DE7415569U - Wendeiförmiger Turbulenzeinbau - Google Patents
Wendeiförmiger TurbulenzeinbauInfo
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Description
"Wendelförmiger Turbulenzeinbau11
Die Erfindung betrifft einen wendeiförmigen Turbulenzeinbau aus einem verdrillten Band zur losen Einlage in von einem Fluid
durchströmten kreisrunden Rohren von Wärmetauschern ohne feste Verbindung zur Rohrwand zur Verbesserung des Wärmeübergangs,
insbesondere für Rohre mit einem Durchmesser kleiner als 25 mm.
Der Wärmeübergang in Rohren, nämlich Übertragung von Wärme an die Rohrwand oder von der Rohrwand durch das durchströmende
Fluid kann durch den Einbau von Hindernissen oder Verdrängungskörpern gesteigert werden, weil dadurch der freie Strömungsquerschnitt
eingeengt, die Strömungsgeschwindigkeit somit erhöht bzw. durch geeignete Turbulenzerzeuger eine besondere Strömungsform aufgezwungen wird, die eine günstige Beeinflussung der
Grenzschicht der Strömung zur Folge hat. Derartige Turbulenzeinbauten sind rein passive Turbulenzerzeuger aus beliegigem
Werkstoff, die lose in die Rohre eingeschoben werden, ohne feste leitende Verbindung zur wärmeübertragenden Rohrwand.
Es sind verschiedene Formen von Turbulenzeinbauten bekannt, ζ Ja, auch gestanzte Blechstreifen und wendelförmig verdrillte
Bänder. So beschreibt das DRP 296 285 in wasserdurchströmten Rohren schwimmende Hindernisse, z.B. Hanfkordein, die durch
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Für das Auftragsverhältnis gilt die Gebührenordnung der Deutschen Patentanwaltskammer. - Gerichtsstand für Leistung und Zahlung: Nürnberg.
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die Strömung in schlängelnde Bewegung versetzt werden. Ferner beschreibt das DRP 311 356 ein Wärmeaustauschrohr mit
Einsatzspirale, bei dem mit der die Weite des Rohres nicht ausfüllenden Spirale verbundene, gegen die Rohrwandung sich legende,
nachgiebige Stützen vorgesehen sind, welche das Herausziehen der Spirale bei Kesselsteinbildung ermöglichen sollen.
Eine Steigerung des Wärmeübergangs kann nur bei richtiger Abstimmung
des Turbulenzeinbaus auf den gesamten Rohrquerschnitt erzielt werden, muß jedoch durch ein erhebliches Anwachsen
des Strömungswiderstandes erkauft werden.. Bei den bekannten Formen von Turbulenzeinbauten ist die Zunahme des Druckabfalls
in der Strömung häufig so groß, daß es vorteilhafter ist, den Wärmeübergang durch Vergrößern der Strömungsgeschwindigkeit im
ungefüllten Rohr zu verbessern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen passiven Turbulenzeinbau zu schaffen, durch den die Erhöhung des Wärmeübergangs
in einem vertretbaren Verhältnis zum dadurch erzeugten Druckabfall steht, so daß in wirtschaftlicher Weise eine optimale
Wärmeübertragung erzielt werden kann, wobei die Möglichkeit gegeben sein soll, diesen Turbulenzeinbau vollautomatisch
endlos herzustellen und wobei dieser Turbulenzeinbau ferner trotz eines geringen Volumens und geringen Gewichts hohe Steifigkeit
und Festigkeit bietet und dadurch auch ein automatisches Einbringen in Rohre ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei einem Turbulenzeinbau der eingangs erläuterten
Art erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß der Wendeldurchmesser zwischen etwa 0,4 bis 3 % kleiner ist
als der Innendurchmesser ein es zugeordneten Rohres, daß das verhältnis h/d der Wendelsteigung h zum Durchmesser der Wendel d
2 bis 5 beträgt, und daß die Banddicke s in einem Bereich von etwa 1 % bis 15 % des Wendeldurchmessers liegt.
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Die Bereichsangaben können sich dabei auf jeden Rohrdurchmesser beziehen.
Die erfindungsgemäßen wendeiförmigen Turbulenzeinbauten zeichnen sich besonders dadurch aus, daß sie bei annähernd
gleicher Wärmeübertragungsleistung einen erheblich geringeren Druckabfall bewirken als die bekannten Einbauten. .
Mit der Wendelform wird der gesamte Rohrquerschnitt erfaßt.
C Eine Zentrierung durch zusätzliche Hilfsmittel ist nicht erforderlich,
da sich der erfindungsgemäße wendeiförmige Turbulenzeinbau, abgesehen von einer geringen Exzentrizität , die
durch die vorgeschriebenen Toleranzen zwischen Rohrinnen- und Wendeldurchmesser gegeben ist, praktisch selbst zentriert.
Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbaspxels schematisch
in der beigefügten Zeichnung dargestellt, wobei die erfindungsgemäß besonders zu bemessenden Kenngrößen, nämlich Durchmesser d,
Steigung h und Banddick«: s besonders gekennzeichnet sind.
Bei Ausführungsbeispielen der Erfindung ist der Wendeldurchmesser
0,2 bis maximal 0,8 mm kleiner als der .Innendurchmesser des jeweils zugeordneten Rohres. Die Banddicken der Wendel betragen
etwa 0,1 bis 1,0 mm.
-Ansprüche-
7415S68 26.05.77
Claims (1)
- AnspruchWendeiförmiger Turbulenzeinbau aus einem verdrillten Band zur losen Einlage in von einem Fluid.durchströmten kreisrunden Rohren von Wärmetauschern ohne feste Verbindung zur Rohrwand, zur Verbesserung des Wärmeübergangs, insbesondere für Rohre mit einem Durchmesser kleiner als 25 mm, dadurch gekennzeichnet, daß der Wendeldurchmesser (d) zwischen etwa 0,4 bis 3 % kleiner ist als der Innendurchmessermeines zugeordneten Rohres, daß das Verhältnis (h/d) der Wendelsteigung (h) zum Durchmesser (d) der Wendel 2-5 beträgt, und,daß die Banddicke (s) in einem Bereich von etwa 1 bis 15 % des Wendeldurchmessers (d) liegt.7415569 26.05.77
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7415569U true DE7415569U (de) | 1977-05-26 |
Family
ID=31951619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7415569U Expired DE7415569U (de) | Wendeiförmiger Turbulenzeinbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7415569U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4028438A1 (de) * | 1990-09-07 | 1992-03-12 | Behr Gmbh & Co | Verfahren zum herstellen von waermetauschern |
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0
- DE DE7415569U patent/DE7415569U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4028438A1 (de) * | 1990-09-07 | 1992-03-12 | Behr Gmbh & Co | Verfahren zum herstellen von waermetauschern |
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