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DE7301006U - Wirbelstrombremse - Google Patents

Wirbelstrombremse

Info

Publication number
DE7301006U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
eddy current
current brake
ring
central
rotor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7301006U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRENOS IRUNA SA
Original Assignee
FRENOS IRUNA SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE7301006U publication Critical patent/DE7301006U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft Wirbelstronibremsen, die hauptsächlich in Kraftfahrzeugt eingebaut werden sollen.
Elektrobremsen, die auf der Grundlage von Stör- oder Foucaultschen Strömen arbeiten und die auch Verzogerungsbremsen genannt werden, werde im allgemeinen in das Getriebe des Fahrzeuges eingebaut, bei def son Abbrenisung sie mitwirken sollen.
Diese Bremsen besitzen eine Reihe von Elektromagneten, die ein Magnetfeld erzeugen sowie ein. oder zwei Rotoren aus magnetischem leitfähigem Material, wo durch Induktion Wirbel- oder Foucaultsche Ströme erzeugt werden, die Energie wird aus dem Getriebe entnommen, in das sie eingebaut werden.
Derzeit werden sämtliche Ausführungen von Bremsen dieser Art dahingehend ausgelegt, daß innerhalb bestimmter Abmessungen eine höchstmögliche Dremsleistung erzielt wird, wobei gleichzeitig eine angemessene Haltbarkeit und Lebensdauer gewährleistet sein muß.
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Dennoch ist bei der Verwendung dieser Elektrobremsen ein neues Problem aufgetaucht, das die Verwirklichung der vorgenannten Bedingungen erschwert.
Dieses Problem ist auf die neuartige Anordnung von Motor und Differentialgetriebe in Omnibussen und Lastkraftwagen zurückzuführen, wodurch der Abstand zwischen den beiden auf so kurze Strecken verringert worden ist, die den Einbau solcher Verzögerungselemente bisweilen nahezu verbieten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Rotoren derart auszubilden, daß die Länge des Getriebes, die erforderlich ist, um ein solches Verzögerungselement einbauen zu können,
erheblich verringert werden kann, ohne daß gleichzeitig auch
J die Urafangsgröße der Verzögerungsbremse und somit deren Brems-
] kraft verringert werden mußte. Diese Aufgabe wird bei Wirbel-
strombremsen der eingangs erläuterten Art erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelost, daß jeder Rotor aus einem zentralen Ring besteht, von dem eine Reihe von Trägerrippen ausgehen, die im wesentlichen L-förmig ausgebildet sind. Diese Trägerrippen sind an ihrem längstem Schenkel mit einer Scheibe verbunden, deren Arbeitsfläche in einer Ebene liegt, die parallel zu den Ebenen der Flächen des zentralen Rings liegen und im wesentlichen auch in gleicher Höhe wie die Ebene der oberen Fläche.
Diese Scheibe besitzt außerdem gemäß einer Weiterbildung der Erfindung noch eine Reihe von Rippen, die regelmäßig zwischen den Stützrippen verteilt sind, wobei sämtliche Rippen an ihrem äußersten vorderen Teil kraftschlüssig mit einem Ring zur Steuerung der Kühlung verbunden sind.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher erläutert, die scheraatisch ein Ausführungsbeispiel darstellt. Dabei zeigt:
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Fig. 1 eine Querschnittsansicht eines Rotors einer erfindungsgemäßen Bremse,
Fig. 2 eine Aufrißansicht dieses Rotors und Pig. 3 eine Querschnittsansicht durch eine zentrale Ebene des Bremsaggregates nach der Erfindung.
Eine Elektrobremse, die auf dem Prinzip der Foucaultschen Ströme arbeitet, weist der vorliegenden Erfindung zufolge eine zentrale Buchse oder Nabe 1 auf, die mit einer kreisförmigen Stufe 2 oder einem kreisförmigen stufenförmigen Absatz 2 versehen ist, mit dem durch Bolzen ein zentrales Gestell 3 kraftschlüssig verbunden ist, auf dem ferromagnetische Kerne k angeordnet sind, die ihrerseits wiederum mit entsprechenden Spulen ausgerüstet sind. Außerdem befinden sich dort polare Ausweitungen 6.
Im Iimereii der Buchse ist durch entsprechende Lager» 7 eine Welle 8 angeschlossen, die in Form einer Spule ausgebildet ist und an deren äußersten Endabschnitten bzw. Ausladungen entsprechende Rotoren 10 durch Bolzen kraftschlüssig verbunden werden.
Die Welle 8 besteht aus swex koaxialen Teilen 11 und 12, die durch Erhebungen und Vertiefungen miteinander gekoppelt sind, wobei ihre kraftschlüssige Verbindung durch ein Element 13 und durch Schrauben 14 gewährleistet vird.
Jeder einzelne der Roteren 10 besteht, wie aus Fig. 1 und ersichtlich, aus einem zentralen Ringelement 15» von dem eine Reihe von Trägerrippen 16 ausgehen, die im wesentlichen in Form eines großen L ausgebildet sind. Diese Trägerrippen sind an ihrem längsten Steg kraftschlüssig mit einer Scheibe 17 verbunden, deren Arbeitsfläche 18 in einer Ebena liegt, die parallel zu den Ebenen der Vorderflächen des zentralen
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Ringelementes 15 verläuft und im wesentlichen in gleicher Höhe wie die obere Vord^^flache.
Um eine gute Belüftung des Rotors über die Scheibe 17 zu gewährleisten, bind entsprechende Rippen 19 regelmäßig zwischen den Trägerrippen 16 angeordnet. Sowohl die Rippen 16 als auch die Rippen 19 sind an ihrem äußersten Aui3enabschnitt I-raftschlüssig mit einem Ring 20 verbunden, der die Kühlung steuert,
Das Innere der Mittelbuchse 1 steht über zwei Leitungen bzw. Kanäle 21 und 22 mit der Außenseite in Verbindung. Über diese Kanäle ist eine Schmierung der Wälzlager möglich.
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Claims (2)

Schutzansprüche
1. Elektrische Wirbelstrombremse mit einem Stator, der aus einer Reihe von Elektromagneten besteht, die sich ihrerseits aus einer Spule und entsprechenden polaren Erweiterungen zusammensetzen, die das Magnetfeld erzeugen, sowie einem Rotorkomplex aus magnetischem Material, innerhalb dessen die Foucaultschen Ströme erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine mittlere Welle in Form einer -Spule ausgebildet ist, daß mit deren äußersten Ausladungen entsprechende Rotoren kraftschlüssig verbunden sind, daß jeder Rotor aus einem zentralen Ring besteht, von dem aus eine Reihe von Rippen oder Flügeln ausgehen, die im wesentlichen in Form eines großen L ausgebildet sind, und daß an dem längsten Teilstück dieses L-förmig ausgebildeten Elements eine Scheibe kraftschlüssig befestigt ist, deren Arbeitsfläche in einer lübene liegt, die parallel zu den Ebenen der Flächen des zentralen Rings liegen und im wesentlichen in gleicher Höhe wie die Ebene der oberen Fläche des Rings.
2. Wirbelstrombremse gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Welle aus zwei koaxial verlaufenden und miteinander gekoppelten Teilelementen besteht, wobei die Kopplung durch erhabene und vertiefte Flächenabschnitte über entsprechende Verbindungselemente bewerkstelligt wird.
3* Wirbelstrombremse gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, gekennzeichnet durch an sich bekannte Kühlrippen und/oder K'ihlflügel zur Zentrifugalbelüftung.
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DE7301006U 1972-01-14 Wirbelstrombremse Expired DE7301006U (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ES39887872 1972-01-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7301006U true DE7301006U (de) 1975-08-21

Family

ID=1288719

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7301006U Expired DE7301006U (de) 1972-01-14 Wirbelstrombremse

Country Status (1)

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DE (1) DE7301006U (de)

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