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DE7312395U - Tuerrahmen, bestehend aus tuerfutter und bekleidung - Google Patents

Tuerrahmen, bestehend aus tuerfutter und bekleidung

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Publication number
DE7312395U
DE7312395U DE19737312395 DE7312395U DE7312395U DE 7312395 U DE7312395 U DE 7312395U DE 19737312395 DE19737312395 DE 19737312395 DE 7312395 U DE7312395 U DE 7312395U DE 7312395 U DE7312395 U DE 7312395U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
leg
door frame
clothing
angle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19737312395
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STAR TUERENWERK GmbH
Original Assignee
STAR TUERENWERK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STAR TUERENWERK GmbH filed Critical STAR TUERENWERK GmbH
Priority to DE19737312395 priority Critical patent/DE7312395U/de
Publication of DE7312395U publication Critical patent/DE7312395U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Star Türenwerk GmbH, 54-'/o Andernach
Türrahmen, bestehend aus Türfutter und Bekleidung
Stand der Technik
Zur Anbringung von Türblättern oder -flügeln an Türrahmen oder Türfuttern sind Türbänder in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Beispielsweise sind Türbänder bekannt, deren am unbeweglichen Teil der Tür, nämlich am Türrahmen bzw. am Türfutter anzubringender Teil zwei stiftartige Fortsätze aufweist, die sich mit gewissem Abstand voneinander und parallel zueinander verlaufend radial von der Drehachse des Türbandes weg erstrecken und die im Bereich ihrer Enden je eine Bohrung aufweisen, die etwa senkrecht zur Drehachse des Türbandes verläuft. Zur Befestigung dieses Teils des bekannten Türbandes am Türrahmen bzw. am Türfutter werden in der Falzbekleidung zwei im Abstand der erwähnten Stifte parallel zueinander verlaufende Bohrungen vorgesehen, deren Durchmesser etwa dem der Stifte entspricht und durch die hindurch die Stifte des zur Rede stehenden Teils des Türbandes zwecks Befestigung am Türfutter gesteckt werden.
In der für einen optimalen Anschlag des Türblattes am Falz entsprechenden Lage dieses Teils des Türbandes werden die Stifte mit Hilfe von durch die erwähnten Bohrungen der Stifte geschraubten Holzschrauben oder dgl. an der Außenseite des Türfutters befestigt.
Die beschriebene Art der Befestigung des betreffenden Teils eines Türbandes am Türfutter bzw. am Türrahmen hat verschiedene Nachteile. Zum einen besteht bei der Verwendung von Holzspanplatten für das Türfutter einer Tür die Gefahr, daß bei verhältnismäßig geringer Belastung des Türblfkttes im geöffneten Zustand der Tür derart hohe Drehmomente bzw. Kräfte auf die üblicherweise zweifach vorgesehenen Türbänder wirken, daß sich die am Türfutter befestigten Teile der Türbänder oder zumindest des oberen Türbandes lockern oder daß sogar die Schrauben vollständig ausreißen, mit denen die Stifte am Türfutter befestigt sind. Zum anderen beansprucht diese Art der Befestigung am Türfutter verhältnismäßig viel Raum, so daß wegen der genormten Breitenmaße für Türblatt und Türöffnung bzw. Wandaussparung nur verhältnismäßig geringe Stärken für das zur Herstellung des Turfutters verwendete Material möglich sind. Dementsprechend sind die Möglichkeiten für die Aufnahme unterschiedlicher Bekleidungsleisten und deren Verstellbarkeit gegenüber dem Türfutter erheblich eingeschränkt. Außerdem ist es nachteilig, daß eine Verstellung des betreffenden Teils des Türbandes nach der Befestigung am Türfutter nicht mehr möglich ist. Eine Verstellung des Anschlages des Türblattes bei in die Wandaussparung eingesetztem Türfutter ist demnach nachträglich nicht mehr möglich.
7312 »5-
Aufgabe
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Türrahmen im Bereich der Türbänder derart zu verbessern, daß einerseits auch bei erheblicher Krafteinwirkung auf die Türbänder ein Ausreißen der Bänder bzw. ein Lockern nicht zu befürchten i3t und daß andererseits möglichst wenig Platz auf der Außenseite des Türfutters - im Bei eich eines aufrechtstehenden Teils des Türfutters - beansprucht wird, so daß im Hinblick auf die genormten Breitenabmessungen für Türblätter und Wandaussparungen bzw. Türöffnungen Türfutter mit größerer Materialstärke hergestellt werden können. Darüber hinaus soll auch nach bereits erfolgtem Einbau einer Tür in eine Wandaussparung ein Verstellen der an Türfutter befestigten Teile der Türbänder möglich sein ohne Verschlechterung des Halts der Türbänder am Türfutter, so daß der Anschlag des Türblattes nachträglich optimal einstellbar ist. Dieee Aufgaben werden mit dem Türrahmen nach der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung gelöst. - Anstelle der vorzugsweise verwendeten Ausführungsform eines Türbandes mit nur einem einzigen, mit Gewinde versehenen S+.ift an dem betreffenden Teil des Türbandes ist auch der Einsatz von Türbändern möglich, bei denen der betreffende Teil statt nur ein zwei mit Gewinde versehene Stifte aufweist. In einem solchen Fall kann Jedoch zum einen der Beschlag nachträglich nicht gegenüber dem Türfutter verstellt werden und zum anderen ist der Einsatz von Gewindemuttern oder 6.^1. notwendig.
Der kürzere Schenkel des im Zusammenhang mit der Erfindung verwendeten Winkels weist in diesem Fall zwei dem Außendarchmesser der mit Gewinde versehenen Stifte entsprechende bzw. geringfügig größere Bohrungen auf. Im Fall der Verwendung eines Türbandes, dessen zur Rede stehender Teil nur einen einzigen, mit Gewinde versehenen Stift aufweist, werden alle vorerwähnten aufgaben gelöst, indem im kürzeren Schenkel des erfindungs^emäßen Winkels eine dem Gewinde des erwähnten Stiftes entsprechende Gewindebohrung vorgesehen ist. In diesem Fall kann durch Drehen des betreffenden Teils des Türbandes um 360° oder ein ganzzahliges Mehrfaches davon im einen oder anderen Sinne eine Einstellung des Türanschlags vorgenommen werden, ohne daß der Halt des Türbandes im bzw. am Türfutter verschlechtert wird. Die in der Falabekleidung befindliche Bohrung zum Durchführen des mit Gewinde versehenen Stiftes des betreffenden Teils des Türbandes weist einen geringfügig kleineren Durchmesser a1 . als es der Durchmesser des Stiftes ist, so dar' dieser durch das Holz geschraubt werden muß und straff im Material der Falzbekleidung sitzt.
Die Ausbildung eines Türrahmens bzw. eines Türfutters mit Falzbekleidung entsprechend Anspruch 2 hat den Vorteil, daß die Verwendung des Winkels entsprechend der Erfindung das dichte Anliegen der Falzbekleidung an der Wand nicht behindert.
Anhand der Figuren 1 bis 3 wird die Erfindung im folgenden an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 einen Ausschnitt aus einem erfindungsgemäß gestalteten Türrahmen in der Draufsicht zusammen mit einem Türband und teilweise gezeigtem Türblatt;
Pig. 2 den Türrahmen nach Fig. 1 in der Seitenansicht und
Pig. 3 den im Zusammenhang mit der Erfindung verwendeten Winkel.
Die Figuren 1 und 2 zeigen einen Ausschnitt aus einem aufrechtstehenden Teil eines Türfutters 1, welches mit einer Falzbekleidung 2 versehen ist. Die Falzbekleidung 2 weist eine Feder 3 auf, die zum Beispiel aus Sperrholz bestehen kann und deren freies Ende teilweise in eine im Türfutter Λ befindliche Nut eingreift. Diese an sich bekannte Nut- und - Feder-Verbindung ermöglicht am Bauwerk bei insbesondere unebenen oder ungleich starken Wänden im Bereich der Türöffnung ein Anpassen des Türrahmens bzw. der Palzbekleidung 2 an die Jeweilige Mauerstärke. Vorzugsweise werden Türfutter und Falzbekleidung 2 im Bereich von Feder 3 und Nut 4- nach dem Anpassen an die Mauerstärke bzw. an den Verlauf der Wand mittels Leim fest miteinander verbunden. Das Türfu+^ter 1 weist ferner eine umlaufende Dichtung 5 auf, an die sich das mit 6 bezeichnete Türblatt bei geschlossener
Tür anlegt. Türblatt 6 und Türfutter 1 bzw. Falzbekleidung 2 sind über Türbänder 7 miteinander verbunden* Die Türbänder 7 bestehen je aus zwei Teilen 8 und 9, wovon der Teil 8 mit seinem Gewindestift 1o im Türblatt 6 fest verankert ist, während ein am Teil 9 befindlicher, vorzugsweise mit Metallgewinde versehener Stift 11 in einer in der Falzbekleidung 2 vorgesehenen Bohrung 12 mit gegenüber dem äußeren Durchmesser des Stiftes Ί1 geringfügig kleinerem Durchmesser geführt und gehalten ist.
Zur Verbindung von Türfutter 1 und Teil 9 c'edes Türbandes 7 ist ein Winkel 13 mit Schenkeln 14 und 15 vorgesehen. Die Schenkel 14 und 15 stehen annähernd rechtwinklig zueinander, wobei der Schenkel 14 um ein Mehrfaches langer ist als der Schenkel 15· Im Schenkel 14 sind Bohrungen 16 vorgesehen zinn Zweck der Befestigung des Winkels 15 bzw, des Schenkels 14 dieses Winkels am Türfutter 1. Im Schenkel 15 befindet sich eine Bohrung 17, die mit einem dem Gewinde 'auf dem Stift 11 entsprechenden Gewinde versehen ist. An der Stelle der Bohrungen 12 in der Falzbekleidung 2 befinden sich auf der der Wand 18 zugekehrten Seite der Falzbekleidung 2 Aussparungen 19, deren Längen- und Breitenabmessungen denen des Schenkels 15 des Winkels 13 etwa entsprechen, während die Tiefe dieser Aussparungen derart bemessen ist, daß bei einem vorgegebenen Verstellbereich für den Teil 9 der Türbänder 7 das Ende der Stifte 11 nicht bis in den Bereich der Wand 18 gelangen kann.
Durch einfaches Verdrehen der Teile bzw. einea Teils 9 eines oder mehrerer Türbänder 7 kann ein optimaler
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Anschlag des Türblattes 6 am Türfutter eingestellt werden. Die Verwendung des Winkels ermöglicht dabei infolge Raumersparnis den Einsatz verhältnismäßig starker Türfutter. Ein Ausreißen der Türbänder bzw. der Teile 9 der Türbänder 7 ist auch ^ei starker Belastung des Türblattes 6 bei geöffneter Tür nicht zu befürchten.

Claims (2)

  1. Star Türenwerk GmbH, S>47o Andernaoh
    Ansprüche
    Türrahmen, bestohend aus Türfutter und Bekleidung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung der Türbänder $e ein metallischer Winkel (13) mit annähernd rechtwinklig zueinander stehenden Schenkeln (14, 15) vorgesehen ist, von denen der eine Schenkel (14) vorzugsweise um ein Mehrfaches langer ist als der andere Schenkel (15) und wenigstens zwei in Längsrichtung les Schenkels mit vorbestimmten Abstand entfernt voneinander angeordnete, der DurchfUhT1IHg von Holzschrauben oder dgl. dienende Bohrungen (16) vorbestimmten Durchmessers aufweist, während der andere Schenkel (15) vorzugsweise eine einzige, dem Durchmesser des mit Gewinde versehenen Zapfens (11) des dem unbeweglichen Teil d^r Tür zugeordneten Teils (9) eines für die Anbringung eines Türblattes (6) bzw. -flugeIs vorgesehenen Türbandes (7) angepaßte Bohrung aufweist, wobei der eine Schenkel (14) des Winkels (13) in einer zur Breitenausdehnung des Türfutters (6) annähernd parallelen Richtung verlaufend auf der Außenseite des Türfutters mit Hilfe von Holzschrauben oder dgl. derart befestigt oder befestigbar ist, daß der andere Schenkel (15) dicht an der dem Mauerwerk
    -9-
    7112IiS-*«.?*
    bzw. der Wand (18) zugekehrten Seite der Falzbekleidung oder dgl. (2) anliegt und daß die
    in diesem Schenkel (15) vorgesehene, gegebenenfalls mit Gewinde versehene Bohrung (17) mit
    einer in der Falzbekleidung zum Durchführen
    des betreffenden, mit Gewinde versehenen Zapfens (11) des Türbandes (7) vorgesehenen Bohrung (12) axial fluchtet.y
  2. 2. Türrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Falz/bek&eidung (2) eine zur
    Aufnahme des kurzen Schenkels (15) des Winkels (13) vorgesehene, dessen Längen- und Breitenabmessung etwa/ angepaßte Aussparung (19) vor gesehen ist.
    Neuwied, den 28.3.1973 Der Vertreter
    312U5-l.1t»
DE19737312395 1973-04-02 1973-04-02 Tuerrahmen, bestehend aus tuerfutter und bekleidung Expired DE7312395U (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7312395U true DE7312395U (de) 1973-11-08

Family

ID=6637791

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19737312395 Expired DE7312395U (de) 1973-04-02 1973-04-02 Tuerrahmen, bestehend aus tuerfutter und bekleidung

Country Status (1)

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DE (1) DE7312395U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3822000A1 (de) * 1988-06-30 1990-01-04 Alco Systeme Gmbh Einbruchhemmende gelenkanordnung fuer fenster oder tueren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3822000A1 (de) * 1988-06-30 1990-01-04 Alco Systeme Gmbh Einbruchhemmende gelenkanordnung fuer fenster oder tueren

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