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DE730400C - Antrieb fuer Gleiskettenfahrzeuge mit zwei Gleisketten - Google Patents

Antrieb fuer Gleiskettenfahrzeuge mit zwei Gleisketten

Info

Publication number
DE730400C
DE730400C DED74954D DED0074954D DE730400C DE 730400 C DE730400 C DE 730400C DE D74954 D DED74954 D DE D74954D DE D0074954 D DED0074954 D DE D0074954D DE 730400 C DE730400 C DE 730400C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
drive
caterpillars
control means
forwards
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED74954D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Robert Ewalds
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Priority to DED74954D priority Critical patent/DE730400C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE730400C publication Critical patent/DE730400C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D11/00Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like
    • B62D11/02Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides
    • B62D11/04Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of separate power sources

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Deflectable Wheels, Steering Of Trailers, Or Other Steering (AREA)

Description

  • Antrieb für Gleiskettenfahrzeuge mit zwei Gleisketten Die Erfindung bezieht sich auf den Antrieb für Gleiskettenfahrzeuge mit zwei Gleisketten, bei dem für jede Gleiskette eine Antriebsmaschine vorgesehen ist und gleichartige Steuermittel der beiden Antriebsmaschinen durch einen einzigen Handgriff miteinander verbunden sind, wobei beim Vorwärts- bzw. Rückwärtsschwenken des Handgriffes beide Antriebsmaschinen. mit gleicher Drehzahl vorwärts bzw. rückwärts laufen und Sinnfälligkeit der Steuerung vorliegt. Ein derartiger Antrieb für Gleiskettenfahr zeuge ist bekannt, und zwar ist der vor- und rückwärts schwenkbare Handgriff in den beiden Endlagen seitlich awsschwenkbar. Wird in der vorderen Endlage der Handgriff nach rechts bewegt, so wird bei Vorwärtsfahrt der Antriebsmotor der rechten Gleiskette stillgesetzt, so daß das Fahrzeug bei Vorwärtsfahrt eine Rechtskurve durchfährt. Entsprechend wird bei in der rückwärtigen Endlage befindlichem Handgriff. d. h. bei Rückwärtsfahrt durch seitliches Umlegen des Handgriffes nach links. oder rechts, Kurvenfahrt nach links oder rechtserzwungen. Bei dieser Steuerung liegt zwar Sinnfälligkeit vor, sie ist jedoch noch nicht vollkommen. Man hat erstens keine Möglichkeit, die Geschwindigkeit bei Vor- oder Rückwärtsfahrt zu regeln.. Zweitens .ergibt sich beim Stillsetzen. dies einen Motors bnv. der einen Gleiskette für die Fahrbecveb ung des Fahrzeuges nur eine Kurvenform von einem ganz bestimmten Radius. Drittens ist das Drehen des Fahrzeuges aui, der Stelle, wozu die beiden Gleisketten in entgegengesetzter Richtung laufen müssen, nur .durch zusätzliche Schaltmittel erreichbar. Gemäß der Erfindung sollen nun durch Drehen: des der einzuschlagenden Fahrtrichtung entsprechend vor- und rückwärts schwenkbaren Handgriffes in der einen oder anderen - Richtung in jeder Schwenklage &s Handgriffes die Steuermittel, wie z: B. Sches=; ber, Kontroller o. dgl., durch ein am Hand griff vorgesehenes Mittel, wie z. B. ein Kegelrad oder einen Bolzen mit kugeligen Enden, derart beeinflußt werden, daß die beiden Motoren, mit unterschiedlicher Drehzahl bzw. Drehrichtung antreibbar sind. Beim Vor- und Rückwärtsschwenken der Handhabe ,werden die Steuermittel der beiden Maschinen gleichsinnig und beim Verdrehen der Handhabe gegensinnig verstellt. Man hat es also in der Hand, die Gleisketten in der gleichen Richtung mit gleichen oder verschiedenen Geschwindigkeiten oder beide Gleisketten in verschiedenen Richtungen mit gleichen oder verschiedenen Geschwindigkeiten laufen zu lassen. Es ist also die Möglichkeit gegeben, jede beliebige Kurve zwischen Drehen auf der Stelle und Geradeausfährt in beiden Fahrtrichtungen mit beliebigen Geschwindigkeiten zu durchfahren. Zur Betätigung kommt nur eine einzige Handhabe in Betracht. Auch die Sinnfälligkeit der Steuerung ist gewahrt. Die Verhältnisse können leicht so gewählt werden , daß für das Ausbiegen nach rechts die Handhabe im Rechtssinne und für das Ausbiegen nach links im Linkssinne gedreht wird. Die Schaltbewegungen entsprechen also den Fahrbewegungen. Von Vorteil ist ferner, daß infolge der drehbaren Anordnung des Handgriffes für die Steuerbewegungen nach der Seite kein Platz beansprucht wird, so daß ,der Platz seitlich des Handgriffes weitgehend für andere Zwacke ausgenutzt werden kann, was insbesondere dann wichtig ist, wenn es in seitlicher Richtung auf größtmögliche Platzausnutzung ankommt.
  • Der Vollständigkeit halber sei noch darauf hingewiesen, daß :eine Steuerung für zwei Steuerwalzen mit einen, gemeinsamen Schaltbebel bekannt ist, der beliebig in zwei senkrecht zueinander stehenden Richtungen (vorwärts., rückwärts, nach links und rechts) schwenkbar ist. Durch die Vor- und Rückwärtsbewegung des Schalthebels wird die eine Steuerwalze und durch Seitwärtsbewegen des Schalthebels die andere Steuerwalze gaschaltet. Würde man also bei Anwendung dieser bekannten Antriebsvorrichtung für die Steuermittel. auf Gleiskettenfahrzeuge mit -zwei Antriebsmaschinen den Schalthebel nach vorn bewegen, so würde man nur die eine Antriebs maschine, d. h. nur eine Gleiskette einschalten, also in einer Kurve fahren; man müßte demnach erst durch eine anschließende Seitwärtsbewegung des Schalthebels die Geradeausfahrt erzwingen. Die Sinnfälligkeit der Steuerung würde also vollkommen fehlen.
  • Eine zweckmäßige Ausgestaltungsmöglichkeit der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i die Vorrichtung gemäß der Erfindung in Draufsicht, teilweise im Schnitt, Abb.2 in vergrößertem Maßstab die Steuermittel im Schnitt und Abb. 3- einen Schnitt nach der Linie A-A der Abb. 2.
  • Mit i ist der Fahrzeugrahmen. und mit 2 und 3 sind die beiden Antriebsmotore bezeichnet. q. und 5 sind die auf der einen Seite- angeordneten Leiträder .der Gleiskette, von denen das mit 5 bezeichnete gleichzeitig das Antriebsrad für die Kette 6 darstellt. Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, arbeiten die beidem Motoren über einen Zahnradantrieb auf den Innenzahnkranz 7 des Kettentreibrades 5.
  • In Abb.2 sind mit 8 und 9 zwei Drehschieber bezeichnet, durch die die Triebmittelzu- und -abfuhr für die beiden Motoren geregelt wird. An den einander zugekehrten Seiten dieser Drehschieber sind . diese mit Kegelradsegmente,n i o und i i versehen, in welche :ein Kegelrad 12 eingreift. An diesem Kegelrad befindet sich eine Handhabe 13 zum Drehen des Kegelrades i?. Dieses Rad 12 mit der Handhabe 13 ist drehbar auf einer Welle 1.4 gelagert, die an ihrem unteren Ende gleichachsig zu den Schiehern 8 und 9 schwenkbar gelagert ist.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Wird der Handgriff 13 ohne Drehung gleichachsig zu den Schiebern in der einen Richtung geschwenkt, so werden beide Mo- 1 tgren derart beeinfluß.t, daß sie in gleichem Sinne laufen. Wird die Handhabe nach der entgegengesetzten Richtung geschwenkt, so laufen beide Motoren und damit das Fahrzeug in umgekehrter Richtung. Wird von der Nullstellung aus, die Handhabe um die Welle ld. gedreht, so läuft der eine Motor in der einen, der andere in der anderen Richtung. Bei Drehung der Handhabe im umgekehrten Sinne ändert sich entsprechend die Drehrichtung der beiden Motoren. Wird das Handrad gleichzeitig um die Welle 14 gedreht und gleichachsig zu den Schiebern geschwenkt, so kann bei Stillstand des einen Motors der andere in der einen oder anderen Drehrichtung in Bewegung gesetzt werden oder aber es können beide Motoren in gleichem Sinne laufen, nur niit verschiedener Leistung.
  • Die Kegelradsegmente können auch durch andere Maschinenelemente ersetzt werden, z. B. das Kegelrad 12 durch einen Bolzen mit kugeligen Enden und .die Kegelradsegmente io und i i durch Scheiben mit Schlitzen: Außerdem brauchen die Steuermittel keine Schieber zu sein, es können auch je nach Art der Antriebsmasachine andere Steuerungen, etwa Kontroller bei elektromotorischem Antrieb oder andere der Eigenart der Antriebsmaschinen entsprechende Steuermittel benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antrieb für Gleiskettenfahrzeuge mit zwei Gleisketten., bei dem für jede Gleiskette eine Antriebsmaschine vorgesehen ist und gleichartige Steuermittel der beiden Antriebsmaschinen durch einen einzigen Handgriff miteinander verbunden sind, wobei beim Vorwärts; bzw. Rückwärtsischwenken des Handgriffes beide Antriebsmaschinen mit gleicher Drehzahl vorwärts bzw. rückwärts laufen und Sinnfälligkeit .der Steuerung vorliegt, dadurch gekennzeichnet, daß durch Drehen. des Handgriffes (13) in der einen oder anderen Richtung in jeder Schwenklage des Handgriffes (13) die Steuermittel, wie z. B. die Schieber (8, g), Kontroller o. dgl., durch .ein am Handgriff (13) vorgesehenes Mittel, wie z. B. ein Kegelrad (12) oder einen Bolzen mit kugeligen Enden, derart beeinflußt werden, daß die- beiden Antriebsmaschinen mit unterschiedlicher Drehzahl bzw. Drehrichtung antreibbar sind.
DED74954D 1937-03-28 1937-03-28 Antrieb fuer Gleiskettenfahrzeuge mit zwei Gleisketten Expired DE730400C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED74954D DE730400C (de) 1937-03-28 1937-03-28 Antrieb fuer Gleiskettenfahrzeuge mit zwei Gleisketten

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DED74954D DE730400C (de) 1937-03-28 1937-03-28 Antrieb fuer Gleiskettenfahrzeuge mit zwei Gleisketten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE730400C true DE730400C (de) 1943-01-11

Family

ID=7061817

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DED74954D Expired DE730400C (de) 1937-03-28 1937-03-28 Antrieb fuer Gleiskettenfahrzeuge mit zwei Gleisketten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE730400C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977125C (de) * 1954-03-25 1965-03-11 Korfmann Gmbh Maschf Raupenfahrwerk, insbesondere fuer im Grubenbetrieb beim Streckenvortrieb verwendete Maschinen mit einem hydraulisch arbeitenden Fahrwerksantrieb
DE1192062B (de) * 1959-08-05 1965-04-29 Caterpillar Tractor Co Lenkanordnung fuer eine Gleisketten-Zugmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977125C (de) * 1954-03-25 1965-03-11 Korfmann Gmbh Maschf Raupenfahrwerk, insbesondere fuer im Grubenbetrieb beim Streckenvortrieb verwendete Maschinen mit einem hydraulisch arbeitenden Fahrwerksantrieb
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