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DE732034C - Quecksilberdampfentladungsgefaess mit Gluehkathode - Google Patents

Quecksilberdampfentladungsgefaess mit Gluehkathode

Info

Publication number
DE732034C
DE732034C DES132411D DES0132411D DE732034C DE 732034 C DE732034 C DE 732034C DE S132411 D DES132411 D DE S132411D DE S0132411 D DES0132411 D DE S0132411D DE 732034 C DE732034 C DE 732034C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cathode
discharge vessel
mercury vapor
vapor discharge
mercury
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES132411D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Hans Kolligs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES132411D priority Critical patent/DE732034C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE732034C publication Critical patent/DE732034C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/02Details
    • H01J17/22Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the tube

Landscapes

  • Powder Metallurgy (AREA)
  • Battery Electrode And Active Subsutance (AREA)

Description

  • Quecksilberdampfentladungsgefäß mit Glühkathode Quecksil;berdampfgefüllte Entladungsgefäße, welche zur Gleichrichtung oder Steuerung elektrischer Ströme .dienen und welche mit einer Glühkathode, z. B. einer sogenannten Hohlkathode ausgerüstet sind, werden so gebaut, daß der Ouecksilberdruck bei der Betriebsternperatur den gewünschten Wert hat. Daraus ergibt sich der Nachteil, daß bei der Inbetriebnahme eines kalten Entladungsgefäßes der Ouecksilberdruck wesentlich unter dem normalen Wert liegt. Er steigt erst im Laufe der Erwärmung des Gefäßes an. Man hat schon versucht, diesem Mangel dadurch abzuhelfen, daß man einen Ouecksilbervorrat bei der Inbetriebsetzung des Gefäßes mit Hilfe :einer besonderen Heizwicklung erhitzte. Es ist auch vorgeschlagen worden, Quecksilberamalgam durch Wärmeleitung oder Wärmestrahlung von einer glühenden Kathode aus zu beheizen, um einen ausreichenden Dampfdruck zu schaffen. Die bekannten Verfahren zur Sicherung eines ausreichenden Dampfdruckes haben aber -den Nachteil, daß sich beim Erkaltender Röhre das Ouecksilber an der Gefäßwandung niederschlägt und deshalb beim nächsten Anheizen der Röhre nicht ohne weiteres verdampft werden kann. Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß ein zur Aufnahme des Ouecksilbers dienender poröser Metallkörper unmittelbar an einem Bauteil der als Hohlkathode .ausgebildeten Glühkathode, vorzugsweise auf dem Mantel des Kathodenkörpers oder einem den Kathodenkörper umgebenden Wärmeschutzschirm, angebracht ist. Auf diese Weise wird erreicht, :daß das Ouecksilber noch währenddes Anheizvorganges der Kathode in ausreichender Menge verdampft. Wegen der großen Oberfläche, welche der poröse Körper aufweist, der auf chemischem oder ;mechanischem Wege -das Quecksilber festhält, kehrt das verdampfte Quecksilber nach dem Erkalten der Röhre sehr rasch wieder auf den, pozösen Metallkörper zurück und steht bei der Neueinschaltungder Röhre zur Verfügung. Poröse Metallkörper im Sinne der Erfindung kann man beispielsweise aus Metallpulver oder Metallspänen durch Sintern herstellen. Der Sinterproz@eß wird dabei so geführt, daß die einzelnen Metallteilchen zusammenbacken, aber keinen dichten Körper bilden. Den porösen Körper kann man beispielsweise aus Zinn, Zinnlegierungen; Nickel, Kupfer oder Aluminium herstellen, etwa in der Weise, daß man Pulver dieser Metalle, z. B. Nickelpulver, als Suspension auf .den Bauteil der Hohlkathode, z. B. auf den Wärmeschutzzylinder, aufbringt und diesen Körper nach der Verdampfung des Suspensionsmittels bis auf die Sintertemperatur des betreffenden Nietalls, bei Nickel z. B. auf Temperaturen um tooo", erhitzt. Bei der Verwendung von Metallen, wie Zinn, muß man darauf Rücksicht nehmen, daß die Temperatur des Zinnkörpers nicht zu weit ansteigt, damit keine wesentliche Verdampfung des Zinns stattfindet. Bei der Verwendung anderer Metalle als Zinn, beisp.ielsw,eise Nickel oder Kupfer, ist man in der Wahl der Temperatur des zum Festhalten des Quecksilbers dienenden Körpers wesentlich freier.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Abbildungen dargestellt. Mit i ist ein Entladungsgefäß bezeichnet. 2 ist eine Hohlkathode üblicher Bauart, 3 eine Anode. Gegebenenfalls können auch weitere Anoden und Steuergitter vorhanden sein. Um bei der Inbetriebsetzung des Gefäßes in der Nähe der Kathode Quecksilber bereit zu halten, ist die Außenfläche der Hohlkathode mit einem Überzug 4 aus fein verteiltem Nickel oder einem anderen geeigneten Metall versehen. Dieser Nickelüberzug kann in der beschriebenen Weise aufgebracht sein. Beim Erkalten des Entladungsgefäßes schlägt sich ein Teil des Quecksilberdampfes auf der Nickelschicht q. nieder und wird dort zum Teil auf rein mechanischem Wege, zum Teil durch Legierungsbildung festgehalten. Bei der Verwendung von Metallen, wie Zinn, spielt die Legierungsbildung eine größere Rolle. Auch nach dem Erkalten des Entladungsgefäßes wird OOu.ecksilberdampf von dem fein verteilten Metall, z. B. Zinn, aufgenommen, so daß sich die poröse Schicht mit Quecksilber anreichert. Dies gilt in erster Linie für Zinn, jedoch praktisch nicht für Nickel.
  • Eine weitere Kathode, welche im Sinne der Erfindung mit einem porösen Metallkörper, versehen ist, ist in Abb. 2 dargestellt. 5 ist ein Wärmeschutzzylinder, welcher den hohlzylindrischen Emissionskörper b und den Heizkörper 7 umfaßt. Der Emissions- und auch der Heizkörper können in bekannter Weise mnit einem hochem.issionsfähigen Belag, z. l'). Barium- oder Strontiumoxyd, versehen sein. Die Innenseite des Wäraneschutzzyliticlers 5 ist gemäß der Erfindung mit einem porösen Körper, z. B. aus Nickel, versehen, der in der eingangs beschriebenen Weise aufgebracht wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Ouecksilberdarnpfentladungsgefäß mit Glühkathode, bei welchem das zur Dampfbildung dienende Oecksilber mit einem 111 der Nähe der Kathode angeordneten und von der Kathode durch Wärmeleitung erhitzten Metall amalgamiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Aufnahme des Otiecksilbers dienender poröser Metallkörper unmittelbar an einem Bauteil der als Hohlkathode ausgebildeten Glühkathode, vorzugsweise auf dein Mantel des Kathodenkörpers oder einem den Kathodenkörper umgebenden Wär mescliutzschirm, angebracht ist.
  2. 2. Ouecksilberdampfentladungsgefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der poröse Körper durch Sintern von Metallspänen oder -pulver, z. B. Nickel-, Kupfer-, Zinn-, Aluminiumpulver, hergestellt ist.
DES132411D 1938-06-03 1938-06-03 Quecksilberdampfentladungsgefaess mit Gluehkathode Expired DE732034C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES132411D DE732034C (de) 1938-06-03 1938-06-03 Quecksilberdampfentladungsgefaess mit Gluehkathode

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES132411D DE732034C (de) 1938-06-03 1938-06-03 Quecksilberdampfentladungsgefaess mit Gluehkathode

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE732034C true DE732034C (de) 1943-02-19

Family

ID=7539069

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES132411D Expired DE732034C (de) 1938-06-03 1938-06-03 Quecksilberdampfentladungsgefaess mit Gluehkathode

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE732034C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036395B (de) * 1957-03-28 1958-08-14 Iapatelholdia Patentverwertung Mit Quecksilberdampf gefuelltes steuerbares elektrisches Entladungsgefaess und Verfahren zu dessen Herstellung
US9745767B2 (en) 2013-03-15 2017-08-29 Hayward Industries, Inc. Swimming pool pressure cleaner including automatic timing mechanism
US10407932B2 (en) * 2013-03-15 2019-09-10 Hayward Industries, Inc. Swimming pool pressure cleaner including automatic timing mechanism

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036395B (de) * 1957-03-28 1958-08-14 Iapatelholdia Patentverwertung Mit Quecksilberdampf gefuelltes steuerbares elektrisches Entladungsgefaess und Verfahren zu dessen Herstellung
US9745767B2 (en) 2013-03-15 2017-08-29 Hayward Industries, Inc. Swimming pool pressure cleaner including automatic timing mechanism
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