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DE741162C - Mehrpoliger Ausloeserkasten mit durch Querscheidewaende gegeneinander thermisch isolierten Kammern - Google Patents

Mehrpoliger Ausloeserkasten mit durch Querscheidewaende gegeneinander thermisch isolierten Kammern

Info

Publication number
DE741162C
DE741162C DESCH112215D DESC112215D DE741162C DE 741162 C DE741162 C DE 741162C DE SCH112215 D DESCH112215 D DE SCH112215D DE SC112215 D DESC112215 D DE SC112215D DE 741162 C DE741162 C DE 741162C
Authority
DE
Germany
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release
another
chambers
electromagnetic
releases
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH112215D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHIELE INDUSTRIEWERKE
Original Assignee
SCHIELE INDUSTRIEWERKE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHIELE INDUSTRIEWERKE filed Critical SCHIELE INDUSTRIEWERKE
Priority to DESCH112215D priority Critical patent/DE741162C/de
Priority claimed from GB1161637A external-priority patent/GB494021A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE741162C publication Critical patent/DE741162C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/40Combined electrothermal and electromagnetic mechanisms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Mehrpoliger Auslöserkasten mit durch Querscheidewände gegeneinander ,thermisch isolierten Kammern Die Erfindung bezieht sich auf einen mehrpoligen Auslöserkasten mit durch Querscheidewände gegeneinander thermisch isolierten Kammern, deren jede für den ihr zugeordneten Schalterpol einen elektromagnetischen Kurzschluß- und einen- elektrothermischen Überstromauslöser einschließt, die alle, unabhängig voneinander, eine die Querscheidewände Aurchdringende; gemeinsame Auslöseleiste bewegen.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die thermischen und elektromagnetischen Auslöser jeder Kammer untereinander und mit ihrem außerhalb vor der Kammer am Auslösergehäuse angeordneten, zugehörigen Selbstschalterkontakt m einer Flucht angeordnet sind und die elektromagnetischen Auslöser gleichzeitig das magnetische Blasfeld für die ihnen zugeordneten Unterbrechungsstellen des Selbstschalters liefern.
  • Elektrische Schaltergeräte mit Auslö.seorganen sind im allgemeinen derart aufgebaut, daß jede Phase einzeln angeordnete thermische bzw. thermische und elektromagnetische Auslöser besitzt.
  • Sofern elektromagnetische Lichtbogenlöschungen -vorgesehen sind, werden diese Einrichtungen für jede Phase und ebenfalls getrennt in der Nähe der Schaltstücke angeordnet. Bei Erfordernis einer Änderung der Nennstromstärke und somit eines Austausches der Auslöser müssen in einem solchen Falle alle vorerwähnten Auslöseorgane und gegebenenfalls auch die Wicklungen der elektromagnetischen Schnellauslöser sowie der elektromagnetischen Lichtbogenlöschung ausgetauscht werden.
  • Es sind zwar Anordnungen für mehrpolige Schalter bekanntgeworden, bei denen drei thermische Auslöser bzw. die drei thermischen Auslöser und die zugehörigen Schnellauslöser in einem gemeinsamen Kästchen untergebracht sind und dadurch eine bequemere Auswechslung ermöglichen.
  • Es ergab sich dabei jedoch der Nachteil, daß stets auch die Wicklungen der elektromagnetischen Lichtbogenlöschung, welche für jede Phase einzeln an der Unterbrechungsstelle vorgesehen waren, ausgewechselt werden mußten.
  • Auch die Lösung, neben polweise getrennt angeordneten thermischen Auslösern in jeder Phase räumlich getrennt kombinierte Wicklungen zur Schnellauslösung und elektromagnetischen Lichtbogenlöschung vorzusehen, brachte keine besonderen Vorteile für die nachträglich durchzuführenden Änderungen.
  • Durch die Zusammenfassung eines thertnischen Auslösers mit einer kombinierten Wicklung für den elektromagnetischen Auslöser und die Lichtbogenlöschung des gleichen Poles eines Schalters, in Verbindung mit dem zugehörigen Schaltstück, und die gleichzeitige Unterbringung einer derartigen räumlichen Anordnung für jeden Pol in einem gemeinsamen, bequem auswechselbaren Gehäuse wird dagegen erreicht, daß mittels eines Handgrittes jede thermische, elektromagnetische und Blaswicklung jedes Poles für sämtliche Pole gemeinsam ausgetauscht werden kann.
  • Bringt man bei mehrpoligen Selbstschaltern derartige, polweise zusammengefaßte Einrichtungen in einem gemeinsamen Gehäuse unter, das 'durch Querscheidewände in eine Vielzahl thermisch und elektrisch isolierter Kammern unterteilt ist, so ergibt sich eine äußerst raumsparende Bauart für diese Geräte.
  • In jeder Kammer sind sodann die einzelnen Einrichtungen für den gleichen Pol untergebracht und im Hinblick darauf, daß die einzelnen Einrichtungen des gleichen Poles gegeneinander keine höheren Patentialdifterenzen aufweisen, können diese ohne die Innehaltung größerer Spannungsabstände nebeneinander angeordnet werden.
  • Durch diese Maßnahme ergibt sich der Vorteil, daß die Wicklungen jedes Poles zur Lichtbogenlöschung. zur Erregung des elektromagnetischen Auslösers und durch direkte Wärmeleitung auch zur zusätzlichen Erwärmung der thermischen Auslöser beiträgt.
  • Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • Abb. z stellt einen Schnitt durch das Auslöserkästchen nach der Linie I-I der Abb.3 derart dar, daß die Anordnung für einen Pol in Seitenansicht sichtbar ist.
  • Abb.2 verkörpert einen Schnitt des Auslöserkästchens nach der Linie II-II der Abb. i in perspektivischer Darstellung.
  • Abb.3 ist ein Schnitt des Kästchens nach der Linie 111-11l der Abb. i.
  • Abb. q. und 5 verkörpern eine andere Ausi führiin gs g form nach der Erfindung, und zwar ist Abb..l ein Schnitt nach der Linie IV-IV der Abb.5 durch einen Teil des Kästchens im Grundriß mit der Anordnung für drei Pole, während Abb. 5 einen Teilschnitt nach der Linie V-V -der Abb. 4. darstellt.
  • In einem Gehäuse i auf den Abb. i bis 3 sind die drei thermischen Auslöser 2a, 2b, 2t gemeinsam gekapselt. Das Gehäuse i ist durch drei Querscheidewände 3a, 3", 3c in vier Kammern unterteilt. Die thermischen Auslöser 2a_ 2v, 2<' sind in den Kammern .1a, 41°, 4c untergebracht. Die zusätzliche Kammer 4.d enthält eine Kontakteinrichtung 5. Beim Auftreten eines überstromes unzulässiger Stärke und Dauer verschieben die thermischen Auslöser 2a, 2v - die Auslösertraverse 6 so weit, daß durch sie der mit einem schwenkbaren Glied 5' versehene Kontakt der Kontakteinrichtung 5 geöffnet wird. Hierdurch wird beispielsweise der Erregerstromkreis der Betätigungsspule des Schalters unterbrochen, was zur Folge hat, daß sich unter dem Einfluß -einer Ausschaltkraft die beweglichen Schaltstücke 7a, 7", 7e von den ortsfesten, an dem Gehäuse i angeordneten Schaltstücken Sa, 8t), Se abheben. An die Stelle der Kontakteinrichtung 5 könnte auch das Auslöseglied eines mechanisch wirkenden Schalterschlosses treten. Die in dem Gehäuse i vorhandenen Querscheidewände 3a, 3L, 3c isolieren die in den Auslöserkammern vorhandenen Bauelemente gegenseitig in thermischer und elektrischer Beziehung. Sie bilden ferner eine Lagerung für die Auslösertraverse 6. In den Kammern 1". 4" , -.@ befinden sich Wicklungen 9«, Sri, 9e-. Durch die Wicklungen 9,1, 9U, 9e werden in den Auslöserkammern die Bimetallstreifen 2a2," 2,-zusätzlich erwärmt. Ferner dienen die Nick. lungere 9a, 9h, ge zur Erregung von elektro. magnetischen Auslösern, von denen je einer in den Kammern ,1a, .h1, .1c untergebracht ist. Von den genannten elektromagnetischen Auslösern sind in den Abb. i und 2 der Übersichtlichkeit halber nur die Spulen und die Kerne bzw. Schenkel dargestellt, während auf der Abb.3 auch die Anker 9,1, 9e, 9f ange. deutet sind. -Wie aus den Abbildungen leicht zu er. kennen ist, liegen .jeweils die einzelnen Kammern ,l mit den ortsfesten Schaltstücken 8 in einer Flucht. Handelt es sich um Drehstromnetze mit Nulleiter, so wird das ortsfeste Schaltstück des Nulleiters in einer Flucht mit der Kammer .4d liegend angeordnet. Sowohl die in dem gemeinsamen Gehäuse i angeordneten Wicklungen der thermischen Auslöser 2a, 2>> 2e als auch die in ihm enthaltenen Wicklungen ga, gh, ga sind derart angeordnet und befinden sich. in so großer Nähe der ortsfesten Schaltstücke Sa, 81" 8c vier Scjialterpole, daß das Streufeld der in den einzelnen Kammern befindlichen Wicklungen ausreicht, um eine Blaswirkung auf den Flammbogen auszuüben, der sich beim Ausschaltvorgang an dem der betreffenden Kammer zugeordneten Schalterpol bildet. So erzeugt z. B. die Wicklung 9a ein Streufeld, das groß genug ist, um eine Blaswirkung auf den Flammbogen auszuüben, der sich beim Ausschaltvorgang zwischen dem ortsfesten Schaltstück 8a und dem beweglichen Schaltstück 7a bildet.
  • Den Abb. 4 und 5 zufolge, die die andere Ausführungsform der Erfindung zeigen, enthalten die Kammern 4a, 4b, 4a Magnetkerne i oa, Job, i oc mit je zwei Schenkeln, über die sich der Magnetfluß schließt. Die Wicklungen 9a, 9b, 9c sitzen jeweils auf einem der Kerne ioa, Job, Joc.
  • Das Gehäuse i weist Aussparungen auf, in denen die ortsfesten Schaltstücke 8a, 8b, 8c angeordnet sind. Die beiden Schenkel eines jeden Magnetkernes i oa, Job, i oc erzeugen dank ihrer besonderen Anordnung ein hinreichend starkes Magnetfeld im Bereich der Schaltstücke 7 und 8, um ein schnelles Löschen der Ausschaltfiammbogen herbeizuführen.
  • In den Abb. 4 und 5 sind lediglich die elektromagnetischen Auslöser wiedergegeben, jedoch nicht die als thermisehe Auslöser dienenden Bimetallstreifen. Jeder thermische und elektromagnetische Auslöser ist, wie das in dem ersten Beispiel ebenfalls der Fall war, einem Schalterpol zugeordnet. Die ortsfesten Schaltstücke der Schalterpole liegen auch hier in einer Flucht mit den ihnen jeweils zugeordneten Auslöserkammern. Dies ist besonders in Abb. 4 klar zu sehen.
  • Gemäß Abb. 5 ist an dem Deckel der Auslöserkammer 4a mittels eines Zapfens i Ja der Anker j 2a drehbar gelagert. Die beiden andern Kammern 4b und 4e, die in der Darstellung abgebrochen sind, sind in gleicher Weise mit einem Magnetanker versehen, der beim Auftreten kurzschlußartiger Belastungen eine Drehbewegung ausführt. Sämtliche Magnetanker können in ähnlicher Weise, in der die thermischen Auslöser 2a, 2b, 2c auf die Auslösertraverse 6 einwirken, eine zusÄ.tzliche, in der Zeichnung nicht dargestellte Auslösertraverse betätigen, durch welche gleichfalls der Kontakt der Kontaktvorrichtung 5 geöffnet wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCH: Mehrpoliger Auslöserkasten mit durch Querscheidewände gegeneinander thermisch isolierten Kammern, deren jede für den ihr zugeordneten Schalterpol einen elektromagnetischen Kurzschluß- undeinen elektrothermischen überstromauslöser einschließt, die alle unabhängig voneinander eine die Querscheidewände durchdringende, gemeinsame Auslöseleiste bewegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslöser jeder Kammer untereinander und mit ihrem außerhalb vor der Kammer am Auslösergehäus-e angeordneten, zugehörigen festen Selbstschalterkontakt in einer Flucht angeordnet sind und die elektromagnetischen Auslöser gleichzeitig das magnetische Blasfeld für die ihnen zugeordneten Unterbrechungsstellen des Selbstschalters liefern. Zur - Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift Nr. 554403, 599 587; schweizerische - ... Nr. 187 805; britische 439 242; Preisliste der SSW. A.-G.
  2. 2. Teil vom März 10 'z S. S. 27.
DESCH112215D 1937-03-02 1937-03-02 Mehrpoliger Ausloeserkasten mit durch Querscheidewaende gegeneinander thermisch isolierten Kammern Expired DE741162C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH112215D DE741162C (de) 1937-03-02 1937-03-02 Mehrpoliger Ausloeserkasten mit durch Querscheidewaende gegeneinander thermisch isolierten Kammern

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH112215D DE741162C (de) 1937-03-02 1937-03-02 Mehrpoliger Ausloeserkasten mit durch Querscheidewaende gegeneinander thermisch isolierten Kammern
GB1161637A GB494021A (en) 1937-04-23 1937-04-23 Improvements in, or relating to, multipole automatic switches

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE741162C true DE741162C (de) 1943-11-05

Family

ID=25993739

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH112215D Expired DE741162C (de) 1937-03-02 1937-03-02 Mehrpoliger Ausloeserkasten mit durch Querscheidewaende gegeneinander thermisch isolierten Kammern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE741162C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958035C (de) * 1953-04-21 1957-02-14 Ellenberger & Poensgen Mehrpoliger Schutzschalter fuer Elektromotoren

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GB439242A (en) * 1933-05-26 1935-11-28 Schiele & Bruchsaler Ind Improvements in, or relating to, release mechanism for electrical switchgear
CH187805A (de) * 1936-04-03 1936-11-30 Kesl Karel Mehrpoliges Relais mit Federkraftspeicher.

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