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DE736629C - Vorrichtung zur Kuehlung des Schmieroels bei Kraftmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Kuehlung des Schmieroels bei Kraftmaschinen

Info

Publication number
DE736629C
DE736629C DEM141771D DEM0141771D DE736629C DE 736629 C DE736629 C DE 736629C DE M141771 D DEM141771 D DE M141771D DE M0141771 D DEM0141771 D DE M0141771D DE 736629 C DE736629 C DE 736629C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
heat exchanger
container
cooling
regulator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM141771D
Other languages
English (en)
Inventor
Henri Mortier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE736629C publication Critical patent/DE736629C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M5/00Heating, cooling, or controlling temperature of lubricant; Lubrication means facilitating engine starting
    • F01M5/002Cooling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Kühlung des Schmieröls bei Kraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Kühlung des Schmieröls bei Kraftmaschinen, insbesondere bei Flugmotoren.
  • Es ist bekannt, daß man zur Schmierung von Brennkraftmaschinen einen ölbehälter verwendet, welcher mit dem Motor durch ;eine Speiseleitung und eine Rücklaufleitung verbunden ist, so daß das 01 zwischen dem Ölbehälter und der Brennkraftmaschine umlaufen kann. Hierbei erhitzt sich jedoch das öl allmählich so stark, daß die Schmiereigenschaften herabgesetzt werden bzw. verlorengehen, so daß .eine Kühlung des Öls erforderlich ist.
  • In Fig. i der Zeichnung ist die übliche Anordnung schematisch dargestellt. In dieser Darstellung ist mit i der ölbehälter, mit 2 die Motorspeiseleitung, mit 3 der zu schmierende Motor und mit ¢ die Rücklaufleitung, in welche bei 5 ein Wärmeaustauscher für das Kühlen des Öls eingeschaltet ist, bezeichnet. Diese bekannte Anordnung ist jedoch finit zwei Nachteilen behaftet. Einmal ist die Wärmeleistung des Wärmeaustauschers ungünstig, und andererseits besteht die Gefahr, daß der Wärmeaustauscher bei großer Kälte zerstört wird.
  • Es ist bekannt, daß man den Umlauf des öls zwischen Motor und Behälter mit Hilfe einer PumpeP, welche vom Motor angetrieben wird, vornimmt. Diese Pumpe hat eine ungefähr doppelt so große Pumpleistung als die ölans:augpumpe p. Hieraus ergibt sich, daß die Rücklaufpumpe.P in die Leitung 4. und in den Wärmeaustauscher 5 eine gewisse Ölmenge sowie eine gewisse Gasmenge befördert, deren Volumen theoretisch dem Unterschied der Leistungen der beiden Pumpen entspricht.
  • Dieses Gas im Wärmeaustauscher setzt die Leistung herab, da der Wärmeaustauschkoeffizient zwischen einem Gas und einer Metallwand viel kleiner ist als zwischen einer Flüssigkeit und derselben Wand. Andererseits wird sich bei Abstellen des Motors bei kaltem Wetter das sich im Wärmeaustauscher befindliche i j1 verdicken, so daß es den freien Umlauf des öls durch Verstop: fang unterbrechen kann. Beim Anwerfen des Motors muß somit in der Leitung q. und im Wärmeaustauscher 5 ein solcher Gegendruck erzeugt werden, welcher diese Verstopfung zu überwinden vermag.
  • Um diesen Nachteil zu beheben, ist bereits der Vorschlag gemacht worden, Sicherheitsleitungen vorzusehen, um im Wärmewechsler jeglichen Überdruck zu vermeiden; jedoch kann durch dieses Mittel. kein allmähliches Erwärmen des Wärmewechslers, welches für seinen normalen Betrieb erforderlich ist, gewährleistet werden.
  • Der Erfindungsgegenstand bezieht sich auf einen Wärmewechsler und auf leinen Ölbehälter, der mit letzterem in Wärmeaustausch steht, wobei das 01 nach Durchstreichen des Wärmewechslers in den Behälter zurückkehrt und von der Pumpe unmittelbar bei gewöhnlichem Druck angesaugt wird. Gemäß der Erfindung ist in den Behälter ein Temperaturregler eingesetzt, welcher das aus dem Motor kommende Öl zwangsläufig nach Maßgabe der Temperaturabnahme des Öls in den Wärmewechsler, in den Behälter oder unmittelbar zur Saugseite der Pumpe führt, wobei das Rohr, welches den Regler mit dem Wärmewechsler verbindet, mit kleinen Löchern durchbrochen ist, damit das Öl unmittelbar in den Behälter gelangen kann, wenn der Öldruck zufolge Verdickung desselben im Wärmewechsler steigt. Hierbei kann zusätzlich eine Vorrichtung zum schnellen des Schmieröls benutzt werden, bei welcher der Ölbehälter von einem senkrechten Durchlaufrohr durchquert ist und mit letzterem durch obere und untere Öffnungen in Verbindung steht.
  • Die Fig. :2 und 3 stellen schematisch zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung dar.
  • In Fig. z ist mit 6 der Ölbehälter des Flugzeuges bezeichnet, in welchen ein Temperaturregler 7 (nach Art des Patents 67478o) eingebaut ist. Das heiße Rücklauföl, welches mit Gas beladen ist, gelangt in den Regler durch das Rohr B. In der Kammer 9 erfolgt eine Entspannung des Gemisches. Das Gas entweicht durch die Löcher io sehr kleinen Durchmessers und gelangt in das Innere des Behälters 6, aus welchem es durch das Rohr i i ins Freie austritt.
  • Das gasfreie 0l passiert die Leitung, 1a des Reglers 7, um durch die Leitung 13 in den Motor zu gelangen, wenn das Öl des Behälters :kalt ist, oder um durch die Leituü.- 16 in den Wärmewechsler 1q. geleitet zu werden, wenn das Öl des Behälters heiß ist. Diese Förderung erfolgt unter der Wirkung eines zum Regler ; gehörenden, an sich bekannten :,Thermostaten mit Drehschieber i8. Der W ärmewechsler 14 ist vor dem Ülbehälter angeordnet, so daß er der Fahrluft des Flugzeuges ausgesetzt wird. Er ist mit Rippen 15 ausgestattet, die die Oberfläche vergrößern. Das Rohr 16 ist durch Löcher kleinen Durchmessers durchbrochen.
  • Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt: Es sei angenommen, daß beim Anwerfen des Motors das sich im Wärmewechsler i.1 befindliche Ö1 verdickt ist; dann tritt das warme, aus dem Motor zurückflutende 01 bei 8 ein, das Gas entweicht durch i o:, i i und das 01 fließt durch die Leitung 12, um durch 13 zurückzukehren, wobei der Drehschieber i 8 stets offen ist. Wenn das Öl eine mittlere Temperatur erreicht hat, schließt sich der Drehsclhieber 18 zur Hälfte, so. daß ein Teil des heißen, bei 8 einflutenden üls durch 13 fließt,. ein anderer Teil dagegen durch das Rohr 16. Während dieser Arbeitsperiode wird, da durch das Rohr 16 sehr wenig Öl fließt, nachdem das im Wärmewechsler 1q. enthaltene Öl verdickt ist, das ganze Rückflußöl, welches durch das Rohr 16 strömt, unmittelbar in den Behälter zurückfließen, und zwar durch die im Rohr 16 eingeschnittenen schmalen Löcher 17. Während dieses Arbeitsabschnittes -wird das sich im Behälter 6 befindliche Öl allmählich erhitzen und wird durch Wärmeleitung auch das Öl erwärmen, welches im Wärmewechsler 1q. verdickt vorliegt. Der Wärmewechsler wird demzufolge nur dann in Wirksamkeit treten, wenn eine gewisse Grenztemperatur des Öls erreicht ist. Das heiße, durch die Leitung 8 vom Motor rücklaufende Öl wird von Gas und Dämpfen in der Kammer 9 befreit, um dann anschließend durch die Leitung i z zu fließen. Nachdem jetzt der Drehschieber 18 geschlossen ist, steigt das Öl im Innern der Hülse 7, um durch das Rohr 16 in den Wärmewechsler i q. zu strömen; dabei fließt es nicht mehr durch die Durchbrechungen 17 hindurch. Dieses Öl gelangt durch die Öffnungen i9 wieder in den Behälter und wird dann vom Motor erneut ang esog en.
  • Die Fig. 2 stellt einen Ölbehälter eines Flugzeuges dar, welcher in der Angriffsfläche der Fahrluft liegt und somit stärkstens gekühlt wird. Im Falle, daß der Behälter einer so starken Belüftung nicht ausgesetzt -wird, bringt man an der Seite desselben einen i Wärine«-echsl.er an, auf welchen durch passende Leitungen die Kühlluft hingeleitet wird. Eine Ausführungsform dieses Gedankens ist als Beispiel. in Fig.3 dargestellt. In dieser bezeichnet 2o den Behälter, 21 den Regler, 22 das Verbindungsrohr zwischen dem Regler 2z und dem Wärmewechsler 2q., welcher .entlang des Behälters befestigt ist. Luftlz:anäle 23 fähren hierbei die Kühlluft durch den Wärmewechsler. Die Wirkungsweise entspricht vollkommen derjenigen der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß man im Rahmen des Erfindungsgedankens die beschriebenen Vorrichtungen in den Einzelheiten nach verschiedenen Richtungen hin abändern kann.

Claims (1)

  1. PA TRNTAN SPRUCH Vorrichtung zur Kühlung des Schmieröls bei Brennkraftmaschinen, insbesondere bei Flugmotoren, bestehend aus einem Wärmewechsler und einem mit diesem in Wärmeaustausch stehenden Ölbehälter, in den das Öl nach Durchstreichen des Wärmewechslers zurückkehrt und von einer Pumpe unmittelbar bei gew öhnlihem Druck angesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in den Behälter (6) ein Temperaturregler (7) eingesetzt ist, welcher das, aus dem Motor kommende Öl zwangsläufig entsprechend der Temperaturabnahme in den Wärmewechsler (t4), in den Behälter (6) öder unmittelbar zur Saugseite der Pumpe führt, wobei das Verbindungsrohr (z6) zwischen dem Regler (7) und dem, Wärmewechsler (i4) mit kleinen Löchern (17) versehen ist, um das Öl bei steigendem Druck zufolge Verdickung desselben im Wärmewechsler unmittelbar in den Behälter (6) gelangen zu lassen.
DEM141771D 1937-07-22 1938-05-28 Vorrichtung zur Kuehlung des Schmieroels bei Kraftmaschinen Expired DE736629C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR736629X 1937-07-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE736629C true DE736629C (de) 1943-06-23

Family

ID=9131322

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM141771D Expired DE736629C (de) 1937-07-22 1938-05-28 Vorrichtung zur Kuehlung des Schmieroels bei Kraftmaschinen

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DE (1) DE736629C (de)

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