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DE7410589U - Rost für Verbrennungsöfen - Google Patents

Rost für Verbrennungsöfen

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Publication number
DE7410589U
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DE
Germany
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grate
air
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plates
distribution box
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Expired
Application number
DE7410589U
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English (en)
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Von Roll AG
Original Assignee
Von Roll AG
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Publication of DE7410589U publication Critical patent/DE7410589U/de
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Description

16 370
Von Roll AG, Gerlafingen (Schweiz)
Rost für Verbrennungsöfen
Die Neuerung bezieht sich auf einen Rost für Verbrennungsöfen, insbesondere zur Verbrennung von Müll, mit einem am -Rostende angeordneten luftgekühlten stufenförmigen Rostabsturz, über den das Brenngut auf eine dem Rost nachgeschaltete Verbrennungsvorrichtung sturzartig hinabgeführt wird.
Bei bekannten Rosten dieser Art, bei denen die dem Rost nachgeschaltete Verbrennungsvorrichtung bekanntlich entweder von einem weiteren Rost oder einer Verbrennungsdrehtrommel gebildet wird, besteht trotz der schon seit langem angestellten intensiven Bemühungen der Fachwelt immer noch der schwerwiegende Nachteil, dass wegen der ständig wechselnden Zusammensetzung des Mülls die Feuarführung im Bereich der
nachgeschalteten Verbrennungsvorrichtung ungleichmässig und zudem der Ausbrand unvollständig ist, wobei dort an den Seitenwänden, vor allem in Nähe des Rostabsturzes, leicht Schlackenanbackungen entstehen und im Feuerraum, statt des dort erwünschten, möglichst gleichmässigen Temperaturfeldes, örtlich an bestimmten Stellen hohe Temperaturspitzen auftreten, durch welche die davon betroffenen Konstruktionselemente des Verbrennungsofens thermisch sehr hoch belastet v/erden, was sich auf die Lebensdauer dieser Elemente auswirkt.
Bei einem bereits bekannten Rost der eingangs genannten Art wird der stufenartige Rostabsturz durch einen relativ steil abfallenden, sogenannten "Sturzrost" gebildet, der dem als mechanischer Vorschubrost ausgebildeten Rost nachgeschaltet ist und über den das Brenngut bzw. der zu verbrennende Müll auf einen horizontalen dritten Rost, einen sogenannten "Ofengrundrost", sturzartig hinabgeführt wird, wobei der Sturzrost durch die ihm als Unterwind zugeführte Verbrennungsluft unter gleichzeitiger Vorwärmung der letzteren gekühlt wird (Schweizer Patentschrift Nr. 231.039).
Aufgabe der Neuerung ist es, die zuvor genannten Nachteile auf möglichst einfache, billige und zuverlässige Weise zu beseitigen.
/IH
\ Diese Aufgabe wird gemäss der Neuerung dadurch gelöst/ dass | der Rostabsturz durch eine vertikale oder gegen die Vertikale 1
geneigte, mit Luftdurchtrittsoffnungen versehene, feuer- f
raumseitige Wand eines sich quer zur Rostlängsachse erstreckenden Luftverteilkastens von einer der Rostbreite entsprechenden Länge gebildet ist. Hierbei kann eine bevorzugte Ausführung des Rostes darin bestehen, dass die Kastenvorderwand als Hohlwand ausgebildet ist, deren rückseitiger Wandteil aus mit Durchtrittsöffnungen versehenen Blechen besteht und deren vorderer Wandteil aus voneinander distanzierten, Luftdurchtritte frei lassenden gegossenen Frontplatten zusammengesetzt ist.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Neuerung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 das Rostende mit dem den Rostabsturz bildenden Luftverteilkasten, in einem Querschnitt,
Fig. 2 die Rückwand des Luftverteilkastens nach Fig. 1, in der Draufsicht nach dem Pfeil II der Fig. 1,
Fig. 3 das Rostende mit der feuerraumseitigen Vorderwand des Luftverteilkastens nach Fig. 1, in der Draufsicht nach dem Pfeil III der Fig. 1,
Fig. 4 den Rostabsturz mit den Frontplatten, in der Draufsicht vom Feuerraum her,
Fig. S • · ·
• · ·
:., /15
Fig. 6 eine Frontplatte, in einer Seitenansicht,
die Frontplatte der Fig. 5 , in der rückseitigen
Fig. 7 Draufsicht, nach dem Pfeil VI der Fig. 5,
den Luftvertei!kasten der Fig. 1, in einem horizon-
iäien LangssCTiHi,ίίΐ:,
Fig. 8 einen Luftverteilkasten mit vertikaler Vorderwand, in einem Querschnitt,
Fig. 9 einen Luftverteilkasten mit seitlicher Lufteinführung, in einem horizontalen Längsschnitt,
Fig. 10 horizontale Trennbleche, in einem Vertikalschnitt durch die feuerraumseitige Vorderwand des Luftverteilkastens,
Fig. 11 die Geschwindigkeitsverteilung beim Eintritt der
Luft in den Feuerraum, in einem räumlichen Schaubild,
Fig. 12 einen als Kanalkasten ausgebildeten Luftverteilkasten für einen Doppelrost t in einem horizontalen Längsschnitt,
Fig. 13 einen als Blachbiegeteil ausgebildeten Verteilkasten mit Frontplatten, die selbst mit Durchtrittsöffnungen versehen sind, in einem Querschnitt, und
Fig. 14 eine FroPtp.latte der Fig. 13, in der Draufsicht von vorn, nach dem Pfeil XIV der Fig. 13.
In Fig. 1 ist das Abwurfende eines als beliebiger Schrägrost bzw. mechanischer Stufen- oder Vorschubrost ausgebildeten Rostes mit 1 bezeichnet. Unterhalb eimes Abwurfb-alksns 2 des Rostes 1 ist ein allgemein mit 3 bezeichneter Luftverteilkasten angeordnet, der sich der Länge nach quer zur Längsachse des Rostes 1 praktisch über dessen ganze Breite b 1 erstreckt (vgl. Fig. 3, 7 u. 11). Der Luftverteilkasten 3 weist hier einen in Form eines Gerippes ausgebildeten, aus Profileisen 4, d.h. hier aus T-Profilen, zusammengeschweissten Kastenrahmen 5 auf und ist auf zur Ofenkonstruktion gehörenden I-Profilen 6 gelagert. Durch eine gegen die Vertikale geneigte, mit Luftdurchtrittsöffnungen versehene, feuerraumseitige Vorderwand 7 des Verteilkastens 3 ist ein Rostabsturz 8 gebildet, über den das Brenngut bzw. der zu verbrennende Müll auf eine dem Rost 1 nachgeschaltete Verbrennungsvorrichtung, die hier ebenfalls als Schrägrost ausgebildet und in Fig. 1 mit 9 nur angedeutet ist, sturzartig hinabgeführt wird. Am Kastenrahmen sind ebene Kastenwände, teilweise demontierbar, derart befestigt, dass der so gebildete Luftverteilkasten 3, abgesehen von Ein- und Auslassöffnungen für die Luft, allseitig luftdicht abgeschlossen ist. Der Luftverteil-
kasten 3 besitzt normalerweise die Form und Abmessungen eines gemauerten Rostabsturzes, wie er insbesondere bei Müllverbrennungsöfen verwendet wird. Die schräge Rückwand 10 des Luftverteilkastens 3 ist in drei Abschnitte 11 unterteilt, die als demontierbare Deckel ausgebildet und in den Kastenrahiaen 5 eingehängt sind (vgl. Fig. 2) . Innerhalb des VertexIkastens 3 sind senkrecht stehende, mit Durchgangslöchern 28 versehene Luftleit- und -verteilbleche 27 montiert (vgl. auch Fig. 7). Die Vorderwand 7 ist als Hohlwand ausgebildet und aus hinteren Schlitzblechen 12 und von diesen distanzierten vorderen Frontplatten 13 aufgebaut. Eine in Fig. 1 der Deutlichkeit wegen nicht gezeigte Aufhängekonstruktion ist mit dem Kastenrahmen 5 des Verteilkastens 3 fest verschweisst und dient zum Aufhängen der Frontplatten 13. Der mittlere Rückwanddeckel 11 ist mit einem in der Rostachse angeordneten , nach hinten
ragenden Rohrstutzen. 14 versehen, an den eine Luftzuführung 15 mittels einer Flanschverbindung 16 angeschlossen ist. Die dem Verteilkasten 3 über die Leitung 15 zugeführte Luft durchströmt vertikale Schlitze 17 der Schlitzbleche 12 und tritt durch freie Zwischenräume 23 zwischen jeweils benachbarten, aber voneinander distanzierten Frontplatten 13 in den Feuerraum aus, wo sie nach ihrer Erwärmung duxch die Kühlung des Rostabsturzes 8 als vorgewärmte Verbrennungsluft und zur Kühlung des Mauerwerks verwendet wird.
Fig. 2 zeigt die aus den drei Deckeln 11 bestehende schräge Rückwand 10 des Verteilkastens 3. Diese drei Rückwanddeckel sind, mit Asbestdichtungen versehen, in den Kastenrahmen 5 eingehängt und mit Flügelmuttern 19 oder Riegeln 20 verschlossen.
Sie weisen Handgriffe 21 auf, so dass sie leicht vom Verteilkasten 3 abgenommen werden können. Dadurch ist eine bequeme Zugänglichkeit bei Arbeiten innerhalb des Verteilkastens 3 gegeben, so dass die in seinem Innere vorgesehenen Luftverteilorgane, 'je. nach Ofentyp bzw. Feuerraum, den jeweiligen Gegebenheiten leicht angepasst werden können.
Fig. 3 zeigt die Schlitzbleche 12 bei aus dem Kastenrahmen 5 ausgehängten Frontplatten 13 vom Feuerraum her (vgl. Fig. 1). Hier sind die Schlitzbleche in .einer gemeinsamen Ebene ange-
ordnet und. mit dem. Kastenrahmen 5 xest verschraubt, so dass da-3 lauere des VertexIkastens 3 auch, von vorn, d.h. von· Feuerraum her, zugänglich ist. Ausser den nach Länge und Breite unter sich gleichen vertikalen. Schlitzen 17 sind im Bereich der beiden Oxenseitenwände 22 weitere Schlitze 17a von grösserer Breite angeordnet, durch welche die Luft am Mauerwerk der Seitenwand 22 entlang geblasen und dieses dadurch gekühlt wird. Infolge der grösseren Schlitzbreite ist im Bereich der beiden Seitenwände 22 bei gleicher Schlitzlänge wie bei den übrigen Schlitzen 17 die durch die Schlitze 17a ausgeblasene Xühlluftmenge entsprechend grosser. Es werden also über die Breite des Rostabsturzes 8 verschiedene Zollen mit unterschiedlicher Luftmenge und -geschwindigkeit gebildet, wie dies später anhand der Fig. 11 mehr im einzelnen erläutert werden soll.
Fig. 4 zeigt die Frontfläche des Rostabsturzes 8 mit den
z.B./
Frontplatten 13, die/ aus hochlegierten··, h-i-tzebeständigem Stahlguss bestehen. Die Frontplatten 13 sind an der am Kastenrahmen 5 angeschweissten Aufhängekonstruktion derart angehängt, dass ringsum jede rechteckige Frontplatte 13 eine relativ schmale, z.B. etwa 5 bis 10 mm breite, schlitzartige Durchtrittsöffnung 23, die sich horizontal bzw. vertikal erstreckt, zwischen den jeweils benachbarten Frontplatten 13 frei bleibt. Die Frontplatten 13 bedecken die gesamte, dem Feuerraum zugekehrte Frontfläche des Rostabsfcurzes (vgl.
- δ
Fig. 1) und sind in drei übereinanderliegenden Reihen angeordnet (vgl. Fig. 1) . Die Frontplatten 13 werden auf ihrer Rückseite von der Kühlluft beaufschlagt, die über die Schlitze 17 und 17a der Schlitzbleche 12 in den Hohlraum der Kastenvorderwand 7 eingeströmt ist (vgl. Fig. 1 und 3) . Um den Kühleffekt zu erhöhen, sind die Frontplatten 13 an ihrer Rückseite mit angegossenen Rippen versehen, wie dies anhand der Fig. 5 und 6 mehr im einzelnen erläutert '--erden soll.
In Fig. 5 ist eine Frontplatte 13 in einer Seitenansicht Argestellt. Die Frontplatte v/eist angegossene, nach innen ragende Rippen 24 auf, die sich horizontal erstrecken (vgl. Fig. 6). Hingegen verlaufen die Schlitze 17 und 17a der Schlitzbleche 12 in vertikaler Richtung, v/as zu einer lebhaften Verwirbelung der Kühlluft im Hohlraum der Kastenvorderwand 7 zwischen den Schlitzblechen 12 und den Frontplatten 13 führt. Es entsteht also eine turbulente Strömung an der Rückseite der vom Feuerraum her hocherhitzten Frontplatten 13, welche dxe Wärmeübergangszahl (kcal/m2 h C) und damit auch den Kühleffekt wesentlich erhöht. Hakenartige Ansätze 25 sind an der Rückseite der Frontplatte 13 eingegossen und dienen zum Anhängen der letzteren an der am Kastenrahmen 5 angeschweissten Aufhängekonstruktion.
Aus Fig. 6 geht hervor, dass an der Rückseite der Frontplatte 13 oben zwei hakenförmige Angüsse 25 vorgesehen sind, mittels äenön die Fröntpiatte an ein Rohr 26 der Aufhangekonstruktion
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angehängt ist. Unten an der Frontplatte 13 ist nur ein einziger, nach hinten ragender Aufhängehaken 25 mittig angegossen, der gleichfalls ein horizontales Rohr 26 übergreift. Auf diese Weise kann die Frontplatte 13 durch Anheben und anschliessendes Nachvornziehen aus der Aufhängekonstruktion gelöst und entfernt werden, was für den leichten Austausch abgenutzter Frontplatten gegen neue wesentlich ist. Ferner sind an der Rückseite der im wesentlichen als rechteckige Platte gegossenen Frontplatte 13 horizontal verlaufende Kühlrippen 13a angegossen, die nach hinten in den von den Frontplatten 13 und Schlitzblechen 12 gebildeten Hohlraum der den Rostabsturs. 8 bildenden feuerraumseitigen Kastenvorderwand 7 hineinragen (vgl. Fig. 1). Zu beachten ist, dass die Frontplatten 13 zu ihrer Befestigung keinerlei zusätzliche Befestigungselemente, wie z.B. Schrauben, Riegel, Klammern usw. benötigen.
Fig. 7 zeigt, dass von den beiden im Luftverteilkasten 3 senkrecht stehend montierten Luftleit- und -verteilblechen Π, die als Lochbleche mit Durchgangslöchern 28 ausgebildet und winklig aneinandergestellt sind, sowie von zwei vertikalen Trennblechen 29 im Feuerraum oberhalb des dem Schrägrost 1 nachgeschalteten, als Naciiverbrennungsrost dienenden zweiten Schrägrostes 9 (vgl. Fig. 1) über dessen Breite drei Zonen mit verschiedenen Luftgeschwindigkeiten vl und v2 gebildet v/erden. Jeweils aussen an den beiden Ofenseitenwänden 22 befindet sich je eine Zone, in der eine grössere
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Lüftgeschwindigkeit vl herrscht als in der mittleren Zone mit v2. Dadurch wird berücksichtigt, dass das Mauerwerk der beiden Ofenwände 22 zu seiner ausreichenden Kühlung eine grössere Luftmenge benötigt als der mittlere Feuerrauinbereich, in welchem nur eine Luftgeschwindigkeit v2 herrscht und nur die Luftmenge für die Kühlung der Frontplatten 13 bzw. für den zur Nachverbrennung erforderlichen Sekundärluftbedarf aufzubringen ist.
Im Feuerraum entsteht also vor dem Rostabsturz 8 ein:sogenanntes "Geschwindigkeitsprofil", das in Fig. 7 durch unterschiedlich lange Geschwindigkeitspfeile vl - v2 - vl veranschaulicht ist. Weitere Einzelheiten dieses Geschwindigkeitsprofils werden später anhand von Fig. 11 erläutert. Die beiden Trennbleche 29 sind innerhalb der gegen die Vertikale geneigten, den Rostabsturz 8 bildenden Kastenvorderwand 7 in je einer vertikalen Ebene angeordnet, wodurch der Hohlraum dieser Frontwand zwischen den Schutzblechen 12 und den Frontplatten 13 in drei nebeneinanderliegende*· Abteile unterteilt wird, die in ihrer Breite den drei Zonen im Feuerraum entsprechen. Diese beiden vertikalen Trennbleche 29 können beispielsweise aus Winkeleisen bestehen und z.B. an den Schlitzblechen 12 befestigt, beispielsweise an diesen angeschraubt sein.
In Fig. 8 ist in vereinfachter Darstellung ein Luftverteilkasten 3a mit vertikaler Frontwand 7a dargestellt. Der dadurch gebildete vertikale Rostabsturz ist- mit 8a, und die
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Luftverteilbleche sind mit 27a bezeichnet. Im übrigen entspricht die Ausbildung und Einrichtung des Verteilkastens 3a der des zuvor anhand der Figuren 1 bis 7 bereits erläuterten VerteilJcastens 3.
Fig. 9 zeigt einen Luftverteilkasten 3b mit seitlicher Luftzuführung über Eintrittsöffnungen 30 und 30a in den beiden Ofenseitenwänden 22 bzw. seitlichen Kastenwänden. Zwei als Lochbleche ausgebildete, hier voneinander distanzierte Luftleit- und -verteilbleche 27b unterteilen als vertikale Trennbleche das Innere des Verteilkastens 3b in drei Abteile und bilden wieder im Verein mit zwei vertikalen Trennblechen 29 vor dem Rostabsturz 8 im Feuerraum drei Zonen, davon zwei Aussenzonen, jeweils in Nähe der Ofenseitenwand 22 mit grösserer Luftgeschwindigkeit vl als in der mittleren Zone mit der Geschwindigkeit v2.
Fig. 10 zeigt, dass bzw. wie Trennbleche in einer hohlen Kastenvorwand 7b auch horizontal liegend angeordnet bzw. befestigt v/erden können. Hier ist ein derartiges horizontales Trennblech 31 an einem Ü-Profil 32 angeschweisst, das seinerseits mit dem aus den T-Profilen 4 bestehenden Kastenrahmen 5 des Verteilkastens 3 (vgl. Fig. 1) verschweisst ist. Durch solche horizontalen Trennbleche 31 werden im Hohlraum der Kastenvorwand 7 zwischen dessen Schlitzblechen 12 und Frontplatten 13 etagenartig übereinanderliegende Abteile gebildet, die wiederum zur Bildung entsprechend übereinanderliegender Geschwindigkeitszonen im Feuerraum hinter dem Rostabsturz dienen, wie dies später anhand von Fig. 11 mehr im einzelnen
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erläutert v/erden soll.
Lochbleche 33 mit relativ engen runden Durchgangslöchern 33a sind innerhalb der hohlen Kastenvorderwand 7b vor den Schlitzblechen 12 angeorönet und an diesen angeschweisst, wodurch die vertikalen Schlitze 17 der Schlitzbleche 12 VOTTi 5b?ycdsckt werden. Dies bewirkt dzs Widers tsndssrhohuncj in den betreffenden Luftwegen und damit auch einen entsprechenden Druckabfall der auf diesen strömenden Kühlluft, was wiederum eine entsprechend kleinere Ausblasegeschwindigkeit in den Zwischenräumen zwischen jeweils benachbarten Frontplatten 13 zur Folge hat. Indessen v/erden solche, den Schlitzblechen 12 vorgesetzte Lochbleche 33 vorzugsweise nur für eine bestimmte, d.h. zwischen zwei Seitenwand-Kühlzonen liegende mittlere untere Zc ne mit besonders geringer Strömungsgeschwindigkeit verwendet, wie dies später anhand von Fig. 11 ebenfalls näher erläutert werden soll.
Die Lochbleche 33 werden an den Schlitzblecnen 12 vorzugsweise nur mittels kurzer Schweissraupen angeheftet, um sie leicht gegen andere mit grösserem bzw. kleinerem Durchtrittswiderstand austauschen zu können.
Die Frontplatten 13 sind in Fig. 10 mit ihren hakenartigen rückseitigen Ansätzen 25 in Rundeisen 26a eingehängt, die von vertikalen Flacheisen 34 bzw. 35 gehalten werden, welche an den Ü-Profilen 32 angeschweisst sind. Das horizontale
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TrennbXech 31 ist, ausser an dem ü—Profil 32, auch an den Flacneisen 34 angeschweisst.
JLn Fig. 11 ist fur die Geschwindigkeitsverteilung hinter
des Rostabsturz 8 (vgl. Fig. 1) ein Geschwindigkeitsprofil ; in einer räumlichen Darstellung veranschaulicht- Dieses * räumliche Geschwindigkeitsprofil lässt sich in vier prismatischen Kästen 37, 37a, 38 und 39 zerlegen, v/eiche, von einer durch die Vorderflächen der Frontplatten 13 gebildeten : gemeinsasaen vertikalen Ebene 40 ausgehend, sich verschieden weit nach vorn in Richtung zum Feuerraum erstrecken und dadurch Zonen unterschiedlicher Strömungsgeschwindigkeit : der vorher bereits über den ganzen Querschnitt des Rostab-Sturzes 8 als Kühlluft für die Plattenkühlung verwendeten , Luft bezeichnen. In zwei äusseren, an die beiden Ofenseitenwände 22 angrenzenden Zonen, die durch die beiden Profilkästen 37 und 37a veranschaulicht sind, herrscht die grösste vor-kommende Strömungsgeschwindigkeit vl, mit der ein bestimmter Luftanteil an den beiden Ofenseitenwänden (22 in Fig. 3, 7 und 9) entlang streicht und damit für die Seitenwandkühlung verwendet wird. In einer durch den Profilkasten 38 veranschau- . lichten oberen mittleren Zone strömt ein v/eiterer Luftanteil mit kleinerer Geschwindigkeit v2o, der als Sekundärluft für die Nachverbrennung der Rauchgase über dem Feuerbett dient, während in einer durch den Profilkasten 39 veranschaulichten unteren mittleren Zone ein konstanter Luftanteil mit noch kleinerer Geschwindigkeit v2u strömt, der als Verbrennungsluft für die Hauptbrandzone dient.
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if-
- 14.-Γ. ·.
Die drei horizontal nebeneinander liegenden Zonen 37, 38 bzw. 39, sowie 37a werden durch die vertikalen Luftleit- und -verteilbleche (27 in Fig. 1, 7 und 8 bzw. 27a in Fig. 9) im Verein mit den vertikalen Trennbleclien (29 in Fig. 7 und 9) gebildet, wahrend die vertikal etagenartig übereinanderliegenden Zonen 38 und 39 durch ein horizontales . Trennblech voneinander abgegrenzt werden (vgl. 3Ά in Fig. 10).
Ferner geht aus Fig. 11 hervor, dass die verschiedenen
■ keineswegs./
Zonen des Geschwindigkeitsprorils/nur inbezug auf die unterschiedlichen Luftgeschwindigkeiten, sondern vielmehr auch hinsichtlich ihrer Anzahl, Lage, Querschnittsform und Querschnittsgrösse, d.h. Breite und/oder Höhe, variiert werden können, wodurch also ebenfalls der Lufthaushalt im Feuerraum vor dem Rostabsturz den dort jeweils gewünschten Verhältnissen angepasst werden kann, Somit lässt sich das aus den einzelnen Profilkästen aufgebaute Geschwindigkeitsprofil über den gesamten Querschnitt des Rostabsturzes, gleichsam wie eine Gebirgslandschaft, räumlich gestalten.
Die einzelnen Kühlluftanteile der verschiedenen Zonen lassen sich mengenmässig in m3/h und damit auch in % des Gesamtluftbedarfs sowohl rechnerisch unter Annahme bestimmter Rxchtgeschwindigkeiten ν in m/sec für die einzelnen Zonen als auch zur Kontrolle versuchsmässig durch Messung j dieser Lüftgeschwindigkeiten'z.B. mittlres vor die Front- j
platten 13 gehaltener Flügelradanemometer aus der Gleichung V = ν χ F in m3/h bestimmen, wobei F die durchströmte Quer-
Schnittsfläche der betreffenden Zone in m2 ist. !
Massgebend für die effektive Geschwindigkeit, mit der die Luft zwischen jeweils benachbarten Frontplatten 13 in den Feuerraum ausgeblasen wirdir ist nicht nur die Grosse des gesamten Durchtrittsquerschnittes der Zwischenräume 23 zwischen den Frontplatten 13 der betrachteten Zone? sondern auch der Druckabfall/ der durch die auf dem Luftwege vor den Frontplatten 13 angeordneten Schlitzbleche 12 (vgl. Fig. 7 und 9) und/oder Lochbleche 33 (vgl. Fig. 10), sowie in den mittleren Zonen 38 und 39 zusätzlich auch noch durch die bereits innerhalb des Luftverteilkastens 3 angeordneten, als Lcv-Äblr.che ausgebildeten vertikalen Luftleit- und Verteilbleche 27 b.^w. 27a (vgl. Fig. 7 und 9) verursacht wird, d.h. durch die von allen diesen Blechen bewirkte Widerstandserhöhung bedingt ist. So resultiert z.B. die in der unteren mittleren Zone 39 herrschende kleinste Geschwindigkeit v2a des Gesehwindigkeitsprofils der Fig. 11 zunächst einmal aus dem durch die im Luftverteilkasten 3 bzw. 3b vorgesehenen vertikalen Luftleit- und vertexIbleche 27 bzw. 27a bewirkten Druckabfall und ferner, auf dem weiteren Luftwege, auch aus dem Druckabfall, der beim Durchtritt der Luft durch die Schlitzbleche 12 entsteht, sowie schliesslich aus der Widerstandserhöhung, die dadurch erreicht wird, dass die vertikalen Schlitze 17 der Schlitzbleche 12 noch dutch die Lochbleche 33 abgedeckt werden (vgl. Fig. 10).
Fig. 12 zeigt in einem horizontalen Längsschnitt einen allgemein mit 3c bezeichneten Luftverteilkasten für einen
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sogenannten "Doppelrost" DRl, d.h. zwei unmittelbar nebeneinander liegende Roste la und Ib, dem hier als Verbrennungsvorrichtung ein aus zwei nebeneinanderliegenden Rosten 9a und 9b bestehender Doppelrost DR9 nachgeschaltet ist. Durch die xeuerraumseitige Vorderwand 7c des Verteilkastens 3c ist ein Rostabsturz 8c gebildet, über den das Brenngut bzw. der Müll vom Äbwurfende des Doppelrostes DRl auf den ihm nachgeschalteten Doppelrost DR9 sturzartig hinabroführt wird. Der Verteilkasten 3c besteht hier im wesentlichen aus einem, vorzugsweise aus Blech hergestellten, geraden Kanalkasten 50/ der sich wieder quer zu der mit LA bezeichneten Hauptlängsachse des Doppelrostes DRl erstreckt und eine der Gesamtrostbreite b2 des Doppelrostes DRl entsprechende Länge aufweist, wobei der Kanalkasten 50 hier aber die beiden Ofenseitenwände 22 durchsetzt und beidseitig über je einen Kanalschenkel 51 an je eine Luftzufuhrleitung 52 angeschlossen ist. Die beiden vorzugsweise ebenfalls aus Blech hergestellten beiden Kanalschenkel 51 können über Flanschverbindungen an den Kanalkasten 50 und die betreffende Luftzuführleitung 52 angeschlossen sein, wie dies in Fig. 12 an den Stellen 53 angedeutet ist. Je ein Leitblech 54 ist in den beiden Kanalschenkeln 5x stehend angeordnet, setzt sich in die betreffende Endpartie des geraden Kanaikastens 50 hinein fort und ist dort mit einer nach hinten gebogenen Endpartie an die mit 10c bezeichnete Rückwand des Kanalkastens 3c angeschlossen. Durch die beiden Leitbleche 54 sind in jedem der beiden Kanaischenkel 51 und der daran anschliessenden Endpartie des geraden Kanalkastens 50 je zwei hinter-
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einander liegende Teilkanäle 55 und 56 gebildet, von denen der jeweils hintere Teilkanal 56 über eine in der Kastenrückwand 10c vorgesehene Durchtrittsöffnung 57 mit einem rückseitig an die Kastenrückwand 10c luftdicht angeschlossenen „ vorzugsweise ebenfalls aus Blech bestehenden Leitkasten 5 8 in Verbindung steht. Durch zwei mit Durchtrittsöffnungen 59 versehene vertikale Zwischenwände 60 sowie drei luftundurchlässige Trennwände 61 sind innerhalb des Kanalkastens 50 vier nebeneinanderliegende Kanaiabteile 62, 63, 64 und 65 gebildet, an die sich rethts und links aussen je ein weiteres Kanalabteil 55a anschliesst, das einerseits durch die Zwischenwand 60 begrenzt ist und anderseits mit dem vorderen Teilkanal 55 in Verbindung steht. Somit wird der Rostabsturz 8c über eine Reihe von insgesamt sechs Kanalabteilen 55a, 62, 63, 64, 65 und 55a mit Luft versorgt, wobei also sechs nebeneinanderliegende Teilströme der Kühlluft durch die mit Durchtrittsöffnungen 50a versehene, den Rostabsturz 8c bildende Kastenvorderwand 7c hindurch über die gesamte Doppelrost-Breite b2 in den Feuerraum ausgeblasen v/erden. Die beiden Aussenabteile 55a verhalten ihre Luft unmittelbar aus den beiden zugehörigen vorderen Teilkanälen 55, während die beiden jeweils nächstfolgenden Kanalabteile 62 bzw. 65 mittelbar durch die mit den Durchtrittsöffnungen 59 versehene Zwischenwand 60 hindurch ebenfalls aus den vorderen Teilkanälen 55 mit Luft versorgt werden. Hingegen erhalten die beiden mittleren Kanalabteile 63 und 64 ihre Luft aus den beiden hinteren Teilkanälen 56 über die zugehörigen Leitkästen 58, wie dies alles in Fig. 12 durch entsprechende StrömungsrichtungspfeiIe
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Ψ s
veranschaulicht ist. Denn in der Kastenrückwand 10c sind ausser den Durchtrittsöffnungen 57 auch noch weitere Durchtrittsöffnungen 66 vorgesehen und ebenfalls im Bereich der Leitkästen 58 angeordnet, so dass also die Luft via hinterer Teilkanal 56 - Durchtrittsöffnung 57 - Leitkasten S8 Durchtrittsöffnung 66 in das mittlere Kanalabteil 63 bzw, 64 einströmen kann. In jedem der beiden Kanalschenkeln 51 sind jeweils im Eintrittsbereich seiner beiden Teilkanäle
55 und 56 Regulierorgane - hier sind es vorzugsweise unabhängig voneinander einstellbare Regelklappsn 55a bzw. 56a vorgesehen, mit denen die durch die beiden Teilkanäle 55 und
56 strömenden beiden Luftanteile und damit einerseits die durch die links gelegenen Kanalabteile 55a und 62 bzw. rechts gelegenen Kanalabteile 55a und 65 und andererseits die durch xe mittleren Kanalabteile 63 bzw. 64 strömenden Luftmengen weitgehend unabhängig voneinander reguliert werden können.
Gegossene Frontplatten 13 sind wieder der Frontpartie des aus dem Kanalkasten 50 gebildeten Luftverteilkastens 3c, von ihr distanziert, vorgehängt und in entsprechender Weise, wit. dies oben bereits erläutert wurde, ohne zusätzliche Befestigungselemente, wie Schrauben, Riegel, Klammern oder Fixierung durch Verschweissungen, an einer Aufhängekonstruktion befestigt. Auch hier sind die rechteckigen Frontplatten 13 voneinander distanziert, so dass zwischen diesen schlitzartige Durchtrittsöffnungen 23 frei bleiben.
Vor dem Kostabsturz Sc, d.h. bezogen auf den Luftströmungsi*eg hinter diesem, werden durch die sechs Kanalabteile 55a, 62, 63, 64, 65 und 55a sechs nebeneinanderliegende Zonen mit unterschiedlichen Luftgeschwindigkeiten ν gebildet, wodurch ein Geschwindigke£tsprofil mit den Geschwindigkeiten Vl-v2-v3-v3-v2-vl entsteht. Bei diesem Geschwindigkeitsprofil, das in Fig. 12 durch Eintragung unterschiediieh langer Geschwindigkeitspfeile veranschaulicht ist, herrschen aussen im Bereich der beiden Ofenseitenwände 22 wieder jeweils die grössten Luftgeschwindigkeiten vl. Der Zweck dieser Geschwindigkeits-Profiiierung und die Gestaltung des Geschwindigkeitsprofils wurden zuvor anhand der Figuren 7 bzw. 11 bereits erläutert. Zu beachten ist, dass für den rechten Rost 9b des Doppelrostes DR9 der zugehörige Profilteil spiegelbildlich gleich dem, dem linken Rost 9a zugeordneten Profilteil ist. Das gesamte Geschwindigkeitsprofil, das sich über die Breite b2 des Doppelrostes DR9 erstreckt, ist also, bezogen auf desen Hauptlängsachse LA, symmetrisch gestaltet, so dass in seinen beiden mittleren Zonen, die den beiden nebeneinanderliegenden mittleren Kanalabteilen 63 und 64 zugeordnet sind, die gleiche Luftgeschwindigkeit v3 herrscht, die die kleinste Geschwindigkeit des ganzen Profils ist. Diese inbezug auf die Rostlängsachse symmetrische Profilgestaltung war auch schon bei der Ausführung des Rostes gemäss Fig. 1 bis 7 und, bezogen auf die Horizontalebene, auch schon bei der räumlichen Geschwindigkeits-Profiiierung gemäss Fig. 11 vorhanden. Wenn oberhalb der beiden Roste 9a und 9b des Doppelrostes DR9 zeitweilig unterschiedliche Verhältnisse im Feuerraum herrschen, so
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lässt sich durch entsprechend unterschiedliche Einstelllang der Regulierorgane 55a und 56a rechts und links das Geschwindigkeitsprofil, das dann unsymmetrisch ist, den jeweiligen Erfordernissen anpassen. Eine automatische Steuerung der P.egulierorgane 55a und 5Ga in Abhängigkeit von vorbestimmten Betriebsv/erten des Ofens bzw. von den jeweiligen Abweichungen vorbestimmten Sollwerten des Ofenbetriebes ist möglich.
In Fig. 13 ist ein als Stahlblechbiegeteil ausgebildeter, rückseitig geschlossener Luftverteilkasten 3d mit vorgehängten Frontplatten 13d, die hier selber mit Durchtrittsöffnungen 13s für die Luft versehen sind, in einem Querschnitt dargestellt. Hier besteht der Luftverteilkasten 3d aus einem selbsttragenden Blechgehäuse 70, dessen aus einem einz.igen Blechstück gebogener Mantel 71 die Vorderwand, Rückwand, Decke und den Boden des Verteilkastens 3d bildet. Das Blechgehäuse 70 ist an seinen beiden Stirnseiten durch je ein aufgeschweisstes flaches Stirnblech 72 geschlossen. Eines der beiden Stirnbleche 72 bzw. bei beiderseits des Kastens 3d vorgesehener seitlicher Luftzuführung beide Stirnblec *e" 72 ist bzw. sind mit einer rechteckigen Oeffnung 73 für den Eintritt der Kühlluft in das Blechgehäuse 70 versehen. Der Blechmantel 71,der vorn eingeschweisste vertikale Verstärkungen 74 aufweist, besitzt lediglich vorn eine relativ grosse rechteckige Oeffnung 75, über die nicht nur die
\ Kühlluft durch die und zwischen den Frontplatten 13d hindurch
in den Feuerraum hinter den Rostabsturz 8d geblasen wird, son-ern auch - nach Entfernung der Rostplatten 13d durch Aushängen - das Innere des Luftverteilkastens 3d zugänglich
ist. Denn im Innern des Luftverteilkastens 3d sind wieder die bereits erläuterten und daher in Fig. 13 nicht siehx dar— geste?.lten Luftleit- und -verteilbleche untergebracht. Ein mit einer rechteckigen Oeffnung 76a versehenes U—zörmLg gebogenes Blech 76 1st an den Stellen 77 an den Frontpartien des Blechmantels 71 angeschraubt und mit angeschweissten,, nach vorn ragenden Flacheisen 78 und 79 versehen, welche zwei Rundeisen 26<i tragen und mit diesen verschweisst sind. In die beiden Rundeisen 26d sind die Frontplatten 13, die hier lediglich in einer einzigen Horizontalreihe angeordnet sind, herausnehmbar eingehängt. Man erkennt in Fig. 13 wieder den Abwurfblock 2 des hier nicht dargestellten Rostes (vgl. 1 in Fig. Iu. 3) sowie die zur Ofenkonstruktion gehörenden I-Profile 6, wobei der Luftverteilkasten 3c in seiner Querschnittsform der Ofenkonstruktion angepasst ist.
Die Frontplatten 13d sind hier selber mit Durchtrittsöffnungen in Gestalt von horizontalen, d.h. zu den Kühlrippen 24 parallel verlaufenden Schlitzen 13s versehen, so dass hier die Kühlluft nicht nur zwischen jeweils benachbarten Frontplatten 13d, sondern auch durch diese selbst hindurch in den Feuerraum geblasen wird. Unmittelbar oberhalb der horizontalen Schlitze 13s sind rippenartige Schutznasen 13n an die Frontplatten 13d angegossen, die vordachartig über die Schlitze 13s vorspringen und diese von herabrieselnden Asche-- bzw. Brennstoffteilchen frei halten.
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In Fig. 14 ist eine der rrontplatteji 13d der Fig. 13 in äex Draufsicht von vorn dargestellt. i-Ian. erkennt: hier die paarweise in drei verschiedenen Höhenlagen angeordneten Schlitze -13s und die Büsltfeelbar über diesen vorgesehenen drei Schutznasen 13n-
Abweichend von den zuvor beschriebenen Zeichnungen kann die dein Rost 1 nacngeschaltete Verbrennungsvorrichtung statt aus einem weiteren Rost 9 auch aus einer Drehtrommel bestehen- Statt nur eines dem Rost 1 nachgeschalteten Schrägrostes 9 könnten deren auch zwei vorgesehen sein, wobei dann der erste den» Rost 1 nachfolgende Rost seinerseits ebenfalls mit einem Rostabsturz und einem diesen bildenden Luftvertei!kasten versehen ist. Zwischen deci ersten Rost und einer Drehtrommel könnte noch ein zweiter Schrägrost zwischengescaaltet sein, dessen Abwurfende7 wie bei der zuvor erwähnten Kombination Rost - Drehtrommel/ mit seinem Äbv;ur£ende. in die Drehtrommel hineinragt und innerhalb derselben mit dem einen Rostabsturz bildenden Luftverteilkasten ausgerüstet ist. Entsprechend könnten auch drei Roste einer Drehtrommel vorgeschaltet sein, mit je einem Rostabsturz zwischen den Rosten und zwischen dem letzten Rost und der Drehtrommel.Bei mehreren Rosten bzw. Rostabstürzen kamt also jeder Absturz als gekühlter Rostabsturz ausgebildet werden.
Statt der beiden winklig aneinander gestellten laiftleitiind —verteilbleehe 27 In Fig ^ 7 könnte auch ein einziges r entsprechend winklig abgebogenes Luftleit- -und -vertex!blech verwendet werden.
Zur Bildung horizontal nebeneinanderliegender Zonen würden an sich die innerhalb des Verteilkastens angeordneten vertikalen Luftleit- und -verteilbleehe(27, 27b in Fig. 7 bzw. 9} oder aber die im Hohlraum der Kastenvorderwand 7 angeordneten vertikalen Trennbleche (29 in Fig. 7 und 9)/ jeweils für sich allein, ausreichen. Indessen ist die Verwendlang beider BlechtyDen (27 bzw. 27b plus 29) im Interesse einer weitgehenden Kanalisierung der verschiedenen Luftströme für die Zonenbildung zweckmässig, zumal jeder der beiden Blechtypen nur geringe Material-, Herstellungs- und Einbaukosten verursacht. In jedem Falle ist der auf den einzelnen Luftwegjstattfindende Druckabfall bzw. die dort gegebene Widerscandserhöhung für die effektive Ausblasegeschv/indigkeit ν und damit auch den mengenmässigen Luftanteil in m3/h in jeder Zone massgebend.
Wenn der Verteilkasten nach Fig. 1 zur Ausführung von Arbeiten in seinem Innern sowohl rückseitig als auch feuerraumseitig zugänglich sein soll/ dann muss das Profilgerippe des Kastens selbsttragend verschweigst sein. Stattdessen könnte der Luftverteilkasten aber auch nur an seiner Rückseite oder aber nur an seiner Vorderseite zugänglich sein.
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Statt den Luftvertei.lkastep mit einem aus Profileisen zusammenges chweiss ten Kastenrahmen zu versehen, wie dies anhand von Fig, 1 erläutert wurde, könnte er auch selbsttragend ausgeführt und auf den Konsolen für die I-Träger (6 in Fig. 1} gelagert werden, wobei dann diese Träger nicht mehr notwendig wären.
Statt die Luftleit- und -verteilbleche mit Du^chtrittslöchern für die Kühlluft zu versehen, wie dies in Fig. 1 und 7 gezeigt ist, könnten di^-se Bleche auch luftundurchlässig sein* dann muss aber durch mehrere, entsprechend angeordnete Luftzuführungen dafür gesorgt v/erden, dass die durch die Luftleit- und -verteilbleche gebildeten bzw» voneinander abgegrenzten Kammern oder Abteile des Luftverteilkastens trotzdem ihren Luftanteil erhalten.
Statt die Aufhängekonstruktion für die Frontplatten mit dem Kastenrahmen des Luftverteilkastens zu verechweissen, wie dies anhand von Fig. 1 erläutert v/orden ist, könnte sie anch mit dem Schlitzblech (12 in Fig. Iu. 7) verschweisst und gemeinsam mit diesem am Verteilkasten montiert, vorzugsweise verschraubt sein.
Statt die obersten Frontplatten und die Abwurfblöcke als separate Gussteile herzustellen und zwischen diese?? beiden Teilen einen Luftspalt vorzusehen (vgl. 13 bzw. 2 in Fig. 1) , könnten diese beiden Teile auch jeweils als Einheit ausgebildet, d.h. als einziges Gussteil hergestellt sein, wenn
- 25 an der Stelle des Luftspaltes ein Schlitz eingegossen wird.
Statt die Frontplatten in mehreren, z.B. drei übereinanderliegenden Reihen anzuordnen, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist* könnte auch nur eine einzige Horizontalreihe von Frontplatten vorgesehen werden.
Bei der Ausführung gemäss Fig. 7 könnten die vertikalen Trennbleche 29 auch durch den Luftverteilkasten 3 gezogen werden und diesen in drei nebeneinanderliegende Kammern unterteilen. In diesem Falle würden die gemäss Fig. 7 im Luftverteilkasten 3 angeordneten Luftleit- und -verteilbleche 27 wegfallen. Die so gebildeten Kammern würden dann einzeln für sich durch separate Luftzuführleitungen, die an die Rückwand 10 des Luftverteilkastens 3 angeschlossen sind, mit Kühlluft versorgt werden. Im Falle der Fig. 7 würden durch die beiden Trennbleche 29 auf diese Weise drei Kastenkammern gebildet, und es v/ären daher an die Kastenrückwand 10 drei separate Luftzuführleitungen anzuschliessen. Die Luftzuführleitungen für die beiden aussenliegenden Kammern könnten aber auch beiderseits seitlich an den Luftverteilkasten angeschlossen sein.
Einzelne Merkmale oder Gruppen von Einzel-Merkmalen der zuvor anhand der Zeichnungen erläuterten verschiedenen Ausführungen des Rostes können also in v/eiteren Ausführungsformen miteinander kombiniert werden, soweit sich die Einzelmerkmale nicht gegenseitig widersprechen. Somit ist
die Neuerung nicht an, die in den Zeichnungen nur beispiels- |
weise dargestellten Ausführungsformen des Rostes gebunden, f sondern die Einzelheiten der Ausführung können im Rahmen der Neuerung variiert werden.
Der durch den Kost gemäss der Neuerung erreichte technische Fortschritt besteht darin, dass im Bereich der ihm nachgeschalteten Verbrennungsvorrichtung, sei diese nun ein weiterer Rost oder eine andere Verbrennungsvorrichtung, dank des Geschwindigkeitsprofils für die Kühlluft, das sogar räumlich differenziert sein kann, eine gleichmässige Feuerführung und ein vollständiger Ausbrand erzielt wird, wobei durch die besonders wirksame selektive Kühlung der Ofenseitenwände Schlackenanbackungen, die namentlich im Bereich des Rostabsturzes leicht entstehen können, nunmehr vermieden werden und im Feuerraum ein gleichmässiges Temperaturfeld erreicht wird, d.h. ohne jene gefürchteten örtlich bestimmten, hohen Temperaturspitzen, durch welche die davon betroffenen Bereiche bzw. Konstruktionselemente des Verbrennungsofens thermisch einer unerwünscht hohen Beanspruchung unterworfen sind, was deren Lebensdauer stark beeinträchtigt. Diese Vorteile fallen um so mehr ins Gewicht, als sie mit einem 'denkbar ökonomischen, ausgesprochen sparsamen Lufthaushalt erreicht v/erden können, indem nur an denjenigen Stellen grössere Mengen an Verbrennungsluft aufgewandt werden, wo
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sie auch kühlungsmässig gerade besonders sinnvoll sind, so dass also in bezug auf den eigentlichen Verbrennungsvorgang nur der benötigte Gesamtluftbedarf unter Vermeidung ungünstig hoher Luftüberschusszahlen aufzubringen ist. Hierbei ist bezüglich des erreichten Kühleffektes zu beachten, dass dieser nicht nur auf der betreffenden Luftmenge allein, sondern auch auf deren Geschwindigkeit beruht, da bei hoher Geschwindigkeit mit entsprechend grosser Turbulenz der Strömung die Wärmeübergangszahl oC (in Kcal/m h C) und damit auch die Kühlwirkung entsprechend hoch ausfällt. Ein wesentlicher Vorteil besteht nicht zuletzt darin, dass die benötigte Apparatur einen denkbar geringen Material- und Kostenaufwand verursacht, weil seine Einzelteile weitestgehend aus Blech hergestellt werden können.

Claims (31)

Schutzansprüche
1. Rost für Verbrennungsofen, insbesondere zur Verbrennung von Müll, mit einem am Rostende angeordneten luftgekühlten Rostabsturz, über den das Brenngut auf eine dem Rost nach— geschaltete Verbrennungsvorrichtung sturzartig hinabgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Rostabsturz (8, 8a, 8c, 8d) des Rostes (1, DRl) durch eine vertikale oder gegen die Vertikale geneigte, mit Durchtrittsöffnungen (13s, 17, 17a, 23, 33a, 50a) versehene und zur Bildung von Zonen (37, 37a, 38, 39) unterschiedlicher Luftgeschwindigkeit (vl, v2 b2w. vl, V2o, v2u bzw. vl - v3) vor dem Rostabsturz im Feuerraum dienende feuerraumseitige Vorderwand (7, 7a, 7br 7c) eines sich quer zur Rostlängsachse (LA) erstreckenden Luftverteilkastens (3, 3a, 3b, 3c, 3d) von einer der Rostbreite (bl, b2) entsprechenden Länge gebildet ist.
2. Rost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Kastenvorderwand (7, 7a, 7b) als Hohlwand ausgebildet ist, deren rückseitiger Wandteil aus mit Durchtrittsöffnungen (17, 17a, 33a) versehenen Blechen (12, 33) besteht und deren vorderer Wandteil aus voneinander distanzierten, Luftdurchtritte (23) frei lassenden gegossenen Frontplatten (13) zusammengesetzt ist.
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3. Rost nach, den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der rückseitige Wandteil aus Schlitzblechen (12) mit vertikalen oder horizontalen Schlitzen (17, 17a) besteht und die Frontplatten (13) an ihrer Rückseite mit horizontal verlaufenden Kühlrippen (24) versehen sind.
4» Rost nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet/ dass den Schlitzblechen (12) zur Bildung minässtens einer Zone (39) kleinerer Luftgeschwindigkeit (v2u) als bsi den übrigen Zonen (37, 37a, 38) mit Durchgangslöchern (33a) versehene Lochbleche (33) vorgesetzt sind»
5. Rost nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Hohlraum der Kastenvorderwand (7) zv/ei vertikale Trennbleche (29) angeordnet und dadurch im Feuerraum vor dem Rostabsturz (8) drei horizontal nebeneinanderliegende Zonen (37, 38/39, 37a) gebildet sind.
6. Rost nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Hohlraum der Kastenvordorwand (7b) mindestens ein horizontales Trennblech (31) angeordnet ist und dadurch vor dem Rostabsturz (8) im Feuerraum übereinanderliegende Zonen (38, 39) gebildet sind.
7. Rost nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 2 bis 6, da-
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durch gekennzeichnet, dass innerhalb des Luftverteilkastens (3, 3a, 3b) mindestens ein mit Durchtrittsöffnungen (28) versehenes Luftleit- und -verteilblech (27, 27a, 27b) angeordnet ist.
8. Rost nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftleit- und -verteilblech (27, 27a, 27b) im Verteilkasten (3, 3a, 3b) senkrecht stehend angeordnet ist und dadurch vor dem Rostabsturz (8, 8a) iin 1-euerraum horizontal nebeneinanderliegende Zonen (37, 38/39, 37a> gebildet sind.
9. Rost nach den Ansprüchen 1 und 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass durch die den Schlitzblechen (12) vorgesetzten Lochbleche (30) , die vertikalen und horizontalen Trennbleche (29 bzw. 31) und die Luftleit- und -verteilbleche (27, 27a, 27b), ausgehend von einer gemeinsamen Frontalebene (40) der Rostplatten (13), ein räumliches Geschwindigkeitsprofil mit vier Zonen (37, 37a, 33, 39) unterschiedlicher Luftgeschwindigkeiten (vl, v2o, v2u) vor dem Rostabsturz im Feuerraum gebildet wird, von denen zwei äussere Zonen (37, 37a) mit der grössfcen Geschwindigkeit (vl) des Geschwindigkeitsprofils für den Kühlluftanteil zur Kühlung der beiden Ofenseitenwände (22), eine mittlere obere Zone (38) mit kleinerer Geschwindigkeit (v2o) der Zufuhr eines Sekundärluftanteils
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für die Nachverbrennung über dem Feuerbett und eine mittlere untere Zone (39) mit noch kleinerer Geschwindigkeit (v2u) der Zufuhr eines konstanten Verbrennungsluftanteils in die Hauptbrandzone dienen.
10. Rost nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den beiden im Bereich der Ofenseitenwände (22) befindlichen vertikalen Randpartien des aus den Schlitzblechen (12) bestehenden rückseitigen Wandteils der Kastenvorderwand (7) die vertikalen Schlitze (17a) für den Seitenwand-Kühlluftanteil der beiden äusseren Zonen (37/ 37a) eine grössere Breite aufweisen als die im mittleren Wandteil angeordneten Vertikalschlitze (17).
11. Rost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Luftzuführleitung (15) an die Rückwand (10) des Luftverteilkastens (13) lösbar angeschlossen und in der Längsachse (LA) des Rostes (1) angeordnet ist.
12. Rost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zv/ei Luftzuführleitungen über Durchtrittsöffnungen (30) der beiden Ofenseitenwände (22) an entsprechende Durchtrittsöffnungen (30a) in den beiden Seitenwänden des Luftverteilkastens (3b) angeschlossen sind.
13. Rost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftverteilkasten (3, 3a, 3b) einen aus Profileisen (4) bestehenden gerippeartigen Kastenrahmen (5) aufweist, an welchem ebene Kastenv/ände (7, 7a, lhf 10) mindestens teilweise demontierbar befestigt sind.
14. Rost nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (10) des Verteilkastens (3) aus drei mit Asbestdichtungen versehenen Deckeln (11) besteht, die in den Kastenrahmen (5) eingehängt und mit Flügelmuttern (19) oder Riegeln (20) verschliessbar sind.
15. Rost nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand (7, 7a, 7b) des Verteilkastens (3, 3a, 3b) dadurch demontierbar ist, dass die Schlitzbleche (12) am Kastenrahmen (5) angeschraubt und die Frontplatten (13) an einer mit dem Kastenrahmen (5) verbundenen Aufhängekonstruktxon (26, 26a, 32, 34) eingehängt sind.
16. Rost nach den Ansprüchen 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilgerippe (5) des Verteilkastens (3, 3a, 3b)
•selbsttragend ist und für den Zugang des Kasteninnern von vorn und hinten sowohl die Vorderwand (7, 7a, 7b) als auch die Rückwand (10) des Verteilkastens (3, 3a, 3b) mit dem Kastenrahmen (5) lösbar verbunden ist.
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17. Rost nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontplatten (13) ohne Demontage des Abwurfbalkens (2) bzw. der Abwurfblöcke des Rostes (1) ein- und auszuhängen sind.
18. Rost nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontplatten (13) der obersten Plattenreihe sich unter Freilassung je eines als Luftdurchtritt dienenden Zwischenraumes an die nach unten ragende vertikale Frontpartie des Abwurfbalkens (2) bzw. der Abwurfblöcke des Rostes (1) anschliessen.
19. Rost nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Rost (1) nachgeschaltete Verbrennungsvorrichtung (9) als Rost ausgebildet ist.
20. Rost nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Rost (1) nachgeschaltetie Verbrennungsvorrichtung (9) als Drehtrommel ausgebildet ist.
21. Rost nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass dem Rost (1) mindestens zwei hintereinander angeordnete Roste nachgeschaltet sind, von denen der erste an seinem Abwurfende gleichfalls mit einem
luftgekühlten stufenförmigen Rostabsturz (8, 8a) Tand einem diesen bildenden Luftverteilkasten (3, 3a, 3b) versehen ist.
22. Rost nach Anspruch 1 oder einen» der Ansprüche 2 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass dem Rost (1) mindestens zwei hintereinander angeordnete Verbrennungsvorrichtungen nachgeschaltet sind- νοϊϊ denen die erste als Rost und die zweite bzw* letzte als Drehtrommel ausgebildet ist, und dass davon der erste Rost bzw. die als Roste der Drehtrommel vorgeschalteten Verbrennungsvorrichtungen gleichfalls mit je einem luftgekühlten stufenfönnigen Rostabsturz (8, 8a) und einem diesen bildenden Luftverteilkasten (3, 3a, 3b) versehen sind.
23. Rost nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Kühlrippen (24) versehenen Frontplatten (13d) selbst Durchtrittsöffnungen (13s) für die Kühlluft aufv/eisen.
24. Rost nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrittsöffnungen (13s) in den mit horizontalen Kühlrippen (24) versehenen Frontplatten (13d) als horizontal verlaufende Schlitze ausgebildet und oberhalb derselben an die Frontplatten (13d) angegossene Schutznasen (13n) vorgesehen sind.
25. Ros:t nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch
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gekennzeichnet/ dass innerhalb des Luftverteilkastens mindestens ein luftundurchlässiges Luftleit— und —verteilbiech angeordnet ist und jede der dadurch im Verteilkasten gebildeten Kammern einzeln für sich an eine eigene Luftzuführleitung angeschlossen ist.
26. Rost nach Anspruch 1/ dadurch gekennzeichnet/ dass der Luftverteilkasten (3d) als Stahlblechbiegeteil (70) ausgebildet und aus einem als Kastenmantel dienenden einzigen Blechstück (71) gebogen ist/ und dass der mit einer luftundurchlässigen Rückwand versehene Verteilkasten (3d) an seinen beiden Stirnseiten mit aufgeschweissten flachen Blechen (72) verschlossen ist/ von denen mindestens eines mit einer Eintrittsöffnung (73) für die Kühlluft versehen ist.
27. Rost nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 2 und 3/ dadurch
gekennzeichnet/ dass die gegossenen Abwurfblöcke (2) des )
Rostes (1) und die ihnen benachbarten darunterliegenden Front- j platten (13) jeweils als Einheiten ausgebildet und mit einem : eingegossenen Luftschlitz versehen sind.
28. Rost nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine horizontale Reihe von nebeneinander angeordneten Frontplatten (13/ I3d) vorgesehen : ist.
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29. Rost nach. Anspruch I7 dadurch gekennzeichnet, dass Jrür einen Doppelrost (DRl) der Luxtverteiüasten (3c) als aus Blech bestehender Kanalkasten (50) mit mehreren in Kastenlängsrichtung nebeneinander angeordneten Kanalabteilen (55a, 62, 63,
64, 65, 55a) ausgebildet und beiderseits an je einen durch je eine eingebaute Leitwand (54) in zwei Teilkanäle (55, 56)
unt&xteilten Luftzuführkanal (51) angeschlossen ist, und dass jeder der beiden rückseitigen Teilkanäle (56) über einen rückseitig an den Kanalkasten (50) angefügten Leitkasten (58) mit einem mittleren Kanalabteil (63 bzw. 64) des Kanalkastens (50) in Verbindung steht/ v/ährend die vorderen Teilkanäle (55) an ausssnliegande Kanalabteile (55a, 62 bzw. 55a/ 65) angeschlossen sind.
30. Rost nach Anspruch 29/ dadurch gekennzeichnet/ dass jeweils
zwei aussenliegende Kanalabteile (55a, 62 bzw. 55a, 65) durch je eine mit Durchtrittsöffnungen (59) versehene Zwischenwand
(60) voneinander getrennt sind.
31. Rost nach einem der Ansprüche 29 und 30, dadurch gekennzeichnet, dass in den vorderen und hinteren Teilkanälen (55, 56) je ein Regulierorgan (55a bzw. 56a) vorgesehen ist.
21.3.1974
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