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DE7300113U - Muehle zur feinzerkleinerung von partikelfoermigem material - Google Patents

Muehle zur feinzerkleinerung von partikelfoermigem material

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Publication number
DE7300113U
DE7300113U DE19737300113U DE7300113U DE7300113U DE 7300113 U DE7300113 U DE 7300113U DE 19737300113 U DE19737300113 U DE 19737300113U DE 7300113 U DE7300113 U DE 7300113U DE 7300113 U DE7300113 U DE 7300113U
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DE
Germany
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mill
plates
chamber
segments
axis
Prior art date
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Expired
Application number
DE19737300113U
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English (en)
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GEOCHEMICAL SERVICES Ltd
STRINGER CH
Original Assignee
GEOCHEMICAL SERVICES Ltd
STRINGER CH
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Publication date
Application filed by GEOCHEMICAL SERVICES Ltd, STRINGER CH filed Critical GEOCHEMICAL SERVICES Ltd
Publication of DE7300113U publication Critical patent/DE7300113U/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C19/00Other disintegrating devices or methods
    • B02C19/06Jet mills
    • B02C19/061Jet mills of the cylindrical type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Description

Mühle zur Feinzerkleinerung von partikelformigem Material
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mühle zur Feinzerkleinerung von partikelformigem Material und betrifft insbesondere eine Mühle des Typs mit einer zylindrischen Kammer, in welcher das in einem Gas mitgerissene partikelförmige Material einer Hochgeschwindigkeit-Kreisbewegung unterworfen wird, wobei eine Zerkleinerung durch Kollisionen zwischen den Partikeln erfolgt, und die zerkleinerten Partikel in einem Gasstrom in der Mitte der Mühle entfernt werden. Ein überwiegender Teil des Hochdruckgases wird in die Kammer durch tangential geneigte Düsen in den gekrümmten Umfangswänden der Mühlenkammer eingeführt.
Die erfindungsgemäße Mühle ist insbesondere von Vorteil bei dem Verfahren, wie es in der brit. Patentanmeldung 19304/71 beschrieben ist.
Or. Müller-Bore Dr. Manltz · Dr. Deufel ■ Dipl.-Ing. Finsterwald Dtpl.-Ing. Grimkow Braunschweig, Am Bürgerpark 8 8 München 22, Robert-Koch-StraB« 1 7 Stuttgart-Bad Cannstatt, MvktstraBe
Obgleich Mühlen dieses Typs eine sehr wirkungsvolle Zerkleinerung von partikelfSrmigem Materialien liefern und
XUX* oiffBra SwirÖA la nivn Trwfmng vSoum· ««id*«| wväTsLw·*
Schwierigkeiten angetroffen, wenn sehr harte Materialien wie Flugasche zerkleinert verden. Ss wurde gefunden, daß die inneren OberflMhen der Mühlenkamaer dann in eines solchen Ausmaß abgeschliffen werden, daß die daraus resultierende Abnutzung an den Oberflächen und das Vorhandensein von Verunreinigungen in den zerkleinerten Produkten die Benutzung solcher Mühlen unwirtschaftlich macht. Bisher sind solche Mühlen immer so aufgestellt worden, daß die Achse der zylindrischen Kammer vertikal verlief,und die Abnutzung zeigt sich dann selbst hauptsächlich auf der flachen kreisförmigen Bodenplatte der Mühle.
Erfindungsgemäß ist eine Mühle dieses ϊτρβ vorgesehen mit einer zylindrischen Kammer, deren Achse horizontal angeordnet ist, die mit flachen Seitenplatten ausgekleidet ist, welche in eine Vielzahl von Segmente unterteilt sind, und die gekrümmte Umfangsseiten aufweist, die aus einer Vielzahl von aneinanderstoßend·» Platten bestehen, wobei die Segmente und Platten getrennt entfernbar und austauschbar sind.
Diese Anordnung zeigt überraschenderweise den Effekt, daß die Abnutzung in den unteren Teilen der Mühle lokalisiert '' wird. Es wurde weiter gefunden, daß die Gas- bzw. Gaa-DruckstSSe von den UnfnTigutisen eia Zueanaeatreffen zwischen den 3mfangswänden und 4em partikelf&raigen Material auf ein Minimum herabsetzen und «omit dem Verschleiß verringern selbst auf den unteren Umfange- Oberflachen»
Wahrend früher die gesamt· Bedenplatt· der Mühle abgenutzt Worden ist, ist bei der erfinduagsgemä0em Möbl· di· Abnutzung auf dem unteren einen oder swei Segmenten jeder Seiten-
• t ♦ · · *
platte und den antjrenzenden Flatten der Umfangsseiten lokalisiert. Biese Abnutzung kann in leichter Weise fcaütiOXliesrb w#y4«B; £m&*m «sfcwed«? die Mühle gedreht wird, üb die Abnutzung über alle Oberflächen gleichmiSBig su verteilen, oder indes die einzelnen Platten und/ oder Segnente, wenn sie abgenutzt sind, ausgetauscht w&rden.
Eib ist von Vorteil, bei der Konstruktion einer HQhIe für die Zerkleinerung von sehr schmirgelnden bzw. schleifenden partikelfSrmigen Materialien bestimmte bekannte sehr hurte Materialien benutzen zu können, beispielsweise Silikoskarbid, Wolframkarbid, Borkarbid und heißgepreßtes Alnainiuaoxyd. Viele dieser Materialien werden als Reibmittel bzw. Schleifmaterial als solches benutzt. Unglücklicherweise ist deren Härte- und Irduerfestigkeit-Sigensehaft b£$» Zerbrechlichkeit derart,daß sie nur sehr schwierig und aufwendig zu bearbeiten sind ur. ■ lediglich in einer begrenzten Anasbl von Gestalten, wie flachen Platten hergestellt werden können. Infolgedessen ist es bei bekannten Zerkleinerungsaühlen nicht in wirtschaftlicher Weise möglich, selche Materialien für die inneren Oberflächen der Mühlen zu benutzen, da ringförmige Seile nicht in wirtschaftlicher Weise in den Abmessungen hergestellt werden können, die für die gekrümmte Bafangsoberfläohe der Mühle oder das zylindrische Auge am Zentrum, das den Auslaß enthält, erforderlich sind.
Soweit die ümfangs- und Seitenwaade der Mühle betroffen sind, ermöglicht es die Erfindung, solche Materialien zu benutzen. Die Segmeaten-Selteaplatten sind flach und bieten kein Problem und die Umf aagswSnde der Mühle koanen aus einer großen Zahl von kleinen flachen Platten aus abriebfesten Material aufgebaut werden.
lie besten Ergebnisse werden erhalten, indem eine große Aniaal von klei&em flachen uBf*ap-S»it#apIattea benutzt wird,
ta.»·1*
um so genau wie möglich eine kreisförmige Kammer vorzusehen und sicherzustellen, daß die flachen Platten in angemessener
bzw. gestützt werden. Infolge dessen bildet jede Umfangs-Seitenplatte beforzugt einen Winkel von nicht mehr als 5° bevorzugt nicht mehr als 2(1/2° mit der Achse der Mühle.
Bin bevorzugtes Merkmal der Erfindung ermöglicht es, solche Materialien ebenfalls für das zentrale Auge der Mühle, das den Auslaß bildet, zu benutzen. Erfindungsgemäß besteht das Auge aus einer Vielzahl von tangentialen Flügeln bzw. Schaufein, die in einem Kreis um die Achse der Mühle parallel zu der Achse der Kammer und zu deren Radien geneigt angeordnet sind.
unter Benutzung dieser Merkmale ist es möglich, in wirtschaftlicher Weise eine erfindungsgemäße Mühle aufzubauen,
Kammer
deren /un wesentlichen vollständig mit einem abriebfesten Material ausgekleidet ist. Dieses Material weist bevorzugt einen Knoop-Härtewert von mehr als 2100 (Knoop 100GM) auf. Die Platten aus diesem Material, aus dem die Auskleidung der Mühlenkammer besteht, können in leichter Weise entfernt und ausgetauscht werden, falls es erwünscht ist.
Beispiele für geeignete Materialien werden nachfolgend gegeben.
Während die Benutzung tangentialer Schaufeln an dem Auge der Mühle primär deshalb bevorzugt ist, weil dadurch die Benutzung von abriebfesten Materialien möglich ist, weist sie ebenfalls Vorteile in Bezug auf das Leidnngsverhalten der Mühle selbst auf» Die Benutzung solcher Schafein liefert eine Möglichkeit, eine feinere Partikelgröße mit einer engeren Größenverteilung der Produkte zu erhalten als bei
den Mühlen mit dem bekannten zylindrischen Auge; um diese Charakteristiken bzw. Eigenschaften zu erhalten, ist es lediglich erforderlich, die Größe der tangentialen Flügel bzw. Schaufeln in entsprechender Weise einzustellen. Um eine wesentliche Steigerung bzw. Verbesserung in der Klassifikation des Produktes zu erhalten, sollten sich die Schaufeln nach außen um zumindest eine Strecke von R/3 von der Achse der Mühle erstrecken (wobei R der innere Radius der Mühlenkamiser ist).
Ein weiteres bevorzugtes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß eine Einrichtung vorgesehen ist zum Abscheiden der die Mühle verlassenden zerkleinerten Partikel von dem Gas, in welchem sie mitgerissen werden, so daß das Gas entweder wieder rückgeführt oder in die Atmosphäre abgelassen werden kann. Dies kann natürlich in einer bekannten Weise erfolgen, indem ein elektrostatischer Abscheider oder eine Zyklonengruppe benutzt wird. Jedoch werden bessere Ergebnisse manchmal erhalten durch Benutzung eines Sackfilters, von dem eine bekannte Machart einen Wirkungsgrad von 99,9998 für die Abscheidung von Partikeln mit einer Grüße von 1 u
Bevorzugt wird eine Einrichtung für die direkte Einspritzung eines Kühlmittels, beispielsweise Wasser in den Mühlenausgang vorgesehen, um dessen Temperatur auf einen Wert zu verringern, bei dem der Ausgang durch die stromabwärtige Anlage verarbeitet werden kann.
Beispielsweise kann die erfindungsgemäße Mühle zur Feinzerkleinerung bzw. Zerkleinerung auf Mikrongroße (micronization) von pulverisierter Brennstoffasche mit Dampf bei etwa 15 atü (220 psig), der auf etwa 350° C überhitzt ist, als mitreißendem Gas benutzt werden; der Mühlenausgang liegt
dann bei etwa 280° 0.
Vertikal angeordnete Mühlen sind beispielsweise aus den US-PS 3 229 918 , 3 058 673 und 2 628 786 and den GBi-FS 1 098546, 1 222257 und 660674 bekannt. Kühlen mit austauschbaren Auskleidungen verschiedener Großen und Materialien sind aus den US-PS 3 229 918 und 2 690 88O1 der Veröffentlichung "Mining Engineering", 4, März 1952 Seiten 262 folgende und den GB=HB 1 137320, 1 22225? mnd 636503 bekannt. Es sind jedoch bisher keine zylindrischen Mühlen mit in Segmenten unterteilten flachen Seiten- Auskleidungsplatten bekannt. Mühlen mit einer Vielzahl von Unfausplätten sind beispielsweise bekannt aus der US-PS 2 690 880, die dort gezeigten Platten sind jedoch nicht flach und sind als Fülleinheiten zur Verhinderung einer Verkleisterung bzw. Verstopfung der Mühle eingeführt worden und nicht dazu, eine Abnutzung zu verhindern. Schließlich sind zylindrische Mühlen mit einem Ring von tangential angeordneten Öffnungen um den Auslaß bekannt aus den GB-PS 1 11Θ308, 639 762 und 636503, jedoch sind tangentiale, klassifizierende Flügel in einer zylindrischen Mühle als solche nicht bekannt. In der GB-PS 1 222257 ist eine horizontale Mühle mit einem "Armkreuz" in dem Auslaß beschrieben, jedoch ist dieser nicht äquivalent mit den tangentialen klassifizierenden Schaufeln gemSß der Erfindung und erreicht nicht die gleichen Ergebnisse.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung beispielsweise besohrfcbenj in dieser ieigt:
Fig. 1 einen allgemeinen 8«itenriß einer erfindungsgemäßen
Mühle, Fig. 2 eine allgemeine Draufsicht der in Fig. 1 gezeichten
Mühle, Fig. 3 eine horizontale Schnittansicht der Mühle entlang deren in Fig. 1 gezeigten horizontalen Durchmesser 3-3,
• I » < I ,
Pig. 4· einen Vertikal schnitt der Mühle entlang den in Fig. 3
angegebenen Linien A-A, Fig. 5 einen Vertikalschnitt der HQhIe entlang den in Fig. 3
angegebenen Linien B-B, Fig» 6 eine Ansicht im vergrößerten Maßstab eines Teils aius Wg. 5,
Fig. 7 eine detaillierte Querschnittsansicht eines Teils aus Fig. 3 im vergrößerten Maßstab, in welcher dargestellt ist. wie die tangential«?* Schaufeln an der Seitenplatte der Mühle befestigt sind, und
Fig. 8 und 9 schematische Flußdiagramme für Prozesse zur Feinzerkleinerung von pulverisierter Brenn^toffasche bei Benutzung der erfindungsgemSßen Mühle.
Hr<3h den Fig. 1-5 umfaßt eine Mühle einen flachen geraden zylindrischen Körper, der eine zylindrische Kammer umschließt, w^ >ei die gemeinsame Achse des Körpers und d«r Kammer horizontal verläuft. Der Körper umfaßt eine Abgabe-Seitenpl&tte 2 und eise Zugangs- Seitenplatte 3« wobei die erstere einen peripheren Ringflansch 2* ^mfafttV^tta diese von der Zugangs-Seitenplatte 3 auf Abstand zu halten. Ein Abgabo-Auelaß 1 ist in der Mitte der Abgabe-Seitenplatte 2 vorgesehen. Eis BinepeisuBgsinjektor 4· führt durch die Abgaben-Seitenplatte 2 in die Mühlenkammer. Die zwei Flatten können durch irgend eine geeignete Einrichtung, wie beispielsweise mittels Scharnier angebrachter G-KLammem G miteinander befestigt werden.
Der Sinspeiisungsindektor 4 umfaßt einen Trichter 4-', der in eine Leitung 4-" führt, welche eine Venturieinrichtung 4-"1 umfaßt. Hochdruckgas wird entlang der Leitung 4-" geführt, reißt partilEelförmiges Material von dem Trichter 4-' mit tritt is aiii MühleaKasme? ein.
j der Mühle.
Bei einer nicht gezeigten alternativen Ausfuhrungsform liegt der Injektor 4- in der Ebene der Mühle und führt nicht in die Seitenplatte 3 sondern in die gekrümmte Umfangswand
Es ist ebenfalls möglich, die dargestellte Auslegung zu variieren, indem die Venturi-Einspeisungseinrichtung 4·1·, 4·1 ·' durch eine einfache mechanische Eingpeisungseinrichtung wie einen Schraubenförderer, der in dem Injektor 4- gelegen ißt, ersetzt wird.
Zwischen den Seitenplatten 2 und 3 und konzentrisch zu diesen befindet sich ein Strahlenring bzw· Düsenring 13, der regelmäßig mit Abstand angeordnete, copolymere, gewinkelte, Düsen enthaltende Bohrungen 14 umfaßt. Der Ringflanech 2*, der Düsenring 13 und die Zugangs-Seitenplatte 3 umschließen einen ringförmigen Raum 7» der als eine Gaskammer dient. Eine Leitung 16 ist für die Zuführung von Hochdruckgas zu der Gaskammer 7 vorgesehen.
Die Abgabe- und Zugangs- Seitenplatten 2 und 3 und die innere Oberfläche des Düsenrings 13 definieren eine zylindrische Mühlenkammer 15, die erfindungsgemäß mit einem abriebfesten Material, das in schwarz dargestellt ist, ausgekleidet ist. Die Seitenplatten 2 und 3 sind jeweils mit 4 Segmentplatten 8 aus diesem Material ausgekleidet und die Oberfläche des Düsenrings 13 ist durch eine große Zahl von flachen rechtwinkligen Platten 10 aus led abriebfesten Material geschützt (was mehr im einzelnen in Jig. 6 dargestellt ist)· Diese Platten sind dort, wo es erforderlich ist, gebohrt, um den Zugang von Hochdruckgas durch die Düsen 14 von der Gaskammer 7 zu der Mühlenkammer 15 zu ermöglichen.
Im Mittelpunkt oder Auge (eye) der Mühle befindet sich ein Ring mit tangentialen Flügeln bzw. Schaufeln 11, die eben-
falls aus dem abriebfesten Material hergestellt sind. Diese Schaufeln sind parallel zu der Achse der Mühle und äuquidistant von dieser angeordnet, jedoch zu einem Durchmesser der Mühle in der entgegengesetzten Richtung; zu dem Winkel der Gaöeinläsae 16 gewinkelt.
Im Betrieb wird die Gaskammer 7 mit Hochdruckgas, üblicherweise Luft oder Dampf gespeist, das in die Kammer 15 durch die Düsen 14 eingeführt wird, um eine spiralenförmige Gasströmung im Inneren der Mühlenkammer 15 hervorzurufen. Das Gas tritt durch den Auslaß 1 aus. Zu mahnendes partikelförmiges Material wird durch die Einspeisung 4, ebenfalls in Hochdruckgas mitgerissen, in die Mühlenkammer eingeführt, wo die Größenreduktion bzw. Verkleinerung erfolgt.
In Fig. 6 ist mehr im einzelnen, ein Braehabschnitt (scrap section) des Düsssrings 13, eine Düse 14 «nd Ρ1«1?ΐ?β!!> 10 des abriebfesten Materials dargestellt. Nach Fig. 6 ist die Einlaßbohrung durch den Düsenring 13 und eine Platte mit einem Winkel zum Radius der Mühle gebohrt und mit einer Düse 14 ausgekleidet, die bevorzugt aus abriebfestem Material besteht, jedoch nicht notwendigerweise aus demselben Material wie die Platten 10 bestehen muß. Die Düse 14 kann eine zylindrische Bohrung aufweisen oder zu der Mühlenkaamer divergieren; die letztere Konfiguration weist den Vorteil auf, daß Oberschallgeschwindigkeiten für die Gaseinführung erreichbar sind.
In Fig. 7 ist im einzelnen dargestellt, wie die tangentialen Schaufeln 15 an. der Zugangs- Seitenplatte 3 mittels einer Schaufel-Klemmplatte 12 befestigt sind.
Die abriebfesten Materialien, aus denen die Segment-Seitenplatten 8 und die Platten 10 hergestellt sind, können irgend ein abriebfestes Material umfassen, das eine Knoop-Härte von mehr als 2100 (Knoop 100 GM) aufweist. Das gewählte Ausklei-
- 10 -
dungsmaterial hängt oa. von der Schleiffähigkeit (abrasive nature) des zugeführten Materials und dem Gas, in welchem das purbikelföraiie· Material mitgvjc-iaäen qcird« ab· Si« aus diesem Material hergestellten feile sind/üntfernbar und austauschbar.
Wenn bei der Mühle Luft als das mitreißende Fluid benutzt wird, wird bevorzugt für die abriebfesten Oberflächen heiß gepreßtes Borcarbid (boron carbide) hoher Dichte, t$pischerweise mit der Dichte von 2,52 g pro com benutz-);· Biese Dichte ist mehr als 99 % des theroretischen wertes· Dieses Material weist eine Knoop-Härte von 2800 (Enoop 100 GM) auf. Bs ist unter dem Handelenamen £HD Boron Carbide" von der Carborundum Ltd. erhältlich.
Venn Dampf als das Gas benutzt wird, in welchem die au mahlenden Materialien mitgerissen werden, ist das bevox1-zugte Auskleidungematerial selbst verklebtes bzw. selbfit verbundenes (self-bonded) reaktionsgesintertes Siliziumkarbid typischerweise mit einer Dichte von 3,10 g pro «cm. Dies ist 97 % der theoretischen Dichte. Dieses Material weist eine Knoop-Härte von 2740 (Knoop 100 GM) auf. Es ist unter dem Handelsnamen ^EP Silicon Carbide^)von der Carborundum Ltd. erhaltlich.'
Welches Material auch inner benutzt wird, die Dichte sollte so nah wie möglich an dem theoretischen Wert liegen, xm die maximale Verschleißfestigkeit zu erhalten.
Bevorzugt wird das oben beschriebene Borkarbid benutzt, da jedoch dieses Material durch Dampf angegriffen wird, ist •s erforderlieh, das oben beschriebene Siliziumkarbidmaterial in der Anwesenheit von Dampf zu benutzen. Das Siliziumkarbidmaterial kann «jedoch auch bei Luft benutzt werden.
Andere Auskleidungsmaterialien, die benutzt werden können, sind Wolframkirbid, das eine Knocp-Härte von 17ΟΟ (Knoop 100 GM) aufweist, und heiss gepresstes Aluminiumoxyd, das eine Knop-Härte von 2050 (Knoop 100 GM)aufweist. Jedoch
XBb xux* uou xu UOX- u'igiBuueu fauouveuuuaxuuuc λ.·? y\t-rg ξ λ. beschriebenen Prozess ein Material mit einer Enoop-Eärte von 2100 (Knoop 100 GM) bevorzugt.
Die Düsen 4 sollten ebenfalls aus einem abriebfesten Material bestehen, es ist jedoch nicht erforderlich, dass sie so abriebfest wie andere Teile der Miihlenauskleidung sind. Beispielsweise selbst in dem in der e Patentanmeldung ITr.19304/71 beschriebenen Prozess ist es möglich, Düsen 14 aus Wolframkarbid oder heiss gepresstem Aluminiumoxyd zu benutzen.
In den Figuren 8 und 9 sind Flussdiagramme von Anlagen, die die Mühle enthäten, zur Verkleinerung auf Mikrongrässe (micronizatioD.) von pulverisierter Brennstoff achse, wie es in der britischen Patentamt-.*^ing .19304/71 beschrieben ist, dargestellt. Die HFthle 20 wird mit Hochdruckgas durch eine Leitung 21 und mit in dem Gas mitgerissenem Einspeisungsmat-erial von einem Trichter 22 gespeist. Der Auslass 23 der Mühle führt zu einer Leitung 24. Ein Kühlmittel, wie Wasser mit 15°G kann bei 25 erforderlichenfalls eingespritzt werden. Die Leitung 24 führt in einen Behälter 1»zw. Trichter 26, der ein Sackfilter enthält, das von irgendeinem geeigneten Typ sein kann. Ufer Sack kann beispielsweise aus einem Nylonfasermaterial bestehen, das gegenüber Temperaturen von 250Θ0 beständig ist und nicht schmilzt oder tropft. Das Gas wird entlang einer Leitung 27 abgeführt und die Feststoffphase wird von dem Behälter bzw. Trichter 26 zu einer weiteren Verarbeitung oder zum Verpacken abgenommen. Das durch die Leitung 27 abgehende Abgas kann wieder in den Zyklus eingeführt werden, wenn eine Umwälzung wirtschaftlich wünschenwert ist. Insbesondere, wenn
i - 12 - die
Γ ··· kann das Abgas einfach in üblicher-
erden. Hochdi^jickdajwDf vii*d
I Druckluft benutzt wird,
* AinnosphMre abgeblasen ν
1, - —
weise kondensiert und wieder verdampft für eine erneute Umwälzung bei 21 und andere Gase wie Stickstoff und Argon werden üblicherweise wieder komprimiert, bevor sie wieder bei 21 in den Umlauf gebracht werden.
In Pig. 9 ist ein alternatives Schema dargestellt, in welchem eine Zyklonengruppe 28 die Hauptabscheidung erzeugt. Das Einspritzen eines Kühlmittels ist im allgemeinen bei dieser Ausführungsform nicht erforderlich und das Sackfilter und der Behälter 25 können weggelassen werden, obgleich sie dargestellt sind, da sie vorteilhafterweise zum Entfernen der letzten Spuren von Feststoffmaterial von dem ausströmenden Material benutzt werden kennen.

Claims (1)

  1. Schutsaη Sprüche
    1. Mühle zur Feinzerkleinerung durch gegenseitige Zerreibung τοη in einem Gas mitgerissenen partikelförmig gen Material, dadurch gekennzeichnet , daS eine sylindriseh« Ea«M»3?(15>it ihrer Aeha« horizontal angeordnet ist, mit flachen Seitenplatten{8) auegekleidet ist, die in eine Vielzahl von Segmente unterteilt sind, und gekrümmte Umfangs-Seitenwitade umfaßt, die eine Vielzahl von aneinanderstoßenden Platten (10) umfassen, und daß die Segmente (8) und die Platten (10) getrennt entfernbar und austauschbar sind.
    2. Mühle nae-i Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine axialjangeordnete Auslaßöffnung (1) in einer Seitenplatte (2) und durch eine Vielzahl von fcaagentialea Schaufeln (11), die in einem Kreis um die Achse der Mühle parallel zur Achse der Kammer (15) gelegen und zu deren Radien geneigt sind.
    3. Mühle nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daP die Segmente (8) und die Seitenplatten (10) und die tangentialen Schaufeln (11), wenn sie vorgesehen sind, aus einem Material mit einem Khoop-Härtewert von mehr als 2100 (Knoop 100 GM) bestehen.
    4. Mühle nach Anspruch 3« dadurch gekennzeichnet, daß das Material heiß gepreßtes Borkarbid hohes? Dichte ist.
    Il I ι » ·
    ι » ι t > -
    G 73 OO II3.5
    - 14 -
    5· Mühle nach Anspruch 3» dadurch gekennzeicL·-·
    net , dass das Material selbstverklebtes, reaktionsgesintertes Silikonkarbid ist.
    6. Mühle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die aneinanderstossenden Platten (10) in den Umfants-Seitenwänden flach und rechtwinklig sind und dass jede einen Winkel rcXt der Mittelachse der Kammer voa nicht mehr als 5° einschliesst.
    7· täihle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass sie eine zur Zerkleinerung von pulverisierter Brennstoff asche geeignete Dimensionierung und Auskleidung aufweist.
DE19737300113U 1972-01-03 1973-01-03 Muehle zur feinzerkleinerung von partikelfoermigem material Expired DE7300113U (de)

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