DE733835C - Vorrichtung zum Laeppen paralleler Flaechen von Kolbenringen - Google Patents
Vorrichtung zum Laeppen paralleler Flaechen von KolbenringenInfo
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- DE733835C DE733835C DET48131D DET0048131D DE733835C DE 733835 C DE733835 C DE 733835C DE T48131 D DET48131 D DE T48131D DE T0048131 D DET0048131 D DE T0048131D DE 733835 C DE733835 C DE 733835C
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- Germany
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- lapping
- piston rings
- rings
- ring
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B7/00—Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
- B24B7/10—Single-purpose machines or devices
- B24B7/16—Single-purpose machines or devices for grinding end-faces, e.g. of gauges, rollers, nuts, piston rings
- B24B7/165—Single-purpose machines or devices for grinding end-faces, e.g. of gauges, rollers, nuts, piston rings end faces of piston rings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
- Vorrichtung zum Läppen paralleler Flächen von Kolbenringen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Läppen paralleler Flächen von Kolbenringen. Es ist bekannt, Kolbenringe zwischen zwei gleichachsige Läppscheiben einzulegen, welche entweder zeit verschiedener Geschwindigkeit und/o,der entgegengesetzter Richtung umlaufen. Bei derartigen Vorrichtungen erfolgt die Läppung nicht gleichmäßig, weil am Außenumfang der Läppscheiben die Läppwirkung größer ist als an den Innenseiten der Läppscheiben. Aus diesem Grunde ist es vorgeschlagen worden, die Schleifscheiben nicht parallel, sondern geneigt zueinander ,anzuordnen, so, daß dadurch infolge der ,einseitig größeren Reibung den Kolbenringen -eine Drehbewegung übermittelt wird. Diese Vorrichtung wiederum hat den Nachbeil, daß die Seiteüflächen der Ringe geneigt zueinander verlaufen, also sich keine parallelen Ränge schleifen lassen.
- Es ist ferner vorgeschlagen worden, die zu läppenden Ringe in einem zwischen umlaufenden Schleifscheiben kreisenden Käfig einzubringen, wobei bedarfsweise die Kreisbewegung verstellbar ist. Bei derartigen Vorrichtengen ist'ein zusätzlicher Antrieb für den Käfig erforderlich, ohne daß damit eine Gewähr für eine gleichmäßige D:rehbewagung der Ringe gegeben ist. Schließlich ist vorgeschlagen worden, Kolhenringe nur an .ihrer Außenseite zwischen umlaufenden Läppscheiben einzubringen. Diese Vorrichtung erfordert zunächst eine zusätzliche Haltevorrichtung für die zu läppenden Ringe. Darüber hinaus werden durch eine derartige Vorrichtung die Schleifscheiben nur zu :einem ganz geringen Teil ausgenutzt. Das Läppenerfolgt ferner im Winkel zum Strukturverlauf der zu läppenden Ringe. Der Strukturverlauf ist nämlich entsprechend dem Herstellungsverfahren durch Gießen, parallel den Ringoberflächen, also kreisförmig gerichtet. Die Läpprichtung hat sich .erfahrungsgemäß dem Strukturverlauf anzupassen. Bei einer Vorrichtung zum Läppen paralleler Flächen vom Kolbenringen, bei der die Werkstücke in einen zwischen zwei gleichachsige, entgegengesetzt umlaufende Schleifscheib.en angeordneten Käfig eingelegt werden, ist erfindungsgemäß der zwischen den ilr an sich bekannter Weise mit verschiedener Geschwindigkeit umlaufenden Schleifscheiben gleichachsig angeordnete Käfig undrehb.ar, ferner sind die Schleifscheiben derart ringförmig ausgebildet, däß sie die Kolbenringe nur an einem Ausschnitt berühren, und schließlich liegen die Kolbenringe gegenüber den Schleifstellen auf einem Stützring auf.
- Der Käfig ist dabei in :erster Linie völlig unbeweglich; unter Umständen kann eine kleine oszillierende Bewegung im Sinne einer kleinen Parallelverschiebung zugelassen sein.
- Mit dererfindungsgemäßen Läppvorrichtung wird eine vollständig gleichmäßige Läppung erreicht, so daß Ausschußverluste vermieden werden.
- Hemmungen, die der eigenen Drehbewegung des Kolbenringes innerhalb des Läppkäfigs entgegenstehen,-sind völlig ausgeschaltet.
- In erster Linie wird dies durch die Verwendung von ringförmigen Schleifriggen an Stelle der gebräuchlichen Läppscheiben erreicht. Diese Läppringe .erfassen den Kolbenring nur an einem relativ kleinen Kreisabschnitt, und hier erhält der Ring den Antrieb für seine eigene Drehbew .egu.ng# Gegenüber der Läppstelle wird der Kolbenring durch eine Unterstützung, die auch als Ring ausgebildet sein kann, in ;genauer waagerechter Lage sehalten.
- Bei dieser Läppvorrichtung treten nuir geringe Reibungswiderstände auf, so, da.ß eine einwandfreie Drehung der Kolbenringe gewährleistet ist.
- Ab.b. i der Zeichnung zeigt in beispielsweiser Anordnung die auf den Scheiben i und 2 angebrachten Läppringe 3 und q.. Die im Läppkäfig 5 liegenden Kolbenringe 6 werden auf einer Seite an :einem kleinen Teil des Kreisabschnittes vom den sich in entgegengesetztem Drehsinn bewegenden Läppringen 3 und 4. erfaßt. An den Läpp-stellen 7 erhält der Kolbenring 6 den Antrieb für seine Drehbewegung. Die ganze Läpparbeit wird von den beiden Läppringen geleistet. Unbedingt erforderlich ist es, daß der zu läppende Ring genau in waagerechter Lage, d. h. also genau senkrecht zur D:rehaichse der Läppscheiben, gehalten wird, damit sich ein genau planparalleler Kolbenring ergibt. Die Lagehaltung erfolgt durch eine Unterstützung des Ringes gegenüber der Läpps-telle. Die Unterstützung wird zweckmäßig ebenfalls als Ring 8 ausgebildet. Der Stützring 8 soll aus einem Werkstofff hergestellt sein, der mit dem Kolbenringwerkstoff einen möglichst geringen Reibungskoeffizienten hat.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Läppen paralleler Flächen vom Kolbenringen, bei der die Werkstücke in einen zwischen zwei gleichachsige, entgegengesetzt umlaufende Schleifscheiben angeordneten Käfig eingelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den in an sich bekainnter Weise mit verschiedener Geschwindigkeit umlaufenden Schleifscheiben (3,4) gleichachsig angeardnete Käfig (5) undrehbar ist, daß die Schleifscheiben (3,4) derart ringförmig ausgebildet sind, daß sie die Kolbenringe (6) nur an einem Ausschnitt (7) berühren und daß die Kolbenringe (6) gegenüber den Schleifstellen auf einem Stützring (8) aufliegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET48131D DE733835C (de) | 1937-02-04 | 1937-02-04 | Vorrichtung zum Laeppen paralleler Flaechen von Kolbenringen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET48131D DE733835C (de) | 1937-02-04 | 1937-02-04 | Vorrichtung zum Laeppen paralleler Flaechen von Kolbenringen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE733835C true DE733835C (de) | 1943-04-02 |
Family
ID=7562802
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET48131D Expired DE733835C (de) | 1937-02-04 | 1937-02-04 | Vorrichtung zum Laeppen paralleler Flaechen von Kolbenringen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE733835C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE881760C (de) * | 1951-01-09 | 1953-07-02 | Goetzewerke | Maschine zum Laeppen der Schulterflaechen von Kolbenringen |
| DE1058393B (de) * | 1955-09-24 | 1959-05-27 | Werner Osenberg Dr Ing | Flachschleifmaschine mit schwenkbarem Werkstuecktisch |
-
1937
- 1937-02-04 DE DET48131D patent/DE733835C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE881760C (de) * | 1951-01-09 | 1953-07-02 | Goetzewerke | Maschine zum Laeppen der Schulterflaechen von Kolbenringen |
| DE1058393B (de) * | 1955-09-24 | 1959-05-27 | Werner Osenberg Dr Ing | Flachschleifmaschine mit schwenkbarem Werkstuecktisch |
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