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Zuführungsvorrichtung für Zerkleinerungsmaschinen Die Erfindung bezieht
sich auf eine Vorrichtung zum Zuführen von Mahlgut in Zerkleinerungsmaschinen, :die
eine gleichmäßige Zuführung benötigen.
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Mit den bisher bekannten Zuführungsvorrichtungen konnte eine wirtschaftliche
Arf>eitsweise der angeschlossenen Verarbeitungsmaschinen in der Hauptsache infolge
ungleichmäßiger Zufuhr des Mahlgutes nicht erreicht werden; starke Überlastungen
der Maschine mußten mit in Kauf genommen werden.
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Es hat :deshalb bisher an Versuchen nicht gefehlt, um eine gleichmäßige
Gutzufuhr zu Maschinen sicherzustellen, die fortlaufend mit aufbereitendem Frischgut
versehen werden müssen oder Maschinen gleicher Art nachgeschaltet sind, deren Verarbeitungsgut
sie auf größere Feinheit zu bringen haben usf.
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In diesen Fällen muß häufig damit gerechnet werden, daß die nachgeschaltete
Anlage geringere Mengen pro Zeiteinheit aufnimmt, oder die Mengen, :die jeweils
von beiden Anlagenarten verarbeitet werden können, jedenfalls verschieden sind,
so da].) die Gefahr einer Überlastung oder Unterbeschickung mit weiteren Gefährdungen
der Antriebsvorrichtungen, z. B-. der Motore usw., auftreten.
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Fiele Versuche sind bekanntgeworden, um eine gleichmäßige Anlieferung
zu sichern und bei auftretenden, Störungen die Zufuhr leicht unterbrechen zu können.
Sie haben sich jedoch bisher ini wesentlichen darauf beschränkt, bei Überlastungen
der Verarbeitungs.maschinen durch Schützensteuerung o. dgl. eine Ausschaltung des
Antriel)sstromes der Fördereinrichtungen zu bewirken. Hierdurch waren aber häufig
sehr nachteilige Betriebsunterbrechungen bedingt.
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In einem Falle ist es bekanntgeworden, eine Aufgabevorrichtung mit
einer Magnettrommel zu kombinieren, wobei der Zuführungstrichter zum Auslassen des
--\Ialilgutes an seiner Unterseite mit einem verstellbaren Schlitz versehen ist.
Eine solche Vorrichtung bietet aber nicht den geringsten Schutz
gegen
die gefürchtete Bildung von Brücken in Mahlgut, glas zum Zus@inunenliiilleii neigt.
I?s ist nämlich von nullerster Wichtigkeit, daLl aie Vorrichtung für jede Art von
Mahlgut, wie gleirlunül.@.iges Korn, wolliges, fasriges o leg auch feuchtes Material,
@geeiynet ist.
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Es ist ferner eine Vorrichtung bekanntgeworden, rlie zur Regelurig
de., Mahlgutes einen verstellbaren Kegel besitzt, der mit einem das Gut allgebenden
Streicher verbunden ist. Diese Vorrichtung hat je#loch den Nachteil, da1, sie unterbrochen
arlteitet, rleiiii (leg verstellbare Kegel setzt für die Verstellung die Stille-un-
voraus. Da der Abstreicher hierbei seine Ahtreichlage verliert, inulA auch er besonders
nachgestellt werden. Mine Verstellun- des Trichtermundes ist also mit lieser bekannten
Vorrichtung im Betrieb nicht möglich.
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1's spielt jedoch eine entscheidende Rolle, daß ini laufenden Betrieb
Veränderungen der lutuhrtuigen vorgenommen werden können, ohne daß damit die zu
versorgen#len Maschinen stillgelegt werden müssen, und insheson-(lere (Iann, wenn
es sich um Güter handelt, #lie durch den Stillstand die Leitungen verstopfen.
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Bei einer anderen bekannten Vorrichtung wird mit Hilfe besonderer
Schaber und Hilfsschaber, die radial von außen über den Abnahmeteller geführt sind
und sich his unter die Öffnung des Auslaufstutzens des Trichters erstrecken können,
eine Beseitigung von Füllstörungen versucht. Diese Vorrichtung ist umständlich un-@1
platzraubend. Entwerler muß also die Auslauföti'nung -des Trichters -erli:iltnistn-ißig
klein sein und eine längere Zttfülirttiigsöftnuiig in Kauf genommen werden, die
die Handhabung erschwert, oder der Trichter wird flach au-s-ehildet, so dar) die
Gefahr von Brücl:enl)ilrluitg wuchst, o#ler aber rlie Auslauföffnung ist groß und
cler Ahnahnieteller mit seinen Schabern und Hilfsschabern noch größer.
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Die Erfindung, die eine Vereinigung teilweise bekannter Merkmale darstellt,
schaffit eine Zuführungsvorrichtung für Verarheitungsinaschinen, die die Mängel
.der bisher bekamiten beseitigt. Sie besteht aus einem Trichter finit einem in dessen
Längsachse gegen den Trichternuind verstellbaren, nach ollen verjüngten Drehkegel,
der auf einen über 'Mitnehiner angetriebenen Aufnaluneteller mit Streichflügeln
fördert. Außerdem ist eine vom Aufnahmeteller das Gut iüiernehnnende Walze, die
einer Schnecke zufördert, angeordnet.
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In weiterer Ausbildung der Erfindung kann die vom Aufgaheteller abnehmende
Wälze gleichzeitig als Magnetabscheider ausgebildet sein, während der Drehkegel
zti einem %vesentlichen Teil in den Trichter hineinragen kann.
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Das Wesentliche hierbei ist, (Irtl-.l in ein-r B@schirku ingsvorrichtung,
die die Aufgabe hat, möglichst gleichmüßig zu förrlern, da ';'iicrl<tstun gen
und Unterbelastungen enil>-An-Ilicher Maschinen zu vermeiden sind. zust einmal die
Ilauptquelle der Ungleichn äch 1
iii#-ißi",lzeit Beseitigt wird dadurch,
daß ein bewe"liclier Teil in den Trichter eingeführt wird. Dessen Beweglichkeit
bringt es zwar mit sich, daß der Auslauf nicht nach allen Seiten "leiclnniißi- wird,
aber durch die Vriiii-luiigsgeiniiße Aiieiiiandc-rreihun" der Ausgleichsinittel
wird dies wieder völlig aufgehoben.
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Durch den Gegenstand der Erlinrhing kann eine Regelung finit .einer
Abstimmung der Zufuhr von Hand und in Verbinrhin- mit einer selbsttätigen elektrischen
I@el;elting erreicht werAen, die einen sicheren Schutz vor une@ru-ünschten Betriebsuntefhrechun-en
`:;e«ihrleistet, andererseits'aber eine feinstufige Alstimmung und Regelung der
Zufuhrinengen durch die Be-rlienun@g otenlällt, wie sie bei in :leg Beschattenheit
wechseln-len Gütern, bei cinipiindlichen Verarbeitungsmassen o. dgl. unerliii:llicii
ist.
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Durch diese kombinierte Regelung hat inan die Möglichkeit, durch Handregelung
(les LZingspaltreglers am Zufuhrtrichter die Zufuhrnnengen, abhängig von den von
den Verarl)eittin"sniascliineii angezeigten L cistungs-@t-irkungen, einzu@re@geln,
d. h. bei wiederholten gen des Zufulirstronies infolge: Ausschaltung °twaiger Überlastung
die Zufuhrmengen ziirückzuschrau@ben oder umgekehrt auch die lufuhrmengen heraufzusetzen,
his Stromunterbrechungen infolge Vherlastung die Belastungsgrenze der Verarbeitungsmaschine
anzeigen.
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Durch die Einschaltung eine: Trockengleichrichters vor (las Schaltschütz
werden Störungen der Stromzufuhr zur @Iagnettrr@m- i viel vermieden, die durch Unterbrechungen
gegebenenfalls den Durchlauf schädlicher Beiinengungen bis zu den Verarheitungsniaschinen
ermöglichen würden.
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In der Zeichnung ist in Ahh. t unA z die Zufuhrvorrichtung in zwei
verschie(lenen Ansichten veranschaulicht.
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Die Wirkungsweise ist, an Hand der Ausführungsbeispiele beschrieben.
folhenrle: Das Mahl-ut wird auf dem (-,runde (les Trichters n von -denn Kegel b
aufgenommen und am Rande dessulben durch den Ringspalt mit dehn Trichtermun.d abgegeben.
Der Kegel b ist durch Handrad (i! in der Achse rles .@ufgabetrichters verschiehlich.
Das vom Kegel aufgenommene Gut wird von dein aus dem Zvlinder c mit dein Verteilerflügeln
c'
bestehenden Aufnahmeteller aufgenommen. Dieser Zylinder wird
durch Mitnehmer von dem Kegel in Umdrehung versetzt, nimmt also an etwaiger Verschiebung
.des Kegels nicht teil. Durch die Ausfüllöffnung e wird von den Flügeln e' das Aufgabegut
auf den Magnetabscheider geführt und von hier an eine Weiterförderungsvorrichtung,
z. B. eine mit der Magnettrommel f zusammenarbeitende Schnecke g abgegeben, die
das Gut zum Auslauf h- fördert, während eisenhaltige Teilchen in den als Kasten
ausgebildeten Fuß i der Zufuhrvorrichtung abgefüllt werden.
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Das zum Antrieb ,der einzelnen Teile notwendige Getriebe ist mit elektrischem
Einzelantrieb versehen, und zwar derart, daß die Dosiervorrichtunb `-on der selbsttätig
arbeitenden Überlastungsvorrichtung besteuert wird.
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Der Aufgabetrichter a kann eine verhältnismäßig große Auslauföffnung
haben. Der Kegel b greift :in den 'Trichter ein und kann durch etwa angebrachte
Flügel- o.,dgl. oder durch Reibung eine ständige Bewegung im Trichter erzeugen.
Hierdurch sind-Brückenbildungen im Innern des Trichters aus-eschlossen. Es wird
also ein gleichmäßiger Abfluß aus .dem Trichter in regelbaren Stärken gewährleistet.