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DE7443167U - Elektrotechnisches Gerät, vorzugsweise Zeitrelais - Google Patents

Elektrotechnisches Gerät, vorzugsweise Zeitrelais

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Publication number
DE7443167U
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Authority
DE
Germany
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circuit
housing
insert
device housing
circuit part
Prior art date
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Expired
Application number
DE7443167U
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English (en)
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PILZ KG APPARATEBAU
Original Assignee
PILZ KG APPARATEBAU
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Publication date
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Publication of DE7443167U publication Critical patent/DE7443167U/de
Priority to FR7534034A priority patent/FR2296349A1/fr
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed
    • H01H43/02Details
    • H01H43/022Bases; Housings; Mountings

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)
  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

iPatfenfartwäßif Djn.-ingfW. Schärmann Ο,.-lng. R. Rüger
7300 Esslingen (Neckar), FabrikstraBe 24, Postfach 348 23. Dezember 1974 stuitQ.n wnu»«»
35 90 19
PA 3 Gm becj T·"" *■»»"""·
Telegramme Ptlenltchuli Es»ling*nneck«r
Firma PILZ KG, Apparatebau, 7302 Neilingen, Im Zinsholz
Elektrotechnisches Gerät, vorzugsweise Zeitrelais
Die Neuerung betrifft ein elektrotechnisches Gerät, Vorzugs* weise ein Zeitrelais mit einem Gehäuse, in dem eine elektrische Schaltung mit den zugeordneten von aussen zugängigen Anschlußklemmen untergebracht ist.
Bei elektrischen Zeitrelais müssen abhängig von dem jeweiligen Einsatzzweck durch die in dem Gerätegehäuse untergebrachte elektrische Schaltung verschiedene Funktionen realisiert werden. So gibt es Zeitrelais mit anzugverzögerter Funktion, mit abfallverzögerter Funktion, elektrische Zeitrelais für verschiedene Anschluß- und Steuerspannungen und dgl. In der Praxis bedeutet dies, daß für jede dieser Funktionen ein eigenes Zeitrelais bereitgehalten werden muß, was eine entsprechende Lagerhaltung bedeutet, abgesehen davon, daß die Fertigung nicht wirtschaftlich genug ist. Weitere Varianten ergeben sich aus der Kombination der jeweils erforderlichen Anschlußspannung des Gerätes und dem zugeordneten erforderlichen Einstellwert.
Bei diesen bekannten Geräten ist eine einzige zusammenhängende elektrische Schaltung vorhanden, die häufig als
• ι ·
sogenannte gedruckte Schaltung auf einer oder mehreren Trägerplatten angeordnet ist. Je nach den gewünschten Daten des Gerätes sind die Bemessung der Bauelemente und der Gesamtschaltungsaufbau gewählt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Neuerung die Aufgabe zugrunde, ein elektrotechnisches Ge rät, vorzugsweise ein elektrisches Zeitrelais r,u schaffen, daß es gestattet, eine wesentliche Typen, eduzierung und damit eine einfachere kostengünstigere Lagerhaltung zu erzielen, weil das Gerät durch einen einfachen Austauschvorgang den jeweiligen Einsatzbedingungen angepasst werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das eingangs genannte elektrotechnische Gerät neuerungsgemäß ** dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Schaltung in wenigstens zwei selbständige Teile unterteilt ist, von denen der erste Teil mit seinen zugeordneten bauelementen in dem eigentlichen Gerätegehäuse und der zweite Teil mit den ihm zugeordneten Bauelementen in einem getrennten Einsatz angeordnet sind , wobei der Einsatz austauschbar in das Gerätegehäuse einfügbar ist und die beiden Schaltungsteile an zugeordnete Steckkontakte angeschlossen sind, die beim Einfügen des Einsatzes paarweise miteinander in Eingriff kommen,
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Anordnung derart getroffen, daß der in dem Gerätegehäuse untergebrachte erste Schaltungsteil wenigstens einen Stromversorgungsteil, einen logischen Schaltungsteil und einen Ausgangsteil umfasst und der in dem Einsatz angeordnete zweite Schaltungsteil ein wertbestimmendes Glied für d?.e von der Schaltung zu erzielende Funktion bildet.
Bei dem neuen Gerät kann das wertbestimmende Glied für mehrere Funktionen eingesetzt werden, die- jeweils durcn den in dem Gerät-^gehäuse angeordneten ersten Schaltungsteil bestimmt sind. Ist bei einem elektrischen Zeitrelais das wertbestimmende Glied beispielsweise ein auf eine Verzögerungszeit von 10 Sekunden eingestelltes Zeit- ;. glied, so kann dieses wahlweise bei Geräten Verwendung
finden, deren erster in dem Gerätegehäuse angeordneter Schaltungsteil für eine anzugsverzögerte Funktion,eine abfallverzögerte Funktion, eine impulsformende Funktion oder für unterschiedliche Anschlußwerte und Spannungs-) arten ausgelegt ist.Ersichtlich ergibt sich dadurch eina
wesentliche· Typenreduzierung , die auch eine entsprechende Verringerung der Lagerhaltung mit sich bringt.
} Zweckmässig ist es, wenn der Einsatz in Gestalt eines
> die elektrischen Bauelemente und erforderliche Einstell
vorrichtungen für den zweiten Schaltungsteil enthaltenen Bausteines ausgebildet ist, der in eine entsprechende Öffnung des Gerätegehäuses einschiebbar ist und die zum Anschluß des Gerätegehäuses notwendigen Abdeck- oder Anbauteile aufweist. Dieser Einsatz kann mit Vorteil in der öffnung des Gerätegehäuses lösbar verrastbar sein.
Das Gerätegehäuse selbst kann zweckmässigerweise zweiteilig mit einem den ersten Schaltungsteil aufnehmenden Unterteil und einem mit diesem lösbar verbundeneu Oberteil bestehen, das die Einschuböffnung für den Einsatz enthält. Hierbei kann das Oberteil die Anschlußklemmen enthalten, wobei diese mit einer an dem Oberteil befestigten und den zweiten Schaltungsteil tragenden Leiterplatte mechanisch verbunden sind, auf der die dem ersten Schaltungsteil zugeordneten Steckkontakte angeordnet sind. Im übrigen kann das Oberteil des Gerätegehäuses mit dem Unterteil lösbar verrastbar sein.
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Der Einsatz selbst kann mit Vorteil aus einem einseitig offenen Einschubgehäuse bestehen, in dessen Deckwand eine Einstellvorrichtung verrastet ist, wobei der zweite Schaltungsteil auf einer Trägerplatte angeordnet ist, die unverlierbar in das Einschubgehäuse eingesetzt ist und die die dem zweiten Schaltungsteil· zugeordneten Steckkontakte trägt. Auch diese Trägerplatte kann mit dem Einschubgehäuse verrastet sein, so daß sich eine einfache Montage ergibt.
Ausserdem ist es zweckmässig, wenn auf das Einschubgehäuse eine Abdeckplatte aufgesetzt ist, die die öffnung des Gerätegehäuses verschließt und gegenüberliegend zwei rechtwinklig abgebogene Lappen aufweist, die entsprechende Ausnehmungen des Gerätegehäuses bei eingefügtem Einsatz ergänzen; diese gegenüberliegend angeordneten Lappen gestatten es, in einfacher Weise den Einsatz aus der öffnung des Gerätegehäuses herauszunehmen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Neuerung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 ein Zeitrelais gemäß der Neuerung . in einer Seitenansicht mit abgenommenen, teilweise aufgeschnittenem Einsatz,
Fig. 2 den Einsatz des Zeitrelais nach Fig. 1 in einer gegenüber Fig. 1 ι
weise im Schnitt,
gegenüber Fig. 1 um 90° gedrehten Seitenansicht, teil-
Fig. 3 das Gehäuse des Einsatzes des Zeitrelais nach Fig. 1 in einerSeitenansicht, teilweise aufgeschnitten und in einer anderen Ausführungsform,
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Fig. 4 ein Schaltbild der elektrischen Schaltung des Zeitrelais nach Fig. 1,
Fig. 5 ein Schaltbild der elektrischen Schaltung des Einsatzes des Zeitrelais nach Fig. 1,
Fig. 6 das Oberteil des Gerätegehäuses des Zeitrelais nach Fig. 1 mit eingesetztem Einsatz im axialen Schnitt in einer Seitenansicht und
Fig. 7 die Anordnung nach Fig. 6 in einer Draufsicht.
Das in der Zeichnung dargestellte elektrische Zeitrelais weist ein aus Kunststoffmaterial bestehendes Gehäuse 1 auf, das aus einem Gehäuseunterteil 2 und einem auf diesen aufgesetzten Gehäuseoberteil 3 besteht. Das Gehäuseoberteil 3 ist mit Rastnasen 4 versehen, mit deren Hilfe es mit entsprechenden Rastausnehmungen des Gehäuseunterteiles 2 lösbar verrastet ist. In Ausnehmungen 5 des Gehäuseoberteiles 3, die sich zu der oberen Stirnfläche des Gehäuseoberteiles 2 hin öffnen, sind metallische elektrische Anschlußklemmen 6 unverlierbar eingesetzt, die jeweils mittels einer Klemmschraube 7 oder Steckkontakten 8 den Anschluß von Steuer- oder Stromversorgungsleitungen gestatten. Die Anschlußklemmen 6 sind mittels angeformter Stifte 9 (Fig.1) in entsprechenden Löchern einer Leiterplatte4·0 verankert und mit deren aufgedruckten Leiterbahnen verlötet. Mit der querliegend in dem Gehäuseunterteil 2 angeordneten Leiterplatte 10 sind rechtwinklig dazu stehend Leiterplatten 11 mechanisch verbunden, von denen in Fig. 1 veranschaulich: ist und ata auf 1er einen Seite aufgedruckte Leiterbahnen 12 und auf d,r anderen Seite nicht weiter veranschaulichte Bauelemente einer elektrischen Schaltung tragen. Die Leiterbahnen 12 sind mit jenen der Trägerplatte 10 elek-
trisch verbunden. Ausserdem sind sie schaltungsgemäß an Steckkontakte 13 angeschlossen, die auf der Trägerplatte 10 angeordnet sind und in eine Öffnung 14 des Gehäuseoberteiles 3 ragen (Fig. 1,3).
In die Öffnung 14 ist ein Einsatz 15 einschiebbar, der so gestaltet ist, daß er genau in die Öffnung 14 passt und der Steckkontakte!6 trägt, die beim Einschieben in die Öffnung 14 in die Steckkontakte 13 auf der Trägerplatte 10 eingreifen und eine elektrische Verbindung herstellen.
Der Einsatz "* 5 besteht aus einem einseitig offenen Einpxhubgehäuse 17, das angeformte Rastnasen 18 trägt, die eine Verrastung des Einschubgehäuses 17 in der Öffnung 14 gestatten. Ausserdem sind in entsprechende Ausnehmungen 19 des Einschubgehäuses 17 Raststifte 20 eingesetzt (Fig.1), welche den einsatz 15 gegenüber dem Gehäuseoberteil 3 im eingesetzten Zustand sichern.
Das Einsatzgehäuse 17 kann in seiner Deckwand 21 mit einer durchgehenden Öffnung 22 ausgebildet sein, in der eine Einstellvorrichtung 23 bei 24 verrastet ist, welche ein Betätigungsorgan 25 in Gestalt eines kleinen Handrades oder Drehknopfes aufweisen kann. Das Betätigungsorgan gestattet es, eine Einstellwelle 26 zu verdrehen, die mit einem entsprechenden elektrischen Bauelement, beispielsweise einem Einstellpotentiometer P1 zusammenwirkt, was im einzelnen noch erläutert werden wird. Die Einstellwelle 26 ist in einer, in der Öffnung 22 verrasteten lialterungsteil 27, der mit einer entsprechenden Nabe ausgebildet ist, drehbar und unverlierbar gelagert.
In das einseitig offene Einschubgehäuse 17 ist eine Trägerplatte 29 unverlierbar eingesetzt, die durch Rast vorsprünge 30 (Fig. 6) gehalten ist. Die Trägerplatte
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trägt einerseits die Steckkontakte 16 und andererseits elektrische Bauelemente/ wie sie bei 31 in den Fig. 1 und 2 angedeutet sind.
Ausserdem ist auf das Einschubgehäuse 17 eine Abdeckplatte 3 2 unverlierbar aufgesetzt, die die Öffnung 16 des Gerätegehäuseoberteiles 2 verschließt und gegenüberliegend zv/ei rechtwinklig abgebetene Lappen 33 aufweist, die entsprechende Aussparungen des Gerätegehäuseoberteiles 3 bei eingesetztem Einsatz 5 ergänzen. Die eingesetzten Lappen 33 gestatten es in einfacher Weise, den Einsatz 15 aus der Öffnung 14 herauszuziehen. Die Abdeckplatte 32 ist im übrigen aus durchsichtigem Äunststoffmaterial hergestellt.
Ausserdem kann das Ganze noch durch eine durchsichtige Abdeckhaube 34 abgedeckt werden, die die die Anschlußklemmen 6 enthaltenden Ausnehmungen 5 und das Betätigungsorgan 25 abdeckt und die mit dem Gerätegehäuseoberteil 3 mittels Rastnasen 35 verrastbar ist.
Die in dem insoweit beschriebenen Zeitrelais enthaltene Schaltung i-it in den Fig. 4 und 5 veranschaulicht. Wie aus Fig. 4 zu ersehen, ist die elektrische Schaltung in zwei selbständige Teile unterteilt, von denen der erste Schaltungsteil ein^n Stromversorgungsteil, einen logischen Schaltungsteil und einen Ausgangsteil umfasst, während der zweite Schaltungsteil in Fig. 4 durch ein kästchen 36 angedeutet ist. Der in dem Kästchen 36 enthaltene zweite Schaltungsteil ist in Fig. 5 veranschaulicht; er bildet ein wertLestimmendes Glied, d.h. im vorliegenden Fall das Zeitglied für die von der Schaltung zu erzielende zeitverzögernde Funktion. Der erwähnte erste Schaltungsteil ist auf den Trägerplatten 10,11 (tig. 1) angeordnet, wobei die Anschlüsse A-E
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an die Steckkontakte 13 angeschlossen sind. Der zweite Schaltungsteil (Fig. 5) ist auf der Trägerplatte 29 des Einsatzes 15 angeordnet; seine Anschlüsse A'bis E1 an die entsprechenden Steckkontakte 16 angelötet.
Durch Austausch des Einsatzes 15 und damit des in Fig. 5 veranschaulichten zweiten Schaltungsteiles kann die Funktion des Gerätes somit entsprechend den jeweiligen Anforderungen gewählt werden, wobei der Einsatz 15 auch die Einstellvorrichtung 23 mit dem zugeordneten Einstellpotentiometer P1 innerhalb seines Wertbereiches (beispielsweise von 1 bis 100 Sekunden) die notwendige Einstellung ermöglicht.
Die in den Fig. 4 und 5 dargestellten Schaltungsteile arbeiten wie folgt:
Per StropversorcTunrTsteil besteht aus einoi" Transforrator TR 1 , pin^r» ZveiwecTealeirhrichter C , einen OlMttunctskonrlens^tor C1 und einer stabilisierunasdiode D3 sowie einer Diode D1.
Per Transformator TR 1 nit den Netznnschlußklemmen a,h ist auf die jevreiliece versorctunaswecbselspannuna ausrrelerrt. Die durch ihn transformierte Wechselsnannuncr wird riurch di»n Zweiwenealoichrichter IT in eine nulslerende Oleichspnnnuna ur^aeformt. Diese pulsierende fileichsnannunrr wirH durch den Ol^ttungskondensator ei ctg«littet, rler riarallol zum Aungarm des Gleichrichters GI lierft. Fina unr*esichte Gleic^snannuna w^re zur ?nsteueruna des T.onikteil s äcr Schal tuna sowie des in Fiq. 4 daraeptell- tn.t\ 76ItO]IOc1C.1; nicht brauchbar. r»io Tiber einen Mider-
"4 naraJlel zu der1 Glättunaskondensator Π lieaende ir.iorunr.s-niorte D3 sorat in ^Terbinduna mit c?ef> Widerstand ρ4 dafür, riaR die ^ersor<Tiinassnannuna für das Zeitrrliec! (T"in. 5) unabh3naio von Schwankunaen dor Wfl snannunn stabi] bleibt.
Die zwischen den Ausaanq des Zweiweaeql^ichricbtern GT und dem Olattungskondense4 ^r C1 liegende Dioda D1 gestattet es, für den Loaikteil der Schaltung und das Zeitqlled in der erwnhnten Weise eine geal^ttete Versorgungsspannung zur "erfügunq zu stellen, während die Versorqunqsspannung für den Ausgangsverstärker ungesiebt bleibt. Diese Trennuna der beiden Versorqunosspannunwen erlaubt es, den ^l^ttunaskondensator C1 wertmäßig klein zu halten.
Der Ionische Rchaltunasteil ist in Fia. 4 für ein anzuaverzöerertes Zeitrelais ausaeleat. Die logische Verknüpfuna wird durch zwei Transistoren T1, T2, eine Diode D6, Widerstünde Π , τ?3 sovrie einen Kondensator C2 bev/irkt.
Beim ?nleqon der Betriebsspannung an die Netzspannuncrskleminen a,b des Stromversorqunasteiles wird einerseits über die Diode D1 der Clnttunqskondensator CA aufgeladen, während über den Widerstand R1 die unoesiebte Cleichspannunq vom Ausqann des Zweiweqegleichrichters GT an die Basis des Transistors T1 qelangt, so daß dessen Kollektor-Emitter-Rtreckc leitend wird. Dies hat zur Folae, daß über den Widerstand P3 kein Strom in die *lasis des Transistors T2 fließen kann, womit dessen Kollektor-Emitter-Strecke hochohmiq bleibt. Damit ist erreicht, daß sofort die Versoraungs-Bpannunn für das Zeitqlied nach Fig. 5 zur Verfücrunq steht. Der Zeitablauf becrinnt.
Wird zu einen' beliebigen Zeitnunht die Netzsnannuncr unterbrochen, so bricht die unqesiebte Gleichsnannunq am Ausaana des Zv/niweaealeichrichters GI unverzöqert zusamiren, was zur Folae hat, daß kein Rasisstrom mehr in den Transistor T1 fließen kann und dessen Kollektor-Emitter-Strecke hochohnia wird. Der Glättungskondensator Ci ist jedoch noch creiaden, so daß über den Widerstand R3 aus den Kondensator Π Strom in die Basis des Transistors T2 fließt, dessen Kollektor-Emitter-Strecke damit leitend wird. Dies
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hat zur Folae, daß der noch zu beschreibende zeitbestimmende Kondensator C10 des Zeitqliedes in Fig.5 über den Transistor T2 und die Diode D6 sehr schnell entladen wird. Dadurch ist oewiihr leistet, daß auch bei kürzestens Detriebssnannunqsunterbrechungen die zeitbestimmende Schaltung, d.h. das Zeitalied (Fig. 5) zurückgestellt wird und der Zeitablauf erneut beginnen kann.
Der narallel zur Basis des Transistors T2 liegende Kondensator C2 wird bei hochohmiger Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors T1 geladen.
Der Auscr^ngsteil der in Fig. 4 dargestellten Schaltung v/eist einen Pelaisausgang auf; er wird von dem Zeitglied (Fig.5) qesteuert. Der Ausgangsteil enthält somit das Pelais REL I mit den Relaiskontakten 150, 160, 180, 250, 260, 2 80 sowie einen Tr nsistor T3 und einen dessen Basis vorgeschalteten Widerstand P.6.
Nach ablauf der vorbestimmten Zeitspanne Tiefert das in Fiq. 5 daraestellt Zeiterlied über die Klemme E/E1 einen positiven Strom,der über den Widerstand P6 in die Basis des Transistorj T3 fließt. Dies hat zur Folge, daß die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors T3 niederohmio wird, womit ein Strom aus dem bereits beschriebenen Stromversorgungsteil über das Relais PEL I fließt, dessen Puhekontakte 150/160 bzw. 25O/26O geöffnet werden, während die Arbeitskontakte 15O/18O sowie 250/280 schließen.
Das wertbestimmende Glied, d.h. im vorliegenden Fall das Zeitglied ist in Fig. 5 veranschaulicht. Es weist einen zeita^benden Kondensator C10 und einen in Reihe mit diesem liegenden Widerstand R3 sowie eine Thvristortetrode Th1, das Einst^llootentiometer P1 und einen in Reihe dazu liecrendes Trimmpotentiometer P2 auf. Die Größe der einqestellten
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Zeitspanne ist durch die Vierte des Kondensators C10, des Widerstandes R3 sowie das Widerstandsverhältnis der beiden Potentiometter P1, P2 bestimmt. Die Bedinguna für den Beainn eines Zeitablaufes ist, daß an den Anschlußklemmen A1, D1 eine positive Betriebsspannuna anliegt, während die Anschlußklemme B' gesperrt ist, d.h., daß über diese Anschlußklemme ein Strom weder hinein-noch hinausfließen kann.
Dem l^instellpotentiometer P1 ist in der aus Fig. 7 ersichtlchen Weise eine Skala 50 zugeordnet, anhand derer über das Betätigungsorgan 25 und die Einstellwelle 26 die jeweils gewünschte Zeitspanne eingestellt v/erden kann. Das Trimmpotentiometer P2 aestattet es, die Toleranzen der zeitbestimmenden Bauteile (C1 , P.3 und P1) auszuoleichen. Die Anschlußklemne D1 führt auf eine Außenkler.me Z (Pia. 4), der eine zweite Außenklemme ?■ zuaeordnet ist, die mit der Anschlußklemme A/A1 verbunden ist. nie bniden Außer.klemmen 7 abstatten den Anschluß eines externen Potentiometers, das im einzelnen nicht dargestellt i.st und das es gestattet, eine Fernbedienunasmöglichkeit vorzusehen. Soll eine Fernbedienunq voraenommen v/erden, so wird das Potentiometer P1 derart eingestellt, daß es kurzgeschlossen ist. Anderer-
■| seits sind bei nicht ausgenützter Fernbedienuna die beiden
Außenklemmen Z miteinander durch einen Kurzschlußbügel verbunden .
Bein Anlegen der Betriebsspannuna an die Anschlußklemmen A1, D1, C des Zeitgliedes nach Fig. 5 stellt sich an der anode der Thyristortetrode- ThI eine Spannung ein, die von
! der Einstellung der Potentiometer P1, P2 abhängia ist. Der
zu Beoinn zunächst ungeladene Kondensator C1O wird durch
den über den Widerstand P3 fließenden Strom aufaeladen. Die Spannung an der Steuerelektrode der Thvristortetrode ThI fällt damit mit einer Geschwindigkeit ab, die durch die Werte des Kondensators CIO und des Widerstandes F3 bestirmt ist. Sowie die Spannung an der Steuerelektrode der Thv-
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ristortetrode ThI unter der Anödenspannung abgesunken ist, schaltet die Thyristortetrode Th1 durch, was bedeutet, daß an der Klemme ^1 des Zeitgliedes eine positive Spannung erscheint.
Dieser positive Spannungssprung wird, wie bereits erläutert, zur Ansteueruno der Ausgangsstufe der Schaltun σ nach Fio. 4 benutzt.
- Schutzansprüche -
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Claims (9)

Schutzansprüche
1. Elektrotechnisches Gerät, vorzugsweise Zeitrelais mit einem Gehäuse,in dem eine elektrische Schaltung mit den zugeordneten von aussen zugängigen Anschlußklemmen untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die* elektrische Schaltung in wenigstens zwei selbständige Teile unterteilt ist, von denen der erste Teil (Fig. 4) mit seinen zugeordneten Bauelementen in dem eigentlichen Gerätegehäuse (1,2) und der zweite Teil {Fig. 5) mit den ihm zugeordneten Bauelementen in einem getrennten Einsatz (15> angeordnet sind und daß der Einsatz (15) austauschbar in das Gerätegehäuse (1,2) einfügbar ist und die beiden Schaltungsteile mit Steckkontakten (13- 16) versehen sind/ die beim Einfügen des Einsatzes (15) paarweise miteinander in Eingriff bringbar sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in dem Gerätegehäuse (1,2) untergebrachte erste Schaltungsteil (Fig. 4) wenigstens einen Stromversorgungsteil, einen logischen Schaltungsteil und einen Ausgangsteil aufweist und daß der in dem Einsatz (15) angeordnete zweite Schaltungsteil (Fig. 5) ein wertbestimmendes Glied für die von der Schaltung zu erzielende Funktion bildet.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (15) in Gestalt eines die elektrischen Bauelemente und erforderliche Einstellvorrichtung (23) für den zweiten Schaltungstell enthaltenden Bausteins ausgebildet ist, der in eine entsprechende Öffnung (14) des Gerätegehäuses (1,2) einschiebbar ist und die zum Ab-
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Schluß des Gerätegehäuses (1#2) notwendigen Abdeckoder Anbauteile (32,33) aufweise.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, uaß der Einsatz (15) in der öffnung (I4) des Gerätegehäuses (1,2) lösbar /errastbar ist.
5. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerätegehäuse zweiteilig mit einem den ersten Schaltungsteil (Fig.4) aufnehmenden Unterteil (2) und einem mit diesem lösbar verbundenen Oberteil (3) besteht, das die Einschuböffnung (14) für den Einsatz (15) enthält.
6. Gerät nach Anspruch 5,dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (3) die Anschlußklenunen (6) enthält und diese mit einer ein dem Oberteil (3) befestigten und den ersten Schaltungsteil (Fig. 4) tragenden Leiterplatte (10) mechanisch verbunden sind, auf der die dem ersten Schaltungsteil zugeordneten Steckkontakte (13) angeordnet sind.
7. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (3) des Gerätegehäuses (1) mit dem Unterteil (2) lösbar verrastbar ist.
8. Gerät nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (15) aus einem einseitig offenen Einschub- ^ehäuse (17) besteht, in dessen Deckwand (21) eine Einstellvorrichtung (23) verrastet ist und daß der zweite Schaltungsteil (Fig. 5) auf einer Trägerplatte (29) angeordnet ist, die unverlierbar in das Einschubgehäuse Π7) eingesetzt ist und die die dem zweiten Schaltungsteil (Fig. 5) zugeordneten Steckkontakte (Ί6) trägt.
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9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte (29) mit dem Einschubgehäuse (17) ver-
rastet ist.
tu. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Einschubgehäuse (17) eine Abdeckplatte (32) aufgesetzt xst, die die Öffnung (14) des Gerätegehäuses (1) verschließt und gegenüberliegend zwei rechtwinklig abgebogene Lappen (33) aufweist, die entsprechende Ausnehmungen (34) des Gerätegehäuses (1) bei eingefügtem Einsatz (15) ergänzen.
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IT8421271V0 (it) * 1984-03-19 1984-03-19 Italora Spa Dispositivo interruttore programmabile a tempo per il comando di almeno un mezzo attuatore, completamente separabile da quest'ultimo.
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DE2461464C3 (de) 1978-12-21
DE2461464A1 (de) 1976-07-01
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