DE735832C - Elektrischer Stromunterbrecher - Google Patents
Elektrischer StromunterbrecherInfo
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- DE735832C DE735832C DEL106028D DEL0106028D DE735832C DE 735832 C DE735832 C DE 735832C DE L106028 D DEL106028 D DE L106028D DE L0106028 D DEL0106028 D DE L0106028D DE 735832 C DE735832 C DE 735832C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H1/00—Contacts
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- H01H1/36—Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by sliding
- H01H1/38—Plug-and-socket contacts
- H01H1/385—Contact arrangements for high voltage gas blast circuit breakers
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Description
- Elektrischer Stromunterbrecher Für einen ,elektrischen Stromunterbrecher mit Lichtbogenlöschung in. einer Kammer aus Isolierstoff, in die ein Löschgas strom eingeleitet wird, ist es bereits bekannt, den Löschgasstrom beim Abschaltvorgang zum Teil durch die hohlen Schaltkontakte und zum Teil durch den zwischen den Kontakten befindlichen Schaltkammerraumabströmen zu lassen. Bei einem Freistrahldruckgasschalter, bei dem die Schaltkontakte verschiebbar - in Löschköpfen angeordnet sind, strömt bei einem solchen Aufbau der den Schaltkontakt axial beblasende Druckgasstrom aus, dem Löschkopf zum Teil durch die Durchtrittsöffnung für den Schaltkontakt und zum Teil in. entgegengesetzter Richtung -durch den hohlen Schaltkontakt hindurch aus. Dabei wird jeder Lichtbagenfußpunkt durch den in .den hohlen Kontakt :eintretenden Druckgasstrom bespült, und die Metalldämpfe werden durch den hohlen Kontakt hindurch abgeführt. Es wird dadurch weitgehendst vermieden, daß sich Metalldämpfe an der Wand der Durchtrittsöffnung für den Schaltkontakt niederschlagen, so daß die Rückzündgefahr wesentlich herabgesetzt ist.
- Es ist nun bekannt, die Schaltkontakte elektrischer Schalter mit Hilfselektroden für den Ansatz der Lichtbogenfußpunkte zu versehen. Diese Elektroden bestehen in der Regel aus einem schwer verdampfbaren Metall, wie Wolfram, Tontal, Molybdän u. dgl. Bei ihrer Anwendung werden die Kontaktflächen selbst vor Abbrand bewahrt.
- Die Erfindung benutzt nun derartige Hilfselektroden dazu, um .die Wirkungsweise des eingangs genannten Stromunterbrechers noch wesentlich zu verbessern. Sie besteht darin, daß bei einem Stromunterbrecher der vorgenannten Art die Hilfselektroden beim Abschaltvorgang in die hohlen Schaltkontakte zurückgezogen werden. Die heißen Lichtbogenfußpunkte werden dadurch völlig abgeschirmt. Die Gefahr, daß sich etwa Metalldämpfe an der Kammerwand bzw. in. den für den Durchtritt der Schaltkontakte bestimmten Bohrungen der Löschköpfe niederschlagen, wird hierdurch weiter wesentlich vermindert. Die von den Lichtbogenfußpunkten ausgelösten Metalldämpfe und Ladungsträger werden vielmehr bei eingezogener Hilfselektrode durch den Blasstrom restlos in das Innere der hohlen Schaltkontakte geblasen.
- Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert.
- Es ist i das Gehäuse eines Löschkopfes für einen Freistrahldruckgasschalter. Er nimmt ein weiteres Gehäuse 2 auf, in welchem der hohle Schaltkontakt 3 verschiebbar abgeordnet ist. Er steht unter der Wirkung der Einschaltfeder .l. Die Ausschaltung wird mittels Druckluft durch den Kolben 5 bewirkt. Der Stromzuführungskontakt für-den hohlen Schaltstift besteht aus den ringförmigen Spiralfedern 6 und 7, die durch die Druckfeder 8 unter Vermittlung der Ringscheibe 9 und io gegen das Metallgehäuse 2 gedrückt -erden. In dem hohlen Schaltkontakt 3 ist die mit ihm in eIektrischer Verbindung stehende Hilfselektrode i i verschiebbar gelagert. Zur Führung dienen Führungsstücke 12. Sie ist mit einer Spitze 13 aus schwer verdampfbarem Metall versehen. Der Antrieb erfolgt beim Ausschalten mittels der Blasluft, die auf den Kolben 14 einwirkt entgegen dem Druck der Feder 15.
- Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgendermaßen: Im Einschaltzustand des Schalters befindet sich der hohle Schaltkontakt in der mit strichpunktierten Linien angedeuteten Stellung. Er reicht durch die Düse 16 des Löschkopfes hindurch und wirkt mit einem gleichen Schaltkontakt, der sich in einem anderen Löschkopf befindet, zusammen. Die Schaltkontakte der beiden Löschköpfe werden dabei durch ihre Einschaltfedern 4. mit ihren Stirnflächen gegeneinander gedrückt. Die Hilfselektroden i i liegen ebenfalls mit ihren Spitzen 13 aneinander. Beim Abschaltvargang strömt die Luft in Richtung des Pfeiles 17 in den Löschkopf ein. Sie gelangt zum Teil durch Bohrungen 18 auf den Kolben 5 und zum Teil in den Düsenraum 16. Es trennen sich zunächst die Schaltkontakte 3, während die Hilfselektroden durch die Federn 15 vorerst noch zusammengehalten werden. Schließlich trennen sich auch diese, und ein Lichtwird zwischen ihnen gezogen. Hat der Kontakt 3 die in der Zeichnung dargestellte Lage erreicht, so bewegt sich die Hilfselektrode aus der bisherigen in strichpunktierten. 1-inien angedeuteten Stellung durch die in den 1-1 >hlkontakt in Richtung des Pfeiles 2o einströmende Luft, welche den Kolben 14 beaufschlagt, in den Hohlkontakt hinein, bis die in der Zeichnung mit starken Linien dargestellte Lage ,erreicht ist. Die in den Hohlkontakt einströmende Luft kann dann durch Bohrungen i 9 abströmen. Der an der Hilfselektrode befindliche Liclitbogenfußpunkt ist so vollkommen abgeschirmt. Die von ihm ausgelösten Metalldämpfe und Ladungsträger können nicht an die Wand des Raumes 16 gelangen, sondern -erden durch den hohlem Kontakt 3 hindurch abgeführt. Das Überspringen des Lichtbogens auf den Kontakt 3 wird durch den Blasstrom wirksam verhindert. Nach erfolgter Stromunterbrechung und Aufhören der Beblasung gehen die Kontakte und i i unter dem Einfluß der Federn .i und 15 wieder in die Einschaltlage zurück. Die Löschköpfe haben sich inzwischen voneinander getrennt.
Claims (3)
- PATENT AINSPRÜCHE: i. Elektrischer Stromunterbrecher mit Lichtbogenlöschung in einer Kammer aus Isolierstoff, in die ein Löschgasstrom eingeleitet wird, der beim -Abschaltvorgang zum Teil durch die hohlen Schaltkontakte und zum Teil durch den zwischen. den Kontakten befindlichen Schaltkaminerraum abströmt, und mit Hilfselektroden für den Ansatz der Lichtbogenfußpunkte, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfselektroden beim Abschaltvorgang in. die hohlen Schaltkontakte zurückgezogen -erden.
- 2. Stromunterbrecher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zurückziehen_ der Hilfselektroden durch die Blasluft bewirkt wird.
- 3. Stromunterbrecher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfselektroden durch ihre Bewegung den Durchstrom der Blasluft durch die Bohlen Schaltkontakte steuern. Anordnung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch ihre Verwendung hei Freistrahldruckgasschaltern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL106028D DE735832C (de) | 1941-11-23 | 1941-11-23 | Elektrischer Stromunterbrecher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL106028D DE735832C (de) | 1941-11-23 | 1941-11-23 | Elektrischer Stromunterbrecher |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE735832C true DE735832C (de) | 1943-05-27 |
Family
ID=7290258
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL106028D Expired DE735832C (de) | 1941-11-23 | 1941-11-23 | Elektrischer Stromunterbrecher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE735832C (de) |
-
1941
- 1941-11-23 DE DEL106028D patent/DE735832C/de not_active Expired
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