[go: up one dir, main page]

DE7304653U - Anbauschrank - Google Patents

Anbauschrank

Info

Publication number
DE7304653U
DE7304653U DE7304653U DE7304653DU DE7304653U DE 7304653 U DE7304653 U DE 7304653U DE 7304653 U DE7304653 U DE 7304653U DE 7304653D U DE7304653D U DE 7304653DU DE 7304653 U DE7304653 U DE 7304653U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
add
cabinet
cabinet according
protective strip
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7304653U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GRUCO MOEBELWERKE KG
Original Assignee
GRUCO MOEBELWERKE KG
Publication date
Publication of DE7304653U publication Critical patent/DE7304653U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)

Description

11 Anbaue chrank"
Die Erfindung richtet sich auf einen Anbauschrank mit gegenüber der Außenfront zurückversetztem durchgehenden Sockel und höhenverstellbarcn, lösbaren Stützfüßen.
Diese Anbauschränke sind mit einem unteren fest angebauten Sockel versehen, der auf der Stellfläche aufruht. Sind zusätzliche Stützfüße vorhanden, um Höhentoleranzen auszugleichen, so sind diese in der Regel am Sockel befestigt, so daß also wiederum der Sockel tragendes Element ist. Diese Anbauschränke sind als Einheit transportabel, wobei etwa 18$ des Transportraums auf den Sockel fallen, was einen erheblichen Kostenfaktor ausmacht. Ebenfalls nachteilig ist die Tatsache, daß durch den gegenüber dem Korpus zurückversetzten Sockel dann eine Verletzungsgefahr an der vorderen unteren Kante des Korpus besteht, wenn man die Füße unter diesen überkragenden Teil setzt.
Es besteht infolgedessen ein Bedürfnis, diesen Mängeln insgesamt
• * • « Il · f ····§#·§ erreicht, daß die
• · • · · · I * · · ■ Tragplatte ein-
4 * • · ' ■ ' '
- 2 -
abzuhelfen . Dies wird erfindungsgemäß dadurch
Stützfüße an einer am Schrankt>oden befestigten
rast bar sind, dau öle au» äwei gegeiiöiüaüuej; auöxaxix:uaj.-eü x bestehen sowie am unteren Seil Halterungen für lösbare Sockelblenden aufweisen und daß vor der Sockelblende an der Unterseite des überkragenden Korpus eine dessen Vorderkante übergreifende, nach vorn und unten abgerundete Schutzleiste angeordnet ist.
Durch diese Maßnahme werden mehrere Vorteile gleichzeitig erreicht. Zum einen lassen sich die Einzelelemente einer Anbauschrankwand bzw. einer Anbauküche od.dgl. unter wesentlich geringerem Kaumaufwand verpacken und transportieren, indem nämlich, die Stützfüße abgenommen und erst am Aufstellort mit wenigen Handgriffen angesetzt werden. Hierzu ist auch keine Schraubverbindung erforderlich, wie dies bereits zum Befestigen von Stützfüßen für Schranke bekannt ist. Von besonderer Bedeutung ist aber weiter, daß ein und dieselbe Sockelblende, d.h. Sockelblenden gleicher Höhe, verwendet werden können, gleichgültig wie weit die Stützfüße ausgefahren sind, denn durch die Anordnung der Halterungen für die Sockelblende am unteren Teil des ausfahrbaren Stützfußes bleibt der Anschluß der Sockelblende zum Boden jederzeit erhalten. Ergibt sich bei ausgefahrenen Stützfüßen am oberen Ende, d.h. unmittelbar unter dem Schrankboden, ein Schlitz, so ist dieser unschädlich, denn er tritt infolge des überkragenden Korpus des Schrankes nicht sichtbar in Erscheinung. Darüberhinaus wird dieser Schlitz oder zumindest ein Teil davon, wenn nämlich die Stützfüße besonders weit ausgefahren sind, durch die
Schutzleiste verblendet. Die Schutzleiste, die zweckmäßig aus Weich- bzw. Schaum-Kunststoff besteht, stellt darüberhinaus einen wirksamen Verletzungsschutz dar.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist zwischen dem Oberteil des Stützfußes und der am Schrankboden angebrachten !tragplatte eine Schnappverbindung, beispielsweise in Form eines Bajonettverschlusses od.dgl., angeordnet. Es kommt in diesem Zusammenhang darauf an, den Stützfuß schnell und sicher ebne Zuhilfenahme zusätzlicher Werkzeuge derart einzurasten, daß er einen einwandfreien und zuverlässigen Sitz an dem Anbauschrank erhält.
Der Stützfuß iet derart ausgebildet. daß zwischen Ober- und Unterteil ein an dem einen Teil befestig«er Gewindebolzen angeordnet ist, der eine zwischen Ober- und Unterteil befindliche Rändelschraube trägt. Der Gewindebolzen kann am OberteM oder Unterteil befestigt werden. Dagegen ist er am anderen Teil längsverschieb- · bar gelagert. Durch Betätigung der Rändelschraube lassen sich die beiden Teile gegeneinander ausfahren. Selbstverständlich kann jeder Schnellverschluß zwischen dem Stützfuß und der Tragplatte verwendet werden.
Ein besonders wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Ausfahrlänge zwischen Unterteil und Oberteil des Stützfußes mindestens der Differenz zwischen den beiden Norm-Arbeitshöhen, die bei Kuchen 85ck und 90cm betragen, entspricht. Daraus folgt, daß für die verschiedenen in Betracht kommenden Ar-usitshöhen üer
Anbauschränke ein und derselbe Stützfuß Verwendung binden kann, und dann auch noch ein gewisser Toleranzbereich verfügbar ist, v.m Bodenunebenheiten durch mehr oder weniger weites Ausfahren der beiden Teile des Stützfußes gegeneinander auszugleichen. Bei den gebräuchlichen Anbauschränken wird ein solcher Fuß zwischen einer Länge •"■on 16cm und einer solchen von 23cm ausziehbar sein.
Die Halterungen zum Befestigen der Sockelblenden bestehen erfindungsgemäß aus zwei in A >stand übereinander angeordneten Hakenschienen, die an zwei im rechten Winkel zueinander-stehenden Seitenflächen des Unterteils des Stützfußes angeordnet sind. In diese Hakenglieder können dann sowohl frcntseitige, als auch seitliche Scckelblenden eingerastet werden.
Erfindungsgemäß weist die Schutzleiste eins versteifende Einlage auf, die insbesondere auch der Befestigung am Schrankboden dient. Hierzu kommen Nägel, Schrauben, Klammern od.dgl. in Betracht, die in der Versteifungsleiste , die zweckmäßig aus Holz oder einem Holzwerkstoff besteht, einen besseren Halt finden als in dem Kunststoff dieser Schutzleiste.
NachMnem anderen Merkmal der Erfinfring fluchtet die Vorderkante der Schutzleiste mit der Frontfläche des Schrankes. Zweckmäßig weist die Oberseite der Schutzleiste eine schulterartige Ausnehmung zur Aufnahme de3 Korpus auf, der dann gewissermaßen von dem überragenden Vorderteil der Schutzleiste geringfügig übergriffen wird.
Schließlich, liegt es im Rahmen der Erfindung, die Schutzleiste U-förmig auszubixden, wobei die länge der U-Schenkel de^ gesamten überkragenden Länge des Korpus etwa entspricht»
V/eitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fig. 1 einen Anbauschrank in perspektivischer Darstellung,
von unten gesehen;
Pig. 2 eine abgebrochene Seitenansicht eines solchen Anbau-
schranks ohne seitliche Sockelblende; Fig. 3 einen Stützfuß in Pfeilrichtung III und Fig. 4 diesen Stützfuß, teilweise ausgefahren, in Pfsilrichtung IV in Fig. 5»
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Stützfuß; Fig. 6 eine Ansicht der Tragplatte für den Stützfuß; Fig. 7 eine Seitenansicht in Pfeilrichtung VII in Fig. 6; Fig. 8 und 9 zwei verschiedene Ausführungsformen der Schutzleiste im Schnitt nach Linie VIII in Fig. 10; Fig. 10 einen Schnitt durch die Schutzleiste nach Linie X-X
in Fig. 11 und
Fig. 11 eine verkleinerte Draufsicht auf die Schutzleiste.
Der Anbauschrank nach Fig. 1, beispielsweise ein Unterschrank für eine Küche, weist an seinem Boden 1 vier Stützfüße 2 auf. Diese sind an einer am Schrankboden angebrachten Tragplatte 3.
(s. Fig. 6 und 7) befestigt.
Der Stützfuß 2 besteht aus dem Unterteil 4 und dem Oberteil 5. Der Unterteil 4 ruht mit seinem Fuß 6 auf der jeweiligen Stellfläche auf. An zwei im rechten Winkel zueinanderstehenden Seitenflächen 7 und 8 ist er mit horizontal verlaufenden Hakenleisten 9 und 10 versehen, deren Haken divergieren und einer Sockelblende 11 zur Halterung dienen. Auf dem Unterteil 4 ist eine Rändelschraube 58 gelagert, in deren Umfangsnut 12 eine Klammer 13 des Unterteils 4 eingreift. Die Rändelschraube 38 sitzt auf dem Gewindeteil 14 einer Gewindespindel 15» die längsverschiebbar in einer Führung des Unterteils 4 gelagert ist. Der Kopf 16 dieses Gewindebolzens 15 ist gewindelos und fest, d.h. undrehbar und unverschiebbar, mit dem Oberteil 5 verbunden. Er weist hierzu eine Abflachung 17 auf. Die Kopfplatte 18 weist an ihrem Außenumfang drei Rippen 19 auf, die in entsprechende Führungen 20 der !ragplatte 3 eingreifen. Die Tragplatte 3 weist hierzu an ihrer Unterseite überstehende Nocken 21 auf, in denen die Führungen 20 ausgebildet sind!_/An der Unterseite 22.des überkragendem Teils des'Korpus 23 des Anbauschranks ist vor der Sockelblende 11 eine Schutzleiste 24, beispielsweise mittels· Schrauben 25, befestigt, die in die Seitenwände 26 des Korpus 23 eingreifen. Diese Schutzleiste 24 besteht aus einem Weich- bzw. Schaum-Kunstbtoff, in den eine Versteifungsleiste 27, beispielsweise aus einem Holzwerkstoff, eingebettet, gegebenenfalls direkt eingeformt ist. Die Schutzleiste 24 erstreckt sich unter dem gesamten auskragenden Teil des Korpus 23 soweit,1 daß die Vorderkante 28 mit
der Außenfläche 29 der Tür 30 fluchtet. Die Schutzleiste 24 weist eine nach vorn und unten gerichtete Abrundung 31 auf. Die Schutzleiste nach Pig. 2 und 8 ist" mit einer schult er art igen Ausnehmung 32 versehen, in die der Korpus 23 "bis zur allseitigen Anlage eingreift. Bei der Ausführungsfona nach Pig. 9 fehlt diese Ausnehmung 32. Hier fluchtet die Oberfläche 33 der Schutzleiste 24- mit der Unterkante 22 cLes Korpus 23«
Die Schutzleiste 24 ist, wie insbesondere die Figuren 10 und 11 erkennen lassen, TJ-förmig ausgebildet, wobei der Steg 34 entlang dei Vorderfront des Anbauschranks verläuft und die.beiden Schenkel 35 unter den Seitenwänden 26 liegen. Die Schenkel 35 stoßen dabei etwa auf die frontseitige Sockelblende 11 (s. Pig. 2). An der Rückseite 36 dieser Sockelblende 11 sind Hakenglieder 37 an-
10
geordnet, die in die Hakenschienen 9, eier StützIBe 2 einrasten.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    1. Anbauschrank mit gegenüber der Außenfront zurückversetztem, durchgehendem Sockel und höhenverstelitären, lösbaren Stützfüßen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfüße (2) an einer am Schrankboden (1) befestigten Tragplatte (3) einrastbar sind, daß sie aus zwei gegeneinander ausfahrbaren Teilen (4, 5) bestehen sowie am unteren Teil (4)Halterungen für lösbare Sockelblenden (11) aufweisen und daß vor der Sockelblende (11), an der Unterseite (22) des überkragenden Korpus (23) eine dessen Vorderkante übergreifende, nach vorn und unten abgerundete Schutzleiste (24) angeordnet ist.
    2. Anbauschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Oberteil (5) des Stützfußes (2) und der Tragplatte (3) eine Schnappverbindung, ein Bajonettverschluß od.dgl. angeordnet ist.
    3. Anbauschrank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Ober- und Unterteil (5, 4) des Stützfußes (2) ein an dem einen Teil befestigter Gewindebolzen (15) angeordnet ist, der eine zwischen Ober- und Unterteil (5, 4) befindliche Händelschraube (3ö) trägt.
    4. Anbauschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausfahrlänge zwischen Unterteil (4) und Oberteil (5) deb Stützfußes mindestens der Differenz zwischen den
    "beiden Korm-Arbeitshöhen (85cm und 90cm) entspricht.
    f. Anbauschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen aus zwei in Abstand übereinander angeordneten Hakenschienen (9) bestehen, die an zwei im rechten Winkel zueinanderstehenden Seitenflächen (7, 8) des Unterteils ^ 4) de3 Stützfußes (2) angeordnet sind.
    6. Anbauschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzleiste (24) aus Weich- bzw. Schaum-Kunststoff besteht und eine versteifende Einlage (27) aufweist.
    7. Anbauschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkante (28) der Schutzleiste (24) mit der Prontflache (29) des Anbauschrankes etwa fluchtet«,
    8. Anbauschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite (33) der Schutzleiste (24) eine schulterartige Ausnehmung (32) zur Aufnahme des Korpus (23) aufweist.
    9. Anbauschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzleiste (24) U-förmig ausgebildet ist und die Länge der U-Schenkel (35) de^ gesamten überkra·*· genden länge des Korpus (23) etwa entspricht.
DE7304653U Anbauschrank Expired DE7304653U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7304653U true DE7304653U (de) 1973-05-10

Family

ID=1289743

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7304653U Expired DE7304653U (de) Anbauschrank

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7304653U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2839709A1 (de) * 1978-09-13 1980-03-27 Rehau Plastiks Moebelfuss aus kunststoff
DE2857674C2 (de) * 1978-09-13 1982-06-09 Rehau Plastiks Ag & Co, 8673 Rehau Möbelfuß aus Kunststoff

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2839709A1 (de) * 1978-09-13 1980-03-27 Rehau Plastiks Moebelfuss aus kunststoff
DE2857674C2 (de) * 1978-09-13 1982-06-09 Rehau Plastiks Ag & Co, 8673 Rehau Möbelfuß aus Kunststoff

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE8228143U1 (de) Unterflur-auszugsfuehrung
EP0377113B1 (de) Schublade, Hängerahmen od. dgl.
EP1716780B1 (de) Schubkasten für ein Möbel
DE69907078T2 (de) Beleuchtetes Regal
DE2808807A1 (de) Einrichtungsgegenstand fuer toiletten
DE7304653U (de) Anbauschrank
EP0503234A1 (de) Schubkastenführung, insbesondere für Schubkästen aus Metall
DE2001633A1 (de) Anbaumoebel
DE2306041A1 (de) Anbauschrank
EP1384421B1 (de) Sockelblende
DE29905505U1 (de) Halterung für Heizkörper
DE7408149U (de) Einbauvorrichtung an einer Einbauplatte wie einer Einbauspüle
DE19805384C2 (de) Anordnung zur Befestigung eines Stoßfängers an einer Fahrzeugkarosserie
DE4433173C1 (de) Vorrichtung zur Halterung einer Sockelblende an einem Möbelfuß
DE29518606U1 (de) Abfallsammeleinrichtung
DE202012104001U1 (de) Tisch, insbesondere Schreib- oder Arbeitstisch
EP2124677B1 (de) Regalsystem
DE19517712A1 (de) Badewannenverkleidung
DE3927238A1 (de) Haushaltgeraet, z.b. geschirrspuelmaschine
DE19746959B4 (de) Vorrichtung zum Zugänglichmachen einer hinter einem Spiegel angeordneten Spendereinrichtung
DE9002850U1 (de) Raumelement mit Abdeckung
DE7424066U (de) Halter für einen Plattenheizkörper
DE29700547U1 (de) Sockelverkleidung
DE29903368U1 (de) Vorrichtung zum Verketten von Tischen und ein Tisch
DE2734751A1 (de) Wannenverkleidung