DE7301006U - Wirbelstrombremse - Google Patents
WirbelstrombremseInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Wirbelstronibremsen, die
hauptsächlich in Kraftfahrzeugt eingebaut werden sollen.
Elektrobremsen, die auf der Grundlage von Stör- oder Foucaultschen
Strömen arbeiten und die auch Verzogerungsbremsen genannt
werden, werde im allgemeinen in das Getriebe des Fahrzeuges eingebaut, bei def son Abbrenisung sie mitwirken sollen.
Diese Bremsen besitzen eine Reihe von Elektromagneten, die ein
Magnetfeld erzeugen sowie ein. oder zwei Rotoren aus magnetischem leitfähigem Material, wo durch Induktion Wirbel- oder
Foucaultsche Ströme erzeugt werden, die Energie wird aus dem Getriebe entnommen, in das sie eingebaut werden.
Derzeit werden sämtliche Ausführungen von Bremsen dieser Art
dahingehend ausgelegt, daß innerhalb bestimmter Abmessungen eine höchstmögliche Dremsleistung erzielt wird, wobei gleichzeitig
eine angemessene Haltbarkeit und Lebensdauer gewährleistet sein muß.
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Dennoch ist bei der Verwendung dieser Elektrobremsen ein neues Problem aufgetaucht, das die Verwirklichung der vorgenannten
Bedingungen erschwert.
Dieses Problem ist auf die neuartige Anordnung von Motor und Differentialgetriebe in Omnibussen und Lastkraftwagen zurückzuführen,
wodurch der Abstand zwischen den beiden auf so kurze Strecken verringert worden ist, die den Einbau solcher Verzögerungselemente
bisweilen nahezu verbieten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Rotoren derart auszubilden, daß die Länge des Getriebes, die erforderlich
ist, um ein solches Verzögerungselement einbauen zu können,
erheblich verringert werden kann, ohne daß gleichzeitig auch
J die Urafangsgröße der Verzögerungsbremse und somit deren Brems-
] kraft verringert werden mußte. Diese Aufgabe wird bei Wirbel-
strombremsen der eingangs erläuterten Art erfindungsgemäß im
wesentlichen dadurch gelost, daß jeder Rotor aus einem zentralen Ring besteht, von dem eine Reihe von Trägerrippen ausgehen,
die im wesentlichen L-förmig ausgebildet sind. Diese Trägerrippen sind an ihrem längstem Schenkel mit einer Scheibe
verbunden, deren Arbeitsfläche in einer Ebene liegt, die parallel zu den Ebenen der Flächen des zentralen Rings liegen
und im wesentlichen auch in gleicher Höhe wie die Ebene der oberen Fläche.
Diese Scheibe besitzt außerdem gemäß einer Weiterbildung der Erfindung noch eine Reihe von Rippen, die regelmäßig zwischen
den Stützrippen verteilt sind, wobei sämtliche Rippen an ihrem äußersten vorderen Teil kraftschlüssig mit einem Ring zur
Steuerung der Kühlung verbunden sind.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden anhand der
Zeichnungen näher erläutert, die scheraatisch ein Ausführungsbeispiel darstellt. Dabei zeigt:
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Fig. 1 eine Querschnittsansicht eines Rotors einer
erfindungsgemäßen Bremse,
Fig. 2 eine Aufrißansicht dieses Rotors und Pig. 3 eine Querschnittsansicht durch eine zentrale
Ebene des Bremsaggregates nach der Erfindung.
Eine Elektrobremse, die auf dem Prinzip der Foucaultschen
Ströme arbeitet, weist der vorliegenden Erfindung zufolge eine zentrale Buchse oder Nabe 1 auf, die mit einer kreisförmigen
Stufe 2 oder einem kreisförmigen stufenförmigen Absatz 2 versehen
ist, mit dem durch Bolzen ein zentrales Gestell 3 kraftschlüssig verbunden ist, auf dem ferromagnetische Kerne k angeordnet
sind, die ihrerseits wiederum mit entsprechenden Spulen ausgerüstet sind. Außerdem befinden sich dort polare Ausweitungen
6.
Im Iimereii der Buchse ist durch entsprechende Lager» 7 eine
Welle 8 angeschlossen, die in Form einer Spule ausgebildet ist und an deren äußersten Endabschnitten bzw. Ausladungen
entsprechende Rotoren 10 durch Bolzen kraftschlüssig verbunden
werden.
Die Welle 8 besteht aus swex koaxialen Teilen 11 und 12, die
durch Erhebungen und Vertiefungen miteinander gekoppelt sind, wobei ihre kraftschlüssige Verbindung durch ein Element 13
und durch Schrauben 14 gewährleistet vird.
Jeder einzelne der Roteren 10 besteht, wie aus Fig. 1 und
ersichtlich, aus einem zentralen Ringelement 15» von dem eine Reihe von Trägerrippen 16 ausgehen, die im wesentlichen in
Form eines großen L ausgebildet sind. Diese Trägerrippen sind an ihrem längsten Steg kraftschlüssig mit einer Scheibe
17 verbunden, deren Arbeitsfläche 18 in einer Ebena liegt,
die parallel zu den Ebenen der Vorderflächen des zentralen
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Ringelementes 15 verläuft und im wesentlichen in gleicher Höhe
wie die obere Vord^^flache.
Um eine gute Belüftung des Rotors über die Scheibe 17 zu gewährleisten,
bind entsprechende Rippen 19 regelmäßig zwischen
den Trägerrippen 16 angeordnet. Sowohl die Rippen 16 als auch
die Rippen 19 sind an ihrem äußersten Aui3enabschnitt I-raftschlüssig
mit einem Ring 20 verbunden, der die Kühlung steuert,
Das Innere der Mittelbuchse 1 steht über zwei Leitungen bzw. Kanäle 21 und 22 mit der Außenseite in Verbindung. Über diese
Kanäle ist eine Schmierung der Wälzlager möglich.
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Claims (2)
1. Elektrische Wirbelstrombremse mit einem Stator, der aus einer Reihe von Elektromagneten besteht, die sich ihrerseits
aus einer Spule und entsprechenden polaren Erweiterungen zusammensetzen, die das Magnetfeld erzeugen, sowie einem
Rotorkomplex aus magnetischem Material, innerhalb dessen die Foucaultschen Ströme erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß eine mittlere Welle in Form einer -Spule ausgebildet
ist, daß mit deren äußersten Ausladungen entsprechende Rotoren kraftschlüssig verbunden sind, daß jeder Rotor
aus einem zentralen Ring besteht, von dem aus eine Reihe von Rippen oder Flügeln ausgehen, die im wesentlichen in
Form eines großen L ausgebildet sind, und daß an dem längsten Teilstück dieses L-förmig ausgebildeten Elements eine
Scheibe kraftschlüssig befestigt ist, deren Arbeitsfläche
in einer lübene liegt, die parallel zu den Ebenen der Flächen
des zentralen Rings liegen und im wesentlichen in gleicher Höhe wie die Ebene der oberen Fläche des Rings.
2. Wirbelstrombremse gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Welle aus zwei koaxial verlaufenden und
miteinander gekoppelten Teilelementen besteht, wobei die Kopplung durch erhabene und vertiefte Flächenabschnitte
über entsprechende Verbindungselemente bewerkstelligt wird.
3* Wirbelstrombremse gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, gekennzeichnet
durch an sich bekannte Kühlrippen und/oder K'ihlflügel
zur Zentrifugalbelüftung.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ES39887872 | 1972-01-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7301006U true DE7301006U (de) | 1975-08-21 |
Family
ID=1288719
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7301006U Expired DE7301006U (de) | 1972-01-14 | Wirbelstrombremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7301006U (de) |
-
0
- DE DE7301006U patent/DE7301006U/de not_active Expired
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