DE7315190U - Ballspielgerat - Google Patents
BallspielgeratInfo
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Description
des Herrn
Emil Bleiker, Rickenstrasse 4, 9630 Wattwil SG, Schweiz
Die Neuerung betrifft ein Ballspielgerät, mit dem es einer Einzelperson ermöglicht wird, mit einem kleinen Ball auf
kleinstem/Raum zu spielen. Das Spiel erfordert eine gewisse Geschicklichkeit und kann bei etwas Uebung längere Zeit betrieben
werden.
Die Konzeption des Gerätes ist einfach gehalten und bietet trotzdem einen hohen Anreiz zum Spielen. Im Gegensatz zu
reinen Spielzeugen, die in der Regel keinen körperlichen Einsatz benötigen, ist es Aufgabe der Neuerung, ein Ballspielgerät
zu schaffen, das trotz anspruchslosem Einsatz bezüglich Platzbedarf und beteiligten Spielpartnern einen hohen
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Anreiz zum Spielen bietet und zudem ein gewisses Nass an Fingerspitzengefühl, Beweglichkeit, Körperbeherrschung, Schätzungsvermögen und Geschicklichkeit erfordert.
Diese Aufgabe wird gelöst, indem ein Ballspielgerät gekennzeichnet ist durch ein Handstück bestehend aus einem Griff mit einem
Stiel und mindestens einem a» freien Ende des Stiels befestigten ebenen Ring und durch ein Wippteil bestehend aus einem lose
an einer Stelle um den ebenen Ring gelegten Führungsring, an welchem eine elastische Schnur befestigt ist, an welcher ein
!deiner Ball hängt, dessen Durchmesser kleiner ist als die Oeffw
des ebenen Ringes.
Eine Ausführungsform der Haue»ttng wird im Folgenden anhand der [
Figuren dargestellt.
Figur 1 zeigt die perspektivische Ansieht eines erfindungsgemässen Ballspielgerätes,
Figur 2 ist eine Seitenansicht im Schnitt des Ballspielgerätes nach Figur 1 und dient insbesondere der Verdeutlichung
des Spielablaufs.
Das in Figur 1 dargestellte Ballspielgerät besteht aus einem
Handstück 1 und einem lose daran befestigten Wippteil· 10. Das Handstück 1 besteht grundsätzlich aus dem GrifSende 2, einem Stiel
3 und zwei damit verbundenen ebenen Ringen 5 und 7. Die ebenen
Ringe S, 7 liegen mit des Stielachse 17 im einer Ebene, ihre
Anordnung ist derart gefctfeffen, dass sie sieh au* einem Teil
ihres Umfang·* %W|tt JMf.iif1!·»!7 «ßhneiden und dort zusammen
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mit dem Stiel 3 die Schnittzone 9 bilden. Diese Schnittzone 9 hat vorzugsweise einen kreisförmigen Querschnitt. Am einfachsten
kann dies dadurch erreicht werden, dass sowohl der Stiel 3 als
auch die beiden Ringe 5 und 7 gleiche kreisrunde Querschnitte aufweisen. Dies ist insbesondere dann günstig, wenn das ganze
Handstück 1 aus einem einzigen Teil besteht und z.B. durch Verpressen oder Spritzen eines Kunststoffes hergestellt wird.
Die einzelnen Teile, Griffende 2, Stiel 3 und die beiden ebenen
Ringe 5, 7 können aber auch aus getrennten Teilen mit unterschiedlicher Materialzusammensetzung bestehen und entsprechend
dem oben Gesagten miteinander verbunden sein. Damit das Ballspielgerät gut in der Hand oder, bei zweihändigem Gebrauch in
den Hängen liegt, kann das Griffende 2 und/oder der Stiel 3 aber aueh einen anderen als kreisförmigen Querschnitt haben und im
besondere oval oder falch ausgestaltet sein.
Es ist denkbar, sowohl Stiel 3 als aueh die beiden ebenen Ringe
5 und 7 aus Metall oder Holz, vorzugsweise Bambus oder dergleichen anzufertigen. Das Griffende 2 weist zweckmässigerweise kleine
Rippen auf, damit es gut in der Hand des Spielers festgehalten werden kann.
Der Wippteil 10 besteht aus einem Führungsring 11, welcher lose
um die Schnittzone 9 gelegt ist. Es ist von Vorteil, dass die Reibung zwischen Führungsring 11 und Schnittzone 9 gering ist.
An diesem Führungsring il let eine elastische Schnur 13 mit
ihrem einen Ende befestigt, wobei das andere Ende der elastischen Sahntfx 13 mit einen kleinen Ball 15 verbunden ist. Die
elaetische S0hnur^^tt«M^eAnfj g*t*w eten Kunststoff be»
stehen oder aber vorzugsweise eine Gummischnur sein. Es ist
von Vorteil, wenn diejelastische Schnur 13 ein grosses Zugdehnungsverhältnis
aufweist. Die Länge der elastischen Schnur 13 richtet sich nach der Grosse der ebenen Ringe 5/7 und wird
so gewählt, dass der nachfolgend beschriebene Spielvorgang ohne grosse Kunstfertigkeiten vollzogen werden kann. Die Verbindung
der elastischen Schnür 13 mit dem kleinen Ball 15 kann auf irgend eine Weise erfolgen. Zweckmässigerweise weist der
kleine Ball 15 eine Durchmesserbohrung auf, durch welche die elastische Schnur 13 geführt ist und am gegenüberliegenden Ende
durch einen Knoten den kleinen Ball 15 am Wegfallen hindert. Der kleine Ball 15 kann zu diesem Zwecke aus einem beliebigen
Material bestehen. Vorteilhafterweise gelangt Kunststoff, Hartgummi oder Holz zur Anwendung. Es ist lediglich darauf zu achten,
dass der Ball ein gewisses Gewicht nicht unterschreitet, damit er eine gewisse Schwungmasse bildet und imstande ist, die
elastische Schnur teilweise zu dehnen.
Die Form des kleinen Balles 15 ist zweckmässigerweise kugelförmig und der Durchmesser der Kugel ist so zu wählen, dass der
kleine Ball 15 frei durch die Oeffnungen A, B der ebenen Ringe 5, 7 hindurchtreten kann. In einer Ausführungsform der Erfindung
ist der Durchmesser des kleinen Balles 15 etwa halb so gross wie der Durchmesser der Oeffnungen A, B der ebenen Ringe 5, 7
gewählt. Der Ball kann auch hohl sein. Dabei ist es auch möglich,
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den Hohlraum mit Flüssigkeit, z.B. Wasser, zu füllen. Die· hat
den Vorteil/ dass sich die Schnur nicht um den Ball wickeln kann,
was sich beim Spiel störend auswirken kann. Ee ist aber auch
möglich, anstelle einer Flüssigkeit einen festen Körper leicht beweglich Im Ball unterzubringen, um den gleichen Vorteil zu
erzielen.
Das ganze Ballspielgerät 1st in seien Dimensionen so ausgelegt, dass das Handstück 1 etwa in der Art eines Federball- oder kleinen
Tennisschlägers gut in Hand eines Spielers liegt. Die Dimensionen der ebenen Ringe, des Durchmessers des kleinen Balles 15 und die
Länge der elastischen Schnur sind etwa so aufeinander abzustimmen, dass sich wie noch dargelegt werden wird, Schwingungsamplituden
von der Grosse von ca. 30 - 40 cm ergeben.
Im Folgenden wird das Ballspielgerät im Zusammenhang mit möglichen
SpielVarianten beschrieben.
Die Aufgabe des Spielers besteht nun darin, durch Auf- und Abwippen
des Handstückes 1 den kleinen Ball 15 an der elastischen Schnur 13 zum Auf- und Abschwingen zu bringen, und durch geschickte
Führung der ebenen Ringe 5 und 7 den schwingenden kleinen Ball 15 durch die Oeffnungen A und B der ebenen Ringe 5 und 7
treten zu lassen. Figur 2 zeigt eine mögliche Spielvariante. Der kleine Ball 15 tritt durch die angefachte Bewegung von unten
durch die Oeffnung A des einen Ringes 5, bewegt sich nach oben und kann nun einerseits durch die elastische Spannung der elastischen
Schnur 13 bedingt, durch geschickte Führung des Handstückes
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1 dazu gebracht werden, von oben her durch die Oefifnung B des
zweiten Ringes 7 hindurchzutreten und nach unten auszusehwingen.
Von dort aus ist es möglich, den Ball erneut wieder durch die Oeffnung Λ des Ringes 15 hindurohsohwlngen zu lassen, so dass
sich der Ball 15 ständig auf einer Bahn 18 halten lässt. Die
elastische Schnur 13 besitzt dabei eine Länge, dass sich der kleine Ball 15 nicht einfach auf einer Kreisbahn um die Schnittzone 9 schwingen lässt. Das dauernde Aufrechterhalten einer
Umlaufbewegung verlangt eine gewisse Geschicklichkeit des Spielers, well der kleine Ball 15 auf einer ovalen Bahn 18 gehalten werden muss. Dies wird einzig dadurch vereinfacht, dass
die elastische Schnur in der oberen und unteren Extremlage 19, 21 des Balles gedehnt wird und damit auf den nachfolgenden Bahnabschnitten den kleinen Ball 15 wieder in die Nähe der Schnittzone 9 zu ziehen versucht.
Selbstverständlich kann die soeben beschriebene Umlaufbahn 18 des Balles 15 auch in umgekehrter Richtung ablaufen. Es ist
aber auch denkbar, anstelle einer umlaufenden Bahn Ϊ8 eine Pendelbewegung 23 des kleinen Balles 15 aufrechtzuerhalten.
Tritt z.B. der kleine Ball von unten her durch die Oeffnung Ά des ebenen Ringes 5 nach oben, so kann durch geeignete Führung
des Handstückes 1 erreicht werden, dass der Ball wieder durch dieselbe Oeffnung A nach unten schwingt. Der gleiche Vorgang
kann dann mit der Oeffnung B des ebenen Ringes 7 erfolgen. Es lassen sich auch die verschiedenen Möglichkeiten Pendelbewegung
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23 und Umlaufbewegung 18 in der einen oder der anderen Richtung beliebig kombinieren.
Das Spiel gewinnt indessen an Reiz, well versucht werden muss,
die Handbewegungen so auf das Handstück 1 zu übertragen, dass eine Resonanz mit dem Schwingungssystem elastische Schnur 13
und kleinem Ball 15 erreicht wird.
Vereinfachte Spielvarianten ergeben sich, wenn in einer Ausführungsform der Erfindung auf einen der ebenen Ringe 5, 7 verzichtet wird, so dass sich das Problem lediglich darauf beschränkt,
den kleinen Ball 15 durch die eine der verbleibenden Oeffnungen A oder B hindurchschwingen zu lassen.
Der Führungsring 11 kann abnehmbar ausgebildet sein, zB. in Form
eines Verschlussringes, so dass der Wippteil IO zur Erzielung
von Spielvarianten an irgend einer Stelle eines ebenen Ringes anbringen lässt, z.B. an einem der Schnittzone 9 gegenüberliegenden Ringstück. In diesem Zusammenhang sei noch darauf hingewiesen <
> dass an dem oder den ebenen Fingen 5, 7 Führungen, z.B. in Form von Nuten vorgesehen sein können, uir υ in seitliches Verschieben des Führungsringes 11 zu verhindern
Claims (1)
- t I « » t ·(k1. Ballspielgerat gekennzeichnet durch ein Handstück (1) bestehendaus einem Griff (2) mit einem Stiel (3) und mindestens einemt(5 bzw. 7) am freien Ende des Stiele befestigten ebenen Ringbund durch ein Wippteil (10) bestehend aus einem lose an einer Stelle um den ebenen Ring (5 bzw. 7) gelegten Führungsring (11), an welchem eine elastische Schnur (13) befestigt ist, an welcher ein kleiner Ball (15) hängt, dessen Durchmesser (D) kleiner ist als die Oeffnung (A bzw. B) des ebenen Ringes (5 bzw. 7).2. Ballspielgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei ebene Ringe (5; 7) vorgesehen sind, die sich derart schneiden, dass die Schnittzone (9) einen kreisförmigen Querschnitt aufweist, und dass der Führungsring (11) dabei loae um diese Schnittzone (9) gelegtist.3. Ballspielgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ringe (5, 7) gleich gross sind und der Durchmesser der Oeffnungen (A, B) ungefähr dem doppelten Durchmesser des kugelförmigen kleinen Balles (15) entspricht.1. Ballspielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsring einen Verse .'λss aufweist und abnehmbar ausgebildet ist und der ebene Ring, resp. die ebenen Ringe (5, 7) Nuten aufweisen, welche den Führungsring (11) am seitlichen Verschieben entlang eines ebenen Ringes hindern.731111019.7.73Ill· · » ·Tl5. Ballspielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das ganze Handstück (1) aus einem einzigen Stück Kunststoff aufgebaut ist, dass mindestens der Stiel (3) des Handstückes (1) flach gestaltet ist, und dass das Griffende (2) mit Rippen versehen 1st.6. Ballspielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Schnur (13) eine Gummischnur 1st, welche ein grosses Zug/Dehnungsverhältnis aufweist, und dass das Gewicht des kleinen Balles (15) so gewählt ist, dass er eine Schwungmasse bildet, die ausreicht, um die elastische Schnur (13) zu dehnen.7. Ballspielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der, bzw. die Ringe (5, 7) mit der Stielachse in einer Ebene liegen.8. Ballspielgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der Stiel des Handstückes (1) ovalen Querschnitt aufweist.9. Ballspielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Ball (15) aus elastischem Material besteht.10. Ballspielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Ball hohl ist und dass der Hohlraum mit einer Flüssigkeit gefüllt ist.11. Ballspielgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Ball hohl ist und dass im Hohlraum ein Massen körper leicht beweglich untergebracht ist. ! 5.3.73äweglich untergebrac
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH589672 | 1972-04-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7315190U true DE7315190U (de) | 1973-07-19 |
Family
ID=1292440
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7315190U Expired DE7315190U (de) | 1972-04-21 | Ballspielgerat |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7315190U (de) |
-
0
- DE DE7315190U patent/DE7315190U/de not_active Expired
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