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DE73316C - - Google Patents

Info

Publication number
DE73316C
DE73316C DE189373316D DE73316DA DE73316C DE 73316 C DE73316 C DE 73316C DE 189373316 D DE189373316 D DE 189373316D DE 73316D A DE73316D A DE 73316DA DE 73316 C DE73316 C DE 73316C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bag
doll
weight
air
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE189373316D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE73316C publication Critical patent/DE73316C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H3/00Dolls
    • A63H3/28Arrangements of sound-producing means in dolls; Means in dolls for producing sounds
    • A63H3/31Bellows, cylinders or the like for sound production

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Vorrichtung betrifft Schreipuppen der durch Patent Nr. 70417 geschützten Art, d. h. Spielzeuge, bei welchen durch Aenderung in der Lage des Spielzeuges ein Luftstrom erzeugt und eine Zunge oder dergleichen zum Ertönen gebracht wird.
Fig. 1 zeigt eine solche Vorrichtung an einem Puppenkörper im Schnitt, Fig. 2 einen Querschnitt hiervon nach Linie 1-2, Fig. 1, und die Fig. 3,4, 5 und 6 zeigen Abarten der Vorrichtung.
In dem Puppenkörper A, Fig. 1, ist in passender Weise ein Behälter B geeigneter Form angebracht, in dessen Cancelle α eine Zunge λγ oder eine andere tonerzeugende Vorrichtung angeordnet ist.
In diesem Behälter befindet sich ein Beutel·!) aus nachgiebigem Material, vorzugsweise aus Gummi, der gröfstentheils aus doppelten, durch Stege b verbundenen Wänden besteht, so dafs die Wände in richtiger Lage zu einander gehalten werden. Der Beutel D erstreckt sich ungefähr durch die Hälfte des Behälters B und ist an letzterem oben und an den Seiten befestigt. .
Der zwischen den Wänden liegende Raum des Beutels wird m'it Sand, feinem Schrot, Flüssigkeit oder einem anderen Stoff gefüllt, um den Beutel zu belasten, ohne dessen Nachgiebigkeit zu beeinflussen, so dafs die Form, welche er annimmt, von dem darin enthaltenen Gewicht abhängt.
Wenn, wie in Fig. 1, der Puppenkörper aufrecht gehalten wird, so nimmt der Beutel die in vollen Linien gezeichnete Lage an, wobei das Innere des Behälters B fast vollständig mit Luft gefüllt ist. Wird die Puppe dagegen auf den Rücken gelegt, so nimmt der Beutel die in Fig. ι punktirt angedeutete Stellung an. Hierbei wird die Luft aus dem gröfseren Theil des Behälters B ausgetrieben, indem sie durch die Cancelle α und die darin enthaltene Zunge χ oder dergleichen streicht, während gleichzeitig durch eine Cancelle d, die ebenfalls mit einer Zunge x1 versehen sein kann, Luft in den Behälter eingezogen wird, so dafs die Zungen beider Cancellen entweder einen musikalischen oder einen disharmonischen Ton erzeugen, je nachdem dies gewünscht wird. ' .
Wird die Puppe wieder in ihre aufrechte Stellung zurückgebracht, so nimmt der Beutel wieder die in vollen Linien gezeichnete Lage ein und Luft wird durch Cancelle α eingezogen und durch Cancelle d ausgetrieben, wodurch gleichfalls ein Ton hervorgebracht werden kann. Der Luftstrom wird also durch die Bewegung des biegsamen belasteten Beutels hervorgerufen, der so belastet ist, dafs er sich vermöge des Gewichts bewegt, wenn die Lage der Puppe geändert wird.
Die Ausführung dieses Gedankens kann mannigfacher Art sein. Beispielsweise kann ein Beutel F, Fig. 3, von einem im Puppenkörper aufgehängten Gewicht F1 in der Weise beeinflufst werden, dafs er zusammengeprefst wird, wenn die Puppe auf den Rücken gelegt wird. Zu diesem Zwecke ist der Beutel F durch ein Band / oder dergleichen mit dem Gewicht
verbunden, so dafs er sich mit letzterem in beiden Richtungen bewegt. Der Beutel kann auch eine schwache Feder enthalten, die ihn zusammenzudrücken oder auszudehnen sucht, wogegen das Gewicht die Bewegung in entgegengesetzter Richtung veranlafst.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform, bei welcher ein in einem unten offenen Behälter G1 enthaltener Beutel G mit einem belasteten Boden g und einer Feder gl versehen ist, die, wenn die Puppe aufrecht gehalten wird, beim Sinken des Gewichtes ausgedehnt wird, jedoch ist die Feder kräftig genug, um das Gewicht wieder vorwärts zu ziehen, wenn die Puppe auf den Rücken gelegt wird, wobei das Gewicht auf dem den Beutel umgebenden Behälter G1 aufliegt.
In Fig. 5 ist eine weitere Abart dargestellt, bei welcher unten auf dem Boden des Beutels / ein kleines Gewicht i angebracht ist, welches den Beutel für gewöhnlich ausgedehnt hält. Das am Boden des Beutels / befestigte Gewicht i steht mit einem Gewicht m in Verbindung, welches sich in einer über dem Beutel liegenden geneigten Führung m1 frei verschieben kann. Wird die Puppe aufrecht gehalten, so fällt dieses Gewicht auf den unteren Theil der Führung w1 und ermöglicht die volle Ausdehnung des Beutels, wird jedoch die Puppe auf den Rücken gelegt, so gleitet das Gewicht m an das entgegengesetzte Ende der Führung und zieht den Boden des Beutels aufwärts, wodurch derselbe zusammenfällt und die Luft ausgetrieben wird.
Der Puppenkörper kann in manchen Fällen auch einen Theil des Behälters der Luftkammer bilden. In diesem Falle ist, wie Fig. 6 erkennen läfst, eine Scheidewand J quer über der Brust der Puppe angeordnet, während ein belasteter Beutel J1 sich in diagonaler Richtung quer durch den Puppenkörper unter der Scheidewand / erstreckt. Die Kanten dieses Beutels sind an der Scheidewand J und an dem Puppenkörper befestigt, wodurch die Luftkammer geschlossen wird.
Obwohl die Vorrichtung als auf eine Puppe angewendet beschrieben wurde, kann dieselbe doch auch für andere Spielzeuge Verwendung finden, bei welchen durch Aenderung der Lage ein Ton hervorgebracht werden soll.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung für Schreipuppen und ähnliche Spielzeuge, um mittelst eines Luftstromes federnde Zungen oder dergleichen zum Tönen zu bringen, gekennzeichnet durch einen nachgiebigen Beutel, der ganz oder theilweise eine mit einer Zunge oder dergleichen in Verbindung stehende Luftkammer bildet und mit einem Gewicht versehen ist, welches eine Bewegung des Beutels herbeiführt, wenn die Lage des Spielzeuges geändert wird.
2. Bei einer Vorrichtung nach Anspruch i. die Benutzung eines nachgiebigen Beutels mit doppelter Wandung, die mit einem belastenden Stoff gefüllt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189373316D 1893-06-23 1893-06-23 Expired DE73316C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE73316T 1893-06-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE73316C true DE73316C (de) 1894-01-30

Family

ID=33035547

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE189373316D Expired DE73316C (de) 1893-06-23 1893-06-23

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE73316C (de)

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