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DE7428828U - Nagel - Google Patents

Nagel

Info

Publication number
DE7428828U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nails
nail
washers
washer
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7428828U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hilti AG
Original Assignee
Hilti AG
Publication date
Publication of DE7428828U publication Critical patent/DE7428828U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

DR. BERG DIPL.-ING. STAPF DIPL-ING. SCHWABE DR. DR. SANDMAIR
PATENTANWÄLTE
8 MÜNCHEN 86, POSTFACH 86 02 45
Anwaltsakte 25 352
HILTI AKTIENGESELLSCHAFT IN SCHAAN (Fürstentum Liechtenstein)
Die Erfindung betrifft magazinartig miteinander verbindbare Nägel zur Verwendung in pulverkraftbetriebenen Setzgeräten mit Kopf, Schaft und mindestens einer Führungsrondelle.
* (089) 98 82 72 8 München 80, Maucrklrcherstraße 45 Banken: Bayerische Vorclnsbank München 453100
987043 Telegramme: BERGSTAPFPATENT München Hypo-Bank München 3890002624
983310 TELEX: 0524560 BERO d Postscheck München 65343-808
Bei pulverkraftbetriebenden Setzgeräten ist es üblich, die einzutreibenden Bolzen oder Nägel mit wenigstens einer Führungsrondelle zu versehen. Diese ist für eine genaue Führung des Nagels im Lauf des Geräts erforderlich, da infolge des hohen Eindringwiderstandes in harte Aufnahmematerialien wie Beton, Stahl oder dergleichen bei geringer Schrägstellung des Nagels ein Ausknicken des Schaftes erfolgt.
Zum Zwecke einer Automatisierung der Nagelzuführung in das Setzgerät war es bisher bekannt, mehrere Nägel auf einem Magazinstreifen so anzuordnen, daß beim Eintreiben der Nägel rondellenförmige Teile aus dem Streifen herausgestanzt wurden. Dies hat jedoch den Nachteil, daß die Nägel mindestens in einem Abstand voneinander angeordnet werden müssen, welcher dem Durchmesser der Rondellen entspricht. Außerdem sind die Reste des streifenförmigen Nagelträgers anschließend zu entfernen. Dies ergibt einen erhöhten Material- und Zeitaufwand. Hinsichtlich der Funktion und Handhabung des Gerätes bedeutet ein solcher Nagelstreifen aber auch eine zusätzliche Störungsquelle.
Von pneumatischen und mechanischen Nagelgeräten ist es weiterhin bekannt, den Kopf des Nagels so auszubilden, daß die Nägel bei aneinanderliegendem Schaft durch Hilfsmittel wie Drähte, Klebbänder oder Klebstoff zu Magazinstreifen verbunden werden. Mit dem Gerät können diese Nägel, ohne daß sie vorher
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voneinander getrennt worden sind, direkt eingetriebenden werden. Dies ist jedoch nur möglich, da diese Nägel lediglich in weiche Werkstoffe eingetrieben werden und somit keine Führun^srondellen erforderlich sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit Rondellen versehene Nägel so auszubilden, daß sie sich ohne besondere Mittel in kompakter Weise magazinieren lassen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Kombination folgender Merkmale erreicht:
a) die Führungsrondelle ist auf dem Schaft des Nagels angeordnet
b) die Führungsrondelle weist einen größeren Durchmesser als der Kopf auf
c) die Führungsrondelle weist an ihrem Umfang mindestens zwei, im wesentlichen dem Schaftdurchmesser entsprechende Ausnehmungen auf.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Nägel, bzw. der Rondellen können die Nägel näher zusammengebracht werden, als dies bei gleichem Rondellendurchmesser und herkömmlicher Anordnung möglicn wäre. Außerdem sind keine zusätzlichen Mittel zum Zusammenhalten der einzelnen Nägel erforderlich. Dies bedeutet, daß weniger Störungen auftreten und auch
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keine Überreste entstehen, welche die Punktion und Bedienung des Gerätes beeinträchtigen können.
Um mehrere Nägel zu einem flachen Band zusammenfügen zu können, ist es zweckmäßig, daß jeweils zwei Ausnehmungen an einer Rondelle einander diametral gegenüber liegen.
Zur Verbesserung des Zusammenhalts der einzelnen Nägel, sowie zur Erhöhung der Verdrehsteifigkeit der entstehenden Nagelbandes, ist es vorteilhaft, zwei Rondellen auf dem Schaft anzuordnen. Dies ermöglicht auch eine gute Führung der Nägel im Lauf des Setzgerätes. Insbesondere kann der Kopf des Nagels dann beliebig geformt sein, da dieser Nagel nicht mehr führen muß.
Bei Nägeln, welche zwei Rondellen aufweisen, ist es zweckmäßig, die Ausnehmungen in axialer Richtung fluchtend aufeinander auszurichten. Damit wird gewährleistet, daß alle Nägel zueinander achsparallel angeordnet sind und sich im Zuführkanal des Gerätes nicht verklemmen können.
In ihrer bevorzugten Ausführungsform sind die Ausnehmungen an den Rondellen als in radialer Richtung verlaufende Schlitze ausgebildet. Diese Form ist durch Ausstanzen oder Abschneiden von einem stranggepressten Profil sehr einfach herstellbar.
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Die Form der Schlitze kann ebenfalls unterschiedlich sein. Gemäß einer zweckmäßigen AusfUhrungsform weisen diese zwei zueinander parallele Kanten auf. Die einzelnen Nägel können bei einer derartigen Form der Schlitze beispielsweise durch Verkleben oder axiales Verspannen der Rondellen zusammengehalten werden.
Um auf zusätzliche Haltemittel verzichten zu können, ist es vorteilhaft, die Schlitze so auszubilden» daß sie sich gegen den Rand hin verjüngen. Die sich am Rand der Rondelle befindliche, engste Stelle ist dabei kleiner als der Schaftdurchmesser. Die Nägel können unter elastischer Deformation der Rondellen radial zusammengesteckt und auch wieder auseinander genommen werden. Die einzelnen Nägel werden dabei durch Formschluß zusammengehalten, wobei der Nagelschaft das Verschlußglied bildet.
Die Nägel der vorstehend beschriebenen Ausführungsform können nach herkömmlicher Art einzeln im Gerät verwendet werden. Besonders zweckmäßig ist jedoch das Zusammenstecken von mehreren Nägeln zu einer Nagelreihe, wobei der Schaft eines jeden Nagels in die Ausnehmungen an den Rondellen des oder der benachbarten Nägel eingreift. Falls die Verbindung der einzelnen Nägel durch Formschluß erfolgt, ist das entstehende Nagelband biegsam und kann auch umgelenkt od*=»r aufgewickelt werden.
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Damit die zuzuführenden Nägel die Sicht auf die Befestigungsstelle nicht verdecken und trotzdem achsparallel zugeführt werden können, ist es vorteilhaft, die einzelnen Nägel in axialer Richtung mindestens um die Dicke einer Rondelle zu staffeln.
Um bei Rondellen ohne Formschluß einen Zusammenhalt zu erreichen ist es vorteilhaft, die Rondellen auf dem Schaft gegenüber den Rondellen des jeweils benachbarten Nagels in axialer Richtung mindestens um die Dicke einer Rondelle versetzt anzuordnen. Durch axiale Vorspannung werden die Nägel zusammengehalten.
Die Erfindung soll nachstehend anhand der sie beispielsweise wiedergebenden Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßer Nagel mit einer im
Schnitt dargestellten Führungsrondelle Fig. 2 eine Ansicht des Nagels gemäß Fig. 1 von
der Spitze her gesehen Fig. 3 drei zusammengefügte Nägel mit je zwei
Rondellen
Fig. k die Nägel gemäß Fig. 3 in Ansicht von den
Spitzen her gesehen
Fig. 5 fünf zusammengefügte Nägel einer weiteren
Aus führungs form
Fig. 6 die Nägel gemäß Fig. 5 in Ansicht von den Spitzen her gesehen.
Aus Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßer Nagel ersichtlich, bestehend aus einem Kopf 1, einem Schaft 2 und einer auf dem Schaft angeordneten Führungsrondelle 3· Die Rondelle 3 ist mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Ausnehmungen 4 versehen. Der Kopf 1 kann beispielsweise auch als Gewinde oder als Befestigungsteil mit einer Querbohrung oder dergleichen ausgebildet sein.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht des erfindungsgemäßen Nagels nach Fig. 1 von der Spitze her gesehen. Der Schaft 2 ist von der Führungsrondelle 3 umgeben. Die einander diametral gegenüberliegenden Ausnehmungen 4 sind als in radialer Richtung verlaufende Schlitze mit zwei zueinander parallelen Kanten ausgebildet.
Aus Fig. 3 sind drei zusammengefügte Nägel ersichtlich. Im Unterschied zum Nagel aus Fig. 1 weisen diese auf dem Schaft je 2 Rondellen 5 auf. Die Ausnehmungen 6 der beiden Rondellen sind in axialer Richtung fluchtend aufeinander·: ausgerichtet. Jeder Schaft 2 greift in die Ausnehmungen 6 an den Rondellen des oder der benachbarten Nägel ein. Die Nägel sind in axialer Richtung um die Dicke einer Rondelle gestaffelt.
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Fig. k zeigt eine Ansicht der Nägel gemäß Fig. 3 von den Spitzen her gesehen. Gegenüber dem Nagel entsprechend den Figuren 1 und 2 sind die Ausnehmungen 6 an den Rondellen 5 als sich gegen den Rand hin verjüngende Schlitze ausgebildet. Dadurch ergibt sich eine formschlüssige Verbindung der einzelnen Rondellen, wobei der Schaft 2 des Nagels das Verschlußglied bildet. Durch die Elastizität der Rondellen 5 können diese beliebig zusammengesteckt und wieder auseinander genommen werden.
Aus Fig. 5 ist eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Nagels ersichtlich. Dieser weist ebenfalls zwei auf den Schaft 2 aufgezogene Rondellen 3, 3a und einen Kopf 1 auf. Die kopfseitigen Rondellen 3a haben alle gleichen Abstand vom Kopf des Nagels. Die vorderen Rondellen 3 dagegen sind auf dem Schaft abwechslungsweise in axialer Richtung um die doppelte Dicke der Rondellen versetzt. Dadurch befinden sich die Rondellen 3, 3a. jeweils auf den inneren oder äußeren Seiten der Rondellen des benachbarten Nagels. Durch axiales Vorspannen läßt sich ein Zusammenhalt der einzelnen Nägel erreichen. Es können auch beide Rondellen 3, 3a in axialer Richtung versetzt sein, so daß alle Köpfe 1 nebeneinander liegen.
Fig. 6 zeigt eine Ansicht der Nägel gemäß Figur 5 von den Spitzen her gesehen. Die Ausnehmungen H sind als radial verlaufende Schlitze mit zwei parallelen Kanten ausgebildet. Es ergibt sich somit kein Formschluß wie bei Nägeln
gemäß den Figuren 3 und 4. Der Zusammenhalt besteht wie erwähnt durch die axiale Vorspannung der beiden Rondellen 3, 3a. Anstelle der axialen Vorspannung läßt sich ein Zusammenhalt der Nägel jedoch beispielsweise auch durch Anbringen einer Klebstoffschicht auf den Rondellen im Bereich der teilweisen überdeckung 7 erreichen.
- 10-
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Claims (10)

- 10 - h s ρ r ü c h e :
1. Magazinartig miteinander verbindbare Nägel zur Verwendung in pulverkraftbetriebenen Setzgeräten mit Kopf, Schaft und wenigstens einer Pühungsrondelle, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale :
a) die Führungsrondelle (3» 3a, 5) ist auf dem Schaft (2) des Nagels angeordnet,
b) die Führungsrondelle (3, 3a, 5) weist einen größeren Durchmesser als der Kopf (1) auf,
c) die Führungsrondelle (3» 3a, 5) weist an ihrem Umfang mindestens zwei, im wesentlichen dem Schaftdurchmesser entsprechende Ausnehmungen (4, 6) auf.
2. Nagel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Ausnehmungen (4, 6) an der Rondelle einander diametral gegenüber liegen.
3. Nagel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Rondellen (3, 3a, 5) auf dem Schaft (2) angeordnet sind.
- 11 -
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4. Nagel nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (4, 6) der beiden Rondellen (3» 3&,5) in axialer Richtung fluchtend aufeinander ausgerichtet sind.
5· Nagel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (4, 6) als in jradialer Richtung verlaufende Schlitze ausgebildet sind.
6. Nagel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,daß die Schlitze zwei zueinander parallele Kanten aufweisen.
7. Nagel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze sich gegen den Rand der Rondelle (5) hin verengen.
8. Nagelreihe bestehend aus achsparallel zueinander angeordneten Nägeln gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (2) eines jeden Nagels in die Ausnehmungen (4, 6) an den Rondellen (3>3a,5) des oder der benachbarten Nägel eingreift.
9· Nagelreihe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Nägel mindestens um die Dicke einer Rondelle (3,3a,5) in axialer Richtung gestaffelt sind.
- 12 -
10. Nagelreihe nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rondellen (3, 3a) der Nägel gegenüber den Rondellen des jeweils benachbarten Nagels in axialer Richtung auf dem Schaft (2) mindestens um die Dicke einer Rondelle versetzt angeordnet sind.
DE7428828U Nagel Expired DE7428828U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7428828U true DE7428828U (de) 1976-08-12

Family

ID=31951753

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7428828U Expired DE7428828U (de) Nagel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7428828U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0053828A1 (de) * 1980-12-08 1982-06-16 Signode Corporation Dichtungsringstreifen für Befestigungsmittel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0053828A1 (de) * 1980-12-08 1982-06-16 Signode Corporation Dichtungsringstreifen für Befestigungsmittel

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