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DE736178C - Bewegliches Wehr mit einem torsions- und biegungssteifen Staukoerper - Google Patents

Bewegliches Wehr mit einem torsions- und biegungssteifen Staukoerper

Info

Publication number
DE736178C
DE736178C DEK157214D DEK0157214D DE736178C DE 736178 C DE736178 C DE 736178C DE K157214 D DEK157214 D DE K157214D DE K0157214 D DEK0157214 D DE K0157214D DE 736178 C DE736178 C DE 736178C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
torsion
movable weir
box
wall
underwater
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK157214D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Max Laufer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Priority to DEK157214D priority Critical patent/DE736178C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE736178C publication Critical patent/DE736178C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/26Vertical-lift gates
    • E02B7/36Elevating mechanisms for vertical-lift gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

  • Bewegliches Wehr mit einem torsions- und biegungssteifen Staukörper Die Erfindung bezieht sich auf ein bewegliches Wehr mit einem torsions- und biegungssteifen Staukörper, dessen Stauwand eine Seite eines Verdrehungskastens bildet. Es ist bekannt, den Staukörper eines beweglichen Wehres als Kastenschütz auszubilden. Bei diesem Wehr bildet jedoch der Kasten mit dem Hauptträger zusammen kein gemeinsames statisches Tragsystem, sondern es wird die Rückwand des Kastens unterbrochen, damit die Füllstäbe des Hauptträgers bis zur Stauwand durchgeführt werden können. Durch den Anschluß der Füllstäbe des Hauptträgers unmittelbar an die Stauwand wird nur ein kleiner Teil der Stauwand, nicht dagegen der gesamte Kasten als Hauptträgergurt eingesetzt. Es sind außerdem Schützenwehre bekannt, deren Staukörper als biegungs- und torsionsfeste Hohlkörper ausgebildet sind. Bei diesen Wehren liegt im Falle der Beanspruchung durch den Wasserdruck die höchste Druckbeanspruchung unmittelbar in der Stauwand und die höchste Zugbeanspruchung in der unterwasserseitigen Begrenzungswand der Kastenform: Der Spannungsverlauf geht von dem höchsten Druckwert an der Stauwand über einen Nullwert zum höchsten Zugwert an der Kastenrückwand. Da die Spannungsnullinie zwischen Stauwand und Kastenrückwand liegt, wird ein großer Teil des Kastenquerschnitts statisch nicht ausgenutzt.
  • Die Erfindung schafft eine Verbesserung eines beweglichen Wehres der eingangs genannten Art. Sie besteht darin, daß der Staukörper aus einem einzigen Träger besteht, bei dem der der Stauseite zugewandte Verdrehungskasten als biegungssteifer Druckgurt ausgebildet ist und im Abstand davon auf der Unterwasserseite ein Zuggurt angeordnet ist, gegen den -die Rückwand des Verdrehungskastens durch druckfeste Pfosten abgestützt ist.
  • Bei dem Gegenstand der Erfindung wirkt der ganze Kasten als Druckgurt, während die Zugkräfte von dem im Abstand davon auf der Unterwasserseite angeordneten Zuggurt aufgenommen werden. Dadurch ist eine weit bessere :-Materialausnutzung als bei den bekannten Ausführungen möglich. Die als druckfeste Pfosten dienenden Füllstäbe des Trägers, die die Rück`vand des Kastens gegen den Zuggurt abstützen, werden bei der Erfindung nicht, wie bei einer bekannten Ausführung, durch die Rückwand des Kastens hindurchgeführt, so daß eine Schwächung des als Gurt dienenden Kastens vermieden und eine wesentliche Vereinfachung der Konstruktion verbunden mit einer Gewichtsersparnis erreicht wird.
  • Durch die Ausbildung des Kastens gemäß der Erfindung wird die erforderliche Biegungs- und Torsionssteifigkeit erreicht, so daß der Kasten allein in der Lage ist, alle Torsions- und Biegungskräfte aufzunehmen und die Schiizngun-en auszuschalten. Da die Trägerebene verhältnismäßig hoch über der Wehrschwelle angeordnet und der rückwärtige Teil des Trägers dem Einfuß des strömenden Wassers soweit Wie möglich entzogen werden kann, ergibt sich eine -iinstige hydraulische Wirkungsweise des Staukörpers nach der Erfindung.
  • Der Querschnitt des Kastens nach der Erfindung kann beispielsweise trapezförmig ausgebildet sein, wobei sich seine Höhe nach rückwärts zti verringert. Es läßt sich jedoch auch eine rechteckige, dreieckige oder bogenförmige Ausgestaltung des Kastenquerschnitts anwenden. Der Kasten und die übrigen Teile des Trägers können vollwandig oder als Fach-Werkkonstruktion hergestellt sein.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird der unterwasserseitige Zuggurt des Trägers entsprechend der Beanspruchung aus dein Wasserdruck bogenförmig gekrümmt. Auf diese Weise ergibt sich neben einer Ge-,#%-ichtsersparnis auch die Möglichkeit, die horizontale Breite des Schützes nach den Wehrenden zu und die Angriffsmöglichkeit für turbulentes Wasser zu verringern. Infolge der Verringerung der Breite des Trägers nach den Wehrenden zti kann der Kasten, der die Torsionskräfte aufzunehmen hat und daher besonders steif am Wehrkopf angeschlossen ist, in seiner vollen Breite in die Wehrnische eingeführt werden, ohne daß eine Verbreiterung der Nische und eine Verteuerung der Pfeilerkosten sich ergibt, wie das beispielsweise bei den bekannten Wehren mit dreieck-, trapez- oder hohlkörperartigeni Querschnitt der Fall ist. Es ist zwar bekannt, die Kastenrückwand bogenförmig abzuknicken. Dadurch ergeben sich aber schwierige Blecharbeiten, die bei dem Gegenstand der Eriiildung vermieden werden, da nicht die Kastenrückwand, sondern Lediglich der Zuggurt, dur aus einfachen Breitflacheisen finit Winkeln besteht, bogenförmig ausgebildet wird.
  • Der Staukörper gemäß der Erfindung kann auch in bekannter Weise mit einer Aufsatzklappe versehen werden. Hierbei wird geniäf einem weiteren Merkmal der Erfindung die Überfallkante der Klappemt-and der Aufsatzklappe entsprechend der Bogenform des unterwasserseitigen Zuggurtes nach den Wehrenden Iiin abgetreppt. An sich ist es zwar bekannt. den Überfallstrahl in Abschnitte mit unterschiedlicher Cberfallstärke und Gefällhöhe aufzuteilen. Bei der Erfindung soll aber durch die Abstufung der Klappenbreite in Anpassung an den gekrümmten Zuggurt der überfallende Wasserstrahl beruhigt werden. Durch diese Ausbildung der Aufsatzklappe wird cris Drehmoment aus Wasserauflast und Eigengewicht vermindert, und das über die Klappe fließende Wasserband erhält entsprechend den Abstufungen der Klappenhreite vrrschiedene Sprungweiten, ohne daß hierbei der bogenförmig abgeknickte Träger vom Wasser benetzt wird. An den Stellen, an denen sich der Sprung des Wassers ändert. zerrcil3t das Wasserband, und der Raum unter der Klappe wird dadurch belüftet. Die verschiedenen Strahisprungweiten und die zusätzliche Belüftung schalten die Gefahr von Klappenschwin-ungen von vornherein aus. Durch die Verringerung der `i'ehrhlappenlireite nach den Enden zu wird das Eigengewicht und die Wasserauflast der Klappe vermindert. Das hat besondere Bedeutung bei sehr großen Stützweiten und niedrigen Stauhöhen, da hierbei die lotrechte KOnstrulitlonshüIie des Schützes gering ist und die Verringerung der Vertikallasten sich gewichtsmäßig und konstruktiv besonders günstig auswirkt.
  • In der Beschreibung Wird die Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert. 1---s zeigen Abb. z einen Staukörper geniäll der Erl-indung von oben gesehen, Abb. 2 und 3 senkrechte Querschnitte nach den Linien II-II und III-III der Abb. i, Abb. 4. einen Staukörper entsprechend Abb. i, jedoch mit einer Aufsatzklappe.
  • Abb. 5 und 6 senkrechte Querschnitte nach den Linien V-V und VI-VI der Ahb. .L. Ahb.; einen Staukörper für große Stauhöhen.
  • Der Staukörper gemäß der Erfindung besteht aus einem einen Druckgurt i, Füllst'ihe; und Zuggurt 6 aufweisenden einzigen Trä--er i, 6, dessen der Stauwand zuget@andter Druckgurt i als biegüngs- und torsionssteifer Kasten ausgebildet ist. Der den Druckgurt i des Trägers bildende Kasten wird von der vorderen Stauwand z, der hinteren Abschlußwand 3 und von dem Decken- und Bodenblech 2i, 22 begrenzt. Er wird durch die Schotte q. im Innern ausgesteift. Der-senkrechte Querschnitt des Kastens nimmt nach hinten zu gleichmäßig ab, so daß die Stauwand 2 die größere und die Rückwand 3 die kleinere Seite eines Trapezes darstellen. An seiner Rückwand 3 wird der Kasten durch die Füllstäbe 7 des Trägers 1, 7, 6 abgestützt, dessen Zuggurt 6 nach den Wehrenden zu bogenförmig gekrümmt ist, wie Abb. i und ,4 erkennen lassen. Die Füllstäbe 7 des Trägers, die aus Vertikalen oder Diagonalen bestehen können, reichen gemäß einem Merkmal der Erfindung vom Zuggurt 6 bis zu der Rückwand 3 des Kastens. Der Staukörper ist durch die Sohlendichtung 8 gegen die Sohle 9 und durch die Dichtung i o seitlich gegen die Seitenwand i i abgedichtet. Die Enden des' Staukörpers sind in die Wehrnischen 12 eingelassen. Der Staukörper kann mittels Zugketten i 5, die an den Endschotten 16 befestigt sind, auf und ab bewegt werden. Hierbei stützt sich der Staukörper durch die Laufrollen 13 gegen die senkrechte Wand 14 der Nischen i 2 ab.
  • Bei der in den Abb. ¢ bis 6 gezeigten Ausführungsform ist der Staukörper mit einer Aufsatzklappe 17 versehen, die durch Gelenke 19 mit der Verlängerung 18 der Stauwand 2 verbunden ist. Die Klappenwand 2o ist gemäß der Erfindung nach den Wehrenden zu abgestuft.
  • Bei großer Stauhöhe ist es vorteilhaft, an den Druckgurt i zwei oder mehrere unterwasserseitige Zuggurte 6, gegen die die Rückwand 3 des den Drucl>gurt i bildenden Verdrehungskastens durch druckfeste Pfosten ,^ abgestützt ist, übereinander anzuschließen (Abb. 7).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bewegliches Wehr mit einem torsions- und biegungssteifen Staukörper, dessen Stauwand eine Seite eines Verdrehungskastens bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Staukörper aus einem einzigen Träger (1, 7, 6) besteht, bei dem der der Stauseite zugewandte Verdrehungskasten als biegungssteifer Druckgurt (i ) ausgebildet ist und im Abstand davon auf der Unterwasserseite ein Zuggurt (6) angeordnet ist, gegen den die Rückwand (3) des Verdrehungskastens durch druckfeste Pfosten (7) abgestützt ist. z. Bewegliches Wehr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der unterwasserseitige Zuggurt (6) des Trägers (i, 7, 6) entsprechend der Beanspruchung aus dem Wasserdruck bogenförmig gekrümmt ist. . 3. Bewegliches Wehr nach den Ansprüchen i und 2 mit einer Aufsatzklappe, dadurch gekennzeichnet, daß die Überfallkante der Klappenwand (2o i der Aufsatzklappe (17) entsprechend der Bogenform des unterwasserseitigen Zuggurtes (6) hach den Wehrenden hin abgetreppt ist. 4.. Bewegliches Wehr nach den Ansprüchen i bis 3 für große Stauhöhen, gekennzeichnet durch zwei oder mehrere unterwasserseitige Zuggurte, gegen die die Rückwand (3) des den Druckgurt (i) bildenden Verdrehungskastens durch druckfeste Pfosten (7) abgestützt ist.
DEK157214D 1940-04-02 1940-04-02 Bewegliches Wehr mit einem torsions- und biegungssteifen Staukoerper Expired DE736178C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK157214D DE736178C (de) 1940-04-02 1940-04-02 Bewegliches Wehr mit einem torsions- und biegungssteifen Staukoerper

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DEK157214D DE736178C (de) 1940-04-02 1940-04-02 Bewegliches Wehr mit einem torsions- und biegungssteifen Staukoerper

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE736178C true DE736178C (de) 1943-06-09

Family

ID=7253648

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK157214D Expired DE736178C (de) 1940-04-02 1940-04-02 Bewegliches Wehr mit einem torsions- und biegungssteifen Staukoerper

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE736178C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE859430C (de) * 1950-11-13 1952-12-15 Paul Dr-Ing Cicin Wehrverschluss

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE859430C (de) * 1950-11-13 1952-12-15 Paul Dr-Ing Cicin Wehrverschluss

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