DE7235789U - Edelsteinfassung - Google Patents
EdelsteinfassungInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C17/00—Gems or the like
- A44C17/02—Settings for holding gems or the like, e.g. for ornaments or decorations
Landscapes
- Adornments (AREA)
Description
G 10 659 Gm
Juwelenfabriek BOWY P.V.B.Α., 8510, Marke (Belgien)
"Edelsteinfassung"
Diese Erfindung betrifft Edelsteinfassungen, mit anderen Worten den Teil der Kleinodien, wie Ringe, Ohrringe
und dergleiche, worin ein Edelstein befestigt wird.
Bekanntlich werden die Edelsteinfassungen traditionell
erzeugt indem man eine Reihe gleichartiger Ärmchen auf einen Sammelring oder eine sogenannte Arkade mittels Schweissung befestigt,
wobei der grosse Nachteil dieses Verfahrens hauptsächlich darin liegt, dass einerseits die sogenannte Arkade oder
der zentrale Sammelring individuell hergestellt wird, während anderseits die vorgenannten Ärmchen die in gegenseitig regelmässigen
Abständen auf den Umkreis der vorgenannten Arkade befestigt werden müssen, ebenfalls individuell hergestellt werden,
was sehr zeitraubend und teuer 1st, um so mehr als eine solche Arbeit ausschliesslich manuell von erfahrenen Fachleuten ausgeführt
werden muss.
Es wurde bereits vorgeschlagen ,solche Edelsteinfassungen
auf industrielle Art zu erzeugen, indem man von einem einzigen Stück ausgehen würde, das derart ausgestanzt und ver-
formt würde, dass man eine Edelsteinfassung erzielen würde worin
der Edelstein entsprechend befestigt werden könnte.
Obschon diese letzte Gattung von Edelsteinfassungen fast voil_)äutomatiGch iiiittcio cinec nischanischer; Verfahrens erzeugt
werden kann, ist es in den meisten Fällen erforderlich, um eine genügende Starrheit der Ärmchen zu bekommen, die genannten
Armchen an die Arkade anzuschweissen, weil der Edelstein befestigt wird zwischen die freien Enden dieser Ärmchen, die so zu
sagen an der Stelle der Arkade einen Scharnier bilden, in Anbetracht dessen dass die Ärmchen an dieser Stelle entkräftet sind
um die Arkade festzuhalten.
Ausserdem bestand bei den obengenannten maschinell erzeugten Edelsteinfassungen dar Unterteil der Edelsteinfassung
aus einer geschlossenen Schale cedsss siar., ujt. die Lichteffekte
im Edelstein so gut wie möglich hervorzuheben, verpflichtet war einerseits in den Boden der genannten Schale und anderseits in
das Kleinod worin solche Edelsteinfassung angebracht wird, ein Loch zu bohren um einen bestimmten Lichtdurchlass zu bekommen.
Der Gegenstand der jetzigen Erfindung ist eine Edelsteinfassung die automatisch und vollständig maschinell erzeugt
werden kann, wobei man eine Edelsteinfassung bekommt die im Vergleich zu den bekannten Edelsteinfassungen äusserst stark ist,
derart dass es durchaus unnütz ist, die vorgenannten Ärmchen auf die Arkade anzuschweissen, wodurch einen erheblichen Zeitgewinn
verwirklicht wird. Auserdem hat die erzielte Edelsteinfassung eine äusserst hübsche Aussicht und nach erfolgter Befestigung
auf das Kleinod bietet sie einen maximalen Lichtdurchgang durch den Edelstein.
-3-
Zu diesem Zweck besteht das Arbeitsverfahren gemäss der Erfindung hauptsächlich darin, dass man von einer kleinen
Platte mit passender Form und Abmessungen ausgeht, worin eine zentrale Bohrung vorgesehen ist; aus dieser Platte wird eine
bestimmte Anzahl von radial gerichteten Armen ausgestanzt die um die genannte zentrale Durchbohrung geordnet sind; die genanten
ausgestanzten Arme werden alsdann nach oben gestossen, wonach man die Arme derart verformt, dass ihre radiale Breite
grosser ist als die Dicke der Grundplatte; die Arkade wird darauf zwischen die Arme gestellt und alsdann werden die freien Enden
der genannten Arme die sich oberhalb der Arkade befinden umgebogen,
derart dass die Arkade zwischen den Armen stark eingeklemmt ist.
Dank sei der Anwendung dieses Vorgehens können solche Edelsteinfassungen mittels einfacher Schneide- une Pressarbeit
in Reihenfertigung mit hoher Leistung erzeugt werden.
Es ist ausserdem selbstsprechend, dass man das Arbeitsverfahren gemäss der Erfindung für sämtliche Edelsteinfassungen
jeder beliebigen Form und Abmessungen und mit jeder Anzahl Armen anwenden kann. Jedoch werden solche Edelsteinfassungen
in der Regel mit vier, sechs, acht, zehn oder zwölf Armen entwickelt.
Mit dem Zweck, die Merkmale der Erfindung deutlicher hervortreten zu lassen, wird hierunter eine detaillierte Beschreibung
mit Verweisung auf beigefügte Zeichnungen gegeben, worin:
Abbildungen 1, 3, 5, 7, 9, 11, 13 und 15 Obenansichten der verschiedenen Phasen wiedergeben die das Verfahren gemäss
-4-
der Erfindung kennzeichnen;
Abbildungen 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14 und 16 resp. Durchschnitte sind gemäss den Linien II-II in Abbildung 1,
IV-IV in Abbildung 3, VI-VI in Abbildung 6, VIII-VIII in Abbildung 7, X-X in Abbildung 9, XII-XII in Abbildung 11, XIV-XIV
in Abbildung 13 und XVI-XVI in Abbildung 15;
Abbildung 17 eine Ansicht ist, der Abbildung 16 ähnlich, jedoch nachdem eine Edelsteinfassung gemäss der Erfindung
auf einen Kleinod z.B. einen Ring montiert wurde.
Im Beispiel wie gemäss den Abbildungen 1 bis 16 beschrieben, werin die Hauptphasen gemäss der Erfindung wiedergegeben
sind, wurde eine Edelsteinfassung mit acht Armen gewählt. Es ist jedoch selbstredend dass die Phasen ebenfalls
anwendbar sind um Edelsteinfassungen mit jeder beliebigen Ärmzahl,
z.B. acht oder sechs Armen -u erzielen.
In diesem Fall geht man von einer dünnen Platte 1 aus, die achteckig ausgeschnitten ist*und man bohrt t-in kleines
zentrales Loch 2 in diese Platte. Auf eine Seite dieser Platte 1 wird alsdann eine zylindrische Nute 3 angebracht, die mit
dem genannten Loch 2 koaxial ist.
Hierc wird in diese Platte, wie in der Abbildung
vorgestellt, die gewünschte Form ausgeschnitten bzw. ausgestanzt, in diesem Fall einen Stern mit acht Armen, resp. 4, 5, 6, 7, 8,
9, 10 und 11, die alle zwischen einander mittels eines kleinen zylindrischen Teiles 12 verbunden bleiben, das sich um das
Loch 2 befindet.
In diesem Fall wird alsdann der achtarmige Stern
derart verformt dass die Arme U bis 11 aufwärts gestellt werden -
723S78919.4.7?
■ * · I
siehe Abbildung 9 und 10 - um in einer folgenden Phase - siehe Abbildung 11 und 12 - die Arme K bis 11 um 90° um ihre Längsachse
zu verdrehen oder die Arme mit Dicke a. bis auf eine Dicke
b zusammenzudrücken, mit dem Zvreck auf diese Weise für die Arme 4 bis Ii eine huiie Qüer5tarrheit gegen Dcfarmierung z\i bekoiunen.
Alsdann setzt man die Arkade 13 in die übergebliebene Teile der vorgenannten Rinne 3 worauf man die freien Ende der
oberhalb der Arkade 13 befindlichen Arme 4 bis 11 endgültig umbiegt um schliesslich eine fertigbearbeitete Edelsteinfassung
14 zu bekommen deren Arkade zwischen den Armen 4 bis 11 kräftig
gefasst ist, ohne dass es erforderlich ist, diese Arkade auf die Arme festzuschweissen.
Auf diese Weise bekommt man eine Edelsteinfassung wobei der Edelstein auf entsprechende Weise in das vorgenannte
Loch 2 befestigt werden kann, wobei dieses Loch 2 während dem Fassen des Steines selbstredend an die Dimension des Edelsteines
angepasst wird. Durch das Fassen des Edelsteines und dit» vollständig
offenbearbeitece Umgebung der Edelsteinfassun^ erzielt
man einen maximalen Lichtdurchgang.
Abbildung 17 zeigt wie solche Edelsteinfassung z.B.
auf ein Kleinod befestigt werden kann;
Falls solche Edelsteinfassung gemäss der Erfindung gebraucht wird um einen Teil des Ringes zubilden, ist es vorzuziehen,
die durch die Phasen gemäss Anspruch 7 und 8 erzielte
sternförmige Figur ovalförmig auszustanzen bevor man die übrigen Vorgänge vollzieht. Derart bekommt man zwar dass auch der Edelstein
einigermassen oval sein wird, was in bestimmten Fällen erwünscht ist, weil man derart eine hübsche Anpassung des Edel-
;-tt:r.t . irr. r. in^iana bekommt.
Die Lrfinaung beschränkt sich keineswegs auf eine cjen bescnrieDene und in beiliegenden Zeichnungen .wiedergereoene
Ausführung, denn solche Edelsteinfassung kann in jeder beliebigen Form und Abmessungen ausgeführt werden ohne den
Rahmen der Erfindung zu überschreiten.
Claims (7)
1.- Edelsteinfassung, dadurch gekenzeichnet, dass sie hauptsächlich aus einer kleinen zentralen Oberfläche mit
Befestigungsloch für den Edelstein besteht; Arme die von dieser Oberfläche ausgehen und zwischen welche die Arkade festgeklemmt
wird und deren freien Ende über die Arkade nach einander umgebogen werden.
2.- Edelsteinfassung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass sie zylindrisch ist.
3.- Edelsteinfassung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
j dass sie oval ist.
4.- Edtlsteinfassung gemäss einer der Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet dass die vorgenannten Arme, ab
der vorgenannten Oberfläche, schräg auseinanderlaufen und alsdann hinter der Arkade nach einander umgebogen werden.
5.- Edelsteinfassung gemäss Anspruch H, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Ende der vorgenannten Arme einigermassen
nach der Arkade gerichtet sind.
6.- Edelsteinfassung gemäss einer der Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet dass die radiale Breite jedes Armes
grosser ist als die Dicke des betreffenden Armes.
7.- Edelsteinfassung gemäss einer der Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet dass sie mit den hinter der Arkade
umgebogenen Armenden auf das betreffenden Kleinod befestigt werden.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| BE773293A BE773293A (nl) | 1971-09-30 | 1971-09-30 | Werkwijze voor het vervaardigen van edelsteenkassen en edelsteenkas verkregen door middel van deze werkwijze. |
Publications (1)
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Family Applications Before (1)
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Country Status (2)
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Families Citing this family (2)
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| EP3378346B1 (de) * | 2017-03-21 | 2023-01-18 | Omega SA | Stein und sein herstellungsverfahren |
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Also Published As
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