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DE748108C - Kontaktvorrichtung fuer einen mittels Schaltwagen aus der Einbauzelle ausfahrbaren Leistungsschalter - Google Patents

Kontaktvorrichtung fuer einen mittels Schaltwagen aus der Einbauzelle ausfahrbaren Leistungsschalter

Info

Publication number
DE748108C
DE748108C DE1936748108D DE748108DD DE748108C DE 748108 C DE748108 C DE 748108C DE 1936748108 D DE1936748108 D DE 1936748108D DE 748108D D DE748108D D DE 748108DD DE 748108 C DE748108 C DE 748108C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
locking
contact device
switching
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1936748108D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Gasiorowsky
Wilhelm Herden
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE748108C publication Critical patent/DE748108C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Kontaktvorrichtung für einen mittels Schaltwagen aus der Einbauzelle ausfahrbaren Leistungsschalter Die Erfindung betrifft eine 1,#ontalztvorrichtung für einen mittels Sohaltwagen aus der Einbauzelle ausfahrbaren Leistungsschalter mit mechanischer Verriegelung in der Einschalts.tell-ung und gegebenenfalls auch in der Ausschaltstellung. Siie richtet sich insbesondere auf die Kupplung zwischen den beweglichen Kontaktstellen .am Leistungsschalter einerseits und den ortsfesten Gegenkontaktstellen an der Einbauseite andererseits. Diese Kupplung, welche für die Zu-und Abführung der Energie zum Leistunässchalter dient, bereitet Schwierigkeiten, und zwar sowohl hinsichtlich des Kupplungsvorganges wie auch .mit Bezug auf die Kontaktgabe. Die Kontakte wurden bisher gewöhnlich als Messerkontakte ausgeführt, indem etwa am Schaltwagen befindliche Messer in entsprechend federnde Kontaktböcke an der Einbauzellen.wandung - eingreifen. Man hat such auf dem gleichen Prinzip beruhende tulpenförmige Kontakte angewendet, die axialsymmetrisch zur Längsachse der als Stifte au.sgebildeten beweglichen Kontakte geformt sind. Da man jedoch mit dem Spiel des Schaltwagens in der Fahrbahn rechnen mußte, ist der Kupplungsvorgang keineswegs immer sicher und störungsfrei, während die Kontaktgabe selbst nach Einkuppeln häufig unter der abweichenden Richtung .der Kontaktelemente leidet. Man hat daher versucht, diese Schwierigkeit dadurch zu beseitigen, daß man die Kontakte gelenkig auslyildete und sie mit Fanghebeln und Gleitrollen ausrüstete, um eine etwaige seitliche Abweichung der Kontaktstellung gegeneinander auszugleichen. Derartige Konstruktionen werden indessen recht kompliziert und kostspielig, ohne daß der grundsätzliche Mangel der Schleifkontakte beseitigt wurde, nämlich die bei größeren Schaltern auftretenden sehr hohen Reibungskräfte.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung löst diese Aufgabe mit Hilfe einer kraftübertragenden Vorrichtung, welche am Schaltwagen befestigt, am Anfang der Einschaltbewegung in eine in vorgegebenem Abstan1
    von den in der Einbauzelle befindlichen _a#=
    giebigen Kontakten an der Fahrbahn
    =eschene Rast hineingesenkt wird und mit.
    der Verriegelung in der Einschaltstellung zu_' gleich die Spannung der den nachgiebigen Kontakten zugeordneten, der Erzeugung des Kontaktdruckes dienenden Federn bewirkt. Am Ende der Ausschaltbewegung wird diese kraftübertragende Vorrichtung aus der Rast -in der Fahrbahn wieder herausgehoben. Dadurch, daß die in der Einbauzelle befindlichen Kontakte als in mindestens zwei Ebenen nachgiebige Flachdruckkontakte ausgebildet sind, wird erreicht, daß finit einer praktisch reibungslosen Xupphing eine sichere Kontaktgabe ver4unden ist.
  • In der Zeichnung stellen Abb. i und 2 einen mittels Schaltwagen aus der Einbauzelle ausfalfrbaren Leistungsschalter nach dir 33rfindung von der Seite gesehen dar, und zwar Abb. i im eingeschalteten, Abb. :2 im ausgeschalteten, aber noch nicht ausgefahrenen Zustand. Abb. 3 zeigt in perspektivischer Darstellung .einige Einzelheiten der festen Kontakte an den Zuleitungen zur Einbauzelle, während die Abb.4 und 5 Einzelheiten der Schalteranordnung hinsichtlich einer elektrischen Verriegelung wiedergeben (Abb. .I von der Seite. Abb. 5 von oben gesehen).
  • An der festen Rückwand der Einbauzellc sind auf Porzellanstützen 5 die Anschlußschienen 4 befestigt. Die Kontaktstücke i sind mittels breiter flexibler Kupferbänder 2 mit den Schienen d. verbunden. Sie sind auf Schraubenbolzen verschiebbar geführt, auf welche Schraubenfeder113 aufgeschoben sind. die sich an den Kontaktstücken i und den hauten der Kontaktschienen d. abstützen. Die b°weglichen Gegenkontakte 6 des Leistungsschalters ; werden vorzugsweise durch die hohen Kanten der Schalterpolschdenen gebildet. Beim Heranschieben des Schalters an die Rückwand in die Einschaltstellung drücken die Kontaktstücke 6 in der Schlußstellung gegen die Gegenstücke i. Da die Federn 3 abgefangen und sehr kräftig ausgebildet sind, wird sogleich nach Berühren der Kontaktstücke i ein sehr kniiftiger Kontaktdruck erzeugt. Die geschilderte Druckkontaktkupplung wird selbstverständlich spannungslos geschaltet, während die Leistung durch den Schalter 7 zu- und abgeschaltet wird. Es ist offenbar, daß alle Schwierigkeiten, die durch seitliches oder Höhenspiel des Schaltwagens entstehen können, bei dieser Anordnung ohne weiteres beherrschbar sind, da die Kontahtfläclien hinreichende Ausdehnung haben und nicht zentriert zu sein brauchen.
  • _-:Z,@ Indessen maß dafür gesorgt werden, daß
    2` :.Schalter bis auf den richtigen Abstand
    ie Zellenrückwand herangefahren wird,
    t der nötige Kontaktdruck erzeugt «wird,
    :lifid daß er in dieser Einschaltstellung bis zur beabsichtigten Ausschaltung verriegelt bleibt. Damit beim Ausschalten .der Schaltwagen durch die Kraft der stark zusaminengeprel.tten Federn 3 nicht unbeabsichtigt ausgefahren wird und andererseits beim « iedereinfahren des ausgefahrenen Schalters dieser nicht gleich in unbeahsichtigter Weise in die Kontaktstellung gebracht wird, ist die Sperrung so ausgebildet, daß sie den Schaltwagen auch in der Ausschaltstellung mechanisch verriegelt. Zu diesem Zwecke ist der Betätigungsgriff io, der an der Stirnwand 9 des Schaltwagens 8 etwa in Handreichböhe montiert ist, über ein Hebelgestänge 12, lau, 13 mit dein Arm 14 einer Kurbelwelle 15 verbunden, die unten am Schaltwagen 8 horizontal gelagert ist und sich über seine ganze Breite erstreckt. Der Dreieckshebel i2a ist dabei ini Punkt i i an der Stirnwand 9 des Schaltwagens gelagert. An den beiden an den Enden der Kurbelwelle 15 angeordneten Kurbeln 15a greifen zwei Sperrtangen 18 an. Durch Herumschwenken des Betätigungsgriffes io von der Aus- in de Einschaltstellung besteht die .\ eigang, diese Sperrstangen von links nach rechts zu bewegen. Da die linken Enden der Stangen aber in U-förmige :Aussparungen 17 der Fahrbahnseitenwangen mittels Zapfen 1811 eingreifen, unterbleibt die Seitenverschiebung dieser Sperrstangen. Statt dessen wird der Schaltwagen von rechts nach links in die Einschaltstellung verschobe=n. Das heißt also, die Sperrstangen bewegen sich in bezug auf den Schaltwagen von links nach rechts.
  • Zum öffnen der Druckkontaktkupplung 6, 1 wird der Betätigungsgriff von oben nach unten heruntergeschwenkt, wobei unter Drehung der Kurbelwelle 15 im Uhrzeigersinn der Schaltwagen nach rechts gezogen wird. Die Sperrstangen stützen sich dabei finit ihren Vorsprüngen i8a wiederum in den Aussparungen 17 der Fahrbahnwangen 16 ab. Dabei stoßen zwei an dem Schaltwagen seitlich angebrachte yVinkelhebel2o, die um Achsen 21 schwenkbar sind, mit ihren senkrechten Hebeln gegen Zapfen i9 an den Sperrstangen 18. Sie werden dadurch im Uhrzeigersinn gedreht, so daß das freie Hebelende über ein Gestänge 2oa das linke Ende der Sperrstange anhebt. Da die linke Wandung 22 .der Aussparungen 17 nach oben hin verlängert ist, stützen sich die Zapfen 18a nunmehr in einer solchen Höhe gegen diese Wandung, daß das Ausfahren des Schaltwagens nicht mehr durch .die Aussparung 17 verhindert ist. Dagegen ist eine Verschiebung in der Einschaltrichtung, d. h. auf die Rückwand zu, unmöglich. Es ist also in der Tat durch die besondere Ausbildung der Aussparungen 17 und der Sperrstangen -18 eine Verriegelung des Schaltwagens in der Einschaltstellung gegeben und andererseits verhindert, .daß das Einfahren des Schaltwagens in einem Zug bis an die Einschaltstellung erfolgt.
  • Zweckmäßig wird in bekannter Weise noch eine elektrische Verriegelung vorgesehen, durch die verhindert wird, daß die Kupplungsstelle--unter Spannung geöffnet oder geschlossen wird. Dies kann man etwa in der Weise durchführen, wie in den Abb, a und_ 5 dargestellt ist. An der Stirnwand g des Schaltwagens ist ein Magnet 22 mit Spule 23 angeordnet, der bei Erregung den Anker 24 vertikal nach oben anzieht. Dabei wird ein Sperrhebel 26 um sein Lager 25 ebenfalls in vertikaler Richtung hochgeschwenkt und gibt einen Nocken 27 frei, der an geeigneter Stelle an der Kurbelwellenachse 15 angebracht ist, Je nachdem, ob sich die mechanische Verriegelung in der Einschott- oder in der Ausschaltstellung befindet, legt sich der Sperrhebel 26 gegen .die Vorder- oder Rückseite des Nockens 27. Die Schaltung des Sperrmagneten ist dabei so getroffen, daß sein Erregerkreis über einen Hilfskontakt am Leiistüngsschalter 7 derart geht, daß der Spulenkreis an diesem Hilfskontakt bei geschlossenen Leistungsschalterkontakten unterbrochen ist und umgekehrt nur geschlossen sein kann, wenn der Leistungsschalter 7 den Hauptstrom:krais unterbrochen hat. Außerdem befindet sich in ,dem Stromkreis der Spule 23 noch eine Kupplung 31, 32 in Form eines Steckkontaktes etwa mit Buchsen und Stiften, wobei die Buchsen fest .angebracht Bind, während die Stifte' federnd am Schaltwagen sitzen.
  • Die-Federung erfolgt dadurch, daß der Stecker 3:i an zwei Bolzen 3o befestigt ist, die in entsprechenden Bohrungen des Wagens 8 verschiebbar gleiten. - Zwei auf die Bolzen aufgezogene Schraubenfedern 29 stützen sich einerseits gegen Stecker 3i, andererseits gegen eine Fläche 28 am Wagen. 30 und 32a sind ähnliche Sfeekerkupplungen, die zur Schließung von Meßinstrumenten-, Steuer- usw. Kreisen ,dienen. Durch die Federung des Steckers 3i und seine ganze räumliche: Anordnung wird erzielt, daß die Kupplung 3i, 32 beim Öffnen der Kupplungsstelle i, 6 erst zuletzt, nach öffnung sämtlicher anderer Kupplungen 30, 3-2a, und zwar beim Ausfahren des Wagens 8, geöffnet wird. Umgekehrt schließt sie sich bei der Schließbewegung zuerst, und zwar schon beim Einfahren des Schaltwagens.
  • Der \?ocke.n 27 und damit die Kurbelwelle 15 .wird beim Einfahren des Schaltwagens infolge der vorgeschriebenen Anordnung durch den Sperrhebel 26 zur Einschaltung nur freigegeben, wenn der Leistungsschalter 7 sich in der Offenstellung befindet, weil nur dann sowohl die Kupplun:gsstelle3i, 32 Wie auch der Hilfskontakt am Leistungsschalter geschlossen sind. Entsprechendes gilt auch für die Ausfalirbewegung.
  • Ist der Schalter eingefahren und der Leistungsschalter geschlossen, so ist die mechanische Verriegelung durch den Nocken gesperrt, weil ja der Kreis des Verriegelungsmagneten am Hilfskontakt des Leistungsschalters unterbrochen und der Anker 2d infolgedessen nach unten gefallen ist.
  • Die beschriebene Ausführung ist nur ein Anwendungsbeispiel des Erfindungsgedankens, sinngemäße Abweichungen liegen ebenfalls im Rahmen der Erfindung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kontaktvorrichtung für einen mittels Schaltwagen aus der Einbauzelle ausfahrbaren Leistungsschalter mit mechanischer Verriegelung in der Ein- und vorzugsweise auch in der Ausschaltstellung, gekennzeichnet durch eine die Verriegelung in den Endstellungen bewirkende kraftübertragende Vorrichtung, welche am Schaltwagen befestigt, am Anfang der Einschaltbewegung in eine in vorgegeoenem Abstand von den nachgiebigen Kontakten (i) in der Einbauzelle an der Fahrbahn (i6) vorgesehene Rast (i7) hineingesenkt und am Ende der.Ausschaltbewegung .aus ihr herausgehoben wird und welche zugleich die den mindestens in zwei Ebenen nachgiebigen Flachdruckkontakten (i) zugeordneten Federn (3) spannt.
  2. 2. Kontaktvorrichtung nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, daß die Verriegelung eine Sperrstange (i8) aufweist, die mit einem Ende an einen am Schaltwagen gelagerten, vom Betätigungsorgan (io) gesteuerten Kurbelgestänge (14, 15, i5a) befestigt ist und .deren anderes Ende (i8a) sich in der Rast (i7) an der Fahrbahn (i6),abstützt, welche U-förmig ausgebildet und mit einem der festen Zellenwand zugehehrten längeren Schenkel versehen ist.
  3. 3. Kontaktvorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, dah das Herausheben des Endes (1",a) der Sperrstange in der Ausschaltstellung mit Hilfe eines am Schaltwagen befestigten Hebelgelenkes (20, 20", 21) erfolgt, das durch einen Anschlag (19) der Sperrstange. (1`) gesteuert wird. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im 13rteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften ....1 r. 581 300, 4496.22, 579 673, 44176o, 6o-t 817, 155 03-1; österreichische Patentschrift \ r. 132 652; schweizerische - - 167 917; Schweizer Bulletin, 1935, S. 591; USA.-Patentschrift ...... Nr. 2 020 913.
DE1936748108D 1936-05-26 1936-05-26 Kontaktvorrichtung fuer einen mittels Schaltwagen aus der Einbauzelle ausfahrbaren Leistungsschalter Expired DE748108C (de)

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DE748108T 1936-05-26

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DE (1) DE748108C (de)

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