DE7238420U - Kleintransformator insbesondere klingeltransformator - Google Patents
Kleintransformator insbesondere klingeltransformatorInfo
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Description
PATENTANWALT DIPL.-ING. R.:SONNET · 56 WUPPERTAL-B ARMEN
m/h
Firma Eichhoff-Werke GmbH., 588 Lüdenscheid,
Buckesfeider Str. 101
Kleintransformator, insbesondere Klingeltransformator.
Die Neuerung "bezieht sich auf einen Kleintransformator,
insbesondere auf einen Klingeltransformator, der auf einer Anschlußschrauben aufweisenden Sockelplatte
aus Isolierwerkstoff befestigt ist.
Kleintransformatoren der eingangs beschriebenen
Gattung sind beispielsweise durch die Unterlagen der deutschen Offenlegungsschrift 2 019 551 bekanntgeworden.
Bei j em dort wiedergegebenen Kleintransformator wird
dieser derart an einer Isolieratoff-Sockelplatte gehalten, daß U-förmig profilierte Halteschienen mit einseitig vorstehendem
Befestigungszapfen an beiden Seiten des Blechpaketes
vorgesehen sind, diese ober- und. unterseitig mit ,je einum Schenkel der Halteschiene umgreifen und durch
J1Ji η L" uhr en der Befestjgungazapfen in Halteöffnungen der
Sockelplatte mit dieser verbunden sowie durch einen Schweißvorgang der Befestigungszapfen an dieser gehalten
werden.
Mit den dort "bekanntgewordenen Mitteln läßt sich zwar eine Halterung des Transformators an der Sockelplatte
durchführen, wozu man aber mehrere fertigungstechnisch und montagemäßig aufwendige Bauteile in Kauf nehmen muß, was
aber zwangsläufig zu einer Verteuerung des gesamten Kleintransformators führen muß.
Ausgehend von dem vorbekannten Traneformator besteht
nun die technische Aufgabe der vorliegenden Neuerung darin, auf der einen Seite die Halterung des Transformators an der
Sockelplatte zu vereinfachen und ihn damit im Endeffekt wohlfeiler zu gestalten und zum anderen die Kontaktierung
an den Anschlußstellen zu verbessern.
Erreicht wird das Ziel der Neuerung zunächst in vorteilhafter Weise dadurch, daß der Transformator zwischen
einstückig aus der Sockelplatte gebildeten, stehend gegenüberliegend angeordneten Haltestegen aufgenommen
und durch ein den Spulenkörper axial durch-, das Blechpaket im Bereiche der Spulenkörperstirnseiten über- sowie
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in Schlitze der Haltestege eingreifenden Halteteil gehalten ist.
Der Neuerungsgegenstand zeichnet sich gegenüber der vorbekannten Halteanordnung des Transformators auf der
Sockelplatte dadurch "besonders aus, weil zu dessen Halterung jetzt keine fertigungs- und montageaufwendigen Halteprofilschienen
mehr erforderlich sind, die zudem noch al3 Losteile angesehen werden müssen. Vielmehr sind die Elemente,
die zur neuerungsgemäßen Halterung des Transformators dienen, fest an der Sockelplatte angeordnet, d.h. eine einstückige
Baueinheit mit dieser bilden. Diese einstückig mit der Sockelplatte ausgeführten Haltestege können bereits bei der
Sockelplattenherstellung im gleichen Werkzeug mit berücksichtigt werden, was zur Vereinfachung der Fertigung, der
Reduzierung der Bauteile und einer handlicheren Montage sowie zur wohlfeilen Gesamtgestaltung beiträgt.
Anstelle einer bisher bei der vorbekannten Anordnung notwendigen Schweißmontage tritt beim Neuerungsgegenstand
eine einfaohe Steckmontage des neuen Halteteiles, welches nach dem Einsetzen des Transformators in die Sockelplatte lediglich in die Schlitze der Haltestege geführt zu
warden braucht. Es sind hierzu nicht einmal besondere
Werkzeuge erforderlich. Der Montagegang kann allein von
Hand durchgeführt werden, was als Vereinfachung angeseheil werden kann.
Es ist auch aus diesem Grunde leicht anzusehen, daß diese neue Anordnung der vorbekannten weit überlegen ist,
weil sie nicht nur allein fertigungs- und montagetechnische Vorteile, Vereinfachungen und Verbilligungen bietet,
sondern insgesamt gesehen sind zur Befestigung des Transformators weniger Einzelteile als bisher erforderlich, die
außerdem in ihrer Wirkung vorteilhaft und zweckmäßig gestaltet sowie als noch zuverlässiger anzusehen sind.
Diese einfachste konstruktive Ausführung der Neuerung könnte darin bestehen, daß lediglich zwei gegenüberliegende
Haltestege vorgesehen wären, zwischen denen der Transformator aufgenommen und durch ein Halft υ teil gehalten würde.
Es ist jedoch ohne weiteres möglich und im Rahmen der Neuerung denkbar, wenn zusätzliche Halterungen erforderlich
sind, diese auch in der gleichen Weise einstückig aus der Sockelplatte zu bilden, wenn dieses aus irgendwelchen
technischen oder sonstigen Gründen erforderlich wäre.
Das Halteteil, welches aliein zur Befestigung des
Transformators zwischen den Haltestegen dient, kann in einer vorteilhaften Ausführung als Blechstreifenzuschnitt mit
beidseitig verjüngten Einsteckenden ausgebildet sein. Dadurch kann es als einfaches und ohne Schwierigkeiten herzustellendes
Stanzteil ausgeführt werden, wobei die verjüngten Einsteckenden gleichzeitig in einem Stanzschnitt
mit erzeugt werden können und die Arretierung des Halteteiles im montierten Zustand bewirken. Zusatzarretierungsmittel
dieses Halteteiles sind dann ebenfalls nicht erforderlich.
Die Ausbildung der einstückigen Haltestege an der Sockelplatte einerseits und die Möglichkeit der einfachen
Stanzherstellung des Halteteiles anderseits zeigen, daß es hier mit bisher nicht erreichten einfachen Mitteln gelungen
ist, einen vorzüglichen Halteeffekt zu erzielen sowie eine fertigungs- und montagemäßig einfache Konzeption
zu schaffen, was ebenfalls in hervorragender Weise gelungen ist.
Hinsichtlich der Gestaltung der Haltestege ist es zweckmäßig, wenn einer der Haltestege, vorzugsweise der
Haltesteg an der Sekundärseite der Transformatorspule, mit einem zusätzlichen Längseinschnitt versehen ist.
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Durch die Anordnung eines solchen Einschnittes, der in Vertikalebene verlaufen kann, wird ein Haltesteg
in Zungenschenkel aufgeteilt mit dem Vorteil, daß eine Montageerleichterung insofern eintritt, als man beim Einstecken
der Einsteckenden auf einer Seite diese Zungenschenkel leicht aus ihrer aufrechten Lage wegdrücken
kann, um das Einsteckende des Halteteiles handlich gut in den Schlitz des weggedrückten Haltesteges einführen zu
können. Durch die werkstoffliche Eigenelastizität gelangen
die Zungenschenkel nach dem Wegdrücken selbsttätig wieder in ihre Ausgangslage zurück und bewirken durch das Übergreifen
des Halteteiles einen sicheren Halt desselben und damit auch des Transformators.
Sollte es sich jedoch herausstellen, daß die Montagehandhabung dadurch noch verbessert werden könnte,
wenn man auch den anderen Haltesteg als Zungenschenkel ausbilden würde, dann ist dies im Rahmen der Neuerung
ebenfalls möglich. Auch könnte man mehr als einen solchen Einschnitt innerhalb des oder der Haltestege vorsehen, wenn
dieses zur weiteren Förderung der Elastizität oder Vereinfachung der Montagehandhabung beiträgt.
Der Neuerung ist es aber nicht nur allein gelungen,
den Aufbau im Rahmen der Halterung des Transformators zu
vereinfachen und zu verbessern, sondern weitere Vorteile ergeben sich beim Neuerungsgegenstand auch dadurch, daß
jede sockelplattenseitige Mutter zur Aufnahme des Schraubenschaftes der Anschlußschraube versenkt innerhalb einer
Sockeltasche arretiert und durch ein U-förmiges Kontaktblech axial gesichert ist, welches mit zwei gegenüberliegend
am Kontaktblech vorgesehenen und nach unten abgewinkelten, Widerhakenelemente zur Selbsthalterung aufweisenden Haltefüßen
in Kanaltaschen neben der Muttertasche einrastet.
Ein so ausgeführtes Kontaktblech ist dadurch in die Lage versetzt, eine Doppelfunktion zu übernehmen, indem
es einerseits die in einer Muttertascbe aufgenommene Mutter
sicher hält, anderseits wird die Kontaktierung verbessert
und noch zuverlässiger gestaltet als bisher, weil die Spulendrahtenden lötfrei zwischen Mutter und Kontaktblech
eingeklemmt werden und damit eine sichere Kontaktierung erfahren. Außerdem liegen sie sicher geschützt, so daß ihre
Lage nicht durch die Anschlußhandhabung weiterer Drähte bei der Weiterverwendung des Transformators beeinträchtigt
wird.
Die in diesem Zusammenhang verwirklichte Selbstver-
rastung des Kontaktbleches mit Widerhaken aufweisenden Haltefüßen ist ebenfalls als vorteilhafte, höchst brauchbare
Lösung anzusehen, weil man sich dadurch besondere Zusatzhaltemittel für das Kontaktblech oder der Mutter
ersparen kann.
Zusammenfassend lehrt die Neuerung, wie man mit einfachsten baulichen Mitteln einen überraschenden
Effekt nicht nur in der Einfachheit der Bauweise und der Wohlfeilheit der Gesamtkonzeption sondern auch in der
Zuverlässigkeit im Sinne der Halterung und Kontaktierung erzielen kann. Allein diese Vorteile zeichnen aber den
Neuerungsgegenstand besonders aus und machen ihn zu einer technisch wertvollen und für die Praxis äußerst brauchbaren
Lösung, die allen Anforderungen vollauf gewachsen ist.
Im übrigen ist ein Ausführungsbeispiel des Neuerungsgegenstandes auf den beiliegenden Zeichnungen wiedergegeben;
dabei zeigen :
Fig. 1 eine Längsschnittdarstellung durch den kompletten, mit Abdeckhaube verschlossenen Klingeltransformator,
Fig. 2 eine Draufsicht hierzu bei abgenommener Abdeckhaube ,
Fig. 3 eine Querschnittsdarstellung der Sockelplatte gemäß der Schnittlinie III-III der Fig. 4,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Sockelplatte für sich allein dargestellt, und
Fig. 6 eine mehrfach vergrößert wiedergegebene Vorderansicht des U-Kontaktbleches für sich allein dargestellt.
Der aus einer Spulenanordnung 10 und einem Blechpaket 11 bestehende Kleintransformator ist an einer Isolierstoff-Sockelplatte
12 befestigt, die Anschlußschrauben 13 besitzt, und an der ferner eine Abdeckhaube 14 in bekannter
V/eise verrastbar gehalten ist.
Zur Halterung des Transformators 10, 11 an der
!rJockelplatte 12 sind aus dieser einstückig Haltestege 15, 16
gebildet, die aufrecht stehend in gegenüberliegender Anorcl
Mim,··; vorgesehen sind und nachgiebig elastisch um ihre
Werkstoffverbindungsstellen zur Sockelplatte 12 hin federn. Nahe dem oberen Ende eines jeden Haltesteges 15 und 16 ist
je ein Schlitz 17 in Horizontalebene verlaufend vorgesehen.
Einer der Haltestege 15, 16, insbesondere der Haltesteg 16
an der Senkundärseite der Spulenanordnung ist mit einem Längseinschnitt 18 ausgerüstet, der sich über eine Teilhöhe
des Haltesteges 16 hinwegerstreckt und den Steg in zwei Zungenschenkel aufteilt.
Damit eine Halterung des Transformators 10, 11 an der
Sockelplatte 12 erzielt werden kann, bedient man sich eines Halteteiles 19, welches als flachebener Blechstreifenzuschnitt
ausgebildet ist. Dieser Streifenzuschnitt 19 weist durch Verjüngung abgesetzte Enden 19a auf, die eine Breite
besitzen, die der Länge der Schlitze 17 entsprechen, so daß sie passend in diese Schlitze 17 eingreifen. Dieses Halteteil
19 durchgreift auf voller Länge die Spulenanordnung, übergreift die spulenstirnseitigen Bereiche des Blechpaketes
11 und greift schließlich mit seinen abgesetzt verjüngten
Enden in die Schlitze 17 der Haltestege 15 und 16 ein. Hierin wird das Halteteil arretiert und hält den Transformator
sicher fest.
Jeder Anschlußschraube 13 ist eine Mutter 20 und ein
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Kontaktblech 21 zugeordnet derart, daß die Mutter 20 jeweils
in einer Muttertasche 22 der Sockelplatte 12 drehsicher gelagert ist, während das Kontaktblech 21 die Mutter 20
oberseitig übergreift. Seitlich greift es an ihr mit Haltefüßen 23 mit Widerhaken 24 vorbei, wobei diese Haltefüße
23, 24 in Kanaltaschen 25 der Sockelpla^te 12 eintreten, worin sie durch Selbstverrastung gehalten werden.
Bei der vorliegenden Anordnung greifen die Spulendrahtenden 26 zwischen das Kontaktblech 21 und der Mutter
und finden hier eine geschützte sichere und lötfreie Lage und erfahren eine zuverlässige Kontaktierung.
Es versteht sich nicht zuletzt von selbst, daß die dargestellte und. beschriebene Ausführungsform nur als ein
mögliches Ausführungsbeispiel für die praktische Verwirklichung der Neuerung anzusehen ist, das jedoch keinesfalls
allein hierauf beschränkt sein soll. Vielmehr sind im Rahmen der Neuerung noch mancherlei andere Ausführungen
und Anwendungen möglich. Dies bezieht sich insbesondere auf die konstruktive Gestaltung der Haltemittel, die beispielsweise
auch als einstückig aus dem Sockel gearbeitete Haltewinkel ausgebildet sein könnten.
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Auch könnte man gegebenenfalls die Kontaktbleche nicht als U-förmige Bauteile, sondern als V/inkelbauteile
ausführen, wobei dann ein Schenkel zur Befestigung in eine Kanaltasche und ein weiterer Schenkel als Übergriffsschenkel über die Mutter greifen könnte.
Solche und ähnliche Lösungen werden jedoch als mit zur Neuerung gehörig angesehen, wenn es auch mit ihnen
gelingt, den konstruktiven Aufbau zu vereinfachen, die Montage zu erleichtern und die Kontaktierung bei lötfreier
Halterung zu verbessern.
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Claims (4)
- m/hSchutzansprüche :^ 1. Kleintransformator, insbesondere Klingeltrans-formator, der auf einer Anschlußschrauben aufweisenden Sockelplatte aus Isolierwerkstoff befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Transformator (10, 11) zwischen einstückig aus der Sockelplatte (12) gebildeten, stehend gegenüberliegend angeordneten Haltestegen (15, 16) aufgenommen und durch ein den Spulenkörper (10) axial durch-, das Blechpaket (11) im Bereiche der Spulenkörperstirnseiten über- sowie in Schlitze (17) der Haltestege (15, 16) eingreifenden Halteteil (19) gehalten ist.
- 2. Kleintransfor-nator nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (19) als Blechstreifenzuschnitt mit beidseitig verjüngten Einsteckenden (19a) ausgebildet ist.
- 3. Kleintransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Haltestege, vorzugsweise der Haltesteg (16) an der Sekundärseite der Transformator--I-spule, mit einem zusätzlichen Langseinschnitt (1ü) versehen ist.
- 4. Kleintransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede sockelplattenseitige Mutter (20) zur Aufnahme des Schraubenschaftes der Anschlußjchraube (13) versenkt innerhalb einer Sockeltasche (22) arretiert und durch ein U-förrniges Kontakfblech (21) axial gesichert ist, welches mit zwei gegenüberliegend am Kontaktblech vorgesehenen und nach unten abgewinkelten, Widerhakenelemente (24) zur Selbsthalterung aufweisenden Haltefüßen (23) in Kanaltaschen (25) neben der Muttertasche (22) einrastet.- II -
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
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| DE19727238420 DE7238420U (de) | 1972-10-19 | 1972-10-19 | Kleintransformator insbesondere klingeltransformator |
Publications (1)
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| DE7238420U true DE7238420U (de) | 1973-01-18 |
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Family Applications (1)
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1972
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-
1973
- 1973-10-10 ES ES1973196097U patent/ES196097Y/es not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES196097U (es) | 1975-02-16 |
| ES196097Y (es) | 1975-07-16 |
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