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Bildwerfer Zusatz zum Patent 745 835 Das Hauptpatent bezieht sich
auf einen Bildwerfer, bei dem die Bilder mittels einer hin und .her beweglichen
Fördervorrichtung einzeln aus einem Vorratsstapel durch das Bildfenster hindurch
zu einer Ablagestelle überführt werden, und hat zum Gegenstand, daß dabei als Fördervorrichtung
.eine um i8o° hin und her drehbare Trommel .dient, welche in ihrer einen Endstellung
das auf sie fallende unterste Bild des Vorratsstapels in einer Mantelausnehmung
aufnimmt, es :dann in die Projektionsstellung bringt und es darauf in ihrer anderen
Endstellung ablegt, und .daß ferner dabei die Trommel einen Anschlag steuert, ,der
nach: dem Fall' .des jeweils untersten. Stapelbildes auf die Trommel noch vor dessen.
Einrücken in die Trommelausnehmung die darüberhegenden Stapelbilder zu= rüakhält,
und erst wieder zurückgezogen wird, nachdem die Trommelausnehmung aus ihrer Aufnahmestellung
entrückt ist.
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Die Erfindung erstreckt sich nun auf eine Vervollkommnung dieses Bildwerfers,
die darin besteht, daß während der Rückwärtsbewegung der Trommel ihre Mantelausneh=
mang durch eine im Innern der Trommel vorgesehene, durch ortsfeste Anschläge gesteuerte
Klappe zwangsläufig abgedeckt wird. Mithin ist unterbunden, daß durch die noch nicht
mit einem Bild geladene Trommel Licht nach außen treten kann.
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Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise
veranschaulicht, und zwar bei drei verschiedenen Stellungen der als Fördervorrichtung
dienenden Trommel.
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In Fig. i befindet sich der Rahmen p der Trommel e in seiner Aufnahmestellung,
d. h. das vorher von dem oberen Stapel abgefallene und zunächst auf den äußeren
Rand der Trommel e gelangte unterste Bild zz ist beim Rückwärtsdrehen der Trommel
e um i8o° (entgegen der Pfeilrichtung) bereits in den Rahmen p gerutscht.
Wird die Trommel e mittels des auf ihrer Welle f befestigten, nicht
dargestellten
Bedienungskopfes jetzt wieder vorwärts (in der Pfeilrichtung) gedreht, so ' erreicht
der mit einem Bild u geladene Rahnieli p nach Zurücklegen eine, Schwenkwinkels von
go@ die in Fig. 2 wieder-eg-ebene PrajektionsstelIullg. In dieser Stellung schnappt
ein an der Trommele sitzender Stift-", in die Rast v einer unter der Wirkung
einer Zugfeder - stehenden Klinke t, so dali die Trommel in der Projektionsstellung
festgehalten bleibt.
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Ist die Projektion des Bildes n. vollzogen und wird die Trommel e
jetzt weiter vorwärts gedreht, so verläßt der Stift «@ schon nach einer kurzen Schwenkbewegung
die Rast v der Klinke t, die nulirnehr bei einer Fortsetzung der Drehbewegung wirkungslos
bleibt. Hat die Trommel e nach Zutücklegen von weiteren go= die in Fig.3 wiedergegebene
Endstellung erreicht, so, fällt das Bild n. aus dem Rahmen p in den unteren Saninielbehälter,
während zugleich ein neue Bild fa. aus dein oberen Vorratsbehälter auf den äußeren
Rand der 1`roinniel e gelangt. uni am Ende der Rückwärtsbewegung, d. 11.
nachdem
die "Trommel c einen Schwenkwinkel von i,#o@ in entgegengesetzter Richtung zurückgelegt
hat, wieder in den Rahmen p zu rutschen (Fig. i).
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Der Rückgang der Trommel e kann durch eine Rückzugsfeder vollzogen
werden (nicht r_iarestellt), so datinan die Trommel nur in cfer Vor tvärtärichtung,
d. 1i, aus der in Fig. i wiedergegebenen Stellung über die Projel:-tionsätelhillg
(Fig. 2) bis in die aus Fig. 3 ersichtliche ßil,cl-Liitl,ade- unid -Ladestellung,
von Ha.A aus zu drelicri braucht, während der Rückgang der Trommel e um i8o'' (entgegen
der Pfeilrichtung) selbsttätig erfolgt.
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Zur Steuerung der die Rahmenöffnung beim Riicl:ivärts;gang der Trommel
e verscliließcnden Klappe it sind an einer Seitenwand des Bildwerfers zwei ortsfeste
_'1rlscliläge -t- und v vorgesehen. Die Klappe st ihrerseits ist ain Rahmen p um
einen Zapfe,l d schwenkbar gelagert und weist einen Stift j auf, dein ein
logenförmiger Schlitz i cler Trommel c als Führung dient.
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In der t@usgaiigsätelliiiig (Fig. i) wird die Klappe st nach auswärts
bewegt, und zwar dadurch, dar der ortsfeste Anschlag a; gegen ihren Führungsstift
j drückt und diesen in (lein Schlitz i der 'l@rommel e nach rechts verschiebt.
In dieser- Lage verbleibt die Klappe it auch noch, wenn die Trommel e nach Vorwürtsdr;hen
uni (#o` die Projektionsstellung (-Fig. z) erreicht hat, so daß das in dem Rahtuen
p befindliche Bild it ohne Hinderung seitens der Klappe it projiziert werden kann.
beim weiteren \-or\väribdrelien vier Trommel e zur Erzielung der Endlage des Vorwärtäganges
(Fig.3) trifft der Führungsstift jauf den zweiten ortsfesten Anschlag y, der die
Klappe it in der Drehrichtung der Trommel e umlegt, und zwar dadurch, daß er den
Stift j in dem Schlitz i der T rominel e
von rechts nach links bewegt
(vgl. nochmals Fig. 3).
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Führt die Trommel e jetzt ihren Rückwärtshub aus, so wird beim Durchgang
durch die in Fig. 2 wiedergegebene Projektionsstellung (vgl. den gestrichelten Pfeil
in 1'ig. 2) der nunmehr leere Rahmen p von innen durch die Klappe it abgedeckt,
da diese heim Rück-
w ärtsgang i die- Stellung Z, if' einniini-rit, nachdem
ihr Führungsstift j, wie soeben erläutert, bereits am Ende des Vorwärtsganges (Fig.
3) durch den ortsfesten Anschlag y aus der rechten Endstellung in die linke Endstellung
des bogenförmigen Schlitzes i gedrückt «-orden ist, die in Fig. a mit j' bezeichnet
ist. In dieser Stellung kann also kein licht aus dein Bildwerfer nach aul:ien dringen.
"Zäliert sich die Trommel e in Fortsetzung ihres Rückwärtsganges dann wieder- zier
_lufnaliniestellung (Fig. i), so trifft der ersiic ortsfeste Aiiächlag .r erneut
auf den Stift j der Klappe st und drückt ihn in seine rechte Endstellung zurück,
so claß die Abdeckung (tut- 1-\-,ilinirn-<5ttnurig wieder aufgehoben ist. -