DE739168C - Transportzange fuer Vorschubapparate an Pressen, Stanzen o. dgl. - Google Patents
Transportzange fuer Vorschubapparate an Pressen, Stanzen o. dgl.Info
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- DE739168C DE739168C DEG82755D DEG0082755D DE739168C DE 739168 C DE739168 C DE 739168C DE G82755 D DEG82755 D DE G82755D DE G0082755 D DEG0082755 D DE G0082755D DE 739168 C DE739168 C DE 739168C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D43/00—Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
- B21D43/02—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
- B21D43/04—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
- B21D43/10—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by grippers
- B21D43/11—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by grippers for feeding sheet or strip material
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Description
- Transportzange für Vorschubapparate an Pressen, Stanzen o. dgl. Die Erfindung bezieht sich .auf feine ,als Support ausgebildete Transportzange für schnell ,arbeitende Vorschubapparate an Pressen, Stanzen u. dgl., und zwar insbesondere auf solche Transportzangen, bei welchen die Zangenschließbewegung der beweglichen Zaxvgenb.acke auf die im Support ortsfest angeordnete zu entlang einer Schräg- oder Keilfläche erfolgt, wobei für die Einspannung des Bandmaterials die am Support angreifende Zugkraft ausgenutzt wird.
- Bei einer bekannten Transportzange dieser Art besteht der bewegliche Teil der Zange aus einer Klemmrolle, die zwischen dem Bandmaterial und einer Schräg- oder Keilfläche des Suppörts liegt und unter Vermittlung eines federbelasteten Hebels ständig entgegen der Vorschubrichtung gedrückt wird. Beim Vorschub wird die Klemmrolle zwischen dem B.andmateriel: und der Schrägfläche des Supports neingekeilt, so daß das Bandmaterial vom Support mitgeführt wird. Beim Rückwärtsschuh wird die Einkeilung der Klemrnrolle so weit gelöst, daß diese auf dem Bandmaterial, welches durch eine besondere Klemmvorrichtung festgehalten wird und deshalb an der Rückwärtsbewegung nicht teilnimmt, aufliegend verschoben wird.
- Brei dieser bdkannten Transportzange erfolgt die Einspannung des Bandmaterials durch die Klemmrolle längs einer Liniie, so daß besonders bei weichem Material Druckstellen oder sogar Einkerbungen entstehen könnten. Andererseits sind, insbesondere bei glattem oder eingefettetem Bandmaterial, genaue Vorschublängen nicht gewährleistet, weil mangels einer Flächenförmigen Einspannung die Reibungskraft unter Umständen zu gering ist.
- Es ist auch bereits eine Transportzange vorgeschlagen worden, deren beweglicher Teil aus einer Spannplatte besteht, die gegenüber dem Bandmaterial eine ebene Spannfläche und gegenüber der Schräg- oder Keilfläche des Supports eine entsprechend schräge Stützfläche aufweist. Das Festklemmen und Lösen der Spinnbacke erfolgt bei dieser Zange mit Hilfe eines am Support angelenkten und an der Spannbacke angreifenden Steuerhebels, der mit einstellbaren Anschlägen derart zusammenarbeitet, daß die Spannbacke ,am Ende des Vorschubhubes -von der Schrägflache des SuppoYts entfernt, am Ende der rückläufigen Bewegung, während der sie, auf dem Werkstoff aufliegend, verschoben wird, an der Schrägfläche des Supports zur Anlage gebracht wird. Damit die Zange für Bandmaterial -,wesentlich verschiedener Stärke benutzbar ist, kann die Schräg- oder Keilfläche des Supports der Höhe nach verstellt werden.
- Die Erfindung besteht nun darin, daß bei einer Transportzange mit sich mittels einer Schräg- oder Keilfläche nach oben abstützender, als Platte ausgebildeter Spannbacke, welche den beweglichen Teil der Zange bildet, diese als schwere und träge Platte .ausgebildet und derart auf Federn gelagert ist, die sich "senkrecht zur Schubrichtung bewegen, daß sie sich in beiden Schubrichtungen des Schlittens frei zwischen der Schrägfläche und einem Anschlag bewegen kann.
- Vorteilhaft ist diese Lagerung deshalb, weil durch sie das Öffnen und Schließen der Transportzange unter Vermeidung mechanischer Steuerungsmittel ausschließlich durch die Trägheit der Spannbacke ermöglicht ist, da diese vom Werkstoff abgehoben wird und sich ihre Trägheit durch die Lagerung auf den Gleitleisten frei auswirken kann. Dadurch ist nicht nur der Aufbau der Transportzange vereinfacht, sondern auch die Handhabe der Transportzange .erleichtert, da bei Änderung der Vorschublänge lediglich der Zangenhub verändert werden muß. Außerdem bedarf die Transportzange keiner Einstellung ,auf die jeweilige Stärke des Bandmaterials, da sie sich selbsttätig der Bandstärke anpaßt, ohne d;aß dadurch die Vorschublänge eine Veränderung erfährt. Zweckmäßig ist die Schräg- oder Keilfläche im Support vorgesehen und zwischen Schrägfläche und Spannbacke .eine Rolle eingeschaltet, welche quer zur Schubrichtung liegt und mit der Spannbacke verschiebbar ist.
- Eine andere zweckmäßige Ausführung besteht darin, daß di-- Spannbacke auf ihrer der Schrägfläche im "Support zugewandten Oberseite eine Quernut zur Aufnahme einer oder mehrerer Kugeln oder Rollen aufweist, die an der Schrägfläche anliegen.
- Die beiden letztgenannten Ausgestaltungen, welche den Gegenstand der UnterAtnisprüche bilden, werden nur in Verbindung mit dem Hauptanspruch als erfinderisch angesehen.
- Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt. Es zeigt Abb. i einen Längsschnitt der Transportzange, Äbb.2 einen Querschnitt nach Linie II-II der Abb. i.
- Die Transportzange besteht im wesentlichen aus dem Schlittenkörper i, welcher mittels der schwalbenschwanzfdrmigen Unterschneidungen 2 auf einem nicht dargestellten Gleitbett ruht, und der Spannbacke 3, die in der tunnelartigen _ Ausnehmung ¢ des Schlittens i liegt.
- Die Spannbacke ruht auf den beiden Leisten 5, die ihrerseits durch Federn 6 abgestützt sind. Die Federn 6 sind so bemessen, daß sie das Gewicht der Leisten 5 und der Spannbacke 3 tragen.
- Auf der Oberseite ist die Spannbacke mit einer Querrille 7 zur Aufnahme der Rolle 8 versehen, welche an der Schrägfläche 9 der im Oberteil des Schlittens i befestigten Platte io anliegt und an beiden Enden durch auf der Welle i i sitzende Kurbeln 12 geführt: wird'.
- Im Betrieb verhält sich die Transportzange wie folgt: Wenn sich die Zange nach beendetem Vorschub nach rückwärts bewegt, löst sich die Spannbacke durch das Zusammenwirken ihrer Trägheit und des von den Federn 6 ausgeübten Druckes von dem Bandmaterial 13. Gegen Ende der Rückwärtsbewegung legt sich die Spannbacke infolge ihrer Trägheit wieder allmählich an das Bandmaterial an, so daß im Augenblick der Hubumkehr, d. h. bei erneuter Wirksamkeit der Keilfläche 9, das Bandmaterial fest eingespannt wird. Diese feste Einspannung bleibt dank der Keilwirkung während des ganzen Vorschubs erhalten, -so daß genaue Vorschublängen gewährleistet sind.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Als Support ausgebildete Transportzange für schnell arbeitende Vorschubapparate an Pressen, Stanzen u. dgl., bei welcher die Einspannung des vorzuschiebenden Bandmaterials mit Hilfe einer der Grundfläche der Zange mittels einer Schräg- oder Keilfläche näherbaren Spannbacke mit ebener Spannnflächeerfolgt, dadurch gekennnzeichnet, daß die Spannbacke (3) als schwere und träge Platte ausgebildet und in dem Support (i) -durch federnde Lagerung (5, 6) sowohl in der Schubrichtung .als auch senkrecht dazu beweglich angeordnet ist.
- 2. Transportzange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schräg-oder Keilfläche (9) in dem Support (i) vorgesehen ist und die Spannbacke (3) sich unter Vermittlung einer quer zur Schubrichtung liegenden und in der Schubrichtung verschiebbaren Rolle (8) gegen die Schrägfläche (9) abstützt.
- 3. Transportzange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbacke (3) sich unter Vermittlung einer oder mehrerer in :einer Quernut (7) auf ihrer dem Bandmaterial abgewandten Seite liegender Kugeln oder Rollen gegen eine in dem Support vorgesehene Schrägfläche (9) abstützt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG82755D DE739168C (de) | 1932-05-31 | 1932-05-31 | Transportzange fuer Vorschubapparate an Pressen, Stanzen o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG82755D DE739168C (de) | 1932-05-31 | 1932-05-31 | Transportzange fuer Vorschubapparate an Pressen, Stanzen o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE739168C true DE739168C (de) | 1943-09-13 |
Family
ID=7137626
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG82755D Expired DE739168C (de) | 1932-05-31 | 1932-05-31 | Transportzange fuer Vorschubapparate an Pressen, Stanzen o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE739168C (de) |
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1026270B (de) * | 1952-09-13 | 1958-03-20 | Pee Wee Maschinen Und Appbau W | Vorrichtung zum intermittierenden Vorschieben und Ablaengen von Walzgut, z.B. Draht |
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| DE1074538B (de) * | 1960-02-04 | Pee-Wee Maschinen- und Apparatebau Werner Plagemann, Berlin | Vorrichtung zum absatzweisen Vorschieben von Draht | |
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| CN107626789A (zh) * | 2017-09-12 | 2018-01-26 | 广东金南方新科技股份有限公司 | 自动折边机及其折边方法 |
-
1932
- 1932-05-31 DE DEG82755D patent/DE739168C/de not_active Expired
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