DE7312814U - Vorrichtung zum schneiden von keramikplatten z.b.von fliesen - Google Patents
Vorrichtung zum schneiden von keramikplatten z.b.von fliesenInfo
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Description
Patentanwalt
Wuppertal-Barmen ~~)
Friedrich-Engels-Allee 349/351 · Ruf 55 61 47
GM 2124/73 / Pee/B
Anmelder : Fa. Eduard Jöcker 56 Wuppertal 12
"Vorrichtung zum Schneiden von Keramikplatten,
z. B. von Fliesen
Die Erfindung "betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden von
Keramikplatten, z. B. von Fliesen, welche die Grundform eines etwa U-färmigen Bügels besitzt, der an einem Schenkelende
ein Schneidrad und an dem anderen Schenkelende eine Andrückrolle trägt, zwischen denen die Fliese oder dgl.
mittels einer Spanneinrichtung einklemmbar ist.
Derartige Fliesenschneider sind z. B. durch das DT-GM 1 783 bekannt. Wenn diese bekannten Fliesenschneider sich auch in
der iraxis bereits sehr bewährt haben, so sind sie jedoch in den Herstellkosten verhältnismäßig aufwendig und auch von
einem beträchtlichen, bei längerer Handhabung unangenehm großen Gewicht. Der !feuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die
Herstollkosten und das Gewicht solcher Fliesenschneider zu
verringern und ihre Handhabbarkeit zu erleichtern, wobei ebenfalls dafür Sorge getragen sein soll, daß auch sehr
schmale Randstreifen einer Fliese einwandfrei abgeschnitten warden können.
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs genannten Art, wird dies erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Spanneinrichtung
aus einem auf den beiden Schenkeln verschiebbar geführten Kunststoffkörper besteht, in welchem metallische
Gewindebuchsen für eine Spann- und Feststellschraube und metallische Anschlagplatten zur Begrenzung der Einschubtiefe
der Keramikplatte eingebettet sind, und daß die beiden Schenkel rückwärtig über eine Schenkelfeder miteinander verbunden
sind, die mit ihren Enden gegen Axialsacklöeher der das
Schneidrad und die Andrückrolle tragenden Schenkel eingesteckt und an eingestemmten Verformungen gehalten ist. Durch
diese Maßnahmen werden eine Reihe von Vorteilen erreicht. Die teils aus Kunststoff, teils aus eingebetteten Metallteilen
bestehende Spanneinrichtung kann mit sehr geringen Kosten hergestellt werdsn und zeichnet sich durch eine leichtgängige
Verschiebbarkeit auf den Schenkeln des Fliesenschneiders aus, während die an den kräftemäßig beanspruchten Stellen vorgesehenen
M-etallteile für die erforderliche Verschleißfestigkeit
sorgen. Ebenfalls ist die verwendete Schenkelfeder ein preiswertes Bauteil, welches durch die mit geringem
Fertigungsaufwand vornehmbaren eingestemmten Verformungen
_ 7.
rasch und kostengünstig montiert werden kann, so daß sich im Ergebnis ein äußerst preisgünstiger Fliesenschneider von
"beträchtlich reduziertem Gewicht ergibt.
Nach weiteren Merkmalen der Erfindung sind die Anschlagplatten mit Verankerungsansätzen -a%t verseher., lie ihren
sicheren Halt innerhalb der Spanneinrichtung gewährleisten. Bevorzugt ist eine haarnadelförmig gebogene Schenkelfeder
verwendet, da sich diese trotz einfacher Formgebung durch ein hohes Federungsvermögen auszeichnet. Schließlich kann
der Erfindung zufolge noch vorgesehen werden, daß die Schneide des Schneidenrades etwa der Mitte der Andrückrolle gegenüberliegt
und daß die Spanneinrichtung zwischen ihren beiden Anschlagplatten eine Mulde zur Aufnahme etwa der halben Länge
der Andrückrolle aufweist. Durch die letzteren Maßnahmen ist insbesondere sichergestellt, daß auch sehr schmale StM.-fen
in einwandfreier Weise von der Keramikplatte oder dgl. abgeschnitten werden können.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben, wobei
zeigen ::
Fig. 1 einen Fliesenschneider in Seitenansicht und
Fig, 2 in einer Ansicht gemäß der Schnittebene II-II
in Fig. 1.
Der Fliesenschneider umfaßt die beiden aus Vierkantmaterial bestehenden Schenkel 1, 2, von denen einer am vorderen Ende
ein Schneidrad 3 und der andere eine Andrückrolle 4 trägt.
Am hinteren Ende sind die beiden Schenkel 1, 2 über eine haarnadelförmige Schenkelfeder 3 miteinander verbunden. Die
Enden der Schenkelfeder 5 sind in hintere Axialsacklöcher der im Querschnitt entsprechend größer bemessenen Schenkel 1
und 2 eingesteckt und durch mittels eines Körners oder Druckstempels eingestemmte Verformungen 5 an den Schenkeln 1
und 2 starr und stabil befestigt.
Auf den beiden Schenkeln 1 und 2 ist eine Spannvorrichtung 6 verschiebbar geführt, die aus einem Kunststoffkörper besteht,
in welchem eine metallische Gewindebuchse 7 für eine Feststellschraube
8 mit Rändelgriff 9 und eine weitere metallische Gewindebuchse 10 für eine Spannschraube 11 mit Ränaelgriff
12 eingelassen sind. An der Vorderseite der Einspannrichtung 6 sind ferner zwei metallische Anschlagplatten 13, 14 eingegossen,
die über Verankerungselemente 15, vergleiche den
Teilschnitt in Fig. 1. sicher im Kunststoff gehalten sind.
Zur Handhabung des Gerätes wird zwischen das Schneidrad 3 und die Andrückrolle 4 die zu schneidende Fliese 16 bis zum
Auftreffen auf die Anschlagplatten 13, 14 eingeschoben, wobei
die Spanneinrichtung 6 entsprechend der gewünschten Breite des zu schneidenden Streifens auf den Schenkeln 1
und 2 verschoben und dann mittels der Schraube 8 festgeklemmt wird. Anschließend wird mittels der Spannschraube
die Fliese 16 stramm zwischen den Teilen 3 und 4 eingespannt, wonach die Fliese geschnitten werden kann.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist die Schneidkante des Schneidrades 3 etwa auf die Längsmitte der Andrückrolle
ausgerichtet. Um auch sehr schmale Streifen von der Fliese! abschneiden zu können, ist in der Spanneinrichtung noch eine
Mulde 17 ausgenommen, die zur Aufnahme etwa knapp der halben Länge der Andrückrolle 4- bemessen ist.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Schneiden von Keramikplatten, z. B. von Fliesen, in Form eines etwa U-förmigen Bügels der
qn einem Schenkelende ein Schneidrad und am anderen Schenkelende eine Andrückrolle trägt, zwischen denen
die Fliese oder dgl. mittels einer Spanneinrichtung einklemmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung
(6) aus einem auf den beiden Schenkeln (1, 2) verschiebbar geführten Kunststoffkörper besteht,
in welchem metallische Gewindebuchsen (7, 10) für eine Spann- und Feststellschraube (8,11) und metallische
Anschlagplatten (13, 14) zur Begrenzung der Einschubtiefe
der Fliese (16) eingebettet sind und daß die beiden Schenkel (1, 2) rückwärtig über eine Schenkelfeder
(3) miteinander verbunden sind, die mit ihren Enden in Axialsacklöcher der Schenkel (1, 2) eingesteckt
und an eingestemmten Verformungen (5) gehalten ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagplatten (13, 14) mit Verankerungsansätzen
(15) versehen sind.
731281*12.7.73
Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkelfeder (3) haarnadelförmig ist.
Vorrichtung mach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide des Schneidrades (3) etwa der Mitte
der Andrückrolle (A-) gegenüberliegt und daß die Spanneinrichtung (6) zwischen den beiden Anschlagplatten
(13, 14) eine Mulde. (17) zur Aufnahme etwa knapp der halben Länge der Andrückrolle (4) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19737312814 DE7312814U (de) | 1973-04-05 | 1973-04-05 | Vorrichtung zum schneiden von keramikplatten z.b.von fliesen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19737312814 DE7312814U (de) | 1973-04-05 | 1973-04-05 | Vorrichtung zum schneiden von keramikplatten z.b.von fliesen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7312814U true DE7312814U (de) | 1973-07-12 |
Family
ID=6637851
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19737312814 Expired DE7312814U (de) | 1973-04-05 | 1973-04-05 | Vorrichtung zum schneiden von keramikplatten z.b.von fliesen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7312814U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013007534A1 (de) * | 2013-05-03 | 2014-11-20 | Hasan Balci | Fliesenschneidevorrichtung |
-
1973
- 1973-04-05 DE DE19737312814 patent/DE7312814U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013007534A1 (de) * | 2013-05-03 | 2014-11-20 | Hasan Balci | Fliesenschneidevorrichtung |
| DE102013007534B4 (de) * | 2013-05-03 | 2015-10-01 | Hasan Balci | Fliesenschneidevorrichtung |
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