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DE7314450U - Pumpe zur Förderung von Fett in Schmieranlagen - Google Patents

Pumpe zur Förderung von Fett in Schmieranlagen

Info

Publication number
DE7314450U
DE7314450U DE7314450U DE7314450DU DE7314450U DE 7314450 U DE7314450 U DE 7314450U DE 7314450 U DE7314450 U DE 7314450U DE 7314450D U DE7314450D U DE 7314450DU DE 7314450 U DE7314450 U DE 7314450U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
grease
channel
housing bore
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7314450U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Joseph Voegele AG
Original Assignee
Joseph Voegele AG
Publication date
Publication of DE7314450U publication Critical patent/DE7314450U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

J ο:; e ρ 11 Vogele Au, 68 hanr. heim-1 , Neck.'i r-tuer
Pumpe zur .Förderung von Pett in Schmieranlrgen
Die Neuerung bezieht sich auf eine l'urape zur Förderung von Fett und anderen pastösen Medien in Schmieranlagen, bestehend aus einem in einer Gehäusebohrung axial verschieboaren Kolben, v/obei in die Gehäusebohrung an einem Ende ein mit einem Fettbehälter verbundener i'inlaßkanal mündet, während sich an das andere Ende der Gehäusebohrung ein zu mindestens einer Schmierstelle führender Auslaßkanal mit federbelastetem nückschJ agventil anschließt.
Ss ist bekannt, daß zähflüssige und pastöse Medien, zu denen auch Schmierfette gehören, das Ansaugverhalten von Pumpen ungünstig beeinflussen. Speziell bei Kolbenpumpen für Fettschmieranla gen wird das Ansaugverha.lten noch dadurch weiter ungünstig beeinflußt, daß hier mit jedem Kolbenhub nur kleine Mengen gefördert werden.
Zur Verbesserung des Ansaugverha]tens ist es wichtig, daß die lumpe einwandfrei entlüftet werden kann. Jazu ist es bekannt, die lumpe mit einem niedrig vorgespannten Auslaßventil auszustatten und das Verhältnis Nutzvolumen zu Totraumvolumen so zu wählen, daß bei Inbetriebnahme der Pumpe die eingeschlossene Luft bis zum Öffnungsdruck des Auslaßventiles verdichtet und in Richtung zur Schmierstelle gefördert wird. Diese Anordnung ermöglicht wohl das Entlüften der erntrr.nli g gefüllter: iuir^e, hat .jedoch der; Nachteil, daß bei nicht rechtzeitig org^r.L; torn Pet tvorrr t fortlaufend Luft zu der ,:' chinier: te lie refor ^ :: t wird und in einer zwischen Pumpe und Schmier;- [■<:■ 1 1 e e i n. c.r.c-h.·· L-teten Durchi'lußkontrolle eine Pettförd erung ve1", otvi.; -.\. t. -.-.-ird,,
:rri '',r/ '!u"'j:i ! _\ e vloinon .Fordermerigen bi-ri ingten geringem *~s ·.. . i bsnhuc reicht das während des Saughubeo en ΐε te heno e V- .:uum :.ioht nii?, um das ?ett aus dem Vorry tsbch'-il ter in ;·" :u::.::-;nr:ui:i zu saugen. L-.;; π Αηε-augverhal ten wird UbIi-"•h erweise durch eine?', feder- oder uruckluftbela/:: e ten Te]- ":-'ν i\. 'S'j ttbii:: m t er unterstützt, so daß das Schmierfett inter Drue1': dem ΐ umnenrcum zugeführt wird. Weiterhin ist •;3 b kannt, in1 «'ettbehälter ein Rührwerk vorzusehen. Diese X a :3η·.'. Jim on verteuern die i: urnpe .
Ausgehend von diese::; Stand der Technik lieg"tyhun der Neuerung die aufgäbe zugrunde, eine Kolbenpumpe für Fettschmier-■inlr-Ten zu schaffen, die bei geringstem konstruktivem Aufwand auch boi kleinen Fordermengen ein optimales -insaugver-.;i]:tr aufwei.-;t und die verhindert, daß bei nicht rechtzeitig r.--: 'ze ge fü 11 tem Fettvorratsbehälter Luft zur Schmierstelle oi'öriert w:ird.
hur „'τu.M.- dieser Aufgabe wird gemäß der Neuerung bei der ■-'r; -c:'.;-s beschriebenen Pumpe vorgeschlagen, daß in die Geh:;u:>·.e cohrur.·· ^wischer, den Einlaßkanal und dem Auslaßkanal -ir. ::. it d-:: b'e tt bon hl ter verbundener Rückströmkanal mit fe- : or:;-" 1 ■: ■::■ ίο tem Sperrventil mündet. Dieser Rückströmkanal un- ; e ;·te .; ', t der; '.}e^':'iit::ub des Kolbens in einer: Verlusthub und ■-:η·-ι·. katznub. Oabe: v.'ird der Öffnungsdruck des den Verlusthub be.-ren ze"d on Sperrventils niedrig gewählt. Zur Verhinde-•■un.; oJrer :i:!uerndo", i^uf tf öro erung in Richtung zur Schmier-.-■■ t ! ! e ν. i :-d :er . f fr'ungsd ruck eines Rückschlagventils, das •■a. Wr; ; ο ιοί· i:ir!.;-V'..].uineni-;ti.ti'e angeordnet ist, so gewählt, daß •j r1 r.\- .r- ■.";·■.:■:.: 7e :'d i oirtungod n-ic1-: der evtl. eingeschlossenen Luft
ii"i ι ' ■": ·■ -Ι) Ί .--ρ! id · ι Ii "π.· i riö eines .-iU:--f ühruri; sbei-
i ■· "i: . .■'■ >,i : i inf.;:· uijt? Pumpe gerrnß cer ■■υ ·(■· 'i. in ν ι··. :i r ι _■"-_■ ι ·; ι tor Darstellung und
ι- ■ ,ΐη!.!(·1 vi.i-i- ι '■ !in ι'vim ρ ovi :■;;-■]. j ι t/r v;äh-
In Bild 1 ist ein Pumpengehäuse 1 dargestellt, das in diesem Ausführungsbeispiel einstückig mit einem Fettvorratsbehälter 2 verbunden ist„ Der Fettvorratsbehälter 2 ist mit Fett 3 gefüllt und durch einen Deckel 4 verschlossen. Auf dem Fettspiegel ruht bzw. schwimmt ein Teller 5.
In das Gehäuse 1 ist eine sich unterhalb des Vorratsbehälters 2 erstreckende Bohrung 6 eingearbeitet,- in die ein Kolben 7, der in seiner Grund- bzw. Ausgangsstellung gezeichnet ist, eingesetzt ist. Dieser Kolben 7 kann über einen an sich bekannten, nicht dargestellten Antrieb um das Maß "A" in Pfeilrichtung 8 und zurück bewegt werden. Vor der Stirnfläche des Kolbens 7 in dessen Ausgangsstellung mündet in die Gehäusebohrung 6 ein Einlaßkanal 9 mit einem trichterförmigen Verbindungsraum 10, der zu dem Vorratsbehälter 2 führt. An der dem Kolben 7 gegenüberliegenden Stirnfläche der Gehäusebohrung 6 ist ein Auslaßkanal 11 vorgesehen, der zu einer nicht dargestellten Schmierstelle führt. In diesen Auslaßkanal 11 ist ein Rückschlagventil 12 eingesetzt.
Zwischen dem Einlaßkanal 9 und dem Auslaßkanal 11 mündet in die Gehäusebohrung 6 ein Rückströmkanal 13 der zu dem Vorratsbehälter 2 führt und in den ein federbelastetes Sperrventil 14 eingesetzt ist. Dabei ist der Abstand zwischen dem Einlaßkanal 9 und dem Rückströmkanal 13 größer als dar Abstand zwischen dem Auslaßkanal 11 und dem Ruckströmlcanal 13. Der Rückströmkanal 13 unterteilt den Gesamthub "A" des Kolbens 7 in einen Verlusthub 11B" und einen Nutz^ab "C". Der Öffnungsdruck des Sperrventiles 14 ist niedriger als der Öffnungsdruck des Rückschlagventiles 12.
Bei Inbetriebnahme der Pumpe ist davon auszugehen, cUrß das Fett nur in den Vorratsbehälter Γ? und in einen Teil des trichterförmigen Verbindungsraumes 10 eingebracht werden kann, während in der Gohäusebohrung 6 Luft eingeschlossen ist.
In Bild 2 ist nun der Druckverlauf der eingeschlossenen Luft während des ersten Pumpenhubes dargestellt. Dabei zeigt Pq den Anfangsdruck der eingeschlossenen Luft. Mit 1\ ist der
Öffnungsdruck des Sperrventiles 14 bezeichnet, während P-. den Öffnungsdruck des Rückschlagventiles 12 angibt.
Bei der Bewegung des Kolbens 7 in Pfeilrichtung 8 wird ab Punkt "E" die eingeschlossene Luft verdichtet. Bei Punkt "F" ist der Öffnungsdruck P, des Sperrventiles 14 erreicht. Bis zu Punkt "G" wird ein Teil der Luft über das federbelastete Sperrventil 14 und den Verbindungskanal 15 in den Fettbehälter 2 gefördert. Im weiteren Verlauf des Kolbenhubes bis zum Punkt "H" wird die restliche Luft auf den Druck Pp verdichtet. Da der öffnungsdruck P, des Rüokschlagventiles 12 höher liegt als P„, kann die Luft nicht zu der Schmierstelle gefördert werden. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jedem Pumpenhub, wenn der Fettbehälter leer ist.
Bei ordnungsgemäß gefülltem Fettbehälter entsteht nach dem ersten Druckhub des Kolbens 7 in Richtung 8 bei dem anschliessenden Saughub in Gegenrichtung in der Gehäusebohrung ein Vakuum, das ausreicht, um einen Teil der Gehäusebohrung mit Fett aus dem Vorratsbehälter 2 über den Einlaßkanal 9 zu füllen. Dadurch wird beim nächsten Kolbenhub die restliche Luft höher verdichtet. Im Bereich zwischen Punkt 11F" und Punkt "G" wird wiederum ein Teil der Luft in den Vorratsbehälter 2 gefördert. Das Fett wird von dem Kolben 7 in den Nutzraum verschoben. Der Verdichtungsdruck der Luft steigt vor Ende des Kolbenhubes bis auf P, an. Ein Teil der evtl. noch eingeschlossenen Luft wird über das Ventil 12 in die Schmierleitung gefördert. Nach wenigen Kolbenhüben ist die Luft durch das nachgeförderte Fett vollkommen aus dem Nutzhubraum verdrängt.

Claims (2)

Schutzansprüche :
1. Pumpe zur Förderung von Fett und anderen pastösen Medien in Schmieranlagen, bestehend aus einem in einer Gehäusebohrung axial verschiebbaren Kolben, wobei in die Gehäusebohrung an einem Ende ein mit einem Fettbehälter verbundener Einlaßkanal mündet, während sich an das andere Ende der Gehäusebohrung ein zu mindestens einer Schmierotelle führender Auslaßkanal mit federbelastetera Sperrventil anschließt, dadurch gekennzeichnet, daß in die Gehäusebohrung (6) zwischen dem Einlaßkanal (9) und dem Auslaßkanal (11) tin mit dem Fettbehälter (2) verbundener Rückströmkanal (13, 15) mit einem federbelasteten Sperrventil (14) mündet.
2. Pumpe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem Rückströmkanal (13) und dem Einlaßkanal (9) größer als der Abstand zwischen dem Rückströmkanal (13) und dem Auslaßkanal (11) ist.
DE7314450U Pumpe zur Förderung von Fett in Schmieranlagen Expired DE7314450U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7314450U true DE7314450U (de) 1973-09-27

Family

ID=1292256

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7314450U Expired DE7314450U (de) Pumpe zur Förderung von Fett in Schmieranlagen

Country Status (1)

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DE (1) DE7314450U (de)

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