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DE7327111U - Zweirumpfwasserfahrzeug mit in beiden Rümpfen angebrachten Antriebselementen - Google Patents

Zweirumpfwasserfahrzeug mit in beiden Rümpfen angebrachten Antriebselementen

Info

Publication number
DE7327111U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ship
drive elements
longitudinal axis
hull watercraft
hulls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7327111U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JM Voith GmbH
Original Assignee
JM Voith GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE7327111U publication Critical patent/DE7327111U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Zweirumpfwasserfahrzeug mit in beiden Rümpfen angebrachten Antriebselementen
Die Erfindung betrifft ein Zweirumpfwasserfahrzeug (Katamaran) mit in beiden Rümpfen angebrachten Antriebselementen, deren Schubrichtung einstellbar ist.
Bei Wasserfahrzeugen mit zwei Rumpfteilen, sogenannten Katamaranen, zeigte sich, daß bei einer Anordnung von steuerbaren Antriebselementen in beiden Rümpfen eine unerwünschte gegenseitige Beeinflussung auftritt. Diese Beeinflussung ist iir. wesentlichen auf den Staudruck des austretenden Propellerstrahles auf die gegenüberliegende Katamaranhälfte zurückzuführen. Diese Beeinflussung tritt praktisch bei allen Antriebselementen ein, macht sie jedoch besonders bemerkbar, bei solchen ι Antriebselementen, bei denen der Schub in seiner Richtung veränderbar ist. Hierzu gehören schwenkbare Schrauben, wie Z-Antriebe, durch Unterwassermotoren angetriebene Schrauben in schwenkbaren Lagerungen, über eine vertikale Welle angetriebene schwenkbare Schrauben mit oder ohne Düsen und Propeller vom Voith-Schneider-Prinzip.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Zweirumpfwasserfahrzeug unerwünschte gegenseitige Beeinflussungen der beiden Rumpfteile und der Antriebselemente zu vermeiden oder zumindest weitgehend zu verringern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Antriebselemente in eine solche Lage verbringbar sind, daß bei Schubrichtung mit einer Komponente quer zur Schiffslängsachse jeweils die Austrittsstrahlen desjenigen Antriebselemcntes, dessen Schub in Richtung zur Schiffslängsachse wirkt, schräg nach unten führen.
Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß bei Querschub die von dem oder den Antriebselementen einer Rumpfseite ausgehenden strahlen
nicht mehr auf den gegenüberliegenden Rumpf und die an diesem Rumpf angeordneten Antriebselemente treffen und dort Störungen hervorrufen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung bei einem Antrieb des Zweirumpfwasserfahrzeuges mit Schwenkschrauben besteht darin, daß uie 2chv.;enkaehsen der Propel lex· gegen ^ie Senkrechte des zweirumpffahrzeuges nach oben zur Schiffslängsachse hin geneigt sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung bei einem Antrieb des Zweirumpfwasserfahrzeuges mit Propellern vom Voith-Schneider-Typ besteht darin, daß die vertikalen Drehachsen der Rotore gegen die Senkrechte des ZweirumpfWasserfahrzeuges nach oben zur Schiffslängsachse hin geneigt sind.
Durch diese Schrägstellung der Achsen, eieren Neigung entsprechend dem Abstand der gegenüberliegenden Antriebselemente zu wählen ist, wird eine gegenseitige Beeinflussung vermieden.
Bei Geradeausfahrt tritt die Schrägstellung der Achsen nicht virkungsgradmlndernd in Erscheinung. Die Schubverringerung durch die Schrägstellung der Achsen bei Querschub ist ebenfalls vernachlässigbar.
Die erfindungsgemäße Maßnahme läßt sich selbstverständlich auch bei Antriebselementen, deren Schubrichtung nicht veränderbar ist, in gleicher Weise anwenden, obwohl sich hierfür d^r höhere Aufwand im allgemeinen wegen der geringeren gegenseitigen Beeinflussung der Antriebselemente (Hauptstrahlrichtung nur nach achtern) nicht lohnen wird.
Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Antriebes mit Propellern vom Voith-Schneider-Typ,
vom Heck aus gesehen,
Fig. 2 eine schematische Darstellung mit einem Antrieb
durch Schwenkschrauben (ausschnittsweise).
Das Wasserfahrzeug besteht aus den beiden Rümpfen 1 und 2 und einer Plattform 3, die die beiden Rümpfe 1 und 2 miteinander verbindet. An beiden Rümpfen 1 und 2 sind Propeller vom Voith-Schneider-Tyρ ·'> und 5 angeordnet.
Der AufDau und die wirkungsweise derartiger Propeller ist in der Technik allgemein bekannt, weshalb hier nicht näher darauf eingegangen wird. Diese Propeller bestehen im wesentlichen aus einem Rotor 6, an dem mehrere schwenkbare Flügel 7 angebracht sind. Die vertikale Drehachse 8 des Rotors 6 ist gegen die Senkrechte des Wasserfahrzeuges nach oben zur Schiffslängsachse 9 hin geneigt. Die Winkelgröße der Neigung ist entsprechend dem Abstand der beiden Rümpfe 1 und 2 eingestellt.
Wenn nun durch einen entsprechenden Steuerbefehl eine Schubrichtung quer zum Schiff eingestellt wird, was durch eine entsprechende Verstellung der FlügeIsteigung erreicht wird, so geht die Schubrichtung der Austrittsstrahien 10 desjenigen Propellers 4, dessen Schub in Richtung; zur Schiffslängsachse 9 wirkt, schräg nach unten und führt mit dem wesentlichen Teil an dem Rumpf 2 mit dem Propeller 5 vorbei.
Bei einem Antrieb des Zweirumpffahrzeuges durch Schwenkschrauben ergibt sich die gleiche Lösung, weshalb in der Fig. 2 dieses Beispiel nur noch im Ausschnitt gezeigt ist.
Bei einer Schwenkschraube 11 wird zur Änderung der Schubriehtung die Propellernabe 12 im allgemeinen um eine vertikale Achse geschwenkt. Bei dem Zweirumpffahrzeug ist die Schwenkachse 13 der Schwenkschraube 11 Jedoch gegen die Senkrechte des Wasserfahrzeuges nach oben zur Schiffslängsachse hin etwas geneigt. Die Austrittsstrahlen 10* bei einer Schubriehtung quer zum Schiff sind deshalb ebenfalls schräg entsprechend der Neigung der Schwenkachse I^ nach unten geführt, wodurch eine Beeinflussung des anderen Rumpfes mit der oder den daran angeordneten Schwenkschrauben vermieden wird.
Heidenheim, den J. Juli 1973
Lo/HKh

Claims (3)

PSTehüajasprüche
1. Zweirumpfwasserfahrzeug (Katamaran) mit in beiden Rümpfen angebrachten Antriebselementen, deren Schubrichtung einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebselemente (4,5 bzw. 11) in eine solche Lage verbringbar sind, daß bei Schubrichtung mit einer Komponente quer zur Schiffslängsachse jeweils die Austrittsstrahlen (10, 101) desjenigen Antriebselementes (4 bzw. 11), dessen Schub in Richtung zur Schiffslängsachse (9) wirkt, schräg nach unten führen.
2. Zweirumpfwasserfahrzeug mit Schwenkschrauben, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachsen (1^) der Schrauben gegen die Senkrechte des Zweirumpfwasserfahrzeuges nach oben zur Schiffslängsachse (9) hin geneigt sind.
. Zweirumpfwasserfahrzeug mit Propellern vom Voith-Schneider-Typ, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Drehachsen (8) der Rotoren (6) gegen die Senkrechte des Zweirumpfwasserfahrzeuges nach oben zur Schiffslängsachse (9) hin geneigt sind.
Heidenheim, den
3. Juli 1973 Lo/HKn
DE7327111U 1973-07-24 Zweirumpfwasserfahrzeug mit in beiden Rümpfen angebrachten Antriebselementen Expired DE7327111U (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2337534 1973-07-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7327111U true DE7327111U (de) 1975-01-02

Family

ID=1295362

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7327111U Expired DE7327111U (de) 1973-07-24 Zweirumpfwasserfahrzeug mit in beiden Rümpfen angebrachten Antriebselementen

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DE (1) DE7327111U (de)

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