlagenen Schienen können im einfachsten Fall aus Metall, etwa verzinktem Eisenblech bestehen. In diesem Fall sollte zwischen den Schienen an der Unterseite des Waschtisches eine geeignet geforλte Dichtung aus Gummi, Kunststoff od.dgl. angeordnet sein, damit die Verbindung wasserdicht und die Schiene vor späteren Korrosionen
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geschützt ist. Die Dichtung erlaubt auch den Ausgleich vor, Unebenheiten zwischen Schiene und keramischem Scherben und vermeidet die Metall-Keramik-Berührung in Form von Punktbelastungen bei der Montage. Die Dichtung kann dabei eine einfache lappenförmige Gummi-oder Kunststoffzunge sein, die sich beim Festschrauben der Schienen eng an die gegeneinander absudichtenden Teile anlegt. Andererseits ist es auch möglich, die Schiene aus Kunststoff herzustellen und auf der Oberseite desjenigen Schenkels, der gegen die Unterseite des Waschtisches zu liegen koirml-, eine Schicht aus Weich kunststoff anzuordnen.
Die neuerungsgemäß vorgeschlagenen Schienen können mit Hilfe von Schrauben und unter Zwischenschaltung von Spreizdübeln oder besser noch von Stauchdübeln an der Unterseite des Waschtisches befestigt werden. Stauchdübeln haben dabii den Vorteil, daß sie sich verhältnismäßig großflächig auf das keramische Material auflegen und dieses folglich nicht so stark belasten wie dies bei Spreißdübectn der Fall wäre.immerhin ist aber auch der Einsatz von Spreißdübeln möglich; welche Befestigubgsart im einzelnen gewählt wird, hängt von der Größe der Belastung, aber auch von der Stärke des jeweils vorliegenden keramischen Materials ab.
Das erwähnte U-förmige Profil der vorgeschlagenen Befestigungsschiene soll vorzugsweise verwendet werden. Es ist aber auch möglich, anders geformte Profile einzusetzen, beispielsweise L-Profile, bei defaen die VorSprünge nachträglich durch Einsetzen von Schrauben,Stiften od.dgl. gebildet werden.
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Des weiteren sind auch Profile geeignet, bei denen von Haus aus stiftförmige Vorsprünge angeordnet sind«. Derartige Profile lassen sich beispielsweise durch Gießen,Spritzgießen oder ähnliche Techniken erzeugen.
Der Neuerungsgegenstand wird im folgenden an Hand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung ist die Vorderansicht eines Waschtisches dargestellt, der zur Verdeutlichung der dort gewählten Befestigungsart teilweise aufgerissen ist.
Die Zeichnung läßt erkennen, daß der Waschtisch 1 verhältnismäßig flach gebaut ist und seitlich jeweils ausladende Ränder2 aufweist.
Unterhalb des Waschtisches ist ein Möbelstück angeordnet, von dem in der Zeichnung lediglich die Seitenbretter 3 zu erkennen sind. Diese Seitenbretter weisen im oberen Teil Nuten 4 auf, die im dargestellten Beispiel an der Innenfläche des Möbelstückes angeordnet sind. Die Zeichnung läßt erkennen, daß diese Nuten 4 der Befestigung des Möbelstückes dienen.
An der Unterfläche des Waschtisches ist seitlich je eine Profilschiene 5 angeordnet, die mit ihren VorSprüngen 6 in die Nut 4 der Möbelwand 3 eingreift. Auf diese Weise
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kommt eine exakte und paßgenaue Führung des Möbelstackes zustande und es ist erkennbar, daß das Möbelstück bei entsprechend vormontierter Profilschiene 5 leicht in die Halterung eingeschoben werden kann.
Die Schienen 5 weisen im dargestellten Beispiel ein U-förmiges Profil auf. Die Schenkel dieses Profiles sind verschieden groß und die Schiene ist so unterhalb des Waschtisches angeordnet, daß der größere Schenkel 7 jeweils der Waschtischunterseite β zugewandt ist. Die kleineren Schenkel 9 greifen als Vorsprünge 6 in die Nuten 4 der Möbelwände ein.
Die Zeichnung läßt erkennen, daß die Schienen 5 derart an der Unterseite des Waschtisches angeordnet sind, daß die Schenkel 7,9 nach außen weisen. Die Profilbasis 10 kommt dadurch nach innen zu liegen. Die Betrachtung der Zeichnung läßt aber erkennen, daß diese Anordnung auch umgekehrt getroffen werden kann, wobei aber dann die Halte&chienen von außen sichtbar sind und deshalb mit einer aufwendigeren, beispielsweise verchromten Oberfläche ausgestattet sein müssen» Die Schienen 5 weisen im Schenkel 7 Befestigungslöcher 11 für die Befestigung am Waschtisch auf. In der Profilbasis 10 ist darüber hinaus wenigstens jeweils ein Langloch zur Festlegung der Möbelwand 3 vorhanden.
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Zwischen der Waschtischunterseite 8 und deid Schenkel 7 des Schiene 5 ist eine Dichtung 12 aus Gummi oder Kunststoff angeordnet. Diese Dichtung kann dabei vorzugsweise eine bauliche Einheit mit dem Schenkel 7 der Profilschiene 5 bilden. Es ist allerdings auch möglich, die Dichtung als gesonderten Streifen zwischen den beschriebenen Bauteilen anzuordnen«-
Bei einer besonderen Ausführungsform des Neuerungsgegenstandes wird die Profilschiene 5 aus Kunststoff hergestellt.In diesem Falle kann auf der Oberseite des Schenkels 7 eine Schicht aus Weichkunststoff angeordnet sein, die dann als Dichtung 12 wirkt.
Die neuerrngsgemäß vorgeschlagene Befestigungsvorrichtung wird vor dem Einschieben des Möbelstückes (Seitenbretter 3) mit Hilfe von Schrauben 13 und unter Zwischenschaltung von Dübeln 14 an der Waschtischunterseite befestigt. Im dargestellten Beispiel sind Sta&chdübel verwendet worden, die den Vorteil haben, daß sie sich irit ihren breit gestauchten Enden 15 verhältnismäßig breitflächig auf die Oberfläche der unteren Waschtischwand 16 auflegen und diese deshalb flächenmaßig wenig belasten. Um sicher zu stellen, daß die Köpfe der Schrauben 13 nicht gegen die Stirnflächen der Seitenbretter 3 stoßen, können in diesen Nuten 17 angeordnet sein.
Die beschriebene Befestigungsvorrichtung ist verhältnismäßig universell einsetzbar. Sie läßt sich leicht besonderen
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Waschtischformen anpassen und ihre Dimensionen lassen sich in weiten Grenzen -je nach der zu erwartenden Belastung variieren.
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Claims (6)

I till Schutzansprüche:
1. Waschtisch mit darunter angeordnetem Möbelstück, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterfläche des Waschtisches seitlich je eine Profilschiene (5) angeordnet ist, die mit ihren Vorsprüngen (6) jeweils in eine Nut (4) der Möbelwand (3) eingreifen.
2. Waschtisch nach Anspruch , dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (5) ein U-förmiges Profil aufweisen, dessen Schenkel verschieden groß sind, und daß die Schienen so angeordnet sind, daß die größeren Schenkel (7) jeweils der Waschtisch-Unterseite (8) zugewandt sind und die kleineren Schenkel (9) als Vorsprünge (6) in die Nuten (4) der Möbelwände eingreifen.
3. Waschtisch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (5) derart an der Unterseite des Waschtisches angeordnet sind, daß die Schenkel (7,9) nach außen weisen.
4. Waschtisch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (5) im Schenkel (7) Befestigungslöcher (11) für die Befestigung am Waschtisch sowie in der Profilbasis (10) wenigstens ein Langloch zur Festlegung der Möbelwand (3) aufweisen*
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5. Waschtisch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da3 zwischen der Waschtisch-Unterseite (8) und dfcm Schenkel (?) der Schiene (5) eine Dichtung (12) aus Gummi oder Kunststoff angeordnet ist.
6. Waschtisch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (5) aus Kunststoff bestehen und auf der Oberseite des Schenkels (7) eine Schicht aus Weichkunststoff aufweisen.
DE7434750*[U Waschtisch mit darunter angeordnetem Möbelstück Expired DE7434750U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7434750U true DE7434750U (de) 1975-04-30

Family

ID=1309689

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7434750*[U Expired DE7434750U (de) Waschtisch mit darunter angeordnetem Möbelstück

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DE (1) DE7434750U (de)

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