DE7315050U - Befestigungshaken zum verankern von leichtbauplatten in betonbauteilen - Google Patents
Befestigungshaken zum verankern von leichtbauplatten in betonbauteilenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Befestigungshaken zum Verankern von Leichtbauplatten oder dgl. Formkörpern in Betonbauteilen, wie Wänden, Decken, Balken oder dgl.
Leichtbauplatten, insbesondere aus organischem oder anorganischem Fasermaterial und einem Bindemittel verfertigte Platten, z.B. aus durch Magnesiazement verfestigter Holzwolle, werden im Bauwesen vielfach in Verbindung mit Beton angewendet, sei es als verlorene Schalung bei Schüttmauerwerk oder als Verkleidungsplatten für Wände, Decken, Balken od. dgl.; dabei können die Platten gleichzeitig auch den Putzträger bilden.
Da die
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zwischen den Leichtbauplatten und den
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zwischen den Leichtbauplatten und den
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um einen ausreichenden Halt der Bauplatten am Beton zu erzielen.
Die bisher bekannten Verankerungen zur Herbeiführung einer ausreichenden Haftung zwischen Leichtbauplatten und Beton sind relativ kompliziert und aufwendig ausgebildet, ihre praktische Anwendung ist nicht so einfach, wie dies für ungeschultes Personal erwünscht wäre, und außerdem wird dadurch die Aufführung des Mauerwerkes noch zusätzlich verteuert. Dies gilt insbesondere für jene Anker, die aus zwei oder mehr zusammenwirkenden und in ihrer Wirkung voneinander abhängigen Teilen bestehen. Sie bestehen entweder aus einem zweischäftigen Nagel, auf dessen nach außen gebogenen Schäften eine Blechplatte aufgesteckt ist, die im Mauerwerk verleibt oder aber aus einem zweischäftigen Nagel mit sich überkreuzenden Enden und mit einer lose aufsteckbaren Hülse. Des Weiteren ist eine Verankerung bekannt, die spiralenförmig ausgebildet ist und nur mit einem speziell dafür ausgebildeten Setzgriff in die Bauplatte eingedreht werden kann.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, einen Befestigungshaken zum Verankern von Leichtbauplatten in Betonbauteilen so auszubilden, dass er sich durch einfache Bauart, billige Herstellung, einfache Befestigungsmöglichkeit und sichere Verankerungswirkung auszeichnet.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass der Haken als abgewinkelter Bügel aus Draht ausgebildet ist und aus
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zwei, von Abwinkelungsstellen ausgehenden, gleichsinnig und im Wesentlichen parallel verlaufenden Schäften
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die mit ihren freien Enden in Richtung auf den Bügelteil hin abgebogen sind.
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zwei, von Abwinkelungsstellen ausgehenden, gleichsinnig und im Wesentlichen parallel verlaufenden Schäften
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die mit ihren freien Enden in Richtung auf den Bügelteil hin abgebogen sind.
Mit einem derartigen Winkelbügel lassen sich die handelsüblichen Leichtbauplatten, wie magnesia- oder zementgebundene
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in sehr einfacher und völlig
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aller Art befestigen.
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in sehr einfacher und völlig
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aller Art befestigen.
Der neue Befestigungshaken ist wegen seines unkomplizierten Aufbaues, der leichten Anfertigbarkeit und der Geringen Materialkosten den bisher gebräuchlichen Verankerungsmitteln überlegen.
Das Eintreiben des erfindungsgemäßen Hakens wird sehr erleichtert, wenn die freien Enden der beiden Schäfte die Form von Spitzen oder von Schneiden haben. Ebenso erweist es sich als sehr vorteilhaft, wenn die Schäfte an den Außenseiten ihrer abgebogenen Abschnitte als entsprechende Führungsflächen für das Einschlagen des Hakens in die Bauplatte ausgebildet sind.
Das Ausmaß der Abwinkelung der Schäfte gegen den eigentlichen Bügelteil wird zweckmäßig so gewählt, dass die Schäfte um einen etwa 90° oder mehr betragenden Winkel abgebogen sind. Gegebenenfalls beträgt dieser Winkel etwa 120°.
Der Bügelteil selbst kann, einer weiteren Ausführungsform der Erfindung zufolge, im Bereich seines die beiden Schäfte verbindenden bogenförmigen Stückes im entgegengesetzten Sinne zu den beiden Schäften, also nach außen hin, jedoch um einen kleineren Winkel als die beiden Schäfte abgewinkelt sein. Für diese gegensinnige Abwinkelung kommt bevorzugt ein Winkel von etwa 45° in Betracht.
Die Erfindung ist in der angeschlossenen Zeichnung anhand von nicht beschränkenden Ausführungsbeispielen von zweischäftigen Befestigungshaken weiter erläutert. Hierbei zeigt
Fig. 1 einen Haken, entsprechend einer ersten Ausführungsform der Erfindung, im Schaubild. In Fig. 2 und 3 sind zwei Phasen des Einschlagens des Hakens gemäß Fig. 1 veranschaulicht, wobei
Fig. 2 den Beginn des Einschlagens und
Fig. 3 den Haken im eingeschlagenen Zustand zeigt. In
Fig. 4 ist eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Befestigungshakens veranschaulicht.
Fig. 5 zeigt diesen Haken im eingeschlagenen Zustand.
Der in Fig. 1 dargestellte Haken besteht aus einem zweischäftigen abgewinkelten Bügel 1, der aus einem Stück Stahldraht (Halbdraht) gebogen ist. Die beiden, von Abwinkelungsstellen 5, 6 ausgehenden und dort über einen Bügelteil 2 zusammenhängenden Schäfte 3, 4 laufen mit ihren freien Enden in Spitzen bzw. Schneiden 3a, 4a aus. Diese Spitzen können durch schräges Abschneiden des Drahtes oder durch Verformung des Drahtendteiles z.B. durch Pressen od. dgl. hergestellt werden. Die beiden Schäfte 3 und 4 sind so ausgebildet, dass sie von den Abwinkelungsstellen 5, 6 aus untereinander parallel und gleichsinnig laufen und in Richtung auf den Bügelteil 2, also nach innen hin, gebogen sind. Hierdurch werden insbesondere an der Außenseite der Schäfte 3, 4 Führungsflächen 3b, 4b geschaffen, die sich beim Einschlagen des Hakens 1 in eine Leichtbauplatte an deren Material führen. Das obere Stück 2a des Bügelteiles 2 ist in entgegengesetztem Sinne zu den beiden Schäften 3, 4, also nach außen hin abgewinkelt, jedoch um einen kleineren Winkel (etwa 45°) als bei den Schäften 3, 4 die um etwa 120° abgewinkelt sind. Die dargestellte Ausführungsform mit doppelter Abwinkelung ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn die Leichtbauplatte z.B. als freitragende Untersichtplatte od. dgl. Anwendung findet und eine Streckung des Befestigungshakens durch einen direkten senkrechten Zug auf den Haken vermieden werden soll.
Das Eintreiben des Befestigungshakens kann in sehr einfacher Weise erfolgen. Der Haken 1 wird an der Stelle, an der die Verankerung vorgenommen werden soll, so auf die Leichtbauplatte 7 aufgesetzt, dass er mit den Spitzen 3a, 4a und dem Bügelteil 2a auf der Plattenoberfläche aufliegt (Fig. 2). Nun wird der Haken in die Platte eingeschlagen, wobei das an den Außenflächen der Schäfte 3, 4 anliegende Material der Bauplatte 7 auf das Schaftpaar einwirkt, so dass sich die Schäfte
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Die Tiefe, bis zu welcher die Schäfte 3, 4 beim Einschlagen in die Platte eindringen, kann leicht durch einen auf den Bügelteil 2 ausgeübten Zug nach oben begrenzt werden, was für Platten geringerer Stärke wichtig ist. Nach dem Einschlagen des Hakens bildet der aus der Bauplatte herausragende Bügelteil 2 die mit dem Betonkern zusammenwirkende Verankerung.
Bei der zweiten beispielsweisen Ausführungsform des Befestigungshakens gemäß Fig. 4 und 5 ist der Bügelteil 2 ohne zusätzliche Abwinkelung ausgebildet.
In diesem Fall entspricht die Abwinkelung der Schäfte 3, 4 gegen den Bügelteil 2 etwa einem rechten Winkel; sie kann aber auch kleiner oder größer sein, ohne dadurch die angestrebte Verankerungswirkung zu beeinträchtigen bzw. das Eintreiben zu erschweren. Die beschriebene Ausführungsform erweist sich besonders dann als vorteilhaft, wenn der Befestigungshaken keiner großen Zug beanspruchung unterliegt und vorwiegend die Haftsicherheit zwischen Leichtbauplatte und Betonkern herstellen soll, sowie dies bei aufgehendem Mauerwerk mit der Leichtbauplatte als verlorener Schalung erforderlich ist.
Der erfindungsgemäße Befestigungshaken kann allgemein bei Bauplatten der verschiedensten Typen und Stärken, insbesondere für wärme- und schalldämmende Platten aller Art, einschließlich solcher aus Schaumkunststoff Anwendung finden. Gegenüber den bisher gebräuchlichen Verankerungsmitteln ergibt sich, dass die Haken sehr fest sitzen und nicht so leicht ausgezogen werden können. In der Praxis zeigt sich, dass mit einer kleinen Anzahl der neuen Befestigungshaken das
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gefunden werden kann. So genügt es beispielsweise, 4 bis 5 Haken je m2 zur Verankerung von Deckenplatten vorzusehen.
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gefunden werden kann. So genügt es beispielsweise, 4 bis 5 Haken je m2 zur Verankerung von Deckenplatten vorzusehen.
Claims (5)
1. Befestigungshaken zum Verankern von Leichtbauplatten in Betonteilen, wie Wänden, Decken, Balken od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass der Haken (1) als abgewinkelter Bügel aus Draht ausgebildet ist und aus einem Bügelteil (2) und aus zwei, von Abwinkelungsstellen (5, 6) ausgehenden, gleichsinnig und im Wesentlichen parallel verlaufenden Schäften (3, 4) besteht, die mit ihren freien Enden in Richtung auf den Bügelteil (2) hin abgebogen sind.
2. Befestigungshaken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden der Schäfte (3, 4) als Spitzen oder Schneiden (3a, 4a) ausgebildet sind.
3. Befestigungshaken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schäfte (3, 4) an den Außenseiten ihrer abgebogenen Abschnitte als Führungsflächen (3b, 4b) für das Einschlagen des Hakens in die Bauplatte ausgebildet sind.
4. Befestigungshaken nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schäfte (3, 4) gegen den Bügelteil (2) um einen etwa 90° oder mehr betragenden Winkel, gegebenenfalls um etwa 120° abgebogen sind.
5. Befestigungshaken nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügelteil (2) im Bereich seines oberen Stückes (2a) im entgegengesetzten Sinne zu den beiden Schäften (3, 4), also nach außen hin, jedoch um einen kleineren Winkel als die beiden Schäfte (3, 4) abgewinkelt ist, vorzugsweise um etwa 45°.
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