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DE7309164U - Kontaktgeber für elektrische Impulse, insbesondere für Signale - Google Patents

Kontaktgeber für elektrische Impulse, insbesondere für Signale

Info

Publication number
DE7309164U
DE7309164U DE19737309164 DE7309164U DE7309164U DE 7309164 U DE7309164 U DE 7309164U DE 19737309164 DE19737309164 DE 19737309164 DE 7309164 U DE7309164 U DE 7309164U DE 7309164 U DE7309164 U DE 7309164U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnet
tube
contactor
magnets
free
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19737309164
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VIBRU GmbH
Original Assignee
VIBRU GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VIBRU GmbH filed Critical VIBRU GmbH
Priority to DE19737309164 priority Critical patent/DE7309164U/de
Publication of DE7309164U publication Critical patent/DE7309164U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/14Switches operated by change of acceleration, e.g. by shock or vibration, inertia switch
    • H01H35/144Switches operated by change of acceleration, e.g. by shock or vibration, inertia switch operated by vibration

Landscapes

  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

ι t R r t t ι
VIBRU-GmbH 18
Grubenoedarfsartikel
4231 Drevenack
Hunsdorfer-\Yeg
Kontaktgeber für elektrische Impulse, insbesondere für Signale
Pis Neuerung "betrifft* einen Kontaktgeoer für elektrische Impulse, insbesondere für akustische und optische Signale.
Es ist allgemein bekannt, Fahrzeuge und Arbeitsmaschinen mit Heulsirene und/oder Blinklicht auszurasten. Biese Y/arngeräte werden je nac'h. Bedarf ein- und abgeschaltet, also nach menschlichem Ermessen. Bine große G-efahr besteht jedoch noch;darin, daß sich z.B. ein Fahrzeug untertage - also in einem sehr geräuschvollen Betrieb ungewollt in Bewegung setzen oder vor dem. Einschalten der Signaleinrichtung angefahren werden kann. Diesem Umstand sind vor allem im Bergbau viele schwere Unfälle zuzuschreiben.
Um solche Unfälle zu verhindern, liegt der Neuerung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mittels der die elektrischen Signalorgane automatisch intermittierend betätigt werden, sobald sich die Arbeitsmaschine oder der Zug bzw. Viagen gewollt oder ungewollt in Bewegung setzt.
Zar Lösung dieser Aufgabe wird für einen Impulsgeber für elektrische Signale vorgeschlagen, nahe einem an sich bekannten aui Induktion und Veränderung eines magnetischen Kraftfelde? reagierenden Schutzgaskontakt einen Magneten freiochwingend anzuordnen, der von einem zweiten Magneten oei einander zugekehrten gleichnamigen Polen zu diesem federnd in Aοstand gehalten ist, wobei der zweite Magnet stabil angeorinet ist.
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^ 7 .i.i ι ι ι Ij ι ο f
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Damit ist ein Kontaktgeber für Signale und dgl. gefunden, der schon auf sehr leichte Erschütterungen anspricht, die z.B. bei auf Kulibahnen oder auf Hangebahnen fahrenden Wagen und Zügen ständige Begleiterscheinung sind. Der freischwingende Magnet ιεΐ im Ruhezustand von den beiden Magnetfeldern in solcher Position zum Eontaktgeber gehalten, daß dieser geöffnet ist. Fährt z.B. ein untertage auf Kulioder Hängebahn verfahrbarer Zug an oder auch übertage eine mit dem neuen Signalgeber ausgerüstete Laufkatze, so gerät sofort der freischvvingende Magnet in federnde Bewegungen, indem er sich dem anderen Magneten nähert und von diesem sofort wieder zurückgestoßen wird. Hierbei passiert der freischwingende Magnet ständig eine Position, in der sein Kraftfeld den Kontaktgeber schließt und somit das Signalorgan in geringen Zeitabständen kurz betätigt.
Anordnung und Stärke der Magneten können auch so gewählt werden, daß der Kontaktgeber erst auf Erschütterungen anspricht, die ein vorbestimmtes Maß überschreiten. Dadurch ist der Kontaktgeber als Warngerät auch bei stationären Arbeitsmaschinen verwendbar, die normalen Erschütterungen ausgesetzt sind. Dann sprechen die Signalorgane an, sobald durch anomalen Lauf der Maschine die Erschütterungen das normale Maß überschreiten.
Vorzugsweise sind Permanentmagnete verwendet, wodurch sich ■ :eine sehr einfache Bauart ergibt. Eine mßerst einfache undl' ./zweckmäßige Bauart besteht im wesentlichen darin, daß die ^ -Permanentmagneten als Ringmagneten geformt sind und der <■■.; freischwingende Iiag-iet ait geringem ringförmigen Luftspalt ein Rohr aus uiraagnetischeai Material umschließt, das den Kon.iktgeber umschließt, während der andere Magnet fest mit einem Ende dieses Rohres verbunden ist. Am anderen Ende das Rohres ist ein Anschlag vorgesehen, durch den verhindert wird, daß der fre!schwingende Magnet bei einem sehr kräftigen Sto3 vom Rohr geschleudert wird.
Dieser Anschlag kann auch von einen dritten Ringmagneten axt dem xreiscnwingenden Magneten zugekehrtem gleichnamigen
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Pol gebildet sein. Darai-5 wird erreicht, daß der Kontaktgeber nicht nur lotrecht oder schräg, sondern auch horizontal angeordnet werden kann. Diese waagerechte Anordnung
in/
ist dann vorzuziehen, wenn vornehmlich mit ungefähr horizontaler Richtung wirkenden Erschütterungen au rechnen ist.
In Yfeiterbildung der Neuerung ist der dritte Ringmagnet »HJ. ucju swim, πλαοα vciouiucvvcu tu« J.XX ο ο3.3IaX jcVireii.Xg6ii Position arretierbar angeordnet. Damit wird eine genaue Justierung des freischwingenden Magneten gegenüber dem Kontaktgeber ermöglicht, der bereits anspricht, wenn sich der freischwingende Magnet etwa 2 mm aus seiner Gleichgewichtslage entfernt.
Schließlich wird noch vorgeschlagen, das die Magneten tragende und den Kontaktgeber umschließende Rohr über ein feststellbares Raumgelenk mit dem Fahrzeug, Arbeitsgerät oder dgl. zu verbinden. Ein solches Gelenk ermöglicht auf einfachste Art die Verwendung des KontaktgeberB bei allen Fahrzeugen, Maschinen und Geräten, bei denen Erschütterungen auftreten, wobei der Kontaktgeber rasch in uie Richtung ■eingebracht werden kann, in der die zu erwartenden Erschütterungen vornehmlich wirken werden. Das Gerät kann jedoch derart empfindlich ausgelegt werden, daß es auch auf alle anders gerichteten Erschütterungen im angestrebten Sinne ; ^reagiert.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Neuerung dargestellt, und zwar zeigt
Pig,1 einen stehend angeordneten Kontaktgeber mit
zwei Magneten, zum Teil geschnitten,
Fig.2 einen liegend angeordneten Kontaktgeber mit drei Magneten, ebenfalls zum Teil geschnitten, und
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Υ 37 " - 4 -' 18.11,74 Q
Pig.3 einen zwecks axialer Verstellbarkeit auf das Rohr aufschraubbaren Magneten.
Pig.4 zeigt eine Abwandlung des Magneten nach Pig.3.
Tn eine Grundplatte 1 ist ein Rohr 2 aus unmagnetischem Ma-
' terial, z.B. Kunststoff, Messing oder Kupfer, eingeschraubt,
I das einen Bund 3 aufweist. Auf diesem Bund 3 ruht ein ring-
\ ' 1. -förmi^er Permanentmagnet 4, der mit dem Rohr 2 fest verbun-
:· den, beispielsweise verklebt ist. In den Hohlraum 5 des
I Rohres 2 ist koaxial zu dessen Längsachse ein Schutzgaskon-
lj ' , ^akt 6 eingeführt und in seiner Lage durch eine eingefüllte
; aushärtende Kunststoffmasse 7 oder dgl. gehalten.
( Über den unteren Ringmagneten 4 ist ein zweiter ringförmi-
I ger Permanentmagnet 8 mit geringem Spiel 9 auf das Rohr 2
\ geschoben, und zwar mit dem unteren Magneten 4 zugekehrtem
j <■ gleichnamigen Pol. Infolgedessen stoßen sich die beiden Mag-
ίί neten 4 und 8 gegenseitig ab, so daß der Magnet 8 schwebend
I gehalten wird. Hierbei sind die Magneten 4 und 8 so bem.es-
ij sen, daß ihre magnetischen Kraftfelder den freischwingenden
j Magneten 8 auf einer Höhe in Ruhe halten, bei welcher der
|i Kontaktgeber geöffnet bleibt und bei clur-ch Erschütterung be-
i wirktem Absinken des oberen Magneten 8 geschlossen wird.
I · Beim dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt dieser Kon-
I taktschluß bereits bei einem Pallweg von etwa 2 mm.
I Das obere Ende des Rohres 2 ist durch eine Kappe 10 abge-
[ !Schlössen, deren Rand übersteht und somit einen Anschlag 11
f ,für den freischwingenden Magneten 8 bildet, so daß dieser
J bei einem sehr kräftigen Stoß nicht über da? Rohrende hin- .r.
weggleiten kann. Eine durch Schwächung der magnetischen Kraftfelder infolge Alterung der Magneten oder durcn andere Umstände erforderliche Justierung des freischwebenden Magneten 8 erfolgt mittels Beilagescheiben 12. Diese Justiermöglichkeit setzt allerdings voraus, daß der untere Magnet 4 lösbar mit dem Rohr 2 verbunden ist.
Das in ]?ig.1 senkrecht dargestellte Ausführungsbeispiel kann
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auch .lit einer Schräge bis et-^a 45° angeordnet werden. ; Sin? sowohl für die horizotale Lags als auch für alle an- j ceren Anordnungen geeignete Ausführung zeigt Pig.2. Hier j isx am freien Ende des Rohres 2 ein dritter Magnet 13 vor- \ gesehen, und zwar mit dem freischwingenden Magneten 8 zugekehrtem gleichnamigen Pol. Der Effekt ist der gleiche wie beim Ausführungsbeispiel nach Pig.1, nur ist jetzt die bei letzterem wirkende Schwerkraft durch das Kraftfeld des zusatzlichen i£agneten 15 ersetzt. Das mittels einer Rändelschraube 14 feststellbare Kugelgelenk 15 soll hier nur verdeutlichen, daß der Kontaktgeber in allen beliebigen Lagen angeordnet v/erden &ann.
Eine sehr einfache Möglichkeit für ciie genaue Justierung des losen Magneten 8 bei der Ausführung nach pig.2 ist in Pig.3 angedeutet. Sie wird dadurch, erreicht, daß das Rohrende und der zusätzliche Magnet 13 mit einem Peinrewinde versehen sind. Somit kann durch Vor- oder Zurückschrauben dieses Magneten 13 die Ruhelage des losen Magneten ε sehr genau eingestellt werden. Ein ungewolltes Verstellen des Magneten 13 kann durch irgendeine iluttersicherung verhindert werden. So kann z.B. - wie Pig.4 zeigt - der Magnet 13 radial geteilt sein, so daß seine eine Hälfte als Kon,-ter mutter benutzt werden kann.
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Claims (9)

YZBRü-SmbE - 6 - 18.11.74 Grubenbedarfsartikel Drevenack Ύ37 Schutzansprüche:
1. Kontaktgeber für elektrische Impulse, insbesondere für Signale,
dadurch gekennzeichnet,
daß nahe einem an rJ.ch bekannten, auf Induktion und Veränderung eines magnetischen Kraftfeldes reagierenden Schutzgaskontakt (6) ein Magnet (8) frei schwingend angeordnet ist, der von einem zweiten Magneten (4) bei eiaanäer äugekshrteii gleichnamiges Polen zu diesem federnd in Abstand gehalten ist, wobei der zweite Magnet (4) stabil angeordnet ist.
2. Kontaktgeber nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Magneten (4; 8) Permanentmagnete sind.
3. Konta?fcgeber nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
] daß die Magneten (4; 8) Ringmagneten sind.
4. Kontaktgeber nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der freischwingende Magnet (8) mit geringem Luftspalt (9) ein Rohr (2) aus unmagnetischem Material umschließt, das den Schutzgaskontakt (6) umgibt, während der andere iiagnet (4) fest mit einem Ende dieses Rohres (2) verbunden ist.
5. Kontaktgeber nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß arjder dem fest angeordneten Magneten (4) abgekehrten Seite des Freischwingenden Magneten (8) mit Abstand ein Anschlag (11) vorgesehen ist.
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^ 37 - 7 - 18.11.74
6. Eontaktgeber nach Anspruch 5,
dadurch, gekennzeichnet,
daß der Anschlag von eine:n dritten Ringmagneten (13) gebildet wird mit dem freischwingenden Magneten (3) zugekehrtem gleichnamigen Pol.
7· Eontaktgeber nach Anspruch 6.
dadurch gekennzeichnet,
daS der dritte Ringmagnet (13) auf dem Rohr (2) axial verschiebbar und in seiner jeweiligen Position arretierbar ist.
8. Eontaktgeber nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rohr (2) übsr ein feststellbares Raumgelenk (15) mit dem Fahrzeug oder Arbeitsgerät verbindbar ist.
9. Eontaktgeber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der dritte Ringmagnet (13) auf das freie Ende des Rohres (2) aufschraubbar und in der Yfeise radial geteilt ist, daß einer seiner beiden ieile eine Kontermutter bildet.
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DE19737309164 1973-03-10 1973-03-10 Kontaktgeber für elektrische Impulse, insbesondere für Signale Expired DE7309164U (de)

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DE19737309164 DE7309164U (de) 1973-03-10 1973-03-10 Kontaktgeber für elektrische Impulse, insbesondere für Signale

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DE19737309164 DE7309164U (de) 1973-03-10 1973-03-10 Kontaktgeber für elektrische Impulse, insbesondere für Signale

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Publication Number Publication Date
DE7309164U true DE7309164U (de) 1975-03-20

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19737309164 Expired DE7309164U (de) 1973-03-10 1973-03-10 Kontaktgeber für elektrische Impulse, insbesondere für Signale

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