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DE735967C - Widerstandsfreie Anlass- und Regelschaltung fuer die Antriebsmotoren elektrischer Fahrzeuge - Google Patents

Widerstandsfreie Anlass- und Regelschaltung fuer die Antriebsmotoren elektrischer Fahrzeuge

Info

Publication number
DE735967C
DE735967C DES141627D DES0141627D DE735967C DE 735967 C DE735967 C DE 735967C DE S141627 D DES141627 D DE S141627D DE S0141627 D DES0141627 D DE S0141627D DE 735967 C DE735967 C DE 735967C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machines
voltage
motors
control circuit
auxiliary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES141627D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Rampacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES141627D priority Critical patent/DE735967C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE735967C publication Critical patent/DE735967C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L9/00Electric propulsion with power supply external to the vehicle
    • B60L9/02Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors
    • B60L9/04Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors fed from DC supply lines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

  • Widerstandsfreie Anlaß- und Regelschaltung für die Antriebsmotoren elektrischer Fahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Anfahr-und Regelschaltung für die Antriebsinotoren elektrischer Fahrzeuge, bei der an Stelle der Vorschaltwiderstände Regehnaschinen zur Erzeugung einer veränderlichen Spannung An-Wendung el el finden. Es ist bereits eine Anordnung dieser Art bekannt, bei der zwei inotorisch angetriebene Reggelmaschinen in verschiedener Schaltung als Zusatz- oder Steuermaschinen Anwendung finden. Außerdem ist eine mehrfache Umgruppierung sowohl der Antriebsniotoren sowie der Steuerinaschinen vorhanden. Zusätzlich sind auf einzelnen Stilfen noch Vorschaltwiderstände vorhanden. Es ist einzusehen, daß die bekannte Regel- bzw. Steuereinrichtung verhältnismäßig verwickelt ausfällt. Infolge der ZD t' zahlreichen Umgruppierung der Motoren und der Zusatzmaschinen ist eine "-roße Anzahl von Gruppierungsschaltern erforderlich.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine wesentlich vorteilhaftere, vollkommen widerstanC1sfreie Anlaß- und Regelschaltung für die Antriebsmotoren elektrischer Fahrzeuge in,#t inehreren als Spannungsteiler wirkenden Hilfsmaschinen, die sieh dadurch auszeichnet, daß an den Spannunigsteilerinaschinen zwei weitere regelbare Hilfsmaschinen abwechselnd als Zusatz-, Absatz- oder Spannungsteilermasch#inen entlang geschaltet werden, über ,velche die Speisung der Fahrmotoren erfolgt. Bei dieser Schaltung sind sämtliche Umschaltungen in den Stromkreisen der Fahrmotoren vermieden, so daß diese nicht unterbrochen zu werden brauchen. Außerdem ist die Zahl der Steuer- bzw. Gruppierungsschalter bei der erfindungs.-emäßen Schaltun- wesentlich verringert.
  • Im folgenden soll die Erfindung näher an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert werden.
  • Fig. i zeigt die-Schaltung einer erfindungsgemäß ausgebildeten Regeleinrichtung für Fahrzeu-inotoren. In dieser Schaltun- sind mit io die Fahrmbtoren bezeichnet. ii und 12 sind die beiden in Reihe geschalteten Anker zweier Gleichstrominaschinen, die mit konstanter Erregung betrieben werden. Diese beiden Maschinen stellcn einen grobstufigen Spannungi;teiler dar. An jeder Maschine ii bzw. 12 liegt die halbe Netzspannung. A, B und C sind Gruppierungsschalter, die dazu dienen, die mit veränderlicher Erregung und damit veränderlicher Spannung betriebenen Hilfsmaschinen 14 und 15 wirksam zu machen. Die Felder der Maschinen 14 und 15 werden durch einen Widerstandsregler 16, der vorbl zugsweise eine kreisförmige Kontaktbahn aufweist, in bestimmter Weise im Zusammenhang mit der Betätigung der Schalter A bis C gesteuert.
  • 5 Sollen die Motoren io mit veränderlicher Spannung angelassen werden, so wird zunächst der SchalterA geschlossen, wodurch der Anker der Hilfsmaschine 14 an Erde gele ' gt wird. Befinden sich die Bürsten des Reglers 16 in der Stellung 6, so sind die Felder der beiden Hilfsmaschinen 14 und 15 unerregt. Die Motoren io, die an die Verbindungsleitung der beiden Kollektoren der Hilfsinaschinen 14 und 15 angeschlossen sind, erhalten in diesem Falle die Spannung Null. Werden allmählich die Bürsten aus der Stel-Itin-(5 bis in die Stellunga -edreht, so werl# Zn den die Maschinen 14 und 15, welche für eine Spannung von 2,# % der Netzspannung ausz# el gelegt sind, voll erregt. In ihnen werden L' e dabei entgegengerichtete Spannungen induziert. Die den Motorenankern io von der Hilfsinaschine 14 zugeführte Betriebsspannun- steigt infolgedessen auf 251/o der Netz-e, el Z, spannung an. Nunmehr kann zunächst der Schalter D eingelegt werden. Die beiden Maschinen 14 und 15 wirken jetzt als Spannungs-,eilermaschinen, da die nicht an die Speiseleitung der '-#lotoreiianlzer io angeschlossenen Bürsten der Maschine 15 an die Verbindungsle,tun- der beiden Ankür der Spannungsteilermaschinen i i und 12 angeschlossen sind. Da jede dieser beiden Maschinen für 5o1/0 der 2##etzspannung aus ' gelegt ist, kann das Einschalten des Schalters B ohne einen Stromstoß erfolgen, da die Spannung der Maschine 1,5 halb so groß und entgegen- e, g e setzt gerichtet wie die Spannung der -Maschine 12 ist. Wällrend dieser Umschaltvorgänge befindet sich ZD die Feinreglerbürste ff' in der Stellung x. Nunmehr kann ohne weiteres der Schalter A unterbrochen werden, so daß die Fahrrnotoren lediglich über die Mittelanzapfung zwischen den beiden -.Maschinen i.i und 12 und die Maschine 15 gespeist werden. Wird der Feinregler 16 weiter betätigt, so erfolgt bei Bet' z21 wegung der Bürsten TT' aus der Stellung 2 in die Stellungß eine Verringerung der an den .Maschinen 14 und i,# vorhandenen Spannung auf den Wert Null. Ist die -Maschine 15 unerregt, so liegt an den Fahrmotoren die halbe Netzspannung, da die Motoren in der -Mitte zwischen den beiden Ankern i i und 12 angeschlossen sind. Bei weiterer Regelung des Reglers gelangt die Bürste fi- aus der Stel-Itin-i)' in die Stellungy, wodurch die Spanz#I Zn nun- der Maschinen 14 und 15 =gekehrt el wird: die Maschine 15 arbeitet weiter als Zusatzmaschine. Bei Bewegung der Bütste TV in die Stellung 7, beträgt die den Motoren zuz# geführte Spannung 75 50 0/0 + 2 5 "/0 0/0 der Netzspannung. Nunmehr wird zunächst der Schalter C geschlossen, wodurch der Stromkreis der Fahrinotoren auch über die Maschine 14 mit ihren nicht mit der Motorzuleitung verbundenen Bürsten an die Netzzuleitun 'g angeschlossen wird.
  • Die beiden hlaschinen i-[ und 15 arbeiten nunmehr wieder als Spannungsteilermaschilien. Danach wird der SchalterD geöffnet. Durch weitere Betätigung des Regiers aus der Bürstenstellung;1 in die Stellung6 kann die Absatzspannung, der Maschine 14 -wieder auf Null verringert werden, wodurch die den Z, Motoren zugeführte Spannung auf ioo% der Netzspannung ansteigt. Bei weiterer Regelung, .b ZD 2# und zwar bei Bewegung der Bürste TV aus der Stellungb in dieStellunga, e' "' wird die denMotorei . 1 7tigeführte Spannung Um 2,5 % über die Netzspannung gesteigert. Vorteilhafterweise können die Maschinen 11, 12 und 14, 15 711 Doppelmaschinen mit einem Anker und einer Feldwicklung zusammengefaßt werden, der Z, el zwei Wicklungen und zwei Kollektoren aufweist.
  • Das der Erfindun,', -zu'grtinde liegende Regelprinzip kann selbstverständlich auch dann Anwendung finden, wenn mehr als zwei konstant erregte Maschinen als grobstufige Spannungsteiler Anwendung finden. An der Wirktingsweise der Schaltung wird hierdurch nicht das geringste geändert. Zum leichteren Verständnis ist in Fig. 2 dzr Zeichnun- eine Schalttabelle wiedergegeben, die die Detätiz# el gung der einzelnen Schalter sowie des Reglers erkennen läßt.
  • Gemäß der weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die vorgeschlag ne Regelmethode auch Anwendung finden, um zwei Gruppen von Motoren an einer Anzahl von als Spannungsteiler wirkenden, konstant erregten Maschinen in entgegengesetzter Richtung el entlang zu schalten.
  • Fig. 3 gibt eine derartige Schaltung wieder. i' II und III sind Spannungsteilermaschinen, JI -und N z-%ei Gruppen von Fab rzeugmotoren, A bis D und A' bis D' sind zwei Gruppen von Schaltern, welche über die beiden reggelbaren Hilfsmaschinensätze X und Y die Speisunder Motorgruppen ill' und N ermöglichen. Bei der Regelung der Motorgruppeill wird von einem der Netzspannung entsprechenden Potential aus begonnen und die Motorgruppe nacheinander an den Maschinen 1, 11 und III entlang geschaltet. Bei. der anderen Motorgruppe erfolgt die Regelung in umgekehrter Richtung von dem Erdpotential beginnend nachelnatider an den Maschinen III, II und I entlang.
  • Im einzelnen kann der Schalttabelle der Fig. 4 entnommen werden, wie der Regelvorgang bei der Schaltung gemäß Fig. 3 erfolgt. z# el Die Erfindung bezieht sich in erster Linie auf Anlaß- und Regeleinrichttingen für elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Sie kann indessen auch in allen Fällen Anwendung finden, in denen die Motoren vielstufig möglichst verlustfrei geregelt werden sollen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Widerstandsfreie Anlaß- und Regelschaltung für die Antriebsinotoren elektrisdher Fahrzeuge unter Verwendung von Hilfsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anza-hl von konstant erregten, als Spannungsteiler wirkenden Maschinen vorhanden ist, an denen zwei Hiffsmaschinen abwechselnd als Zusatz-, Absatz- oder Spannungsteilermaschinen entlang geschaltet werden, über welche die Speisting der Fahrmotoren erfol 'gt.
  2. 2. Anlaß- und Regelschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorhandensein von zwei Motoren oder Motorgruppen diese mit Hilfe von zwei Hilfsmaschinensätzen in verschiedener Richtung an den Spannungsteilermaschinen entlang geschaltet werden.
DES141627D 1940-07-12 1940-07-12 Widerstandsfreie Anlass- und Regelschaltung fuer die Antriebsmotoren elektrischer Fahrzeuge Expired DE735967C (de)

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DES141627D DE735967C (de) 1940-07-12 1940-07-12 Widerstandsfreie Anlass- und Regelschaltung fuer die Antriebsmotoren elektrischer Fahrzeuge

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DES141627D DE735967C (de) 1940-07-12 1940-07-12 Widerstandsfreie Anlass- und Regelschaltung fuer die Antriebsmotoren elektrischer Fahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE735967C true DE735967C (de) 1943-06-03

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DES141627D Expired DE735967C (de) 1940-07-12 1940-07-12 Widerstandsfreie Anlass- und Regelschaltung fuer die Antriebsmotoren elektrischer Fahrzeuge

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