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DE734819C - Ein- oder mehrpoliger Trennsicherungsschalter - Google Patents

Ein- oder mehrpoliger Trennsicherungsschalter

Info

Publication number
DE734819C
DE734819C DED81276D DED0081276D DE734819C DE 734819 C DE734819 C DE 734819C DE D81276 D DED81276 D DE D81276D DE D0081276 D DED0081276 D DE D0081276D DE 734819 C DE734819 C DE 734819C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuse
quiver
isolating
switch according
pole
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED81276D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Driescher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DED81276D priority Critical patent/DE734819C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE734819C publication Critical patent/DE734819C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H31/00Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H31/02Details
    • H01H31/12Adaptation for built-in fuse
    • H01H31/122Fuses mounted on, or constituting the movable contact parts of, the switch

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

  • Ein- oder mehrpoliger Trennsicherungssehalter Bei,den bekanntenTxenns@oherung ssclaltern ist mit dem eigentlichen Schaltergerät eine dagegen auswechselbare Sicherung verbunden. Insbesondere bei Schaltern mit zwei Trennstellen je Phase und hier wiederum vor allem bei denj enigen bekannten Schaltern, bei denen ,das Schaltgerät zwischen einer oberen und unteren Durchführung aus der Ebene dieser Durchführung heraus schwenkbar ist, (macht das Auswechseln der Sicherungen große Schwierigkeiten, weil die Bedienung zwischen den in verhältnismäßig kurzem Abstand voneinander angeordneten stromführenden Kontaktstellen arbeiten muß. Um Gefahren auszuschalten, muß hier beim Auswechseln der :Sicherungen die Anlage ganz stromlos, gemacht werden. Wenn: auch bei Klappschaltern Gefahren in solchem Umfange nicht vorhanden sind, dann besteht aber auch hier das Bedürfnis nach einem weitergehenden Berührungsschutz. Schließlich erfordert bei den bekannten Trennsicherungsschaltern der Ein- und Abbau,der Sicherung noch verhältnismäßig viel Zeit.
  • Die Erfindung beseitigt diese Übelstände mit einem Trennsicherungsschalter, dessen Sicherung vollkommen gefahrlos und in viel einfacherer Weise und schneller als bisher ausgewechselt werden kann. Das wird dadurch erreicht, daß :die zu schaltende Sicherung oder bei einem reinen Trennschalter das Trennmesser in .einem aus Isolierstoff bestehenden köcherartigen Gehäuse untergebracht ist, das dann mit der Sicherung bzw. demMesser zusammen betätigt und geschaltet wird,.
  • Inder Zeichnung ist der Trennsicherungsschalter gemäß der Erfindung dargestellt und sein Einbau an mehreren Ausführungsbeispielen erläutert: Abb. i zeigt perspektivisch einen 'Peil einer 1'ransformatorensä ule mit vier dreipoligen Trennsicherungsschaltern, Abb. -2 in teilweiser Ansicht und teilweisem Schnitt die Schaltvorrichtung in vergrößertem Maßstab, während in Abb. 3 der Antrieb für einen zwischen zwei Durchführungen schwenkbaren Trennsicherungsschalter und in Abb. 3 a die zu diesem Schalter gehörige Sicherungspatrone gezeichnet ist.
  • Abb. 4. veranschaulicht einen einpoligen Klappsicherungsschalter in Seitenansicht und teilweisem Schnitt.
  • Wenn, wie beispielsweise in einer Transforinatorensäule eines verhältnismäßig kleinen Durchmessers von etwa 1300 illni, vier dreipolige Trennsicherungsschalter mit den vorgeschriebenen elektrischen Abständen untergebracht werden sollen, dann geschieht das erfindungsgemäß auf folgende Weise: Die vier dreipoligen Trenlisicherungsschalter kommen als Drehschalter auf jeder Seite eines aus Winkeleisen i äufgestelltenRalrmengestells zum Einbau, indem zwischen je zwei der zusammengehörigen Winkeleisen i zwei aus Isolierstoff bestehende Traversen 2, 3 mit den oberen und unteren Durchführungen .I, 5 angeschlagen sind. Zwischen den Durchführungen ist eine dritte Traverse 6 aus Isolierstoff über Anschlußbalzen i in den Winkeleisen i drehbar. Diese drehbare Traverse trägt nun die drei noch näher zu beschreibenden, aus Isolierstoff bestehenden köcherartigen Gehäuse 8, mit je einer Sicherungspatrone, deren Kontaktenden g, 9' in die Aufnahmekontakte der Durchführungen .I, 5 schalten. Die Drehschalter der linken Hälfte der Abb. i sind eingeschaltet, wä hreild sich diejenigen der rechten Hälfte in ausgeschalteter Stellung befinden. Damit sich nun beim Betätigen die Drehschalter irn Bereich der Stoßkanten des Rahmenvierecks nicht berühren und auch hier stets den richtigen elektrischen Abstand haben, werden, wie es aus Abb. i erkenntlich ist, die auf den Seiten des Rahmengehäuses liegenden dreipoligen Trennsicherungsschalter der Höhe nach jeweils gegeneinander versetzt.
  • In Abb. 2 ist ein Glied des dreipoligen Trennsicherungsschalters nach Abll. i, wie er außer in einer Transforlnatorensäule natürlich auch in jeder anderen Schaltanlage aufgestellt w:-rrclen kann, in vergrößertem Maßstab ge-,.ticlinet. Das auf der aus Isolierstoff bestehenden Schwenktraverse 6 inittig befestigte und wiederum aus Isolierstoff bestehende köcherartige Gehäuse 8 ist zur Aufnahme der Sicherungspatrone io oder bei -einem Trennschalter zur Aufnahme des Trennmessers bestimmt und so bemessen, d:aß die Patrone durch ihre satt geführten Metallkappen i i gehalten wird, während der untere Kontaktteil der Patrone durch eine ihm angepaßte Öffnung 12 i.ln Boden -i3 des Köchers 8 geht. Bei einem Trennschalter läßt sich das Kontaktmesser in der Köcherhülse in ähnlicher «'eise unte:--bringen.
  • Man sieht, daß mit Hilfe des köcherartigen Gehäuses gemäß. der Erfindung die Sicherungspatrone und gegebenenfalls auch das Schaltmesser zwischen den stromführenden Kontakten in einfachster Weise und vollkommen gefahrlos ein- und ausgebaut werden kann. Dazti hat man lediglich die Schwenktraverse 6 in die auf der rechten Hälfte der Abb. i gezeichnete Stellung zu bringen, die Siclierungspatrone io an ihrem Kontaktkopf 9 aus dein Köcher herauszuziehen, eine neue Patrone einzusetzen und den Schalter dann wieder zu schalten. Bei. einem dreipoligen Trennschalter erfordert .diese Arbeit noch'nicht de,i Zeitaufwand einer Minute, während sie hei den bekannten Drehschaltern erheblich umständlicher vnd auch nur dann geschehen kann, nachdem die gesamte Anlage außer Spannung gesetzt worden ist.
  • Die Betätigung, d.li. das Schwenken der Mitteltraverse, erfolgt, wie man aus Abb.3 erkennt, mittels eines an dem Schwenkbolzen ; der Köchertraverse 6 angreifenden unrl durch einen Handhebel 1.1 betätigten Winkelgestänges 15, 16. Dabei ist die Lasc:ie 15 des Gestänges oberhalb des Drehpunktes i; des Handliebens 14 so aus der -litte des Handhebels angelenkt, daß sie sich in fibertotlage befindet, wenn das Köchergehäuse 8 mit der Sicherungspatrone in in eingeschalteter Stellung stellt und so verriegelt ist. In Auschaltstellung Übernimmt der Antrieb selbst die Verriegelung, doch ist auch hier noch eine zusätzliche Sicherung möglich, indem an dem Winkelrahmen i eine Feder 18 angebracht wird, die den Schaltgriff in ausgeschaltetem Zustand des Schalters festhält.
  • Man kann den Köcherschalter nach der Erfindung anstatt als dreipoligen Drehschalter auch als einpoligen Trennsicherungsklappschalter mit zwei Trennstellen ausbilden, wozu Abb. d. ein Ausführungsbeispiel zeigt. In diesem Fall ist das aus Isolierstoff bestehende Köchergehäuse 8, in dem die Sicherungspatrone 1o untergebracht ist, nach unt°n hin verlängert, das Verlängerungsstück ig jedoch nur j zu einem Segmentstiick ausgebildet, rodeln dort die nach dein Schalter zu gelegene Hälfte des Köchers der Länge nach weggeschnitten ist.. Im Scharnier 2o ist der Schalter an der Schaltwand angeschlagen, während an seinem oberen Ende eine stoßfeste Verriegelung 21 angebracht ist. Es ist ohne weiteres ersielitlich, daß die vorstehend beschriebenen Vorzüge des Köcherschalters auch für diesen Klappschalter gelten.
  • Die Schaltvorrichtung nach der Erfindung läßt sich auch ohne weiteres auf Niederspannungsgeräte anwenden, ivie des ferneren noch die Möglichkeit besteht, die Trennsicherungsschalter in an sich bekännter Weise zu Leistungsschaltern auszubilden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ein- oder mehrpoliger Trennsich,erungsschalter mit zwei Trennstellen j e Phase, dadurch gekennzeichnet, daß die zu schaltende, als Trennmesser dienende Sicherung in einem aus Isolierstoff bestehenden köcherartigen Gehäuse auswechselbar untergebracht ist, das zusammen mit der Sicherung geschaltet wird.
  2. 2. Trennsicherungsschalter nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser des aus Isolierstoff bestehenden Köchers (8) dem Außendurchmesser der Metallkappen (i i) einer Sicherungspatrone entspricht tdnd sein Boden eine zur Durchführung des unteren Sdcherungskontaktteiles (9a) dienende Öffnung hat.
  3. 3. Zwischen zwei Durchführungen schwenkbarerTrennsicherun,gsschal ter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Köcher (8) mitti.g an einer aus Isolierstoff bestehenden Schwenktraverse befestigt ist. . q..
  4. Trennsicherungsschalter nach Anspruch 3, dadurch (gekennzeichnet, daß sein Antrieb durch ein Winkelgestänge(i5, 16) erfolgt, dessen eines Ende am Schwenkbolzen (7) der Traverse .angreift, während das andere über den Drehpunkt (i7) eines Handhebels (i4) an diesen angelenkt ist.
  5. 5. Trennsicherungsschalter nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstange (i5) so, aus der. Mitte des Handhebels (i4) an diesen angelenkt ist, daß sie sich bei Einschaltstellung der Sicherung in Übertotlage befindet.
  6. 6. Trennsicherungsschalter nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß er dreipolig ausgebildet ist und in einer Transformatorensäule vier dieser dreipoligen Schalter untergebracht sind, indem j e einer auf den Flächen eines aus Winkeleisen (i) bestehenden Gestells angeschlagen ist.
  7. 7. Trennsicherungsschalter nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß er als Klappschalter mit zwei Trennstellen ausgebildet ist, indem der Köcher (8) über -die untere Trennstelle hinaus verlängert und das Verlängerungsstück (i9), daß nur noch ein Segmentteil der Hülse bildet, .an seinem unteren Ende an der Schaltwand kippbar angelenkt ist. B. Trennsicherungsschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Köcher (8) durch eine unter Federspannung stehende Verriegelung (2 i, 22) in Einschaltstellung gesichert ist.
DED81276D 1939-09-29 1939-09-29 Ein- oder mehrpoliger Trennsicherungsschalter Expired DE734819C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED81276D DE734819C (de) 1939-09-29 1939-09-29 Ein- oder mehrpoliger Trennsicherungsschalter

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DED81276D DE734819C (de) 1939-09-29 1939-09-29 Ein- oder mehrpoliger Trennsicherungsschalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE734819C true DE734819C (de) 1943-04-27

Family

ID=7063502

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DED81276D Expired DE734819C (de) 1939-09-29 1939-09-29 Ein- oder mehrpoliger Trennsicherungsschalter

Country Status (1)

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DE (1) DE734819C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969767C (de) * 1950-12-15 1958-07-17 Albrecht Jung G M B H Schaltvorrichtung mit abschaltbaren Sicherungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969767C (de) * 1950-12-15 1958-07-17 Albrecht Jung G M B H Schaltvorrichtung mit abschaltbaren Sicherungen

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