[go: up one dir, main page]

DE732407C - Tonfilmantriebsvorrichtung - Google Patents

Tonfilmantriebsvorrichtung

Info

Publication number
DE732407C
DE732407C DEA79035D DEA0079035D DE732407C DE 732407 C DE732407 C DE 732407C DE A79035 D DEA79035 D DE A79035D DE A0079035 D DEA0079035 D DE A0079035D DE 732407 C DE732407 C DE 732407C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
flywheel
auxiliary drive
speed
sound
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA79035D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Application granted granted Critical
Publication of DE732407C publication Critical patent/DE732407C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means
    • G03B31/02Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means in which sound track is on a moving-picture film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

  • Tonfilmantriebsvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Erzielung einer gleichmäßigen Filmbewegung bei Tonfihngeräten, insbesondere bei Aufnahme- und Wiedergabegeräten.
  • Bei Tonfilmgeräten treten häufig Transportstörungen im Filmlauf infolge von Stößen auf, die vom Getriebe oder von ungleichmäßigen Perforationseingriffen der Filrntransportelem@ente, z. B. bei wechselnder Filmschrumpfung herrühren. Solche Transportstörungen bewirken an der Tonsteuerstelle einen ungleichmäßigen Filmlauf und führen damit zu Tonverzerrungen.
  • Es ist bereits versucht worden, durch Anwendung von 'Schwungmassen einen gleichmäßigen Filmlauf an der Steuerstelle zu erzielen; dabei wurde die Schwungmasse beispielsweise auf der Welle einer glatten, die Tonsteuerstelle tragenden Rolle angeordnet oder aber in der Nähe der Steuerstelle. Eine derartige Anordnung hat nun folgende Nachteile: Ist das Schwungrad sehr leicht, dann läuft die Tonrolle gut, das Schwungrad kann aber nicht genügend ausgleichend wirken. Mit der Größe des Schwungrades wachsen aber Lagerreibung und Fihnspannung. Je straffer der Film gespannt ist, desto stärker überträgt er Stöße von den Transportelementen auf die Steuerstelle, reicht also die Filmspannung aus, tun die lebendige Kraft der sich drehenden Schwungmasse zu überwinden, so wird auch eine größere Schwungmasse schädliche Beschleunigungen herfahren und nicht die gewünschte Wirkung ausüben. Reicht sie aber dazu nicht aus, so wird der Film auf der Rolle gleiten. Zur Beseitigung der Ursache der geschilderten Mängel, also zwecks Herabsetzung der Spannung des die Schwungmasse ziehenden Filmtrams wird gemäß der Erfindung für die vom Filmtram bewegte Schwungmasse eine während des Betriebes dauernd wirksame Hilfsantriebsvorrichtung vorgesehen, welche die Geschwindigkeit der Sclhwungmasse nicht festlegt.
  • Diese Hilfsantriebsvorrichtung steht dadurch, daß sie während des Betriebes dauernd wirksam ist, im Gegensatz zu anderen bekannten Anordnungen, bei denen nur wäb.-rend des Anlaufens der Sh-%vungmasse ein Hilfsantrieb zugeführt wird, der nach erfolgtem Anlaufen wieder abgeschaltet wird.
  • Die Festlegung der Schwungmassengeschwindigkeit wird beim Erfindungsgegenstand dadurch vermieden, daß. der Hilfsantrieb über :eine Schlupf zulassende Kupplung erfolgt. Diese wird so eingestellt, daß ihr getriebener Teil, und damit die Schwungmasse, durch den Hilfsantrieb eine Drehzahl erhält, die möglichst dicht unter derjenigen liegt, die der Geschwindigkeit des Films entspricht. Der Film hat dann auf die Schwungmas.s.e nur noch einen geringen Zug auszuüben, um sie mit der seiner Geschwindigkeit entsprechenden Drehzahl mitzunehmen. Der treibende Teil der Kupplung erhält dabei cmweder eine Umfangsgeschwindigkeit, die der' Geschwindigkeit des Filmstreifens entspricht, oder aber auch vorteilhafterweise eine etwas größere Umfangsgeschwindigkeit. Die Kupplung wird dabei zweckmäßigerweise auf elektromagnetischem Wege. z. B. durch Wirbelstrom, oder auch durch viscose Reibung bewirkt. Es handelt sich also hierbei um einen dauernden Hilfsantrieb, durch den die Lagerreibung überwunden und außerdem eine gleichmäßige Fihnspan.nung erzielt wird. Zur Regelung der erforderlichen Filmspannung sind dabei die Kupplungskräfte regelbar.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem sonst bekannten Tongerät beispielsweise und schematisch dargestellt; es bedeuten Abb. i Seitenansicht einer Ausführungsform des Gerätes, teilweise geschnitten, Abb. 2 Vorderansicht gemäß Abb. i, teilweise geschnitten, Abb.3 Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform, bei der die Steuerstelle ,auf der Trommel liegt.
  • Die Erfindung wird in Anwendung auf Geräte zur Tonfilmwiedergabe beschrieben; sie läßt sich aber ebensogut für Geräte zur Tonaufzeichnung verwenden.
  • Die Hauptantriebselemente sind die Zakkenrollen i und 2. Die Zackenrolle i nimmt den Film 3 mit der Bildaufzeichnung 9 und Tonaufzeichnung io von einer Abwickeltrommel oder einem Bildprojektor ab und führt ihn der Führungsbahn 4 zu, an der sich die Steuerstelle befindet und die aus den beiden Ringen 5 und 6 besteht. An diese Führungsbahn wird der Film durch die vorzugsweise gummigefaßten Rollen 7 und 8 angepreßt. Innerhalb der Ringe oder, wie die Zeichnung zeigt, innerhalb des Ringes 6 liegt die photoelektrische Zelle 12 und auf der anderen Seite des gekrümmten Filmstückes das optische System 13, das den die Tonaufzeichnung i o tragenden Filmteil mit einem Lichtstrahl von etwa 2,5 mm Breite belichtet. Das durch die Tonaufzeichnung geänderte Licht fällt auf die Zelle 12, die auf die Lichtschwankungen mit entsprechenden Stromschwankungen reagiert. Durch Anordnung von Rollen 15 auf den Wellen 16 können s i h mit Rillen 17 versehene Ringe 5 und 6 frei drehen.
  • Von den Führungsringen läuft der Film über die glatte Trommer 2o zu den ortsfesten Rollen 21 und 22 und über dass bewegliche Leitrad 23 und die Zackenrolle 2 zur Aufwickeltrommel oder zu anderen Einrichtungen. Die Trommel 20 sitzt auf der Welle 25, auf der zur Konstanthaltung der Geschwindigkeit eine Schwungscheibe 26 angeordnet ist. Das Leitrad 23 zwischen Sprossenrad 2 und Trommel 2o ist mit dem Hebelarm 28 um die Achse 29 drehbar angeordnet. Der Film bildet um das Leitrad eine Schleife, die von der am Arm 28 befestigten Feder 3o mehr oder weniger gespannt wird. Das Leitrad 23 wird in eine mittlere Stellung gebracht, derart, daß die durch die Feder erzeugte Filmspannung den Reibungswiderstand der Trommel, der Ringe und Rollen gerade überwindet.
  • Dieser Reibungswiderstand und damit die zur Erzeugung der Filmbewegung erforderliche Filmspamlung wird nun nach der Erfindung vermindert, indem für die Schwungmasse eine während des Betriebes dauernd wirksame Hilfsantriebsvorrichtung vorgesehen wird, tvelche die Geschwindigkeit der Schwungmasse nicht festlegt. Bei Herabsetzung der Filmspannung wird auch die Ausbiegung zwischen den Rollen 21 und 22 größer und daher nachgiebiger. Die Feder 30 kann dann verhältnismäßig weich sein. Eine solche Antriebsvorrichtung darf die Tronimelgeschwindigkeit nicht festlegen; dies; wird von der Restspannung des Films bestimmt. Der Hilfsantrieb muß also über eine Schlupfkupplung .erfolgen. Einen idealen Hilfsantrieb erhält man durch Ausnutzung der Zugkräfte zwischen einem Magneten und einer Platte aus Kupfer oder anderen hochleitenden Materialien, wie es bei Wirbelstrommotoren bekannt ist. Ein solcher Antrieb hat nicht nur. den Vorzug eines sehr leichten Ganges und der Einstellbarkeit, er wirkt auch als Dämpfer und verhindert daher auch hüpfende Bewegungen des Filmstreifens. Reibung mittels zäher Flüssigkeit wirkt ähnlich wie Magnetkupplung, ist ,aber nicht so bequem anzuwenden. Die Flüssigkeits- und Magnetkupplungen haben den Vorteil, daß die Reibungskraft mit der Geschwindigkeit der relativen Bewegung wächst. Eine Ausführungsform eines Hilfsantriebes mit Magnetkupplung sei an Hand der Zeichnung erläutert: Der ringförmige Magnet 35 besitzt eine Reihe von Polflanken 36; im Luftspalt rotiert als Anker der Kupferflansch 37 des Schwungrades 26. Als Magnet wird hier ein Elektromagnet verwendet mit der Erregerspule 38. Durch die relative Bewegung von Magnet und Anker werden in letzterem Wirbelströme induziert und eine starke Zugkraft erzeugt. Der Magnet ist, wie Abb.2 andeutet, reit dem Antriebsmotor getrieblich verbunden. Die Geschwindigkeit des Magneten ist dabei etwas größer als die des Ankers, vorzugsweise um etwa io bis 2o010. Der Spule 38 wird durch Bürsten 42 über Schleifringe 4.1 Gleichstrom zugeführt. Die Schleifringe sitzen auf der Welle 4o, die vom Motor 44 angetrieben wird. Im Betrieb wird der Strom z. B. so eingestellt, daß die Aus biegung des Films zwischen den Rollen 21 und 22 etwa. 3 bis 6mm hoch ist. Die Schleife zwischen Zackenrolle i und Rolle 7 soll etwas größer sein. Auf diese Weise wird ein großer Teil der zum Antrieb der Trommel wie der Ringe 5 und 6 nötigen Spannung aufgehoben, wobei ein Teil der Antriebskraft durch Anker und Magnet ersetzt wird. Anstatt eine Reihe von Magneten rotieren zu lassen, kann auch ein *äquivalentes, rotierendes Feld verwendet werden, das von einer stationären Mag-netkonstruktion erzeugt wird. Man verwendet dann vorteilhaft mehrphasigen Wechselstrom. Der Hilfsantrieb für die Trommel bewirkt eine Verminderung der Filmspannung und Vergrößerung der Ausbiegungen, die sich infolge der natürlichen Steifigkeit des Filmbandes zwischen den Rollen 21 und 22 bilden.
  • Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist in Abb. 3 dargestellt. Der Hilfsantrieb. wirkt auf die Achse der mit der Schwungmasse 26 gekuppelten Rolle 47. Die Rolle 47 ist als ganze Rolle ausgebildet, innerhalb der sich die Photozelle 48 befindet. Der Lichtstrahl fällt durch das optische System 13 auf ein Filmstück, das auf der Trommel 47 liegt. Eine Leitrolle'5o (ähnlich wie Leitrolle 23 in Abb. i und 2) sitzt auf dem Arm 51. An diesem wirkt ein federnder Brexnszylinder 52. Diese Ausführungsform ist besonders für Tonaufzeichnungseinrichtungen geeignet. Es liegt also hier der Hilfsantrieb an der Tonrolle selbst.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum gleichförmigen Antrieb, von Tonfilmen mit einer vom Film mitgenommenen Schwungmasse, für die eine Hilfsantriebseinrichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die die Geschwindigkeit der Schwungmasse (26) nicht festlegende Hilfsantriebsvorrichtung während des Betriebes dauernd wirksam ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsantrieb der Schwung-masse mittels einer @elektromagnetischen bzw. magnetischen Kupplung durch den Antriebsmotor gegebenenfalls über Zahnräder, Reibräder o. dgl. erfolgt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das durch die Kupplung auf die Schwungmasse übertragene Drehmoment durch Veränderung der magnetischen Feldstärke des Magnetsystems der Kupplung regelbar ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl der antreibenden Kupplungshälfte etwa, io bis 200'o höher ist als die der angetriebenen Hälfte.
DEA79035D 1928-07-27 1929-07-21 Tonfilmantriebsvorrichtung Expired DE732407C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US732407XA 1928-07-27 1928-07-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE732407C true DE732407C (de) 1943-03-02

Family

ID=22112587

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA79035D Expired DE732407C (de) 1928-07-27 1929-07-21 Tonfilmantriebsvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE732407C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947493C (de) * 1951-10-07 1956-08-16 Max Grundig Elektromotor, insbesondere zum Antrieb von Geraeten mit Aufzeichnungstraegern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947493C (de) * 1951-10-07 1956-08-16 Max Grundig Elektromotor, insbesondere zum Antrieb von Geraeten mit Aufzeichnungstraegern

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1549748A1 (de) Transportmechanismus
DE732407C (de) Tonfilmantriebsvorrichtung
AT139202B (de) Vorrichtung zum Auf- bzw. Abspulen von Band oder Draht.
DE598597C (de) Vorrichtung zum Ankleben einer ablaufenden Papierbahn an eine Ersatzrolle, insbesondere fuer Rotationsdruckmaschinen
DE1524962C3 (de) Vorrichtung zum Transport eines bandförmigen Aufzeichnungsträgers von einer Abwickelspule an einem Übertragerkopf vorbei zu einer Aufwickelspule
DE664759C (de) Geraet zur magnetischen Schallaufzeichnung und Schallwiedergabe
DE2445259C3 (de) Vorrichtung zum schrittweisen Transport eines bandförmigen Materials
DE1774292A1 (de) Transportvorrichtung fuer band- oder streifenfoermiges Material
DE577855C (de) Vorrichtung zum Spulen von Draehten, Baendern usw.
DE363751C (de) Vorrichtung zum Auf- und Abspulen von aus Stahldraehten, -baendern o. dgl. bestehenden Gespraechstraegern an Telegraphonen
DE2930778A1 (de) Magnetbandgeraet mit magnetisch gesteuerter bandspanneinrichtung
DE1447131B2 (de) Magnettonbandgerät
DE1774179A1 (de) Laufwerk fuer Magnetbandgeraete
AT124384B (de) Einrichtung zur Erzeugung einer gleichmäßigen Filmbewegung.
DE711516C (de) Einrichtung zum gleichfoermigen Antrieb von Tonfilmen
DE3336483A1 (de) Praezisionskreuzspulmaschine
DE845109C (de) Geraet zur Tonaufnahme und -wiedergabe
DE2112029C3 (de) Einrichtung zum bidirektionalen Antrieb und Spannen eines Aufzeichnungsbandes
DE1016458B (de) Magnettongeraet
CH143427A (de) Einrichtung zur Erzeugung einer gleichmässigen Filmbewegung, insbesondere für Ton- und Bildtonfilme.
AT136533B (de) Vorrichtung zur Aufnahme oder Wiedergabe von Tonfilmen.
AT146593B (de) Vorrichtung zum Antrieb von Tonfilmgeräten, insbesondere Schmalfilmtongeräten.
DE609850C (de) Antriebsvorrichtung fuer band- oder drahtfoermige Tontraeger
DE971215C (de) Tonbandgeraet
DE554506C (de) Antriebsvorrichtung fuer Tonfilme