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DE732504C - Waehlwerk fuer von einem Motor zentral angetriebene Druck-, Registrier- oder aehnliche Apparate - Google Patents

Waehlwerk fuer von einem Motor zentral angetriebene Druck-, Registrier- oder aehnliche Apparate

Info

Publication number
DE732504C
DE732504C DEG96967D DEG0096967D DE732504C DE 732504 C DE732504 C DE 732504C DE G96967 D DEG96967 D DE G96967D DE G0096967 D DEG0096967 D DE G0096967D DE 732504 C DE732504 C DE 732504C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
selection
control
selector mechanism
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG96967D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS BODO WILLERS
Original Assignee
HANS BODO WILLERS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS BODO WILLERS filed Critical HANS BODO WILLERS
Application granted granted Critical
Publication of DE732504C publication Critical patent/DE732504C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L17/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
    • H04L17/16Apparatus or circuits at the receiving end
    • H04L17/26Apparatus or circuits at the receiving end using aggregate motion translation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Wählwerk für von einem Motor zentral angetriebene Druck-, Registrier-oder ähnliche Apparate Die Erfindungbetrifft Wählwerke für von einem Motor zentral angetriebene Druck-, Registrier- oder ähnliche Apparate mit einem oder mehreren, insbesondere zwei Summierwahlmechanismen,deren Ausgangssteuer-Oiederdrei oder mehr Stellungen einnehmen können und ihre Steuerbewegungen in die verschiedenen Stellungen auf ein einzustellendes Steuer- oder Anzeigemittel, z. B. eine Typentrommel oder einen Typenkorb, übertragen.
  • Gemäß der Erfindung wird der tote Gang des oder der Summiermechanismen auf ein Mindestmaß gebracht und gleichzeitig eine gedrungene Bauweise des gesamten Wählwerks erreicht, und zwar dadurch, daß der oder die Wahlmechanismen als Hebelanordnungen ausgebildet sind, deren- Wahlhebel in Reihenanordnung aneinandergelenkt ihreAusgangs- (Abtriebs-) Bewegung am äußersten Ende des Summierwahlmechanismus abgeben und mit Antriebselementen in solcher Weise verbunden sind, daß alle Punkte, an denen die Eingangs- (Antriebs-) Bewegungen dem Summiermechanismus zugeführt werden, sich um eine gemeinsame Achse drehen.
  • Weiterhin wird vorgeschlagen, daß die Antriebselemente auf dergleichen Lagerachse sitzen, wobei die verschiedenen Bewegungsglieder der Wahlmechanismen Steuerbewegungen von Teilen übermittelt erlialten können, die absatzweise mechanisch in Drehung versetzt werden.
  • Die einzelnen Bewegungsgrößen können den Summierwahlmechanismen von sich drehenden Teilen übermittelt werden, die sich alle um die gleiche Achse zu drehen vermögen, wobei die einzelnen Bewegungsgrößen den Antriebselementen über Verbindungsstangen übermittelt werden können, die über Stifte mit den Antriebselementen in Verbindung stehen.
  • Außerdem wird bei einem Wählwerk, bei dem jeder der Wahlmechanismen wenigstens zwei hintereinander geschaltete Hebel aufweist, nämlich einen Eingangshebel, dessen einem Ende eine bestimmte Steuerbewegung um- eine Lagerachse während (der oder zwischen den Wahlvorgängen übermittelt wird, und einem Zeichenauswahlhebe1, duIrchdessen Steuerbewegungen verschiedene ausgewählte Drucktypen oder andere Steuermittel in die Arbeits- oder Anzeigestellung zu bringen sind, vorgeschlagen, daß wenigstens ein Hebel, der in der Reihenschaltung hinter dem Eingangshebel liegt, die ihm vom vorangehenden Hebel übermittelte Stenerbewegung in verkleinertem Maßstab weitergibt. Dadurch wird erreicht, daß das Laggerspiel oder sonstige Ungenauigkeiten der Wählwerksliebel und der sie bewegenden Antriebsmittel sich möglichst wenig auf die Einstellung der vom Wählwerk gesteuerten Anzeige- oder Steuermittel auszuwirken vermögen.
  • Zweckmäßig werden die Einstellbewegungen einigen Hebeln der Wahlmechanismen an Hebelpunkten zugeführt, die auf % der Hebellänge in Richtung auf den Zeichenauswahlhebel hin liegen.
  • Die Erfindung dient in erster Linie dazu, bei einem Telegraphenempfänger die Druckty en in Abhängigkeit von den empfangenen p l# Kombinationsimpulsen auszuwählen und kann sowohl bei Druckeinrichtungen mit Ty , pentrommel, welche Einstellbewegungen in Achsrichtung und Drehbewegungen um ihre Achse ausführt, als auch bei Tvpenhebel,druckern Anwendung finden. Im ersteren Falle erfährt die Tvpentrommel durch das eine Hebelsvstem über Zahnstange und Ritzel sowie weitere Zahngetriebe eine Einstelldrehbewegung um ihre Achse, während das andere Hebelsystem ihr über weitere Übertragungsmittel eine Einstellbewegung in Achsrichtung übermittelt, wodurch die einzelnen Drucktypen, die auf der Trommel in mehreren Ringen angeordnet sind, eingestellt werden. Bei der Typenhebelanordnung können gleichfalls die beiden Hebelsvsteme Verwendung finden, wobei das erste re System eine Auswahl dahin trifft, welches von mehreren Zwischenstettermitteln wirksam -,verden soll, während das zweite ein Steuermittel innerhalb der durch das erste System ausgewählten Stettermittelgruppe auswählt. Das eine System kann unter der Steuerwirkung von zwei Kolübinationselementen stehen, während das zweite von den verbleibenden drei Kombinationselernenten gesteuert wird, wobei außerdem eine Umschaltkombinationsschiene einen beliebigen Steuervorgang der bei Schreibmaschinen üb- lichen Art ausführen kann.
  • Das vorbeschriebene Wählwerk kann bei Telegraphengeräten, insbesondere Springschreiberempfängern, mit einer beliebigen Zahl von Kombinationselementen oder -impulsen pro Telegraphenzeichen Verwendung finden. Besonders nveckmäßig wird aber das Wählwerk mit zwei Wahlmechanismen beim übli - chen Fünfersvstem benutzt, wobei der erste WahIntechanisinus auf die drei ersten Kornbinationsimpulse und der zweite Wahlmechanismus auf die beiden verbleibenden Kombinationsimpulse sowie auf einen durch ein besonderes Zeichen gegebenen Umschaltsteuervorgang ansprechen.
  • Die Erfindung soll nun an Hand der Zeichnungen, die je ein Ausführungsbeispiel für einen Typentrommel- und einen Ty enkorb-2 p telegraphenempfänger wiedergeben, ausführlicher erläutert werden. In den Zeichnungen ist Fig. i eine schaubildliche Darstellung der die beiden Walilmechanisinen bildenden Hebelanordnungen, Fig.:2 eine räumliche Darstellung des Wählwerks zum Einstellen einer Typentrommel. Fig. 3 eine Seitenansicht äer Anordnung nach Fig. 2, Fig. 4 eine schematische Darstellung der Hebelanordnung des Wählwerks in einer von Fig. i etwas abweichenden Ausbildung, während Fi- 5 die Verwendung des Wählwerks nach den Fig. 2 und 3 zum Einstellen eines Telegraphengerätes mit Ty enkorb veran-.P schaulicht. Bei der schaubildlichen Darstellung nach Fig. i wird die Tvpentromi-nel i relativ zur Abdruckstelle in axialer Richtung durch Zahnstange 2 und RitZel 3 bewegt, das seine Drehung über eine durch das Hebelsystem 6 40, 7 bewegte Zahnstattge 4 erhält. Außerdem wird die Trommel i über Ritzel 8 und Zahnstangge 9 durch ein zweites Hebelsystem 11, 25, 12 gedreht.
  • Die beiden Hebelsysteme werden durch fünf Kombinationsschienen eines Fünfersystemempfängers und durch eine Ulinschaltschiene -gesteuert; doch kann die dargestellte Anordnung auch ohne weiteres einem Sechsertelegraphensystent angepaßt werden. Die Bewegungen aer ersten drei Kombinationsschienen werden an den Punkten a. b und c übermittelt, wie:es durch die am Hebelsvstem 11, :25, 12 angreifenden Pfeile angedeutet ist. Die Bewegungen der vierten und fünften Kombinationsschiene %verden, wie durch die am anderen Hebelsystem' 6, 40-, 7 angreifenden Pfeile gekennzeichnet, an den Punkten d und e zugeführt, während die Steuerbewegung der Um.schaltschiene bei f übermitt--It wird. Die Zahnstange 4 erhält dadurch eine Be-,vegung, deren Größe der Summe der Bewegungen der vierten und fünften Kombinationsschiene und der Umschaltschiene entspricht, während die Einstellbewegung der Zahnstange 9 der Summe der Bewegungen der drei erst en Kombinationsschienen entspricht. Wie aus Fig. i hervorgeht, sind die Punkte b und c bz-%v. d und e 2/, der Länge der zugehörigen Hebel 11, 12, 6 und 7 von den Drehpunkten entfernt, wobei die Bewegungen an den Punkten a, b, c irn Verhältnis 3: 2: 2 erfolgen, damit die Zahnstange 9 die acht verschiedenen Stellungen einzunelimen vermag. Das gleiche Verhältnis können die Bewegungsgrößen an den Punkten f, e, (1 el haben. In den Fig. 2 und 3 sind die Hebelsysteme in ihrer praktischen Ausbildung und Anordnung dargestellt, wobei Fig. 3 das HebelsYstem 11, 25, 12 wieder-gibt, durch welche die Zahnstange 9 betätigt wird. Zur Steuerung dieser Anordnung dienen drei exzentrische Nocken 13, 14, 15 auf der dauernd unilaufenden Welle 16, wobei der Antrieb der Nocken 13, 14, 15 durch j e eine Reibungs- bzw. Gleitkupplung erfolgt. Sie bleiben jedoch in Ruhe, so lange nicht die dern Nocken zugeordnete Kombinationsschiene eine Verstellbewegun#g erfahren hat. Zu diesem Zweck hat jeder der Nocken einen Anschlag 17, der mit einer Gabel 18 zusaminenwirkt. Diese wird nach rechts oder links #(Fi-. 3) bewegt, je nachdem die zugeordnete I#-,ombinationsschiene ig die Plus- (Zeichenstrom-) Stellung oderdie Minus- (Trennstrom-) Stellung einnimmt. jeder der Nocken 13, 14, 15 befindet sich in einer etwa rechteckigen Aussp#arung 2o eines einarmigen Hebels 2-1, der mit den übrigen Hebeln ?-i auf einer Achse 2,2 gelagert ist. Am oberen Ende eines jeden Hebels 2,1 ist bei 2-3 je eine Verb#indungsstange :28", 28b oder 28, angelenkt, über welche die Einstellbewegung den Hebeln io, 11, 12 übermittelt wird.
  • Bei einer Verstellung einer der Kombinationsschienen ig aus der einen in die andere Stellung wird auch die Gabel 18 verstellt wodurch der Anschlag 17 durch die Nase 18" an der Gabel 18 freigegeben wird und der Nocken eine halbe Umdrehung zurücklegen kann,- bis er durch die andere NaSe 18b an der gleichen Gabel festgehalten wird. Der exzentrische Nocken 13, 14 oder 15 veranlaßt dadurch den einarmigen Hebel :21 eine Schwingbewegung auszuführen, wodurch die Ver-bin-dungsstange:28", 2-8b oder 28, verstellt wird. Die drei Nocken 13, 14, 15 entsprechen daher den drei ersten Impulsen-oder Zeichenelementen eines Telegraphenzeichens.
  • Sowohl in den Fig. ?- und 3 als auch in Fig. i ist die mit dem Ritzel 8 zusammenarbeitende Zahnstange 9 unmittelbar mit dem Hebel 12 verbunden, der an seinem unteren gabelförinigen Ünde (in Fig. 2 und 3) mit einem Stift :25 zusammenwirkt, der seinerseits an das eine Ende des Hebels i i angelenkt und in Fig. i schaubildlich durch eine Verbindungslinie angedeutet ist. Der Hebel i i ist über einen Lagerzapfen a (Fig.:2) am Hebelarm io angelenkt, wobei der idem Lagerzapf-en a entsprechende Punkt a, in Fig. i den einen Basisdrehpunkt des Hebelsystems darstellt. Wegender Achse 27, auf der der Arm io gelagert ist, sind die Hebel ii und 1:2 beide gekröpft bzw. hakenförmig gekrümmt ausgebildet. Das Hebelsystem wird daher in der aus Fig. i ersichtlichen Weise durch die drei ersten Kombinationsschienen 19" 19b, ig, 'gesteuert, wobei die Bewegung der Kombinationsschiene ig" dadurch übermittelt wird, daß der Nocken 13 eine halbe Umdrehung zurücklegt, wodurch der einarmige Hebel 2,1, eine Schwingbewegung ausführt. Diese Bewegung wird dem Arm io üaber die Verbindungsstange 28" übermittelt, wobei die Bewegung des oberen Endes der Bewegung des Basisdrehpunktes a des Ilebelsystenis entspricht. Die durch den zweiten Nocken 14 verursachte Bewegung wird dem Hebel ii an einem Punkt b übern-rittelt, dessen Entfernung 2 li, seiner Länge entspricht, und zwar über die Verbindtingsstange 281, und den gleicharmigen Hebel 29, der ebenfalls auf der Achse 2,7 gelagert ist. Die durch den Nocken 15 hervorgerufene Bewegung wird endlich dem Hebel 1:2 am Punkt c, dessen Entfernung ungefähr 2/3 der Länge dieses Hebels ist, übermittelt, und zwar üb#er die Verbindungsstange 28, und einen Hebelarrn 3o, der gleichfalls auf der Achse:27 sitzt.
  • Bei Empfang einer- bestimmten Telegraphenzeichenkombinatian entspricht daher die resultierende Bewegung der -Zahnstange 9 in der vorbeschrfebenen Weise der jeweiligen Summe der Bewegungen der drei Kombinationsschienen ig«, 9b9 19,-In ähnlicher Weise wird die Zweite Zahnstange 4 abhängig von den Bewegungen der vierten und fünften Komb#inationsschiene 19d, 19, und der Umschaltschiene 3 1 gesteuert, wie es bereits zu Fig. i erläutert worden ist. Aus Fig. ?- geht hervor, daß die Kombinationsschiene ig,1 die Drehbewegung des Nocken 32 steuert, während der NOcken 33 durch Kombinationsschiene ig, und Nocken 34 durch die Umschaltschien#e 31 beeinflußt werden. Bei einer halben Umdrehung dieser Nocken führen die drei einarmigen Hebel 21d, 21, und 35, die sämtlich auf der Achse 22 gelagert sind, eine Schwenkbewegung aus, wobei die des Hebels 35 über Verbindungsstangwe 36 einem Punkt 37 zugeführt wird, der auf einem auf der Achse 37 gelagerten Hebel io" liegt. Dieser Arm ist an seinem oberen Ende über den Lagerzapfen f, der in Fig. i als Punkt dargestellt ist, mit dem Basisdrehpunkt des Hebels 6 verbunden.
  • Die Bewegungen des einarmigen Hebels 21, werden dem Hebel 6 am Punkte übermittelt, dessen Entfernung nach unten hin 2 * 1, der Hebellänge ausmacht, und zwar über Verbindungsstange 38 und einen auf der Achse 27 gelagerten Hebel 39. Hebel 6 steht mit dem Hebel 7 Über einem Zapfen 40 in Verbindung, wobei die Bewegung des SchwinghebeIS 21d über Verbindungsstange, 41 dem Hebel 7 am Punkt d übermittelt wird, dessen Entfernung wiederum 2/3 der Hebellänge ist. Endlich ist der Hebel 7 an seinem oberen Ende unmittelbar mit der Zahnstange 4 verbunden. Die Hebel 6 und 7 sind ebenso wie die Hebel i i und 1:2 wegen der Achse 27 gekröpft bzw. hakenförmig gekrümmt ausgebildet. Die resultierende Bewegung der Zahnstange 4 entspricht daher in der bereits beschriebenen Weise der Summe der Bewegungen der drei Kombinationsschienen ig,1, ig, und 31-Bei dem von Fig. i etwas abweichenden Schema, nach Fig. 4 ist die Länge des Hebels 6 nur 21,9 der Länge des Hebels 7, während der Hebel i 1 2/" so lang wie der Hebel 1:2 ist. Die Punkte a und f, bei denen die Bewegungen zugeführt werden, sind daher zweimal so weit von den entgegengesetzten Enden der Hebel ii und 6 entfernt wie die Punkte b und e. Ein ähnliches Ergebnis wie bei der Anordnung nach Fig. i wird dadurch erreicht, daß an den Punkten a, b und c bzw. fl e, d Bewegungen übermittelt werden, deren, Größen dem Verhältnis 3 : 3 : 4 entsprechen.
  • Die Einstelldrehungen der Ritztl 3 und 8 (Fig. 2) wird in nicht weiter dargestellter Weise in die Einstellbewegung der Typentrommel (Fig. i) umgewandelt. Dabei kann die Drehung des Ritzels 8 in einfacher Weise über Zahnräder und Verbindungswellen in eine Drehung der Trommel überführt werden, während das Heben und Senken der Trommel entsprechend der Drehung des Ritzels 3 zweckmäßig mittels einer weiteren Zahnstange erfolgt.
  • Der Abdruck der in der vorerwähnten Weise eingestellten Drucktype auf der Trommel i kann durch Schwenken der Trommellängsachse in Richtung auf den Papierträger hin vorgenommen werden, wobei diese Schwenkbewegung zweckmäßig zum Ausführen des Zeichenvorschubs der Typentrommel und des Farbbandvorschubs mitbenutzt wird. Die Schwenkbewegung der Trommel i erfolgt in solcher Weise, daß hierdurch eine zusätzliche Drehung oder sonstige ungewollte Bewegung der Typentrommel in einer der Einstellrichtungen nicht eintreten kann. Eine Doppelrast, die kurz vor dem Ausführen des eigentlichen Druckvorgangs wirksam wird, justiert außerdem die Stellung der abzudruckenden Type in der Höhenlage und bezüglich des richtigen Einstellwinkels.
  • Das vorbesehriebene Wählwerk kann zum Einstellen beliebig anderer Anzeige- oder Stenermittel entsprechend einem ihm übermittelten Kombinationssteuervorgangs benutzt -werden, wie z. B. Fig. 5 zeigt. Bei diesem Ausführungsbeispiel entspricht das Ste,uerglied 68 der Zalinstange 4 in Fig. 2; doch ist in diesem Falle die Anor#dnung derart den Hebelsystemen ange'paßt, daß die Bewegung des Steuergliedes 68 der Summe der Bewegungen der vierten und fünften Kombinationsschiene, wie sie in Fig.:2 durch ig, und igd wiedergegeben sind, entspricht, so daß das Steuerglied 68 eine von vier m5glichen Stellungen einnehmen kann. Andererseits entspricht das Stenerglied 69 der Zahnstange 9 in Fig. 2, wobei also seine Bewegung der Summe der Bewegungen der drei ersten Kombinationsschienen entspricht, die in Fig. 2 Mit 19" 19b und ig, bezeichnet worden sind. Das Steuerglied 69 kann daher eine von acht möglichen Stellungeneinnehmen. VierWinkelhebel 70, 7 1, 72 und 73 sind um die Achse 74 drehbar gelagert und legen sich unter dem Einfluß von Federn 75 gegen Nocken 76. Die Schiene 68 weist vier Aussparungen 77 auf, von denen sich eine in jeder der vier möglichen Stellungen einem Winkelhebel 70, 71, #2 oder 73 gegenüber befindet. Wie aus Fig. #5 hervorgeht, ist das Steuerglied 68 in einer solchen Stellung, daß die linke Aussparung 77 sich gegenüber dem Winkelhebel 7o befindet.
  • Bei der Drehung der Nocken 76 kommen die abgeflachten Stellen mit den Winkelhebeln 70, 74 73, 7:2 in Berührung, wodurch .die Federn 75 den senkrechten Hebelarm der Winkelhebel nach vorwärts zu ziehen suchen. Doch kann sich nur -der Winkelhebel, der der entsprechenden Aussparung gegenüber steht, nach vorn bewegen, wobei sein lotrechter Arm in die Aussparung 77 einfällt. Am oberen Ende des lotrechten Arms jeden Winkelhebels 70, 74 72, 73 ist eine Mitnehmerplatte 78 befestigt, die bei der Vorwärtsbewegung des Winkelhebels unter dem Einfluß seiner Feder 75 einen Steuerstift 79 entgegen einer auf ihm angeordneten Druckfeder 8o nach vorn stößt. Entsprechend den vier Winkelhebeln sind vier Stenerstifte 79 vorgesehen, so daß bei jedem Auswahlvorgang einer der Stifte 79, und nur dieser, nach vorn bewegt wird.
  • Die die Stifte 79 tragende Schiene 69 kann, wie bereits erwähnt, eine von acht Stellungen einnehmen, wobei in jeder dieser Stellungen die Stifte 79 sich gegenüber. einem von vier Sätzen von Mitnehmerhaken 81 befinden. Von diesen Haken gehören acht zu jeder Gruppe, so daß insgesamt 7weiunddreißig vorgesehen sind. jeder der Haken 81 steht übe r einen Winkelhebel 82 und eine Zugstange 83 Mit einem die Drucktype 85 tragenden Typenliebel 84 in Verbindung. Bei jeder Betätigung der Druckeinrichtung wird daher durch das Zusammenwirken der Steuerglieder 68 und 69 einer der Typenhebel 84 ausgewählt, wobei der zugeordnete Mitnehmerhaken 81 durch den entsprechenden Steuerstift 79 vorwärts bewegt wird. Dadurch kommt die Nase 86 z# ,am unteren Ende des Mitnehmerha;kens 81 in den Bereich der gemeinsamen Schiene 87. Während des Arbeitsvorgangs bewegt ein Nocken 88 seinen abgeflachten Teil unter den Ansatz 89 an dem auf der Achse gi gelagerten Hebel go, wodurch dieser durch die Zugfeder 92 nach unten bewegt wird. Das hat die Bewegung der gemeinsamen Schiene -und damit desjenigen Mitnehnierhakens 81 nach unten zur Folge, dessen Nase 86 unter die Schi#ene87 gebracht worden ist. Der zugeordnete Winkelhebel 8:2 wird dadurch gedreht undder zugehörige Typenhebel 84 betätig t, wodurch die *Drucktype 85 gegen das Papier auf der Walze anschlägt.
  • Wie dargestellt, trägt jeder Typenhebel 84 zwei Drucktypen 85, von denen die eine, ge- wöhnlich ein Buchstabe, sich normalerweise in der Druckstellung befindet, während die andere, welche für Ziffern, Satzzeichen o-vdgl. vorgesehen werden kann, in,der bei Schreibmaschinen üblichen Weise in die Arbeitsstellung gebracht wird, was zweckmäßig durch zwei der Mitnehmerhaken 81 erfolgt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i, Wählwerk für von einem Motor zentral angetriebene Druck-, Reggistrier- oder ähnli#Iie Apparate mit einem oder mehreren, insbesondere zwei Summierwahlmechanismen, deren Ausgangssteuerglieder drei oder mehr Stellungen einnehmen können und ihre Steuerbewegungen in die verschiedenen Stellungen auf ein einzustellendes Steuer- oder Anzeigemittel, z.B. eine Typentrommel oder einen Typenkorb, übertragen, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Wahlmechanismen als Hebelanordnungen (z.B. 11, 12) ausgebildet sind, deren Wahlhe-bel in Reihenanordnung aneinandergelenkt ihre Ausgangs- (Abtriebs-) Bewegung am äußersten Ende des Stimmierwahlinechanismus abgeben und mit Antriebselementen (10, :29, 30) in solcher Weise verbunden sind, daß alle Punkte, an denen dieEingangs- (Antriebs-) Bewegungendem Summierwahlmechanismus zugeführt werden, sich um eine gemeinsame Achse (27) drehen.
  2. 2. Wähl-,verk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebselemente (10, 29, 3o) auf der gleichen Lagerachse (27) sitz-en. 3. Wählwerk nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Bewegungsglieder der Wahlmechanismen Steuerbeweggungen von Teilen (13, 14, 15,.32, 33, 3,4) Übermittelt erhalten, die absatzweise mechanisch in Drehung versetzt werden. 4. Wählwerk nach Anspruch i: bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Bewegungsgrößen den Summierwahlmechanismen von sich drehenden Teilen (13,14, 15,32-,33,34) übermittelt werden, die sich alle um die gleiche Achse zu drehen vermögen. 5. Wählwerk nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daßdie einzelnen Bewegungsgrößen den Antriebselementen (io, 29, 30, 10" 39) über Verbindungsstangen (:28., 28b, :28" 44 38, 36) übermittelt werden, die über Stifte mit den AntriebseIementen in Verbindung stehen. 6. Wählwerk nach Anspruch i bis 5, bei welchem jeder der Wahlmechanismen wenigstens zwei hintereinandergeschaltete, Hebel aufweist, nämlich ein-en Eingangshehel, dessen einem Endeeine bestimmte, Steuerbewegung um eine Lagerachse während der oder zwischen den Wahlvorgängen Übermittelt wird, und einen Zeichenauswahlhebel, durch dessen Steuerbewegungen verschiedene ausgewählte Drucktypen oder andere Steuermittel in die Arb:eits- oder Anzeigestellung zu bringen sind,dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Hebel, der in der Reihenschaltung hinter dem Eingangshebel lidgt, die ihm vom vorangehenden Hebel übermittelte Steuerbewegung in verkleinertem Maßstab weitergibt. 7. Wählwerk nach Anspruch i bis 6, ,dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssteuerglied (69) des einen Wahlmechanismus die Stellung einer Anzahl von Auswahlsteuerstiften mit Bezug auf eine Anzahl von Typenhebeln oder ihnen zugeordneten Steuermitteln-(gi) in solcher Weise bestimmt, daß ein bestimmtes Steuermittel je nach der Relativstellung des Ausgangssteuergliedes des anderen Wahlmechanismus ausgewählt wird. 8. Wählwerk nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet"daß die Einstellbewegungen einigen Hebeln des M.Lechanismus an Hebelpunkten (a, b, c, d, e) zugeführt werden, die auf 2/3 der Hebellänge in Richtung auf den Zeichenauswahlhebel hin liegen. g. Wählwerk nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß einige der auf der gemeinsamen Achse (27) sitzenden Wählhebel (6, 7, 11, 12) um diese Achse herunigekröpft sind.
DEG96967D 1934-07-19 1935-06-28 Waehlwerk fuer von einem Motor zentral angetriebene Druck-, Registrier- oder aehnliche Apparate Expired DE732504C (de)

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