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DE737201C - Verfahren zum Pruefen von Gehaeusen fuer elektrische Maschinen, Transformatoren und Geraete auf Explosionssicherheit - Google Patents

Verfahren zum Pruefen von Gehaeusen fuer elektrische Maschinen, Transformatoren und Geraete auf Explosionssicherheit

Info

Publication number
DE737201C
DE737201C DES134167D DES0134167D DE737201C DE 737201 C DE737201 C DE 737201C DE S134167 D DES134167 D DE S134167D DE S0134167 D DES0134167 D DE S0134167D DE 737201 C DE737201 C DE 737201C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
gas
explosion
transformers
housings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES134167D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Maskow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES134167D priority Critical patent/DE737201C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE737201C publication Critical patent/DE737201C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Examining Or Testing Airtightness (AREA)

Description

  • Verfahren zum Prüfen von Gehäusen für elektrische Maschinen, Transformatoren und Geräte auf Explosionssicherheit Für, explosiosgechützte elektrische Maschinen und Geräte wird in vielen Fällen eine sog. durckfeste Basuart zugrunde gelegt. Bei derartigen Anordnugen ist es erforderlich, um sich über die Sichereit ein Bild zu machen, die Festigkeit des Gehäuses, und zwar dei Zerreißfestigkeit des Gehäuses, gegenüber etwa im Innern auftretenden Explosionsdrücken und auch die ausreichende Kühlung der Explosionsgase heim Austritt aus vorhandenen Spalten zu prüfen. Es ist ein Verfahren für eine derartige Probe bekannt, bei der eine Explosion mit dem Gasgemisch durchgeführt wird, für das das Gerät bestimmt ist.
  • Eine solche Prüfung lergibt jedoch noch keien ausreichenden Sicherheitsfaktor. Man hat deswegen schon vorgschlagen, zur Prüfung andere gefährlichere Gasgemische zu benutzen. Bei solchen Gasen kann jedoch unter Um.ständen die Art der Prüfung mit Rücksicht auf die Art der Explosion von den Betriebsbeanspruchungen zu weit abweichen.
  • Zur Beseitigung dieser Nachteile ist daher ferner vorgeschlagen worden, die Prüfung mit einem Gasgemisch durchzuführen, das beispeilsweise in der Zursmmensetzung dem betriebsmäßig verwendeten Gas entspricht, wobei jedoch zur Erzielung eines ausreichenden Sicherheitsfaktors das Gasgemisch vor der Explosion in dem Gehäuse auf einen blestimmten, Überdruck gebracht wird. Aber auch dieses Verfahren führt nicht immer zum gewünschten Erfolg.
  • Dee Erfindung geht nun von einem der bekannten Verfahren zum Prüfen von Gehäusen für elektrische Maschinen, Transformatoren und Geräte auf Explosionssicherheit aus, bei dem ein Gasgemisch im Innern des zu prüfenden und sich in betriebsmäßigen Zustand befindenden Gehäuses zur Explosion gebracht wird. Das Kennzeichen der Erfindung besteht im wesentlichen dann, daß zur Erhöhung des Explosionsdruckes dem Gasgemisch brennbare gasabgebende Staube oder Sprengstoffe zugestzt werden.
  • Hierbei hat man es durch entsprechende Auswahl des Staub es in der Hand, sowohl den Explosionsdruck uf einen Wert zu bringen, der den erforderlichen Sciherheitsfaktor berückstichtigt, als auch ein ausreichendes Zünddurchscjlagsvermögen herbeizurühren, duch das die Explosionssicherhet überprüft wird.
  • Unter Umständen kann die Sicherheit der Prüfung noch dadurch erhöht werden, daß erfindungsgemäß die Prüfung innerhalb eines besonderen Behälters durchgeführt wird, in dem ein leichter entzündbares Gas oder Gemisch angeordnet wird als in dem zu prüfenden Gehäuse selbst.
  • An Hand der in der Abbildung dargestellten, nicht zum Erfindungsgegenstand gehörenden Vorrichtung sei das Verfahren irn folgenden näher erläutert. Mit 1 1 ist das zu prüfende Gehäuse bezeichnet, das durch einen D, eclcel t9 unter Beibehaltung eines Spaltes bei 18 verschlossen ist. Mit 12 ist eine Zuführungsleitung bezeichnet, durch die das Gasgemisch in das zu prüfende Gebäus eingeführt werden kann. I6 stellt ein Absperrventil dieser Leitung dar. Mit 20 ist eine weitere Leitung bezeichnet, die durch ein Absplerrventil 21 gesteuert werden und durch die de3r Stub oder das Staubgemisch dem Gsgemisch zugeführt werden kann. Zwischen der Stelle, an der die beiden Leitungen ineinander einmünden, und dem zu prüfenden Gehäuse ist ein Rückschlagventi, 17 angeordnet. Auf diese Weise kann das erforderliche Gemisch in das Gehäuse eingebracht und dort zur Entzündung gebracht werden, um bei der Prüfung eine möglichst wirksame Explosion herbeizuführen. Das Prüfgehäuse selbst wird erfindungsgemäß innerhalb eines weieren Behälter25 angeordnet, in den unter Umständen ein noch leichter entzündbares Gaseingefüllt wird als in das ZU prüfende Gehäuse selbst, d. Ii. ein Gas, bei dem schon bei einer geringeren Weite spaltföiiniger Öffnungen bzw. Undichtheitsstellen des Gehäuses eine Zündug eintritt als bei dem Prügas ohne Beimischung, also dem etwa betriebsmäßig auftretenden Gasgemisch. Mit besonderem Vorteil kann die Zündung in bekannter Weise an mehreren innerhalb des Gehäuses verteilten Stellen vorgenommen werden, wobei es insbesondere zweckmäßig ist, erflndungsgemäß wenigstens einzelne dieser Stellen in der Nähe der spaltförmigen Öffnungen bzw. Undichtheitsstellen znzuordnen. Es ist vorteilhalt dem Gemisch vor Durchführung der Prüfung in ebenfalls bekannter Weise einen bestimmten Überdruck zu geben, jedoch ist dies für die Wirksamkeit der vorliegenden Verbesserungen nicht unbedingt notwendig.
  • Der eingefügte Staub kann auch aus Sprengstoff bestehen. Auch ist es möglich, an Stelle dessen einen Sprengstoffzusatz in flüssiger oder auch in gasförmiger Form vorzusehen.
  • Dadurch, daß auf diese Weise sowohl dem in dem Gehäuse angeordneten Gas wie auch dem in dem umgebenden Behälter angeordneten Gas ein zweckmäßig hoher Zflnddurchschlagswert gegeben wird, wobei auch durch die Zusammenstzung innerhalb des Gehäuses ein Explosionsdruck auftirtt, der um den Sicherheitsfaktor höher ist als der in dem Betrieb größtmöglichste Explosionsdruck, wird eine besonders hohe Prüfsciherheit erreicht.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Prüfen von Gehäusen für elektrische Maschinen, Transformatoren und Gerärte auf Explosionssicherheit, bei dem ein Gasgemisch im Innern des zu prüfenden und sich im betriebsmäßigen Zustand befindenden Gehäuses zur Explosion gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöung des Explosionsdrckes dem Gasgemisch brennbare gasabgebende Staube oder Sprengstoffe zugestzt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatz so gewählt ist, daß durch den Zusatz der Zünddurchschlagswert derart beeinflußt wird, daß der Durchschlag beriets bei einer geringern Weite spaltförmiger Öffnungen bzw. Undichtheitsstellen des Gehäuses als beim Prüfgas ohne Beimischung erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfung innerhalb eines besonderen Behälters durchgeführt wird, in dem ein leichter entzündbares Gas oder Gemisch angeordnet wird als in dem zu prüfenden Gehäuse selbst.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Entzündung in dem zu prüfenden Gehäuse in der Nähe der Spaltförmigen Öffnungen bzw. Undichtheitsstellen des Gehäuses durchgeführt wird.
DES134167D 1938-10-07 1938-10-07 Verfahren zum Pruefen von Gehaeusen fuer elektrische Maschinen, Transformatoren und Geraete auf Explosionssicherheit Expired DE737201C (de)

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Publications (1)

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DE737201C true DE737201C (de) 1943-07-08

Family

ID=7539629

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DES134167D Expired DE737201C (de) 1938-10-07 1938-10-07 Verfahren zum Pruefen von Gehaeusen fuer elektrische Maschinen, Transformatoren und Geraete auf Explosionssicherheit

Country Status (1)

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DE (1) DE737201C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1180165B (de) * 1961-02-23 1964-10-22 Linde Eismasch Ag Verfahren und Vorrichtung zur Leckpruefung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1180165B (de) * 1961-02-23 1964-10-22 Linde Eismasch Ag Verfahren und Vorrichtung zur Leckpruefung

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