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DE733186C - Tabellenrechenmaschine mit Speicherwerken und Saldierwerk - Google Patents

Tabellenrechenmaschine mit Speicherwerken und Saldierwerk

Info

Publication number
DE733186C
DE733186C DEZ25030D DEZ0025030D DE733186C DE 733186 C DE733186 C DE 733186C DE Z25030 D DEZ25030 D DE Z25030D DE Z0025030 D DEZ0025030 D DE Z0025030D DE 733186 C DE733186 C DE 733186C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
sum
push rod
total
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEZ25030D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Rauh
Johannes Schreck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Ikon AG filed Critical Zeiss Ikon AG
Priority to DEZ25030D priority Critical patent/DE733186C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE733186C publication Critical patent/DE733186C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C21/00Programming-mechanisms for determining the steps to be performed by the computing machine, e.g. when a key or certain keys are depressed
    • G06C21/02Programming-mechanisms for determining the steps to be performed by the computing machine, e.g. when a key or certain keys are depressed in which the operation of the mechanism is determined by the position of the carriage

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Financial Or Insurance-Related Operations Such As Payment And Settlement (AREA)

Description

  • Tabellenrechenmaschine mit Speicherwerken und Saldierwerk Bei Tabellenrechenmaschinen kommen bestimmte Gattungen von Tabellen vor, bei welchen es zweckmäßig ist, bei Eintritt eines negativen Zeilentotals den automatischen Totalzug, der sonst bei Übergang des Wagens in die Saldospalte eintritt, zu verhindern, um durch diese Unterbrechung, des selbsttätigen Summenzuges ;den die Maschine Bedienenden.darauf aufmerksam zu machen, daß das Saldierwerk auf negativem Saldo steht, und ihn zu veranlassen, die betreffende Buchungskarte besonders zu behandeln, z. B. beiseitezulegen.
  • Ein Beispiel einer solchen Tabelle, nämlich eine Lohnabrechnungstab.elle, ist in Abb. x veranschaulicht, ein zweites Beispiel, eine kameralistische Tabelle, in Abb. a: Bei Lohnabrechnungen ergibt sich die Nettolohnauszahlung aus dem Akkordverdienst, Lohnstundenverdienst, den Abzügen, wie Lohnsteuer, Bürgersteuer, Versicherungsbeträge und Vorschüsse, so daß in der Nettolohnspalte die Differenz aus diesen Plus-und Minusbeträgen als Nettolohn ausgeworfen werden -muß.
  • Nun kann es vorkommen, daß der auszuzahlende Nettolohn negativ wird, etwa durch zu hoch entnommene Vorschüsse. In diesem Falle ist es wünschenswert, daß die Maschine nicht mehr automatisch Summe zieht und den negativen Saldo in der Nettolohnspalte nicht selbsttätig auswirft, sondern daß der Arbeitsgang des automatischen Summenziehens unterbrochen wird, damit der die Maschine Bedienende eben zwangsläufig darauf aufmerksam gemacht wird. daß ein negativer Saldo vorliegt und die betreuende Lohnkarte als besonders zu behandelnde beiseitegelegt «-erden kann. -Bei Zustandekommen eines Negativsaldos soll die Summe, wie Vihlich,durch die handeinstellbare Totaltaste aus der Maschine gezogen werden.
  • Ganz ähnlich liegen die Verhältnisse bei der kaineralistischen Tabelle (Abb. a ). Hier kann es vorkommen, da!.') die Summe der Abgänge in einer bestimmten Zeile die Etatsstimme überschreitet und daß in der betreffenden Zeile also ein negativer Saldo im Saldierwerk steht. Hier soll der die Maschine Bedienende auf diesen etatmäl.iig wichtigen Vorgang zivangsläulig aufmerksam gemacht werden, und das geschieht gemäl.i der Erlindung wieder dadurch, d-15 der automatische Summenzug unterbleibt, so daß der Bedienende sofort weiß, es muli im Saldierwerk ein negativer Saldo stehen, und er zu einer besonderen Handhabung der Maschine gez\i-ullgell wird.
  • Bei Buchungsmaschinen ohne automatische Stimme ist die Aufgabe dadurch gelöst. d-15 bei eintretenden Negativsalden die Totaltasten gesperrt sind. Zum Zielren dieser Summe muß erst diese Sperre durch einen Minussaldohebel gelöst werden, so daß dadurch die Maschinenbedienung auf den Negativsaldo aufmerksam gemacht wird. Dies erfordert einen besonderen Bedienungsgriff. Auf:erdem wird das Arbeitstempo heruntergemindert.
  • Es ist auch bereits eine Rechenmaschine bekannt, welche selbsttätig mittels der flüchtigen Eins der Summentaste eine Additions-oder Subtraktionsmotortaste unterstellt, -wenn der Zählwerksinhalt ein positiver oder negativer ist. Bei dieser Maschine wird in Abhängigkeit von der negativen flüchtigen Eins die Summentaste gesperrt; zum Lösen der Sperre ist eine Sondertaste vorgesehen. Diese im Unterschied zur Erfindung nicht für automatische Tabellenarbeiten geeignete Maschine besitzt von der Kreisschaltung auf die Summentasten wirkende Sperren, die bei Verzögerung der flüchtigen Eins und vorzeitigem Drücken der Summentaste zu einem falschen Ergebnis führen können. Demgegenüber werden bei der Rechenmaschine der Erfindung, bei welcher alle Funktionen und insbesondere die der Stimmen automatisch durch die Papierwagensteuerung herbeigeführt werden, weder eine Sperrung der Totaltasten und damit auch kein Belasten derselben noch ein besonderer Bedienungsgriff- notwendig. Das Erfindungsmerkmal besteht darin, daß der bei Sprung des Wagens in die Zeilenstimmenspalte (neue Saldospalte] eintretende selbsttätige Stiminenzug in Abhängigkeit von der Kreisschaltung des Saldieriverkes bei C-ber-"allg der Rechnung aus dem positiven in den negativen Stand verhindert wird.
  • In der Zeichnung Abb.3 ist die zusätzliche Einrichtung zur Herbeiführung dieser autoimitischen Abschaltung des Summenziehens in Abhängigkeit von der negativen Kreisschaltung in Ansicht veranschaulicht. während Abb. .l diese Einrichtung bei positiver Kreisschaltung zeigt. Aus Abb.5 ist die Einrichtung ersichtlich. welche `iii Abhängigkeit von der Wagenstellung bzw. von denn ain Wagen vorgeselicnen besonderen Anschhig die automatische Summe zieht.
  • Abb.6 -zeigt diese Einrichtung hei völlil;c-i-Ausschaltung der automatischen Summe. Die Einrichtung zum automatischen Stunnienzielien besteht, wie aus Abb. 3 und 5 hervorgeht, aus einer Schiene r. welche einen Winkelhebel a, 3 um Achse 4 bei ihrer Schaltiing verschnenkt. Der Arm 3 dieses Winkelliebels ist durch Stift 3" mit einem Stößel 5. gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Federspannwerkes 6" gekuppelt, so daß er den Stößel s bei seinem Verschwenken nach oben hochstößt. In der Normalstellung nimmt dieser Stößel die Lage nach Abb..l ein. liegt also mit seiner Stirnkante S unter dem Ende eines um Zapfen 9 schwingenden Winkelliehels i o, der mittels in das :Maul r i der Summenschiene i a eingreifenden Stiftes r ; die Summenschiene 1z nach rechts verschiebt und dadurch den automatischen Summenzug bewirkt.
  • Tritt nun eine negative Kreisschaltung ein, so wird der Stößel 5 aus der in Abb. 4 gezeichneten Stellung in die laut Abh.3 dargegestellte Lage im Pfeilsinne um den Zapfen ;" verschwenkt, tritt damit aus der Bahn des Armes io, so daß beim Hochgange des StöIielS 5 eine Betätigung -des Winkelhebels i o nicht mehr vor sich geht. die Summenzugschiene 1 2 also ungeschaltet bleibt und der automatische Summenzug unterbrochen wird-Die Verschiebung der Schiene i und damit das Heben des Stößels 5 erfolgt jedesimil beim Wagensprung in die Saldospalte durch einen besonders ausgebildeten Anschlag 14, welcher die Rolle 15 des um Zapfen t 6 schiringenden Hebels 1; in die strichpunktierte Lage 15' bringt und dadurch die Schiebe i in der Pfeilrichtung der Abb. 5 verschiebt.
  • Die Verschivenhung des Stößels 5 aus der Lage der Abb. 4. in die Stellung Abb. 3 erfolgt nun bei jedesmaliger negativer Kreisschaltung dadurch, daß mit dem Stöliel durch Schlitz i 8 und Stift i 9 ein um Zapfen mit dem Stößel verschwenkbarer Winkelhebel 21 gekuppelt ist, dessen einer Arm durch Stift 2z mit der Schubstange 23 verbunden ist. Die Schubstange 23 greift ihrerseits am Zapfen 2¢ des um Zapfen 25 drehbaren Kreisschaltungshebels 26 an. Die Verschwenkung dieses Kreisschaltungshebels 26 bei negativer Kreisschaltung aus der in Abb.3 eingezeichneten Pfeilrichtung bis zum Anschlagstift erfolgt von der durch den Zehnerschaltstöl"cl 28 bei Ausschaltbewegung des Zählwerks aus # den Stellwerkssegmenten verschwenkten, um Zapfen 29 drehbaren Klinke ßo, die hierdurch mit ihrer Umwinkelung 3 i die Rast 32 :eines um Zapfen 33 schwingenden mehrarmigen Hebels 34. freigibt. Dieser dHebel 34 steht unter Wirkung einer starken Spannfeder 3 5 und dreht sich in der Pfeilrichtung, wobei der Stift 36 den Kreisschaltungshebel 26 in die in Abb.3 dargestellte Lage verschwenkt. Bei jedesmaliger negativer Kreisschaltung wird also der Stößel 5 in die Außerwirkungslage laut Abb. verschwenkt, so daß der Stößelhub, welcher bei jedesmaligem Wagensprung in die Saldospalte erfolgt, die Summenschiene nicht mehr beeinflußt. In diesem Falle wird die negative Summe durch die Totaltaste T gezogen.
  • Um aber in bestimmten Fällen den automatischen Summenzug völlig verhindern zu können, auch wenn das Saldierwerk auf positivem Betrag steht, ist noch eine Sondereinrichtung vorgesehen. Sie besteht aus. einem Handhebe137 (Abb.3), der durch Schubstange 38 bei seiner Verschwenkung in der Pfeilrichtung der Abb.6 einen um den gleichen Zapfen 2o von Hebel 21 verschwenkbaren- Hebel 39 dreht. Dieser Hebel 39 ist seinerseits durch eine Spannfeder 4.o mit dem Hebel 21 elastisch verbunden und liegt bei positiver Kreisschaltung mit einem Stift 4.i an der Rückenfläche des Hebels 21 an (Abb. 4.). Wird die Schubstange 38 im Pfeilsinne der Abb. 6 verschöben, dann wird Hebel 21 mittels Hebels 39 und Bolzens .4 1 in die Lage der Abb.6 verschwenkt, dadurch also die Stößelstange 5 wieder aus der Wirkungsbahn des Winkelhebels io zwangsläufig gebracht, d. h. der automatische Summenzug ausgeschaltet, ganz einerlei, wie das Querwerk steht.
  • Damit nun diese Bewegung des Winkelhebels 21 ohne Beeinflussung der Stellung der Schubstange 23, deren Lage ja von der negativen Kreisschaltung abhängt, möglich ist, erfolgt die Kupplung des Hebels 21 mit der Schubstange 23 durch Stift 22 nicht zwangsschlüssig, sondern mittels eines besonderen Schlitzes 22a, der das selbsttätige Spiel des Hebels 21 bei Betätigung der Schubstange 38 zuläßt. Infolge dieses Schlitzes ist es möglich, daß auch die Schubstange 23 in Abhängigkeit von der negativen Kreisschaltung arbeiten kann, ohne daß dadurch der Ilebel2i beeinflußt wird (s. Abb.6).

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tabellenrechenmaschine mit Speicherwerken und Saldierwerk, bei der die Summe automatisch durch den Papierwagen ausgeworfen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der bei Sprung des Wagens in die Zeilensummenspalte (neue Saldospalte) eintretende selbsttätige Summenzug in Abhängigkeit von der Kreisschaltung des Saldienverkes bei Lbergang der Rechnung aus dem positiven in den negativen Stand verhindert wird.
  2. 2. Tabellenrechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Summenzugstößel (5) in zwei Lagen zu der Summenschiene (12) bzw. einem diese antreibenden #ffinkelhebel (i o) schaltbar ist, wobei er in der einen Endlage die Summenschiene (i 2) bzw. deren Antriebshebei (i o) untergreift, während er in der zweiten Endlage an diesem Winkelhebel wirkungslos vorbeigeht.
  3. 3. Tabellenrechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Summenzugstößel (5) aus der wirksamen in die unwirksame Stellung bei Eintritt einer negativen Kreisschaltung mittels Schubstange (23) vom Kreisschalthebel (26) aus geschaltet wird.
  4. Tabellenrechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, um den automatischen Summenzug auch von Hand beliebig ausschalten zu können, ein Handhebel (37) z. B. mittels Schubstange.. (38) einen auf Bolzen (2o) schwenkbar gelagerten mehrarmigen Hebel (39) verschwenkt, welcher mittels Spannfeder (4o) elastisch mit dem um (2o) drehbaren Hebel (21) gekuppelt ist.
  5. 5. Tabellenrechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (21) des Summenzugstößels (5`,_ durch einen in Schlitz (22a) der Schubstange (23) eingreifenden Stift (22) gekuppelt ist, wobei infolge des Schlitzes (22a) die Schaltung des Hebels (21) bei Betätigung der Schubstange (38) ohne Beeinflussung der Kreisschaltstange (23) erreicht wird.
DEZ25030D 1939-01-18 1939-01-18 Tabellenrechenmaschine mit Speicherwerken und Saldierwerk Expired DE733186C (de)

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DEZ25030D DE733186C (de) 1939-01-18 1939-01-18 Tabellenrechenmaschine mit Speicherwerken und Saldierwerk

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DE733186C true DE733186C (de) 1943-03-20

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