DE7331961U - Mülltonnenschrank - Google Patents
MülltonnenschrankInfo
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Description
DR. HANS KARL ΗΑξ^\.: ' :..: .Υ' ' :sai?<S mosbach, den
Btizlrksaparkasse Mosbach BOOO
Postsoheok Stuttgart 10ΘΘ0Θ - 700
P 25
1 .8.1973
Walter Krämer, Masch. Ing., 699 Bad Mergentheim, Von-Salza-Str.
Mülltonnenschrank
Die Erfindung betrifft einen Mülltonnenschrank mit einer um eine
vertikale Achse schwenkbar in Scharnieren gelagerten Tür, an deren Innenseite eine Halterung für eine Mülltonne angeordnet ist.
Es ist ein Mülltonnenschrank dieser Art bekannt, bei dem der Schrankkörper aus Beton gegossen ist und die Tür aus Stahlblech
besteht. Dieser Mülltonnenschrank ist außerordentlich schwer und
nur mit Hilfsmitteln zu bewegen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Mülltonnenschrank der eingangs
genannten Art so auszugestalten, daß er bei möglichst geringem Transportgewicht stabil und witterungsbeständig ist.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Tür als Wendetür
ausgebildet ist und daß die türseitigen Teile der Scharniere am oberen und unteren Rand der Tür befestigt sind.
• ·
• · — t I
2'..' «* : ·..* ρ 25 oo2
Durch die Ausgestaltung der TUr als WendetUr leitet sich die
Belastung der Tür durch die daran hängende, unter Umständen gefüllte Mülltonne günstiger auf den Schrankboden ab, als bei
einer Schwenktür, die in Scharnieren entlang des einen Türseitenrandes
aufgehängt ist, wie es bei dem bekannten Mülltonnenschrank
der Fall ist. Diese günstige Kraftübertragung wiederum gestattet es, den Schrankkörper ohne Stabilitätseinbuße leichter
auszugestalten.
Eine Weiterbildung der Erfindung, die eine besonders günstige Kraftübertragung auf die Unterlage, auf der der Schrank steht
ermöglicht, ist dadurch gekennzeichnet, daß die türseitigen Teile der Scharniere Hülsen sind, die mit als Hülsen ausgebildeten
schrankseitigen Teilen der Scharniere zur Aufnahme je eines
Scharnierdornes fluchten und daß für das untere Scharnier ein drvckbelastbares Drehlager zwischen beiden Hülsen vorgesehen
ist. Bei dieser Ausgestaltung wird die vertikale Belastungskomponente der Tür über das untere Scharnier, also auf dem kürzesten
Wege, auf die Unterlage abgeleitet, während das obere Scharnier die Tür im wesentlichen nur gegen sehr viel kleinere horizontale
Lastkomponente abstützt. Der Schrankkörper braucht aleo nur in
den Bereichen, auf denen sich das untere Scharnier abstützt, sehr stabil ausgebildet esu sein und das ist nur ein sehr kleiner
Teil des Schrankkörpers, während im übrigen eine leichte Konstruktion des Schrankkörpers ausreicht.
Es empfiehlt sich, die Halterung so anzuordnen, daß die von der Mülltonne ausgehende Belastung der Tür keine großen Hebelwirkungen
hervorruft, um die horizontale, auf das obere Schwenklager einwirkende Komponente möglichst klein zu halten. Eine dementsprechende
Weiterbildung ist dadurch gekennzeichnet, daß äie Halterung so angeordnet ist, daß eine daran aufgehängt« Mülltonne
über die Schwenkachse hinausragt.
5..· ·.- : ·..· ρ 25 po2
Mülltonnenschranke der hier in Präge stehenden Art werden in
der Regel im Freien aufgestellt und erfordern dort ein,, wenn
auoh einfaches Fundament. Das ist in der Regel auch bei den bekannten
schweren Mülltonnensehränken der eingangs genannten Art
nicht entbehrlicht weil diese schon aufgrund ihres Eigengewichtes,
wenn sie nur auf unbefestigten Erdboden gestellt werden, mit der Zeit einsinken und ihre ursprüngliche Orientierung verlieren,
also sich neigen. Ein solches Fundament macht aber einen besonderen Boden des Mülltonnenschranks entbehrlich und dies
nutzt die Erfindung in einer Weiterbildung zur weiteren Verringerung des Gewichtes des Mülltonnenschrankes aus, indem der
Schrankkörper am Boden offen ist und die Seitenwände, die Rückwand und eine, die Türöffnung von unten begrenzende Vorderleiste
des Schrankkörpers zum Boden reichen und entlang des Bodens abgewinkelte Anschlaglappen am Schrankkörper vorgesehen sind. Ein
solcher am Boden offener Mülltonnenschrank kann dann leicht transportiert werden und wird am Einsatzort an dem dort vorbereiteten
Fundament mit den vorgesehenen Anschlaglappen befestigt. Während bei bekannten Müll tonne:*-'ehr änken, die nur aufgestellt
werden, der Schrank so schwer ausgestaltet sein muß, daß er bei nach vorn geschwenkter, gefüllter Mülltonne nicht Übergewicht
nach VQm gewinnt, braucht bei einem Mülltonnenschrank nach
dieser Weiterbildung der Schrankkörper diese Bedingung nicht zu erfüllen, da der Schrank durch die Montage am Fundament am
Kippen gehindert wird.
Zweckmäßig ist, daß der Schrankkörper und/oder die Tür aus Aluminium gegossen ist.
Sie Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
7331911 -5.m 74
4 - Έ 25 οο2
Figur 1 perspektivisch von vorn gesehen einen MUlltonnen-
sohrank naoh der Erfindung, aufgesetzt auf ein
Betonfundament,
Figur 2 den Schnitt II-II aus Figur 1,
Figur 3 den Schnitt III-III aus Figur 2, ^edool? ohne
das Betonfundanient, und
Figur 4 stark vergrößert den Ausschnitt gemäß der
strichpunktierten Linie IV aus Figur 2.
In der Zeichnung ist mit 1 ein Schrankkörper bezeichnet, der aus einem einzigen Aluminiumgußstiick besteht. Die Seitenwände des
Schrankkörpers sind mit 2 und 3, die Rückwand ist mit 4 und die eine Türöffnung 5 ist durch eine Wendetür 7 verschließbar. Die
Wandetür 7 ist um exne vertikale Schwenkachse 8 in zwei Scharnieren
9 und 1o schwenkbar gelagert. Der durch den Doppelpfeil
angezeigte Abstand zwischen der Schwenkachse 8 und dem nächstgelegenen
seitlichen Rand 12 der Tür 7 beträgt mindestens 1/6, im Beispiel 1/5, der gesamten, durch den Doppelpfeil 13 angezeigten
Breite der Tür 7. Die beiden Scharniere 9 und 1o bestehen aus je
einer türseitigen Hülse 15, H und einer schrankkörperseitigen
Hülse 23, 16. Die Hülsen sind paarweise fluchtend angeordnet und nehmen je einen gemeinsamen Scharnierdorn 17 beziehungsweise 18,
vorzugsweise aus V4A-Stahl, auf. In der jeweils türseitig«?:;. Hülse
14 beziehungsweise 15 ist der betreffende Scharnierdorn 17 beziehungsweise
18 festgeklemmt, während er in die zugehörige schrankseitige Hülse 16, beziehungsweise 23 hineinragt und dort
drehbar ist. Die schrankseitigen Hülsen 16, 23 sind mit je einer
Kunststoffbuchse ausgekleidet, wie dies in Figur 4 für die
schrankseitige Hülse 16 dargestellt ist, wo die Kunststoffbuchse
mit 22 bezeichnet ist. Die jeweils türseitige Hülse weist eine
durchgehende Öffnung zur Aufnahme dea zugehörigen Scharnierdorne auf, so daß dieser in die türseitige Hülse 15 von oben bei bereits
angesetzter Tür eingeschlagen werden kann, us die Tür au
montieren. Die türseitigen Hülsen 14 und 15 sind bündig mit dem
oberen Türrand 19 beziehungsweise dem unteren Türrand 2o. Das
73319S
P 25 οο2
untere Scharnier 1ο, das die gesamte vertikale Lastkomponente \
aufnimmt, weist ein Druckkugellager 21 zwischen den "beiden Hülsen
15 und 16 auf. Die "beiden Hülsen 23 und 14 des oberen Scharniers
9 stoßen nicht aufeinander, es "besteht vielmehr zwischen ihnen ein Toleranzspalt 24, so daß über das obere Scharnier 9 keine
vertikalen Kraftkomponenten übertragen werden können. Die gesamte vertikale Belastung der Tür wird mithin über das untere
Scharnier 1o abgeleitet und gelangt von der schrankkörperseitigen
Hülse 16 über die die Türöffnung 5 unten begrenzende Vorderleiste 26unmittelbar auf das Fundament 27, das aus Beton gegossen ist
und auf das der Mülltonnen«ohrank gestellt ist. Das Fundament 27,
das vorzugsweise aus Ortbeton besteht, weist eine horizontale | Oberfläche 28 auf, auf die der Mülltonnenschrank abgestellt ist j
und auf der er mit vorgesehenen Anschlaglappen 29» 3o, 31, 33 %.
unter Verwendung von Dübeln 32, 34 .... befestigt ist. Die An- ! schlaglappen 29, 3o, 31, 33 sind am unteren Rand des Schrankkör- j
pers 1 angewinkelt. Der Schrankkörper 1 erstreckt sich mit seinen \
Seitenwänden 2, 3, seiner Rückwand 4 und der Vorderleiste 26 bis |
auf die Oberfläche 28. An der Innenseite der Tür 7 ist eine Hal- f
terung 35, 36 für eine Mülltonne 37 angebracht, in die eine MUIl- §
tonne, wie aus Figur 2 und 3 ersichtlich, eingehängt werden kann, \
und zwar so, daß sie bei geöffneter Tür, wie in Figur 3 gestri- j'
chelt eingezeichnet, leicht nach oben und vorn herausgehoben \
werden kann. Die Halterung 35, 36 ist so angeordnet, daß die ein- |
gehängte Mülltonne 37» wie durch den Doppelpfeil 38 in Figur 3 %
angezeigt, über die Schwenkachse 8 hinausragt. Die Tür 7 bezie- | hungsweise die Türöffnung 5 ist so breit bemessen, daß die Tür mit
der eingehängten Mülltonne geöffnet und geschlossen werden $,
kann. jj
Die Oberfläche der aus Aluminium gegossenen Tür 7 beziehungsweise 1
des aus Aluminium gegossenen Schrankkörpers 1 kann die natürliche J Erstarrungshaut sein, die sich beim Erkalten des Aluminiumgusses 1
bildet, sie kann aber auch als Kunstgußoberfläche mit gestalte- | ter Ornamentik ausgebildet sein. Die Oberfläche kann zusätzlich |j
farblich behandelt oder eloxiert werden. Der Schrankkörper 1 kann aus einem Stück aus Aluminium gegossen sein. Dabei können die
schrankseitigen Hülsen und auch die Anschlaglappen gleich mit
T0 3-10C 4 r
P 25 oo2 (
angegossen werden. Unter Umständen empfiehlt es sich aber, aus gießtechnischen Gründen die Anschlaglappen und gegebenenfalls
auch die Hülsen nachträglich an den bereits gegossenen Schrankkörper anzusetzen, zum Beispiel anzuschrauben. Entsprechend kann
auch die Tür mit allen dargestellten Teilen - den Hülsen, den Halterungen einschließlich einer Türgriffmuschel 4o - aus einem
Stück gegossen sein.
In Abänderung des dargestellten Ausführungsbeispiels kann eine einzige Schrankbox 1 auch mit mehreren Wendetüren ausgestattet
sein, die je eine Mülltonne aufzuhängen gestatten.
Claims (1)
- -"•I1 - '.·· P 25 oo2 "2AwSPRuGKBMülltonnenschrank mit einer um eine vertikale Achse schwenkbar in Scharnieren gelagerten Tür, an deren Innenseite eine Halterung für eine Mülltonne angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür ( 7 ) als Wendetür ausgebildet ist und daß die türseitigen Teile (14,15 ) der Scharniere ( 9,10 ) am oberen und unteren Rand ( i9f2Ö ) der Tür befestigt sind./Mülltonnenschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die türseitigen Teile ( 14,15 ) der Scharniere ( 9»10 ) Hülsen sind, die mit als Hülsen ( 16,23 ) ausgebildeten schrankseitigen Teilen der Scharniere ( 9,10 ) ZUr Aufnahme je eines Scharnierdornes ( 17,18 ) fluchten und daß für das untere Scharnier { 10 ) ein druckbelastbares Drehlager ( 21 zwischen beiden Hülsen ( 15,16 ) vorgesehen ist.y 2 - '.·'· P 25 oo2 γ3. Mülltonnenschrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung ( 35,36 ) so angeordnet ist, daß eine daran aufgehängte Mülltonne ( 37 ) über die Schwenkachse (8 ) hinausragt. ,-4. MUlltonnenschrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abb^ind der Schwenkachse (8 ) von dem nächstgelegenen seitlichen Türrand ( 12 ) mindestens 1/6 der gesamten Türbreite beträgt^.--5. Mülltonnenschrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der S cn rankkör pe r ( 1 ) am Boden (28 ) offen ist und daß die Seitenwände( 2,3 ), die Rückwand ( 4 ) und eine, die Türöffnung ( 5 ) von unten begrenzende Vorder- . leiste (26 ) des Schränkterpers ( 1 ) zum Boden ( 28 ) reichen und daß entlang des Bodens ( 28 ) abgewinkelte Anschlaglappen (29, 3o, 31» 33 ) * am Schrankkörper vorgesehen sindw6. Mülltonnenschrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrankkörper ( 1 ) und/oder die Tür (7 ) aus Aluminium gegossen ist/73319*1-5.**
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7331961U true DE7331961U (de) | 1974-12-05 |
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ID=1296601
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7331961U Expired DE7331961U (de) | Mülltonnenschrank |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7331961U (de) |
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0
- DE DE7331961U patent/DE7331961U/de not_active Expired
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