DE748406C - Pruefmaschine zur Durchfuehrung von Dauerstandversuchen - Google Patents
Pruefmaschine zur Durchfuehrung von DauerstandversuchenInfo
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- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N3/00—Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
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Description
- Prüfmaschine zur Durchführung von Dauerstandversuchen Die Erfindung betrifft eine Prüfmaschine zur Durchführung von Dauerstandversuchen, die durch veränderlichen Drud: oder Zug mittels eines zwischen Prüfling und Gewichten eingeschalteten Hebelsystems den Prüf-1 ing be- und entlastet. Die bekannten Werl:-stoffprüfeinriditungen dieser Art haben die für die Prüfung der Vorrichtung wichtigen Einzelteile offen liegen, da sie sonst nicht zugänglich sind. Das hat zur Folge, daß äußere Einflüsse auf die offen liegenden Teile der Vorrichtung ungenaue Prüfergebnisse zeitigen. Des weiteren haben die bekannten Einrichtungen zur Durchführung von Dauerstandprüfungen nur ein Übersetzungsverhältnis der auf den Prüfling zu übertragenden Belastung. Die zur Belastung erforderlichen Gewichte müssen besonders jeweils zusammeng-estellt und aufgehängt werden. Insbesondere ist es erforderlich, daß der Ouerschnitt des Prüflings den vorhandenen Belastungsgewicbten angepaßt wird.
- Die genannten Nachteile zu beseitigen, hat die vorliegende Erfindung zum Zweck, und es wird das Xeue insbesondere darin gesehen, daß das Hebelsystem Sowie die an diesem Hebelsystem wirksam werdenden Lasten in einem allseitig geschlossenen Gehäuse untergebracht sind. Das Übersetzungsverhältnis der Belastung im Hebelsystem ist durch Veränderung der Schneidenabstände veränderlich.
- Der Gegenstand der Erfindung ist in den Abbildungen in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt: Abb. I eine Vorderansicht, Abb. 2 eine Seitenansicht der Abb. 1, Abb. 3 eine Vorderansicht der Werkstoffprüfeinrichtung im Schnitt, Abb. 4 eine Seitenansicht der Abb. 3.
- Abb. 5 eine Teilansicht des verstellbaren Hebelsysteins im vergrößerten WIai3stabe, Abb. 6 eine Vorderansicht der Abb. 5, Abb. 7 eine -Draufsicht der Abbildung 5.
- Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist das an sich bekannte Hebelsystem a, b, c (Abb. 4), in einem allseitig geschlossenen Gehäuse d angeordnet. An dem freien Ende des Hebels c ist eine Stufenspindel e einer Isupplung angehängt, welche die Gesamtlast J. trägt. Dic zur Belastung vorhandenen Gewichte ruhen auf einer Itonsole g.
- Am unteren Ende des Hebels b ist der einarmige Hebel c aufgehängt, der sich mit sei nein Drehpunkt gegen einen feststehenden Teil des Gehäuses d legt. Dieser feststehende Teil besteht im wesentlichen aus einer Schneide h (Abb. 5), gegen welche sich eine Pfanne i legt. Die Pfanne i ist verstellbar auf dem einarmigen Hebel c angeordnet. Die Schneide lt ist durch eine Klaue eingefaßt und mit ihrem oberen Ende auf einer mit Gewinde versehenen Spindel 1 aufgeschraubt.
- Die Verlängerung der Spindel l trägt ein Kegerad ist und weiterhin die Skala il. In das Kegel rad m greift ein von Hand betätigtes Gegenrad o (Abb. 7) ein. Das durch die beiden Räder in und o gebildete Getriebe ist in beliannter Weise durch Federkraft p ausrückbar angeordnet. Während des Einrückens des Kegelradgetriebes Int und o gegen die Federkraft p schiebt sich die Klaue k (Abb. 6) über die Pfanne i. Wird das Getriebe iii und o in ITmdrehung versetzt, so erfolgt eine Verschiebung der Schneidet auf der Spindel l und gleichzeitig der Pfanne i auf dem Hebel o. Hierdurch entsteht eine Veränderung des Übersetzungsverhältnisses des Hebelsystems a, b, c.
- Die Pfanne i ist auf dem Hebel c geführt.
- Zu diesem Zwecli ist der untere Teil der Pfamle i (Abb. 6) federnd ausgestaltet, indem dieser federnde Teil einen Schlitz besitzt.
- Durch diesen Schlitz greift ein bügelförmiger Teil des Hebels c hindurch. Durch Belasten wird der als federnd ausgebildete Teil der Pfanne i auf die Zunge des Hebels c preßt und damit gleichzeitig eine Festklemmung der Pfanne i auf dem Hebel c erreicht.
- Auf der Stufenspindel e (Abb. 3) ist das gewichtabgreifende Rohrs verschiebbar angeordnet. Das Abstecken ertolgt durch einen Steckbolzen r, der an dem Rohr befestigt ist und durch einen Schlitz s (Abb. 2) der Gehäusewandung d nach außen hindurchführt.
- An dem Schlitz ist eine Skala angebracht, so daß auf diese Weise die durch den Steckbolzen r abgesteckten Gewichte von außen ablesbar sind.
- Die im Gehäuse vorhandenen Gewichtet (Abb. 3 und ) ruhen auf einer Konsole, die durch ein Getriebe t gehoben und gesenkt werden. Das Heben und Senken kann auf elektrischem Wege oder in anderer Weise selbsttätig erfolgen. Nachdem die bestimmte spezifische Belastung abgegriffen ist, wird die gesamte Lastsäule j gehoben und hierauf infolge der Einrichtung der Kupplung abzüglich der abgegriffenen spezifischen Belastung wieder gesenkt.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Prüfmaschine zur Durchführung von Dauerstandversuchen mit einem die Priifbelastung erzeugenden gewichtsbelasteten Hebelsystem, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelsystem sowie die an diesem Hebelsystem wirksam werdenden Lasten in einem allseitig geschlossenen Gehäuse untergebracht sind.
- 2. Prüfmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Uhersetzungsverliältnis der Belastung im Hebelsystem durch Veränderung der Schneidenabstände veränderlich ist.
- 3. Prüftuaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderuhig des Übersetzungsverhältnisses zwischer dem Belastungsgewicht und dem Hebelsystem eine durch ein Kegelradgetriebe von außen zu drehende Spindel angeordnet ist, auf deren einem mit Gewinde versehenen Ende- sich eine verstellbare Schneide befindet und auf deren anderem Ende eine außen sichtbare Skala betestigt ist.
- 4. Prüfmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine gegen die Scheide sich legende Pfanne auf einer federnden Zunge derart geführt ist, daß die Pfanne durch die zu übertragende Last festgeklemmt und somit gegen Verschiebung gesichert ist.
- 5. Prüfmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kegelradgetriebe ausrückbar angeordnet ist und in der eingerückten Lage die Schneide. sowie die Pfanne von einer Klaue umfaßt sind.
- 6. Prüfmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Federdruelv stehende Klaue verschiebbar an der Schneide angeordnet ist und beim Ausrücken der Kegelräder die Pfanne freigibt.Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren keine Druclischriften in Betracht gezogen worden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ69469D DE748406C (de) | 1941-04-27 | 1941-04-27 | Pruefmaschine zur Durchfuehrung von Dauerstandversuchen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ69469D DE748406C (de) | 1941-04-27 | 1941-04-27 | Pruefmaschine zur Durchfuehrung von Dauerstandversuchen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE748406C true DE748406C (de) | 1944-11-02 |
Family
ID=7208127
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ69469D Expired DE748406C (de) | 1941-04-27 | 1941-04-27 | Pruefmaschine zur Durchfuehrung von Dauerstandversuchen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE748406C (de) |
-
1941
- 1941-04-27 DE DEJ69469D patent/DE748406C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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