DE7238717U - Preßkolben aus Leichtmetall für Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents
Preßkolben aus Leichtmetall für VerbrennungskraftmaschinenInfo
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Description
KARL SCHMIDT GMBH
7107 Neckarsulm
Christian-Schmidt-Str.
7107 Neckarsulm
Christian-Schmidt-Str.
8/12
6 Frankfurt (Main), 19.10.1972 DrQ/GKp
Prov. Nr. 7073 KS
Gekühlter Preßkolben aus Leichtmetall
Die Erfindung betrifft einen gekühlten Preßkolben aus Leichtmetall für Verbrennungskraftmaschinen mit einem im
Kolbenkopf, vorzugsweise im Bereich hinter dem Ringfeld zwischen einer im Kolbenkopf angebrachten Ausnehmung und
einer in diese Ausnehmung unter Bildung eines ringförmigen Kühlkanals eingesetzten ringförmigen Hülse, die mit dem
Kolbenkopf über die ein&nder berührenden den Kühlkanal nicht anschneidenden Flächen mittels eines Ladungsträgerstrahls
verschweißt ist.
Es gibt Fälle, in denen man sich mit der Wahl eines Preßkolbens besser gegen eventuell auftretende Schwierigkeiten
im Motorbetrieb absichern kann. Der Einsatz von Preßkolben empfiehlt aich deshalb bei Rennmotoren, Flugzeugmotoren,
Motoren mit größer Zylinderzahl sowie allgemein hoher mechanischer und thermischer Beanspruchung. Preßkolben
weisen ein dichtes und je nach Grad der Verformung auch in dicken Querschnitten feinkörniges Gefüge auf. Um die
Festigkeit von Preßkolben zu erhöhen und andererseits ein Festkleben des obersten Kolbenringes beim Überschreiten
der Verkokungstemperatur des verfügbaren Schmieröls zu vermeiden, muß in vielen Fällen ein Kühlkanal im Kolbenkopf
des Preßkolbens angeordnet werden.
Bei der Herstellung von gekühlten Preßkolben bietet die Anwendung des Schweißers mit Hilfe von Ladungsträger-Strahlen
ausgezeichnete Möglichkeiten.
72*1717 Uli. 78
So ist ein Kolben mit im Bereich der Ringzone zwischen einem im Durchmesser verkleinerten Teil des Kolbenkopfs und einer
auf diesen aufgesetzten Hülse angeordneten ringförmigen Hohlraum bekannt (DT-PS 1 245 640). Die einander berührenden
Flächen des Kolbenkopfs und der Hülse sind mittels eines längs dieser Flächen geführten Ladungsträgerstrahls miteinander
verschweißt. Der Kolbenkopf und die Hülse weisen über die Eindringtiefe des LadungsträgerStrahls hinausragende
Teile auf, die in dem Bereich zwischen der kleinsten und größten Eindringtiefe so dünnwandig sind,
daß in ihnen keine Spannungen auftreten können. Abgesehen davon, daß ein spannungsfreies Verschweißen nie möglich
ist, hat diese Ausführung den Nachteil der zerklüfteten Oberfläche des Kühlkanals, wodurch eine optimale Kühlung
verhindert wird.
Ei;.! weiterer Vorschlag geht dahin, die einander berührenden
und verschweißten Flächen von Kolbenkopf und Hülse gegenüber einander berührenden und nicht verschweißten Flächen
oder gegenüber dem Kühlkanal durch ringförmige Einlagen, in welche die Schweißnähte hineinragen, abzusetzen
(DT-PS 1 262 071). Hierbei gibt es keine unverschweißten Fugen, von denen Spannungsrisse ausgehen können. Nachteilig
ist Jedoch, daß diese Ausführungsform sehr aufwendig ist und bisher keine praktische Anwendung gefunden hat.
Bekannt ist ferner, daß die einander berührenden Flächen des Kolbenkopfs und der aufgesetzten Hülse aus von den Kolbenrändern
ausgehenden den Hohlraum nicht anschneidenden Flächenteilen und aus von diesen im Winkel abzweigenden in
den Hohlraum einmündenden Flächenteilen bestehen. Die Breite der Flächenteile entspricht derjenigen, der durch Entlangführen
des Ladungsträgerstrahls an den erstgenannten Flächenteilen erzielten Schweißnaht (DT-AS 1 251 588).
Bei dieser AusfUhrungsform werden jedoch infolge der einzuhaltenden Toleranzen der an den Flächenteilen entlanglaufenden Schweißnähte die vom Kühlkanal winklig abzweigenden in den Kühlkanal mündenden Flächenteile nicht in jedem
Falle mit-verschweißt. Wenn andererseits die Schweißnähte zu dicht am Kühlkanal vorbeigeführt werden, so schmilzt
der zwischen Kühlkanal und Schweißnaht liegende Werkstoff, verursacht durch die verschlechterte Wärmeleitung in
diesem Bereich, auf und dringt in den Kühlkanal ein.
Es wurde nun gefunden, daß eine solche Erscheinung mit Sicherheit vermieden werden kann, wenn die den Kühlkanal
nicht anschneidenden Flächen in einem solchen Abstand vom Kühlkanal verlaufen, daß die im Winkel - aus fertigungstechnischen Gründen vorzugsweise 90° - von diesen abzweigenden in den Hohlraum mündenden Flächen teile, die
im Bereich der geringsten Spannungen des Kühlkanals angeordnet sind, eine solche Breite besitzen, daß der
Abstand zwischen dem Kühlkanal und der Schweißnaht wenigstens der Breite der Schweißnaht entspricht, vorzugsweise aber
im Bereich zwischen der einfachen und der doppelten Breite der Schweißnaht liegt.
Nach dem Stand der Technik ist es üblich, die ringförmige
Hülse auf den im Durchmesser entsprechend verkleinerten Kolbenkopf aufzusetzen. Es ist jedoch auch möglich, bei
Kolben mit einer Brennmulde die Ausnehmung brennmuldenseitig am Kolbenkopf anzuordnen, in die dann die ringförmige Hülse eingesetzt ist.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielhaft dargestellt und wird im folgenden näher erläutert·
Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Kolben im Bereich
des Kolbenkopfes·
Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 1 im Bereich einer Schweißnaht.
Der Teillängsschnitt durch einen Preßkolben 1 im Bereich des Kolbenkopfes 2 zeigt eine vom Kolbenboden her radial
angebrachte Ausnehmung 3, in die eine ringförmige Hülse 4 unter Bildung eines Kühlkanals 5 eingesetzt ist. Die sich
berührenden den Kühlkanal 5 nicht anschneidenden Flächen zwischen Kolbenkopf 2 und ringförmiger Hülse 5 sind über die
Schweißnähte 6 miteinander verbunden. Die im Winkel von den Schweißnähten abzweigenden in den Kühlkanal 5 einmündenden
Flächenteile 7 sind nicht miteinander verschweißt und haben eine Breite, die der Breite 8 der Schweißnaht 6
entspricht.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, daß
der Ladungsträgerstrahl durch die erfindungsgemäße Anordnung der zu verschweißenden Flächenteile in einem solchen Abstand
am Kühlkanal vorbei geführt wird, daß kein Aufweichen des im Bereich de» Kühlkanals liegenden Kolbenwerkstoffs
erfolgt. Eine Gefährdung des Kolbens durch Spannungsrisse, die von den unverschweißten Flächenteilen ausgehen könnten,
wird dadurch vermieden, daß durch bekannte Untersuchungsmethoden am Kühlkanal Bereiche mit vernachlässigbar kleinen
Spannungen ermittelbar sind, in denen diese Flächenteile angeordnet werden.
- 5 Schutzansprüche
723J7172IS.78
Claims (2)
- - 51.1SCHUTZANSPRÜCHEli WGekühlter Preßkolben aus Leichtmetall für Verbrennungskraftmaschinen mit einem im Kolbenkopf, vorzugsweise im Bereich hinter dem Ringfeld zwischen einer im Kolbenkopf angebrachten Ausnehmung und einer in diese Ausnehmung unter Bildung eines ringförmigen Kühlkanals eingesetzten ringförmigen Hülse, die mit dem Kolbenkopf über die einander berührenden den Kühlkanal nicht anschneidenden Flächen mittels eines Ladungsträgerstrahls verschweißt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die den Kühlkanal (5) nicht anschneidend3n Flächen in einem solchen Abstand von diesem verlaufen, daß die im Winkel davon abzweigenden in den Kühlkanal (5) einmündenden Flächenteile (7), die vorzugsweise im Bereich der geringsten Spannungen des Kühlkanals (5) angeordnet sind, eine solche Breite (8) besitzen, daß der Abstand zwischen dem Kühlkanal (5) und der Schweißnaht (6) wenigstens der Breite der Schweißnaht (6) entspricht.
- 2) Gekühlter Preßkolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißnaht (6) im Bereich der einfachen und der doppelten Breite der Schweißnaht (6) liegt.72M7172I.S.W
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7238717U true DE7238717U (de) | 1973-03-29 |
Family
ID=1286124
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7238717U Expired DE7238717U (de) | Preßkolben aus Leichtmetall für Verbrennungskraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7238717U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2424882A1 (de) * | 1974-05-22 | 1975-12-04 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Kolben fuer hubkolben-brennkraftmaschinen |
-
0
- DE DE7238717U patent/DE7238717U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2424882A1 (de) * | 1974-05-22 | 1975-12-04 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Kolben fuer hubkolben-brennkraftmaschinen |
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