DE7314328U - Fernleitungsrohr, insbesondere Fernheizleitung - Google Patents
Fernleitungsrohr, insbesondere FernheizleitungInfo
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Description
> · > I till
Kabel- und Me'tullwprke..' 1 ~ 1254
Gutehoffnungshütte Aktiengesellschaft Fg Ka/fr
13.4.1973
Fernleitungsrohr
,
insbesondere Fernheizleitung
Die Neuerung betrifft ein Fernleitungsrohr, insbesondere Fernheizleitung,
bestehend aus einem oder mehreren mit einer Isolierschicht versehenen Innenrohren, die längsverschiebbar mittels
Abstandshalter in einem Mantelrohr gelagert sind, bei dem an ganz bestimmten Stellen zur Erreichung von definierten Ausdehnungsrichtungen
das oder die Innenrohre mit dem Mantelrohr an sogen. Festpunkten mechanisch fest verbunden sind.
Die bekannten Fernleitungsrohre bestehen aus einem mit einer Wärmedämmschicht versehenen Innenrohr, das in einem Mantelrohr
gelagert ist. Für den Fall, daß in dem Innenrohr ein erwärmtes oder gekühltes Medium transportiert werden soll, muß wegen
der unterschiedlichen Wärmedehnungen das Innenrohr in dem Mantelrohr längsverschiebbar sein. Hierzu dienen Abstandshalter,
die auf der Wärmedämmschicht druckfest installiert sind und in dem Mantelrohr gleiten können.
Bei der Verlegung derartiger Fernleitungsrohre ist es erforderlich,
der Rohrleitung an ganz bestimmten Stellen eine vorgeschriebene Ausdehnungsrichtung zu geben. Dies wird mit sogen.
Festpunkten erreicht, bei denen das Innenrohr fest mit dem Mantelrohr verbunden ist. An derartige Festpunkte werden eine
Reihe von Anforderungen gestellt. Die Festpunkte müssen beachtliche Kräfte aufnehmen können, der Wärmeübergang auf das Mantelrohr
muß gering gehalten werden und das Innenrohr muß elektrisch isoliert gegenüber dem Mantelrohr gelagert sein.
Diese Anforderungen werden bei einem Fernleitungsrohr der eingangs
erwähnten Art erfüllt. Gemäß der Neuerung sind auf das metallische Innenrohr in axialem Abstand zueinander zwei ring-
-, 2 4
förmige Metallscheiben aufgeschweißt, deren innerer Durchmesser
nahezu gleich dem Außendurchmesser des Innenrohres und deren Außendurchmesser kleiner als der Innendurchmesser des Mantelrohres
ist. Zwischen den Metallscheiben ist in das Mantelrohr eine Metallringscheibe eingeschweißt, deren Innendurchmesser
größer ist als der Außendurchmesser des Innenrohres. Weiterhin sind jeweils zwischen den Scheiben eine oder mehrere Lagen eines
hochfesten thermisch und elektrisch isolierenden Materials angeordnet.
Nach einer besonders günstigen Weiterbildung des neuerungsgemäßen Fernleitungsrohres sind die Lagen ringförmig ausgebildet
und ihr Durchmesser ist nahezu gleich dem Außendurchmesser des Innenrohres und ihr Außendurchmesser kleiner als der Innendurchmesser
des Mantelrohres. Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, die Lagen aus afrikanischem Pockholz herzustellen.
Rekholz - ein afrikanisches Eisenholz - hat sich trotz seines relativ hohen Preises als am günstigsten erwiesen, da es sehr
druckfest ist und erhebliche Kräfte zu übertragen vermag. Darüber hinaus weist es noch gute thermische und elektrische Isoliereigenschaften
auf.
Die Neuerung ist anhand eines in der Figur schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert.
In einem Mantelrohr 1, das in an sich bekannter Weise aus einem Stahlrohr besteht, das mit einer Korrosionsschutzschicht versehen
ist. ist das thermisch isolierte Innenrohr 2 gelagert. Die thermische Isolierung 3 besteht aus Kalziumsilikat oder einem
ähnlichen Isolierstoff und ist in nicht dargestellter Vfeise in
zwei Halbschalen um das Innenrohr 2 herumgelegt. Um eine Relativbewegung zwischen dem Mantelrohr 1 und dem Innenrohr 2 zu ermöglichen,
insbesondere dann, wenn das Innenrohr von einem erwärmten oder gekühlten Medium durchströmt wird, sind nicht dargestellte
Abstandshalter in bestimmten Abständen fest auf die Isolierung 3 aufgebracht, die in dem Mantelrohr 1 gleiten können.
7SM32i-!.i.7J
Eine derartige Rohrkonstruktion ist in dem deutschen Gebrauchsmuster 7 215 775 eingehend beschrieben. Bei der Verlegung solcher Rohrleitungen ist es erforderlich, Pestpunkte vorzusehen,
die der Rohrleitung eine vorgeschriebene Ausdehnungsrichtung geben. Zur Schaffung von Festpunkten wird die Wärmeisolierung
von dem Innenrohr 2 über eine bestimmte Länge entfernt und zwei Stahlscheiben k und 5 in axialem Abstand zueinander auf dem
Innenrohr 2 verschweißt. Der Innendurchmesser der Stahlscheiben 4 und 5 entspricht nahezu dem Außendurchmesser des Innenrohres 2. Ihr Außendurchmesser dagegen wird kleiner gewählt als
der Innendurchmesser des Mantelrohres 1, um einen Wärmeübergang und eine elektrische Verbindung zwischen dem Innenrohr 2
und dem Mantelrohr 1 zu verhindern. Im Bereich zwischen den Metallscheiben k und 5 ist in das Mantelrohr 1 eine weitere
Stahlscheibe 6 eingeschweißt, deren Innendurchmesser größer ist als der Außendurchmesser des Innenrohres 2, und zwar aus
den eben beschriebenen Gründen. Zwischen den Scheiben 5 und 6 bzw. 6 und k sind mehrere Scheiben 7 aus Pockholz angeordnet.
Damit der Festpunkt keine Abschottung darstellt und eventuell eingedrungenes Wasser im Mantelrohr 1 frei bis zum nächsten
Tiefpunkt abfließen kann, ist die Scheibe 6, die in das Mantelrohr 1 eingeschweißt ist, im Sohlenbereich des Mantelrohres 1
an mehreren Stellen durchbrochen.
Zur Herstellung eines Festpunktes geht man in folgender Weise vor. Auf das Innenrohr 2 wird zunächst die Scheibe k aufgeschweißt und mehrere Pockholzscheiben 7 auf das Innenrohr 2 aufgesteckt. Die Scheiben 7 können mit der Metallscheibe k beispielsweise durch Schrauben verbunden werden. Nach dem Aufbringen der Isolierschicht 3 und der Befestigung der nicht dargestellten Abstandshalter wird das so vorbereitete Innenrohr
in das Mantelrohr 1 eingeschoben, und zwar so weit, bie die zuletzt aufgesteckte Pockholzscheibe 7 mit dem Ende des Mantelrohres 1 flüchtet. An das Ende des Mantelrohres 1 wird die Scheibe
6 angeschweißt. Nachdem weitere Pockholzscheiben 7 auf das In-
nenrohr 2 aufgesteckt sind, so daß sis fest an der Metallscheibe 6 anliegen, wird die Metallscheibe 5 auf dem Innenrohr verschweißt.
Nach dem Aufbringen der Isolierschicht 3 auf das
Innenrohr 2 wird ein weiters Mantelrohr 1 in der Figur von links über das Innenrohr 2 geschoben und ebenfalls an dem Metallring
6 verschweißt.
Der auf diese Weise hergestellte Festpunkt vermag erhebliche Kräfte aufzunehmen und hält den Wärmeübergang vom Innenrohr
auf das Mantelrohr 1 gering, so daß keine Wärmeverluste und keine Erweichung der auf der äußeren Oberfläche des Mantelrohres
angeordneten passiven Korrosionsschutzisolierung zu verzeichnen sind. Da zumeist das Mantelror 1 mit einer kathodischen Korrosionsschutzeinrichtung
(gespeist durch Fremdstrom oder M*iesium-Opferanoden)
versehen ist, muß verhindert werden, daß das an dem Mantelrohr 1 liegende Potential auch an das Innenrohr gelangt.
Dies wird durch die guten, elektrischen Isoliereigenschaften der Lagen 7 aus Pockholz erreicht.
Claims (2)
1. Fernleitugsrohr, insbesondere Fernheizleitung, bestehend
aus einem oder mehreren mit einer Isolierschicht versehenen Innenrohren, die längeverschiebbar mittels Abstandshalter
in einem Mantelrohr gelagert sind, bei dem an ganz bestimmten Stellen zur Erreichung von definierten Ausdehnungsrichtungen das oder die Innenrohre mit dem Mantelrohr an sogenannten
Festpunkten mechanisch fest verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf das metallische Innenrohr (2) in axialem
Abstand zueinander zwei ringförmige Metallscheiben (4,5) aufgeschweißt sind, deren innerer Durchmesser nahezu
gleich dem Außendurchmesser des Innenrohres und deren Außendurchmesser kleiner als der Innendurchmesser des Mantelrohres
(l) ist, daß zwischen den Metallscheiben (4,5) in das Mantelrohr (l) eine Metallringscheibe (6) eingeschweißt
ist, deren Innendurchmesser größer ist als der Außendurchmesser des Innenrohres (2) und daß jeweils zwischen den
Scheiben (4,5»6) eine oder mehrere Lagen (7) eines hochfesten thermisch und elektrisch isolierenden Materials angeordnet
sind. /
2.Fernleitungsrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Lagen (7) ringförmig ausgebildet sind und ihr Innendurchmesser nahezu gleich dem Außendurchmesser des Innenrohres
(2) und ihr Außendurchmesser kleiner als der Innendurchmesser des Mantelrohres (l) ist./
3· Fernleitungsrohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagen (7) aus afrikanischem Pockholz hergestellt sind. /
7814328-2.«.τ,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7314328U true DE7314328U (de) | 1973-08-02 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7314328U Expired DE7314328U (de) | Fernleitungsrohr, insbesondere Fernheizleitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7314328U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4208501A1 (de) * | 1992-03-17 | 1993-09-23 | Jakob Loferer | Leitungsdurchfuehrung |
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- DE DE7314328U patent/DE7314328U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4208501A1 (de) * | 1992-03-17 | 1993-09-23 | Jakob Loferer | Leitungsdurchfuehrung |
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