[go: up one dir, main page]

DE746120C - Empfangsanordnung fuer-Traegerfrequenzsysteme - Google Patents

Empfangsanordnung fuer-Traegerfrequenzsysteme

Info

Publication number
DE746120C
DE746120C DEA90600D DEA0090600D DE746120C DE 746120 C DE746120 C DE 746120C DE A90600 D DEA90600 D DE A90600D DE A0090600 D DEA0090600 D DE A0090600D DE 746120 C DE746120 C DE 746120C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier
pulse
sensitivity
relay
frequency
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA90600D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Raoul Baranowsky
Dr-Ing Klaus Peter Schweimer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA90600D priority Critical patent/DE746120C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE746120C publication Critical patent/DE746120C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/54Systems for transmission via power distribution lines
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/44Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
    • H04Q1/442Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with out-of-voice band signalling frequencies
    • H04Q1/4423Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with out-of-voice band signalling frequencies using one signalling frequency

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Electrotherapy Devices (AREA)

Description

  • Empfangsanordnung für'Trägerfrequenzsysteme Die Erfindung bezieht sich auf eine Empfangsanordnung für Trägerfrequenzsysteme, bei denen über eine Leitung, insbesondere Hochspannungsleitung, ,durch Tastung des Trägers oder einer ihn modulierenden Frequenz Impulse übertragen werden. Solche, Impulse können beispielsweise die Wahl- oder Rufimpulse sein, die bei der TrIgerfrequenztelephonie für die Herstellung einer Sprechverbindung erforderlich sind.
  • Bei einer solchen Empfangsanordnung könnte man daran denken, zum Ausgleich der Pegelschwankungen einen der bekannten, kontinuierlich arbeitenden und mit einer gewissen Trägheit behafteten Pegelregler zu verwenden, die auch während des Bestehens einer Verbindung regeln. Dabei würde aber in dem insbesondere bei Hochspannungsleitungen häufig auftretenden Falle des Entstehens einer Wanderwellenstirn im Verlaufe einer bestehenden Verbindung die Empfindlichkeit des Impulsiempfangsgerätes plötzlich so stark herabgesetzt werden, daß beim Verschwinden der Wanderwellenstirn keine ausreichende Energie mehr hinter dem Hochfrequenzgleichrichter des Empfangsgerätes zur Verfügung steht und die bestehende Verbindung zusammenfällt. Die Störungen durch Wanderwellenstirn können natürlich auch während des Wahl- bzw. Rufvorganges auftreten und zu einem falschen oder gar keinem Anruf führen.
  • Es ist zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten bekannt, einen träge arbeitenden Pegelregler zu verwenden, der vor Beginn des Wahl- und ;oder Rufvorganges die Empfängerempfindlichkeit auf einen bestimmten Wert einregelt und bis zum Ende der Verbindung, d. h. bis zum Ausbleiben des Trägers, auf diesem einmal eingestellten Wert hält (blokkiert bleibt). Hierbei ergibt sich als Nachteil, daß :die Empfängerempfindlichkeit verhältnismäßig klein gehalten werden muß, damst der Empfänger nicht durch den auf der Übertragungsleitung, insbesondere auf Hochspannungsleitungen, stets vorhandenen Störpegel, der beispielsweise bei Hagel einen sehr hohen Wert annehmen kann, bereits anspricht und fehlgeregelt wird. Bei einer so geringen Empfindlichkeit, die mit Rücksicht auf den im ungünstigsten Falle auftretenden Störpegel zu bemessen wäre, ist aber ein sicherer Empfang der Wahl- und/oder Rufimpulse nicht ewährleistet.
  • Zur, Verringerung dieser Unsicherheit ist es nun zwar bereits bekannt, die Empfindliche keit des Empfängers im Augenblick der Still-Setzung des Pegelreglers etwas zti erhöhen. Auf volle Empfindlichkeit kann man dabei aber nicht einstellen, da sonst der während der Impulspausen vom Störpegel herrührende, das Impulsrelais des Empfangsgerätes durchfließende Strom nicht mit Sicherheit unterhalb des Abfallstromes dieses Relais liegt und somit kein sicherer Abfall cles lmpulsrelais in den Impulspausen gewährleistet ist.
  • Gegenstand der diesen Nachteil vermeidenden Erfindung ist eine Empfangsanordnung für Trägerfrequenzsysteme, bei denen über eine Leitung, insbesondere Hochspannungsleitung, durch Tastung des Trägers oder einer ihn modulierenden Frequenz .Impulse übertragen werden. Erfindungsgemäß ist das Impulsempfangsgerät mit einem kontinuierlichen Pegelregler versehen, der bei der jeweiligen Einschaltung des Trägers die Empfindlichkeit des Gerätes entsprechend der Trägeramplitude praktisch trägheitslos herabsetzt, «während er die Wiederheraufsetzung der Empfindlichkeit beim Ausbleiben des Trägers in den Impulspausen mit einer gewissen Trägheit bewirkt, derart, daß der während der Impulspausen das Impulsrelais durchfließende, vom Störpegel herrührende Strom stets unterhalb des Abfallstromes dieses Relais liegt.
  • DieWirkungsweise des nach der Erfindung verwendeten Pegelreglers sei im folgenden an Hand zweier in der Zeichnung dargestellter Strom-Zeit (t) -Diagramme erläutert: Im Diagramm a) bedeutet i die durch den Störpegel hervorgerufene Hochfreduenzdaueramplitude und J die Amplitude des Trägers, .durch dessen Tastung die Impulse entstehen.
  • Im Diagramm b) ist der bei der Impulsgabe vorhandene zeitliche Verlauf des resultierenden Anodenstromes J, dargestellt, der im Gleichrichterrohr des Impulsempfangsgerätes entsteht. Der durch den Störpegel bedingten Hochfrequenzdaueramplitude entspricht ein Anodenstrom i. Beim ersten Einsetzen des Trägers tritt -- vorausgesetzt, daß die Trägeramplitude größer als die Störamplitude ist, was im allgemeinen selbst bei einem großen Störpegel der Fall sein wird -plötzlich eine starke Erhöhung des Anodenstromes um einen Wert I' ein. Infolge der praktisch trägheitslosen Herabsetzung der Empfindlichkeit des Impulsernpfangsgerätes durch den Pegelregler sinkt der Anoden-Strom J1 während des Bestellen: des Trägers auf einen entsprechenden Wert J,' herab. Beim Beginn der ersten Unterbrechung des Trägers, d. 1i. beim Beginn der ersten Impulspause, sinkt der Anodenstrom h augenblicklich auf einen Wert i" herab. der dein Störpegel einerseits und der herabgesetzten Empfindlichkeit andererseits entspricht. Im weiteren Verlauf der Impulspause steigt dann, da der Pegelregler @ d.ie Wiederlieraufsetzung der Empfindlichkeit mit einer gewissen Trägheit bewirkt, J, nur langsam an und erreicht am Ende der Pause einen Wert i". Beim Wiedereinsetzen des Trägers steigt der Anodenstrom J, plötzlich wieder um einen Wert I" an. Die Empfindlichkeit wird wieder praktisch trägheitslos lierabgeregelt, und der Anodenstrom I, sinkt «-leder auf den Wert Ji usw. Durch entsprechende Bemessung der Konstanten des Pegelreglers wird nun dafür gesorgt, daß dieser Wert i` unterhalb des A!bfall.stromes Ja des Impulsrelais des Empfangsgerätes liegt. Auf diese Weise wird ein unbedingt sicheres Arbeiten (les Impulsrelais und damit eine unbedingt sichere Impulsübertragung gewährleistet. Dies gilt um so mehr, als auch rlie Ansprechempfindlichkeit des Impulsrelais ohne Rücksicht auf die Höhe des Störpegels sehr hochge«-ühlt werden kann; denn es schadet ja nichts, wenn dieses Relais schon vor der Impulsgabe infolge der Störspannung anspricht; entscheidend ist vielmehr, daß es in den Impulspausen mit Sicherheit abfällt, was aus den dargelegten Gründen der Fall ist.
  • Der praktisch trägheitslos ansprechende kontinuierliche Regler kann nach einem beliebigen Regelverfahren arbeiten, da er nur die Aufgabe hat, beim Einsetzen des Trägers die Empfindlichkeit des Empfängers der Höhe der Trägerfreduenzamplitude anzupassen. Mit Vorteil kann dabei beispielsweise einer der bekannten Schwundausgleichregler benutzt «-erden, der für den vorliegenden Zweck besonders ausgebildet wird. Diese besondere Ausbildung besteht in einer geeigneten Wahl der Zeitkonstanten, derart. da13 einerseits die Herabsetzung der Empfindlichkeit des Empfängers beim Einsetzen des Trägers sehr schnell vor sich geht, daß andererseits aber der Wiederanstieg der Empfindlichkeit beim Verschwinden bzw. Nichtvorhandensein des Trägers in den Impulspausen in einer im Verhältnis zur Pausendauer genügend langen Zeit erfolgt. Zu diesem Zweck kann beispielsweise in Abhängigkeit von dem durch den Hochfrequenzgleichrichter des Empfängers erhaltenen Strom an einem Widerstand eine Spannung erzeugt werden, die zur Verlagerung der Gittervorspannung des Eingangsrohres des Empfängers dient. Dabei hat man es durch entsprechende Bemessung der Konstanten des Rohres und des Widerstandes ohne weiteres in der Hand, die vorgenannten Bedingungen zu erfüllen. Die Spannung zur Steuerung des Eingangsrohres kann beispielsweise auch über einen Widerstand und über einen Kondensator erzeugt werden, so daß auch durch Änderung der Kapazität die Ansprechempfindlichkeit der Pegelregelung beeinflußt werden kann.
  • Die Erfindung ist nicht auf die Übertragung von Ruf- undioder Wahlimpulsen beschränkt. Da nämlich Fernmeß-, Fernsteuer-oder Fernregelimpulse hinsichtlich der Aussendung und vor allen Dingen auch bezüglich des Empfangs genau so behandelt werden wie die vorerwähnten Auswahlimpulse hei Telephoniegeräten, so läßt sich der Pegelregler nach der Erfindung mit Vorteil auch für Fernmeß-, Fernsteuer-, Fernregel- und Fernschreibeinrichtungen mit Trägerstromübertragung verwenden. Bei Fernmeßanlagen, bei denen der Meß-,vert in proportionalen Impul.sfrequenzen abgebildet wird, muß dabei Vorsorge getroffen werden, daß eine Mindestfrequenz nicht unterschritten wird, d. h. gegebenenfalls müssen die Sendezähler mit Vortrieb ausgerüstet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Empfangsanordnung für Trägerfrequenzsystem.e, bei denen über eine Leitung, insbesondere Hochspannungsleitung, durch Tastung des Trägers oder einer ihn modulierenden Frequenz Impulse übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Impulsempfangsrelais mit einem kontinuierlichen Pegelregler versehen ist, der bei .der jeweiligen Einschaltung des Trägers die Empfindlichkeit des Gerätes entsprechend der Trägeramplitude praktisch trägheitslos herabsetzt, die Wiederheraufs.etzung der Empfindlichkeit beim Ausbleiben des Trägers in den Impulspausen aber mit einer gewissen Trägheit bewirkt, derart, daß der während der Impulspausen das Impulsrelais .durchfließende, vom Störpegel herrührende Strom stets unterhalb des A'hfallstromes dieses Relais liegt. a. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitkonstanten des kontinuierlichen Reglers durch entsprechende Bemessung einer Kondensator-Widerstands-Kombination erzielt werden, die zur Einstellung der Gittervorspannung des Eingangsrohres des Impulsempfangsgerätes -von dem im Hochfrequenzgleichrichter des Gerätes erhaltenen Gleichstrom durchflossen wirb.
DEA90600D 1936-06-12 1936-06-12 Empfangsanordnung fuer-Traegerfrequenzsysteme Expired DE746120C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA90600D DE746120C (de) 1936-06-12 1936-06-12 Empfangsanordnung fuer-Traegerfrequenzsysteme

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA90600D DE746120C (de) 1936-06-12 1936-06-12 Empfangsanordnung fuer-Traegerfrequenzsysteme

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE746120C true DE746120C (de) 1944-06-03

Family

ID=6950821

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA90600D Expired DE746120C (de) 1936-06-12 1936-06-12 Empfangsanordnung fuer-Traegerfrequenzsysteme

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE746120C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931711C (de) * 1950-08-27 1955-08-16 Lorenz C Ag Empfaenger fuer Wechselstromimpulse

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931711C (de) * 1950-08-27 1955-08-16 Lorenz C Ag Empfaenger fuer Wechselstromimpulse

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE746120C (de) Empfangsanordnung fuer-Traegerfrequenzsysteme
DE1254694B (de) Fernmeldesystem zum UEbertragen von Signalen zwischen einer Anfangsstelle und einer Endstelle ueber eine UEbertragungsleitung mit Pilotpegelregelung
DE2043611A1 (de) Ladeschaltung für Kondensatoren am Ende einer, nur geringe Leistung über tragenden Leitung in Fernmeldeanlagen
DE881212C (de) System zum UEbertragen von Signalen durch Impulskodemodulation
DE716969C (de) Fernsteueranlage
DE2543860B1 (de) Schaltungsanordnung zur erzeugung eines pegelmeldesignals bei der uebertragung von signalen in fernmeldeanlagen, insbesondere datenuebertragungsanlagen
DE823743C (de) Signalempfaenger, bei dem das empfangene Tonfrequenzzeichen durch Filter ausgesiebt und vor- oder nachher verstaerkt wird
DE2618524A1 (de) Verfahren zur austastung eines stoerimpulses, sowie schaltung zur durchfuehrung des verfahrens
DE738098C (de) UEbertragungssystem mit Echosperren und mit selbsttaetiger Regelung des UEbertragungsmasses in Abhaengigkeit von einer innerhalb des Signalfrequenzbandes liegenden Steuerfrequenz
DE844168C (de) Mit Mikrofon, Lautsprecher und Regelverstaerker ausgeruestete Kommandoanlage
DE753873C (de) Nachrichtenuebertragungssystem
DE2828886C3 (de) Verfahren zur spulen-, relaiskontakt- und transformatorfreien Rufstrom- und Schleifenstromeinspeisung in Fernmelde-, insbesondere PCM-Fernsprechvermittlungsanlagen
DE537858C (de) Vierdrahtleitung
AT115392B (de) Einrichtung zur automatischen Regelung des Wirkungsgrades von Übertragungssystemen.
DE709623C (de) Empfangseinrichtung fuer Traegerstromtelegraphie mit Zwischenfrequenzmodulation
DE602817C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernschreibanlagen
DE646982C (de) Verfahren zur Verringerung der Gefahr des Abhoerens mit Erdsonden bei UEbermittlung von Nachrichten mittels Erde als Rueckleitung
DE682395C (de) UEbertragungssystem mit Echosperren
AT156698B (de) Empfangsanordnung für Trägerstromsysteme mit Pegelreglern.
DE524068C (de) Einrichtung zur Fernregistrierung mehrerer elektrischer Messgroessen
DE856634C (de) Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Wechselstromstoessen
DE661910C (de) UEbertragungssystem mit sprachbetaetigter Rueckkopplungs- oder Echosperrung
DE543688C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, bei denen zur Signalgabe Wechselstroeme einer bestimmten Frequenz innerhalb des Sprachbereiches verwendet werden
DE554475C (de) Schaltungsanordnung zur Steuerung des UEbertragungsmasses
DE683777C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechabnlagen mit wahlweisem Anruf, insbesondere fuer Zgueberwachungsanlagen