DE748939C - Gleitlager - Google Patents
GleitlagerInfo
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- DE748939C DE748939C DEB180171D DEB0180171D DE748939C DE 748939 C DE748939 C DE 748939C DE B180171 D DEB180171 D DE B180171D DE B0180171 D DEB0180171 D DE B0180171D DE 748939 C DE748939 C DE 748939C
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- Germany
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- liner
- bearing housing
- housing
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- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C33/00—Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
- F16C33/02—Parts of sliding-contact bearings
- F16C33/04—Brasses; Bushes; Linings
- F16C33/06—Sliding surface mainly made of metal
- F16C33/08—Attachment of brasses, bushes or linings to the bearing housing
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D37/00—Tools as parts of machines covered by this subclass
- B21D37/10—Die sets; Pillar guides
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Sliding-Contact Bearings (AREA)
Description
- Gleitlager Die Erfindung betrifft eine Lagerung der Laufbuchse eines Gleitlagers in dem Lagergehäuse. Eine solche Lagerung bereitet Schwierigkeiten, wenn das Lager unter schnell wechselnden Betriebsbedingungen, insbesondere großen Drehzahländerungen, arbeiten muß. Es ist bereits bekannt, die Laufbuchse in dem Lagergehäuse und auf dem Zapfen schwimmend, also als Schwimmbuchse, zu lagern. Dies hat .den Nachteil. daß---.der Ölfilm auf beiden Oberflächen der Laufbuchse über zahlreiche Bohrungen verteilt werden muß, so daß an die Ol.zufuhr hohe Anforderungen gestellt werden, die bei starkenBelastungsschwankungen nicht immer einwandfrei zu erfüllen sind. Ferner halbiert eine -solche Schwimmbuchse die Relativgeschwindigkeit zwischen Zapfen und Laufbuchse mit dem Nachteil, daß .der Olfilmdruckaufbau nicht mehr mit Sicherheit gewährleistet ist. Bei ungenügender Ölverteilung und einem zu geringen ölfilmdruck tritt Abscherung des Ölfilms und damit Festlaufen des Zapfens ein.
- Die bekannte hvdraulische Einstellung der Laufbuchse in dem Gehäuse über dauernd gefördertes Drucköl hat außer einer arideren Aufgabenstellung auch den Nachteil eines sehr verwickelten Aufbaues, da je nach cier Belastung der Förderdruck der Ölpumpen geregelt werden müßte, um die Laufbuchse mit Sicherheit -immer gegenüber dem Gehäuse hydraulisch auszurichten. Dies führt außer zu erheblichen Pumpenleistungen auch zu unerwünschten Abmessungen, die in einer Reibe von Amvendungsfällen nicht tragbar sind.
- Die Lagerung der Laufbuchse nach der Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß die Laufbuchse im kalten Lagerzustand (Zimmertemperatur) in das Lagergehäuse mit einem die Wärmedehnung der Buchse im Betriebszustand - zulassendem Spiel eingesetzt und gegen Drehung bei Erreichen des Betriebszustandes gesichert ist. Dies läßt sich z. B. dadurch erreichen, (laß die Laufbuchse eine besondere mechanische Sicherung gegen Verdrehung in dem Lagergehäuse besitzt. Dies gilt insbesondere für Laufbuchsen mit gleicher oder annähernd gleicher Wärmedelinungszahl wie das Lagergehäuse. BeiVerwendung von Laufbuchsen finit größerer Wärineclehnung als das Gehäuse .ist zunächst ebenfalls eine mechanische Drehsicherung vorgesehen. Dir Abmessungen der Laufl7uchsenstä rke und gegebenenfalls des Einbauspiels sind aber noch so bemessen, daß sich im normalen Betriebszustand die Laufbuchse drehsicher durch die Wärmedelinungskrä fte in dem Lagergehäuse festlegt.
- Erwärmt sich also die Laufbuchse nach der Erfindung hei schnellem Drehzahlanstieg s u ärker als die durch größere b und bessere Wä rineleitung begünstigten sie umgebenden Teile, wie z. B. der "Zapfen oder das Lagergehäuse, so stehen der schnelleren Ausdehnung der Laufbuchse infolge der starken Temperaturerhöhung keine Hindernisse im Wege. Bei Verwendung einer Laufliuclise mit höherer Wärmedelinungszahl als Glas sie umg:he:ide Lagergehäuse, kann das erforderliche Spiel der Laufbuchse in dem Gehäuse durch Einsetzen der Laufbuchse mit einem Ruhesitz (Haft- oder Preßsitz) und Erwärmung des Lagers auf eine über der normalen Betriebstemperatur liegende Tein peratur hergestellt «-erden. Auf diese Weise staucht sich der NVerkstoff der Laufbuchse, so daß bei Erreichen der normalen Betriebstemperatur und darunter die Laufbuchse sich löst und das geforderte Spiel besitzt. Die Erfindung- ist nicht nur auf ungeteilte Laufbuchsen, sondern auch für geteilte Laufbuchsen anwendbar und gilt in gleichem Maße auch für eine hin und her gellende Lagerung.
- In den Abb. i und 2 ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. z einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. i. Im einzelnen bedeutet ei (las Gehäuse, b die Buchse, c eine Drehsicherung und d die Hierzu gehörige Halteschraube. Der Luftspalt zwischen Gehäuse a uncl Buchse h ist mit ., bezeichnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Lagerung der Laufbucli:e eine; Gleitlagers in dein L agergehäuse, dadurch .gekennzeichnet, (laß die Laufbuchse ini kalten Lagerzustand (Zimmertemperatur-) finit einem die Wärmedehnung cler Buchse im Betriebszustand zulassendem Spiel eingesetzt und gegen Drehung bei Erreichen des Betriel>szustaneles gesichert ist. =. Lagerun nach Anspruch i, da,hirch gekennzeichnet, daß beiVerwenrlung einer Buchse, die in an sich bekannter «eise eine gröf.lere Wärmedehnung als die des sie utng, )enden L agergehüuses besitzt, die Buche im kalten Lagerzustand eine derartige Abmessung aufweist, (laß sie ini Betriebszustand durch ihre eigene «'ürmedehnung drehsicher im Gehäuse festliegt. 3. Verfahren zur Herstellung des 1111 kalten Lagerzustand erforderlichen Spiele, einer Laufbuchsenlagerung nach den Anprüchen i und z, dadurch gekennzeichs s net, (laß die Laufbuche einer bleibenden Verformung in der Weise unterworfen wird. daß sie mit einem Ruhesitz (Haft-oder Preßsitz) in das Lagergehäuse eingesetzt wird, unter Erwärmung der Laufbuchse auf eine über der Betriebstemperatur liegende Temperatur. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind ii11 Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:
deutsche Patentschriften . . . . 1N r. 325 7-13, 581 731; französische Patentschrift 3?3 770.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB180171D DE748939C (de) | 1937-10-02 | 1937-10-02 | Gleitlager |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB180171D DE748939C (de) | 1937-10-02 | 1937-10-02 | Gleitlager |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE748939C true DE748939C (de) | 1944-11-11 |
Family
ID=7008792
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB180171D Expired DE748939C (de) | 1937-10-02 | 1937-10-02 | Gleitlager |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE748939C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
1937
- 1937-10-02 DE DEB180171D patent/DE748939C/de not_active Expired
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