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DE7300599U - Badehaube - Google Patents

Badehaube

Info

Publication number
DE7300599U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seal
bathing cap
embossed
base
bathing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7300599U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RADIUM GUMMIWERKE MBH
Original Assignee
RADIUM GUMMIWERKE MBH
Publication date
Publication of DE7300599U publication Critical patent/DE7300599U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Closures For Containers (AREA)

Description

DATUM mi OUCTAlZEICHtNi
Radium-Gummiwerke m.b.H., Köln-Del!brück, Grafenmühlenweg Io9.
Badehaube.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Badehaube, insbesondere auf eine sogenannte dekorative Badehaube. Darunter versteht man eine aus Gummi o.dgl. bestehende wasserdichte Haube, deren Außenseite mit den verschiedenartigsten Dekorteilen wie z,B= ausgestanzte buntfarbige Blütenblätter oder Rüschen o.dgl. besetzt ist oder die in dekorativer Weise mit Stoff überzogen ist.
Io
Badehauben müssen nicht nur für sich wasserdicht sein, sondern auch am Haubenrand eine ausreichende Wasserdichtigkeit gewährleisten, damit beim Schwimmen kein Wasser in die Haube eindringen kann und die Haare gegen Nässe geschützt sind.
Die Erreichung einer ausreichenden Randabdichtung ist nicht leicht. Dies gilt besonders für die sogenannten dekorativen Badehauben, weil bei diesen durch den Besatz mit Dekorteilen veränderte Gewichts- und Elastizitätsverteilungen aufkommen können. Um bei einem solchen Haubenmaterial überhaupt zu erreichen, daß die Badehaube mit ihrem Rand am Kopf der Trägerin anliegt, werden solche dekorativen Hauben bei der Herstellung der anatomischen Kopfform angepasst.
Dennoch bereitet die Erzielung einer ausreichenden Wasserdichtigkeit am Haubenrand besondere Schwierigkeiten. Man ist deshalb dazu übergegangen, die Badehaube an Ihrem Rand innen mit einer besonderen Randabdichtung zu versehen, die aus einem inneren weichelastischen Dichtungsstreifen aus Schwammgummi o.dgl. besteht. Um dabei die Abdichtungswirkung zu steigern, ist man dazu übergegangen, den inneren weichelastischen Dichtungsstreifen in der Art von Dichtungslippen oder sonstwie geeignet zu profilieren.
Es hat sich jedoch herausgestellt, daß trotz aller dieser Vorkehrungen insbesondere bei den dekorativen Badehauben die Randabdichtung nicht immer genügt und Wasser in die Haube eindringt. Dies insbesondere dann, wenn beim Aufsetzen der Badehaube ungewollt Haarsträhnen unter dem Haubenrand herausragen. Denn es bereitet insbesondere bei fülligem Kopfhaar viele Mühe, die gesamten Haare restlos in der Badehaube unterzubringen, insbesondere wenn es sich um eine dekorative Badehaube handelt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen vermehrten Wasserschutz durch eine noch bessere Randabdichtung der Badehaube zu erreichen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe in einer überraschend einfachen Weise durch eine sich der jeweiligen Kopfform der Trägerin anschmiegenden Vorabdichtung für den Badehaubenrand, unter der sich auch mühelos alle Kopfhaare unterbringen lassen und bei der die Gefahr des Eindringens von Wasser praktisch nicht mehr besteht.
Die neue Badehaube mit Randabdichtung ist gemäß dem Grundgedanken der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß ihre Häüdabdichtung aus sissssr. sieh !gekannten inneres vreicielastischen Dichtungsstreifen aus Schwammgummi o.dgl. und S aus einer zusätzlichen ringförmig geschlossenen Basisdichtung in Form eines flachen mindestens drei Zentimeter breiten dünnen längselastischen anschmiegsamen Bandes aus Gummi o.dgl. besteht, das über den Kopf gestreift eine Vor abdichtung und eine streifenförmige Dichtungsbasis für den inneren weichelastischen Dichtungsstreifen der Badehaube bildet.
Im einfachsten Falle kann die ringförmige Basisdichtung eine glatte Oberfläche besitzen.
Eine bessere Dichtungswirkung wird jedoch erreicht, wenn die ringförmige Basisdichtun£ ine rauhe Oberfläche besitzt.
Die Dichtungswirkung ist gesteigert vorhanden, wenn die ringförmige Basisdichtung eine geprägte Obeifläche besitzt.
Als besonders vorteilhaft hat sich eine Weiterbildung des Grundgedankens der Erfindung erwiesen, bei der die ringförmige Basisdichtung aus zwei dünnen elastischen Folien aus Gummi o.dgl. hergestellt und luftgefüllt geprägt ist. Denn es hat sich herausgestellt, daß eine solche luftgefülltgeprägte ringförmige Basisdichtung leichter dehnbar ist und sich geschmeidiger an die jeweilige Kopfform der Trägerin anschmiegt und trotz der hohen Abdichtungswirkung auf der Gesichts- und Nackenhaut angenehm und nicht störend zu tragen ist.
-A-
Entsprechend ist die Badehaube mit Randabdichtung gemäß der Weiterbildung der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß ihre Randabdichtung aus einem inneren weichelastischen Dichtungsstreifen aus Schwammgummi o.dgl. und aus einer ringförmig geschlossenen Basisdichtung In Form eines flachen etwa drei bis fünf Zentimeter breiten dünnen zweischichtigen und luftgefüllt geprägten leicht dehnbaren anschmiegsamen Bandes aus Gummi o.dgl. besteht, das über den Kopf gestreift eine Vorabdichtung und eine streifenförmige mit einem Präge-IvJ-muster versehene Dichtungsbasis für den inneren weichelas tischen Dichtungsstreifen der Badehaube bildet.
Es hat sich bei dieser Weiterbildung der Erfindung als vorteilhaft erwiesen, wenn die ringförmige zweischichtige luftgefüllt geprägte Basisdichtung entlang ihrer beiden Randkanten je eine luftgefüllte wulstförmige Paspelierungsprägung besitzt.
In der zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Weiterbildungsform der Erfindung anhand einer mit blütenförmigen Dekorteilen besetzten Badehaube und einer Randabdichtung mit einer luftgefüllt geprägten Basisdichtung schematisch verdeutlicht:
Fig. 1 zeigt die dekorative Badehaube mit der erfindungsgemäßen Randabdichtung in Ansicht.
Fig. 2 zeigt die luftgefüllt geprägte Basisdichtung der Badehaube der Figur 1 für sich allein.
Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Randabdichtung der Badehaube der Figur 1.
Fig. 4 bis Fig. 6 verdeutlichen die einzelnen Handgriffe und Phasen beim Aufsetzen der. erfindungsgemäßen Badehaube der Figur 1.
Gemäß den Figuren 1 und 3 besitzt die erfindungsgemäße Badehaube 1 eine Randdichtung, die aus einem inneren weichelastischen Dichtungsstreifen 2 und aus einer ringförmig geschlossenen Basisdichtung 3 kombiniert ist. Der innere weichelastische Dichtungsstreifen 2 besteht hier aus Schwammgummi und hat eine Breite "b" von vierzehn bis fünfzehn Millimetern. Die Basisdichtung 3 hat die Form eines flachen dünnen Bandes, dessen Breite "B" bei dieser Ausführungsform etwa drei Zentimeter beträgt und damit etwa doppelt so breit wie die Breite "b" des inneren weichelastischen Dichtungsstreifens 2 der Badehaube 1 ist.
Gemäß den Figuren 1 und 2 besitzt die ringförmige Basisdichtung 3 bei dieser Ausführangsform eine rauhe oberfläche mit einer Prägung 4. Die ringförmige Basisdichtung ist zweischichtig aus zwei dünnen Gummifolien hergestellt und luftgefüllt geprägt und dadurch leicht dehnbar und anschmiegsam. Sie besitzt entlang ihrer beiden Randkanten je eine luftgefüllte wulstförmige Paspelierungsprägung 5.
Gemäß den Figuren 4 bis 6 kann die erfindungsgemäße Badehaube 1 nunmehr mühelos aufgesetzt werden. Die Basisdichtung ist längselastisch und leicht dehnbar. Bei diesen Ausführungsbeispiel hat sie im entspannten Zusatand eine Umfangslänge von 44 cm und läßt sich bis mindestens 54 an dehnen, so daß sie für Damen-Kopfgrößen Nr. 48-5o beliebig verwendbar ist. Wegen ihrer leichten Dehnbarkeit kann die Basisdichtung bequem über den Kopf gestreift werden, wobei die Basisdichtung 3 zweckmäßig zunächst über die unteren Nackenhaare und dann bis zum oberen Haaransatz angelegt wird. Da die Basisdichtung 3 anschmiegsam ist, schützt sie die Frisur
sicher und garantiert, daß die Haare trocken bleiben. Nachdem die Basisdichtung 3 als Vorabdichtung über den Kopf gestreift ist, bildet sie eine streifenförmige Dichtungsbasis für den wasserabweisenden inneren weichelastischen Dichtungsstreifen 2 der darauf aufzusetzenden Badehaube 1, wodurch die so vorbereitete Frisur nunmehr gut geschützt ist. Wegen ihrer leichten Dehnbarkeit kann die etwa drei Zentimeter breite Basisdichtung 3 beim Dehnen bis zu fünf Millimeter schmäler werden und ist dann nur noch zweieinhalb Zentimeter breit. Es hat sich erwiesen, daß diese Breite der ursprünglich entspannt drei Zentimeter breiten ringförmig geschlossenen Basisdichtung 3 dannoch eine ausreichende streifenförmige Dichtungsbasis für den etwa fünfzehn Millimeter breiten Dichtungsstreifen 2 der Badehaube 1 bildet, ohne daß der innere weichelastische Dichtungsstreifen 2 der Badehaube von der Basisdichtung 3 abrutscht. Wenn die ringförmig geschlossene längselastische Basisdichtung 3 im entspannten Zustand sogar etwa die dreifache Breite des inneren Dichtungsstreifens 2 der Badehaube 1 hat und infolgedessen entspannt etwa fünf Zentimeter breit ist, ist ein sicherer Wasserschutz für die Kopffrisur noch mühelos zu erreichen.

Claims (6)

• φ • a a · Schutzansprüche
1. Badehaube mit Randabdichtung,dadurch gekennzeichnet, daß ihre Randdichtung aus einem inneren weichelastischen Dichtungsstreifen (2) aus Schwammgummi o.dgl. und aus einer rin^fönni°p geschlossenen Basisdichtun0" ^3^ in Forra eines flachen mindestens drei Zentimeter breiten dünnen längselastischen anschmiegsamen Bandes aus Gummi o.dgl. besteht., das über den Kopf gestreift eine Vorabdichtung und eine streifenförmige Dichtungsbasis für den inneren weichelastischen Dichtungsstreifen (2) der Badehaube (1) bildet.
2. Badfchaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Basisdichtung (3) eine glatte oberfläche besitzt.
3. Badehaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Basisdichtung (3) eine rauhe oberfläche
besitzt.
4. Badehaube nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Basisdichtung (3) eine geprägte oberfläche besitzt.
M Q tarn
-s-
5. Badehaube mit Randabdichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Randdichtung aus einem inneren weichelastischen Dichtungsstreifen (2) aus Schwammgummi o.dgl. und aus einer ringförmig geschlossenen Basisdichtung (3) in Form eines flachen etwa drei bis fünf Zentimeter breiten dünnen zweischichtigen und luftgefüllt geprägten leicht dehnbaren anschmiegsamen Bandes aus Gummi o.dgl. besteht, das über den Kopf gestreift eine Vorabdichtung und ein? streifenförmige mit einem Prä^emuster versehene Dichtungsbasis für den inneren weichelastischen Dichtungsstreifen (2) der Badehaube (1) bildet.
6. Badehaube nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige zweischichtige luftgefüllt geprägte Basisdichtung (3) entlang ihrer beiden Randkanten je eine luftgefüllte wulstförmige Paspelierimgsprägung (5) besitzt.
DE7300599U Badehaube Expired DE7300599U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7300599U true DE7300599U (de) 1973-07-05

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ID=1288621

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7300599U Expired DE7300599U (de) Badehaube

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DE (1) DE7300599U (de)

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